Hallo, wer kann mir meine CT-Diagnose verständlich erklären?
Hallo, wer kann mir meine CT-Diagnose verständlich erklären?
Segment L5/S1: Ausgeprägte BS-Degeneration, Gaseinschüsse in den Resten des Discus vertebralis. Osteochondrose und Spondylosis de. Rechts grenzwertige Weite des Neuroforamens, links ist dieses partiell durch Osteophyten eingeengt. Darüber hinaus stellt sich ein medial gelegener, dorsaler Osteophyt dar, der die Hinterkante des Wirbelkörpers um 4mm überragt und eine resultierende Weite des SK von 13,5 mm zulässt. Die linksseitige Wurzel L5 liegt den knöchernden Kantenanbauten unmittelbar an, ein weiterer Osteophyt berührt die links beginnend abgehende Wurzel S1 und führt zu einer partiellen Einengung des Recessus. Ossär abgestütze mediolinksintraforaminale Protrusion.
Ich hoffe auf eine verständliche Erklärung........
Habe manchmal das Gefühl nicht ernst genommen zu werden
Danke LG cita
Ich hoffe auf eine verständliche Erklärung........
Habe manchmal das Gefühl nicht ernst genommen zu werden
Danke LG cita
Re: Hallo, wer kann mir meine CT-Diagnose verständlich erklä
Hallo Cita,
Ich werde das mal so gut ich kann übersetzen.
Gruß
Ramses
Ich werde das mal so gut ich kann übersetzen.
Zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem 1. Sakralwirbel (das Steissbein umfasst 5 Wirbel die zusammengewachsen sind) ist die Bandscheibe deutlich deformiert und auch zerstört. In den Resten der Bandscheibe finden sich Gaseinschlüsse. Die wirbelkörper sind deformiert und die Knorpelmasse verknöchert. Rechts ist die Öfnnung für den Nerv der die Wirbelsäule verlässt in der Grösse so eingeengt dass die Durchlassgrösse an der Grenze zur Schädigung des Nerves liegt. Links ist der Kanal durch knöcherne Verengungen verkleinert. Der Wirbelkörper ist, von der Mitte nach links gehend, knöchern derart verändert, dass der Spinalkanal, da wo die Nerven in der Wirbelsäule verlaufen, auf eine Weite von 13,5 mm reduziert ist. Der Spinalkanal ist in dem Bereich um 4mm eingeengt. Die Nervenwurzeln sind beidseits behindert und es liegt ein Bandscheibenvorfall mit mit Beteiligung knöcherner Veränderungen des Wirbels vor.cita hat geschrieben:Segment L5/S1: Ausgeprägte BS-Degeneration, Gaseinschüsse in den Resten des Discus vertebralis. Osteochondrose und Spondylosis de. Rechts grenzwertige Weite des Neuroforamens, links ist dieses partiell durch Osteophyten eingeengt. Darüber hinaus stellt sich ein medial gelegener, dorsaler Osteophyt dar, der die Hinterkante des Wirbelkörpers um 4mm überragt und eine resultierende Weite des SK von 13,5 mm zulässt. Die linksseitige Wurzel L5 liegt den knöchernden Kantenanbauten unmittelbar an, ein weiterer Osteophyt berührt die links beginnend abgehende Wurzel S1 und führt zu einer partiellen Einengung des Recessus. Ossär abgestütze mediolinksintraforaminale Protrusion.
Gruß
Ramses
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Hallo Ramses,
vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, Du hast mir damit sehr geholfen.
Ramses, du kennst dich in der medizinischen Welt recht gut aus, vielleicht weißt du auch aus Erfahrung welche Therapien mir für die Zukunft bevorstehen ? Mein Arzt sagt immer ich soll Sport treiben und meine Rückenmuskulatur stärken. Muskeln sind immer gut, damit hat er auch recht und ich treibe gern Sport, aber meine Lendenwirbel sind schon so versteift, das ich kaum noch was machen kann und wenn dann nur mit Schmerztabletten.
--- könnte man da operativ etwas beheben?
--- oder muss ich mit dieser Abnutzung leben?
Ich bin erst 39 ( und schon so ne Abnutzung ), ich muss noch 25 Jahre arbeiten und das mache ich sehr gern ( kaum zu glauben was? ) aber es stimmt.
