Augenflimmern und Ohrengeräusche durch Skoliose???

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Antworten
Tanni7/78

Augenflimmern und Ohrengeräusche durch Skoliose???

Beitrag von Tanni7/78 »

Ich habe seit längerer Zeit so ein Flimmern vor den Augen - besonders wenn ich in etwas dunkles sehe und seit ein paar Tagen habe ich so ein rauschen/piepen im rechten Ohr und seit ein paar Jahren ein Knacken beim Schlucken. Es konnte nie ein Arzt etwas feststellen. Ich war schon beim Augenarzt und Neurologen. Mein Hausarzt hat mir jetzt Tabletten zur Durchblutungsförderung des Kopfes verschrieben. Aber irgendwie hilft nichts. Kann es auch sein, dass es durch die Skoliose (30°) auf der rechten Seite kommt? Vielleicht ist die Halswirbelsäule dadurch ja auch in Mitleidenschaft gezogen und verursacht sowas? Wenn ja, gibt es Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun? Noch etwas zu meiner Person, ich bin 25 und so gut wie schmerzfrei - zum Glück.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, wenn schon kein Arzt was findet?
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Noch wie was von gehört, daß so was von Skoliose kommen kann, zudem auch noch von so einer kleinen Skoliose. :nein:

Apropos Durchblutung: Trink viel!!!
Benutzeravatar
Toni
Profi
Profi
Beiträge: 4388
Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
Geschlecht: männlich
Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup
Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
Wohnort: Allgäu

Beitrag von Toni »

Sehr richtig! TRINK VIEL!
Achte auf Elektrolythe und trink nicht nur zuckerreiche Flüssigkeiten wie Limo, Cola, puren Apfelsaft, usw.... sondern vor allem Wasser, Mineralwasser und ungesüßte Tees.
Du kannst auch ein recht harmloses und in vielen Fällen wirksames pflanzliches Heilmittel versuchen: Ginkgo biloba!
Der weltweite Triumph des Ginkgo als Arzneipflanze begann nach dem zweiten Weltkrieg. In den 60Jahren stellten Forscher fest, dass der Ginkgoextract durchblutungsfördernde Eigenschaften beitzt.
Seither werden Ginkgo-extracte zur Behandlung körperlicher Leiden eingesetzt: bei Durchblutungsstörrungen, Hirnleistungsstörrungen und bei Durchblutungsstörungen der Beine.

Die arzneiliche Verwendung von Ginkgoblättern gründet sich auf zwei Stoffgruppen:
Flavonoide und Terpenoide.
Flavonoide sind sehr vielgestaltig und kommen in irgeneienr Form in jeder Pflanze vor, besonders oft sind sie in Arzneipflanzen vorhanden.
In der Regel sind Flavonoide gesundheitsfördernd.
Insgesamt gesehen ist das Ginkgo-extrakt durchblutunsfördernd.
Im einzelnen setzt die Wirkung der Extrakte an folgenden Punkten an:
Sie setzten die freien Radikale außer Gefecht, welche als Auslöser von Gefässerkrankungen bekannt sind. Als Radikalfänger dienen vorrallem die Flavonoide. Sie senken die Aggregation der Erythrozyten (Rote Blutkörperschen). Ginkgo-Spezialextrakte vermindern das Auftreten von Hypoxie (Sauerstoffmangel im Blut), welche bei älteren Personen häufiger auftritt, indem sie den Einergiestoffwechsel längere Zeit aufrechterhalten und die freien Radikale wegfangen. Bei regelmässiger Einnahme des Extractes soll der gefährliche Zustand der Hypoxie seltener eintreten.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
bandibine
Newbie
Newbie
Beiträge: 35
Registriert: Do, 13.10.2005 - 08:47
Wohnort: Hessen

Beitrag von bandibine »

Gingko kann helfen, es gibt aber auch viele, die das Gegenteil behaupten. Ich habe es selber genommen wegen Tinnitus, aber gesteigert hat es wirklich nur meine Konzentrationsfähigkeit. Deshalb nehmen es auch viele bei Prüfungen.

Auf jeden Fall Fachärzte aufsuchen: Orthopäde, HNO, Neurologe, Zahnarzt und in deinem Fall Augenarzt
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

bandibine hat geschrieben:Gingko kann helfen, es gibt aber auch viele, die das Gegenteil behaupten.
Neueste Forschungen haben angeblich gezeigt, dass es schon eine tägliche Dosis von 240mg sein sollte!
Da sind scheinbar auch die Pharmafirmen noch nicht auf dem neuesten Stand, wenn sie die aktuellen "Intens" Präparate mit 120mg (Hexal und Ratiopharm) als einmalige tägliche Gabe bewerben.

Gruss
Klaus
Gast

Re: Augenflimmern und Ohrengeräusche durch Skoliose???

Beitrag von Gast »

Ich habe auch seit einigen wochen so ein flimmern vor allem auch wenn ich in etwas dunkleres schaue !!
Ich trage auch kontaktlinsen und glaube mitlerweile das es von denen kommen könnte?
Kann es sin das es auch von rückenschmerzen kommen kann !!!
Ich weis mitlerweile echt nicht mehr was ich machen soll
Was meint ihr was das beste were ????

mfg manu
Lady S
Profi
Profi
Beiträge: 1598
Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: Augenflimmern und Ohrengeräusche durch Skoliose???

Beitrag von Lady S »

Gast hat geschrieben:Ich habe auch seit einigen wochen so ein flimmern vor allem auch wenn ich in etwas dunkleres schaue !!
...
Ich weis mitlerweile echt nicht mehr was ich machen soll
Was meint ihr was das beste were ????
Hallo manu,
das Beste wäre, Du gehst schleunigst zu einem Augenarzt und schilderst dem
Deine Beschwerden!
Grüsse, Lady S
Antworten