skoliose vor 10 jahren op nun sohn...ein paar fragen

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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aliena-maus

skoliose vor 10 jahren op nun sohn...ein paar fragen

Beitrag von aliena-maus »

hallo!
ich habe hier schon einige beiträge gelesen und bin sehr erstaunt,was sich in 10 jahren alles getan hat. ich wurde mit 15 jahren von th11 bis lende 3 versteift.ich bin nun 25 jahre alt und mutter eines 10 monate alten sohnes.
ich habe ein paar mehr fragen und fange einfach mal an:
1. ich habe zwar in meinem letzten arztbericht von der wicker-klinik drin stehen,dass ich nichtmehr gabelstapler fahren darf und habe es auch meinem arbeitgeber mitgeteilt,kann es trotzdem passieren,dass er mich wieder zu zwingen kann, nach der elternzeit?

2.ich habe extreme schwierigkeiten mit meinem ischias,dh nach langem stehen oder sitzen kann ich kaum noch laufen.habt ihr da irgentwelche tips? momentan ists ja halb so schlimm, weil ich meine position ändern kann, sooft ich will, aber an der arbeit ist das seeeehr schwer.

3.ich habe gelesen,dass zahnfehlstellungen auch was mit rückenproblemen zutun haben können.ich hab ne zahnspange gehabt,seitdem ich 6 jahre alt war und mit 18jahren wurde ich mit nem 1a gebiss aus der behandlung entlassen.seitdem ich aber keine spange mehr trage "wandern" meine vorderzähne zusammen (stehen mittlerweile etwas hintereinander).ich merke es richtig, wenn sie sich verschieben :-(

so, und nun fragen wegen meinem sohn:

1.was haltet ihr davon in ostheopatisch untersuchen zu lassen?habe von einigen gehört,dass solche fehlstellungen, wie skoliose schon früher entstehen, durch "muskelfehlstellungen".dh, wenn mit saugglocke gearbeitet wird etc kann falscher druck auf den körper aufegbaut werden, der sich später eben in solchen fehlstellungen wieder findet.
ich hab so unglaublich angst,dass mein sohn das gleiche durchmachen muß, wie ich damals

danke für eure antworten
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo aliena-maus,
aliena-maus hat geschrieben: 1. ich habe zwar in meinem letzten arztbericht von der wicker-klinik drin stehen,dass ich nichtmehr gabelstapler fahren darf und habe es auch meinem arbeitgeber mitgeteilt,kann es trotzdem passieren,dass er mich wieder zu zwingen kann, nach der elternzeit?
Zwingen kann Dich Dein Arbeitgeber nicht zum Gabelstabler fahren, aber ob die Möglichkeit besteht Dir eine andere Arbeit zu geben oder Du im Fall der Weigerung entlassen wirst, hängt Vom Arbeitgeber ab.

aliena-maus hat geschrieben: 2.ich habe extreme schwierigkeiten mit meinem ischias,dh nach langem stehen oder sitzen kann ich kaum noch laufen.habt ihr da irgentwelche tips? momentan ists ja halb so schlimm, weil ich meine position ändern kann, sooft ich will, aber an der arbeit ist das seeeehr schwer.
Es könnte sein dass die Nervenwurzel des Ischias etwas eingeengt ist, das müsstest Du untersuchen und dann entsprechend behandeln lassen.
aliena-maus hat geschrieben: 3.ich habe gelesen,dass zahnfehlstellungen auch was mit rückenproblemen zutun haben können.ich hab ne zahnspange gehabt,seitdem ich 6 jahre alt war und mit 18jahren wurde ich mit nem 1a gebiss aus der behandlung entlassen.seitdem ich aber keine spange mehr trage "wandern" meine vorderzähne zusammen (stehen mittlerweile etwas hintereinander).ich merke es richtig, wenn sie sich verschieben :-(
Da musst Du Dich einmal an einen Zahnarztwenden, der ganzheitliche Zahnheilkunde betreibt, er berücksichtigt auch die Wirbelsäule und die Kopfstellung.
aliena-maus hat geschrieben: so, und nun fragen wegen meinem sohn:

1.was haltet ihr davon in ostheopatisch untersuchen zu lassen?habe von einigen gehört,dass solche fehlstellungen, wie skoliose schon früher entstehen, durch "muskelfehlstellungen".dh, wenn mit saugglocke gearbeitet wird etc kann falscher druck auf den körper aufegbaut werden, der sich später eben in solchen fehlstellungen wieder findet.
ich hab so unglaublich angst,dass mein sohn das gleiche durchmachen muß, wie ich damals
Ich denke Deine Angst ist erstmal unbegründet, es gibt keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen Skoliose und Geburt mit Saugglocke. Es reicht wenn Du die Entwicklung beobachtest und bei ersten Anzeichen etwas unternimmst. Es bringt nichts prophylaktisch etwas zu unternehmen, vor allem weil sich die Krankenkasse auch weigern wird die Kosten dafür zu tragen. Nur solltest Du bei den ersten Anzeichen gleich reagieren.

Gruß

Ramses
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Beitrag von minimine »

Hallo aliena-maus,
1. ich habe zwar in meinem letzten arztbericht von der wicker-klinik drin stehen,dass ich nichtmehr gabelstapler fahren darf und habe es auch meinem arbeitgeber mitgeteilt,kann es trotzdem passieren,dass er mich wieder zu zwingen kann, nach der elternzeit?
Ich glaube nicht, dass ein normaler Arztbericht ausreicht, damit ein Arbeitgeber irgendwas umsetzt. Du solltest dir vielleicht überlegen, einen Grad der Behinderung zu beantragen und dich auch mal bei der Rentenversicherung befragen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, bei der Arbeitsplatzgestaltung. Ich meine, es gibt auch irgendwie die Möglichkeit, dass ein Arbeitgeber einen passenderen Job suchen muss, ich glaub in Verbindung mit GdB.
3.ich habe gelesen,dass zahnfehlstellungen auch was mit rückenproblemen zutun haben können.ich hab ne zahnspange gehabt,seitdem ich 6 jahre alt war und mit 18jahren wurde ich mit nem 1a gebiss aus der behandlung entlassen.seitdem ich aber keine spange mehr trage "wandern" meine vorderzähne zusammen (stehen mittlerweile etwas hintereinander).ich merke es richtig, wenn sie sich verschieben
Ja, es soll wohl eine Verbindung geben. Es kann aber auch einfach sein, dass in deinem Fall, die Zahnspange zu früh wieder entfernt wurde. Ist ja so ähnlich wie mit einem Korsett, das zu früh abgeschult wurde.
ich hab so unglaublich angst,dass mein sohn das gleiche durchmachen muß, wie ich damals
Ich finde, du solltest einfach den Rücken deines Sohnes regelmäßig anschauen, ob Veränderungen erkennbar sind. Du kannst ihn ja auch mal von einem Arzt anschauen lassen und dabei besonders hinweisen, dass du Angst vor der Entwicklung einer Skoliose hast.
Aber jetzt im Vorfeld auf irgendwas behandeln würde ich nicht so gut finden, da ja noch nichts da ist, was behandelt werden muss. Oder verstehe ich jetzt was falsch und er ist schon auffällig?

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Beitrag von Ramses »

Hallo Minimine
minimine hat geschrieben:Hallo aliena-maus,
1. ich habe zwar in meinem letzten arztbericht von der wicker-klinik drin stehen,dass ich nichtmehr gabelstapler fahren darf und habe es auch meinem arbeitgeber mitgeteilt,kann es trotzdem passieren,dass er mich wieder zu zwingen kann, nach der elternzeit?
Ich glaube nicht, dass ein normaler Arztbericht ausreicht, damit ein Arbeitgeber irgendwas umsetzt. Du solltest dir vielleicht überlegen, einen Grad der Behinderung zu beantragen und dich auch mal bei der Rentenversicherung befragen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, bei der Arbeitsplatzgestaltung. Ich meine, es gibt auch irgendwie die Möglichkeit, dass ein Arbeitgeber einen passenderen Job suchen muss, ich glaub in Verbindung mit GdB.
Das alles klappt aber nur wenn der Arbeitgeber kooperativ ist, wenn sich kein anderer Arbeitsplatz findet oder der Arbeitgeber keinen finden will, darf er trotz Behinderung entlassen. Man geniesst zwar mit Schwwerbehindertenstatus einen besonderen Kündigungsschutz aber unkündbar ist man nicht. In der Regel reicht aber dem Arbeitgeber das Attest aus, damit man einen anderen Arbeitsplatz bekommt, so der Arbeitgeber es will und kann. Schliesslich ist dem Arbeitgeber auch daran gelegen dass seine Mitarbeiter nicht so oft krank werden.

Gruß

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Beitrag von minimine »

In der Regel reicht aber dem Arbeitgeber das Attest aus, damit man einen anderen Arbeitsplatz bekommt, so der Arbeitgeber es will und kann.
Die Rede war hier aber nicht von einem Attest, sondern von einem ganz normalen Arztbericht. Und es geht ja jetzt auch nicht um eine Entlassung, sondern um einen besser geeigneten Arbeitsplatz. Wenn man z.B. als Staplerfahrer eingestellt ist, und gerade das nun nicht mehr machen darf, dann gibt es m.E. schon irgendeine Möglichkeit, auf einen anderen Arbeitsplatz zu drängen.
Ich bleibe aber dabei, ein Arztbericht oder auch ein normales Attest wird wohl nicht ausreichen, damit man einfach nen anderen Arbeitsplatz zugeteilt bekommt. Das Mindeste dürfte da schon ein Gutachten sein, evtl. von einem Betriebsarzt erstellt (der dann ja den Arztbericht sicherlich einbezieht). Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, meinem Arbeitgeber einen Arztbericht zu zeigen, in dem womöglich sehr sensible Daten drin stehen. Vielleicht ist es ja aber auch ein besonders kulanter Arbeitgeber und lässt sich auch mündlich darauf ein, sofern die restlichen Tätigkeiten OK sind?!

@aliena-maus:
Welchen Beruf übst du denn aus, Staplerfahrer, oder ist das Staplerfahren nur eine von vielen Tätigkeiten? Und was hat das jetzt eigentlich mit der Elternzeit zu tun, denn du wurdest ja schon vor zehn Jahren operiert, oder hat sich am Befund jetzt erst was verändert?

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Beitrag von Ramses »

Hallo Minimine,

wenn es sich wirklich um einen kulanten Arbeitgeber handelt, reicht ihm ein Attest, ansonsten wird er ein in der Regel amtsärztliches Gutachten fordern. Der Betriebsarzt ist für solche Dinge nicht zuständig. Klar kann man auf einen anderen Arbeitsplatz drängen, nur den muss es im Betrieb auch geben und er muss auch frei sein. In einem kleinen Betrieb kann sich dies als nahezu unlösbare Aufgabe präsentieren, ein Großbetrieb kann möglicherweise recht einfach ein neuer geeigneter Arbeitsplatz schaffen.

Gruß

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danke für die antworten

Beitrag von aliena-maus »

hallo!
also, ich bin nicht als fahrer eingestellt worden...wie beantragt man den so einen ausweis?
ich habe im lendenbereich noch 45°(vorher 70°) und im schulterbereich noch ca 30° (vorher 43°)
kommen daher vll auch die schmerzen?mein hausarzt will mir jetzt sone rückenschule verschreiben,wo ich 50 mal ins fitnessstudio gehen soll.reicht sowas?oder sollte es spezielles einzeltraining sein?

danke für die vielen antworten lg
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo aliena-maus,
einen GdB kannst du beim Versorgungsamt beantragen. Dazu kannst du dir dort einen Antrag holen.
Ob deine Schmerzen noch von der Rest-Skoliose kommen weiß ich nicht. Kann dir wohl auch nur ein Arzt sagen, vorzugsweise deine OP-Klinik. Wann warst du denn dort zum letzten Mal zur Kontrolle?

Von dieser Rückenschule in einem x-beliebigen Fitnessstudio würde ich erstmal Abstand nehmen, da man dort eher nicht auf die spezifischen Rückenprobleme eingeht. Besprich das mal mit deinem behandelten Arzt in der WWK. Ein Hausarzt ist da eher nicht der richtige Ansprechpartner.

LG
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Beitrag von Ramses »

Hallo aliena-maus,

mit diesem Reha-Sport wie sich das, soweit ich weiss, offiziell nennt, wäre ich vorsichtig. Ich habe selbst vor kurzem ein Rezept für KG an Geräten abgearbeitet, nichts anderes ist das auch nur sind es eben viel mehr Einheiten, da habe ich festgestellt dass die Trainer, auch wenn es in einer Praxis für Physiotherapie ist, meist nicht ausreichend Fachkenntnis besitzen für unsere Probleme.

Hätte ich nicht selbst gewusst wie ich die Übung ausführen und welche Haltung ich einnehmen muss, ich wäre wohl mit mehr Schmerzen aus dem Studio gegangen als ich hatte als ich rein ging.

Gruß

Ramses
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