LG Cita
vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, Du hast mir damit sehr geholfen.
Ramses, du kennst dich in der medizinischen Welt recht gut aus, vielleicht weißt du auch aus Erfahrung welche Therapien mir für die Zukunft bevorstehen ? Mein Arzt sagt immer ich soll Sport treiben und meine Rückenmuskulatur stärken. Muskeln sind immer gut, damit hat er auch recht und ich treibe gern Sport, aber meine Lendenwirbel sind schon so versteift, das ich kaum noch was machen kann und wenn dann nur mit Schmerztabletten.
--- könnte man da operativ etwas beheben?
--- oder muss ich mit dieser Abnutzung leben?
Ich bin erst 39 ( und schon so ne Abnutzung ), ich muss noch 25 Jahre arbeiten und das mache ich sehr gern ( kaum zu glauben was? ) aber es stimmt.
LG Cita
Hallo Cita,
natürlich kann man das operieren, je nachdem an welchen Arzt Du gerätst, würde er Dich lieber heute als morgen auf dem OP-Tischliegen sehen, nur kann Dir niemand die Garantie geben dass Du nach der OP weniger Schmerzen haben wirst.
Du solltest erst die konservativen Behandlungsmethoden ausschöpfen. Manuelle Therapie, Schlingentisch, das sind eine Behandlungsmethoden der Physiotherapie könnten Dir helfen.
Ebenso kannst Du mal versuchen ob Dir Wärme hilft. Nimm öfters mal ein warmes Bad und wenn Du noch eine Handvoll Kochsalz dazugibst, kann die Wärme tiefer ins Gewebe eindringen, vielleicht bringt auch das schon eine Linderung. Das wirkt zwar nicht auf die Veränderungen an der Wirbelsäule aber es wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Oft ist die auch verspannt als Folge der Schädigung der Wirbelsäule.
Die Abnutzung lässt sich nicht mehr regenerieren, aber wenn Du mit der Physiotherapie einen Weg findest relativ schmerzfrei zu werden, dann kannst Du denke ich gut damit leben.
Vielleicht könnte Dir auch eine stützende Bandage oder ein Korsett helfen, wenn damit die Lendenwirbelsäule entlastet wird.
Gruß
Ramses
natürlich kann man das operieren, je nachdem an welchen Arzt Du gerätst, würde er Dich lieber heute als morgen auf dem OP-Tischliegen sehen, nur kann Dir niemand die Garantie geben dass Du nach der OP weniger Schmerzen haben wirst.
Du solltest erst die konservativen Behandlungsmethoden ausschöpfen. Manuelle Therapie, Schlingentisch, das sind eine Behandlungsmethoden der Physiotherapie könnten Dir helfen.
Ebenso kannst Du mal versuchen ob Dir Wärme hilft. Nimm öfters mal ein warmes Bad und wenn Du noch eine Handvoll Kochsalz dazugibst, kann die Wärme tiefer ins Gewebe eindringen, vielleicht bringt auch das schon eine Linderung. Das wirkt zwar nicht auf die Veränderungen an der Wirbelsäule aber es wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Oft ist die auch verspannt als Folge der Schädigung der Wirbelsäule.
Die Abnutzung lässt sich nicht mehr regenerieren, aber wenn Du mit der Physiotherapie einen Weg findest relativ schmerzfrei zu werden, dann kannst Du denke ich gut damit leben.
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Gruß
Ramses
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Danke, Dir ebensocita hat geschrieben:Hallo Ramses,
Danke für deine schnelle Antwort.
Wünsche dir ein schönes erholsames Wochenende
Gruß
Ramses
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Ramlih
Hallo Ihr leidgeprüften und Ihr wissenden, habe heute meinen MRT-Befund der HWS erhalten und nachdem ich ersteinmal alle Wörter zusammenhängend lesen konnte gedacht, so das wars liebe Welt der sich bewegenden Menschen.
Vielleicht kann mir jemand Mut machen und mir, so wie Ramses der cita, allgemeinverständlich übersetzen, was da eigentlich geschrieben steht.
Der Befund lautet:
1. In Rückenlage Lordoseverlust und Übergang in Kyphosierung. BS-Degeneration mit Entwässerung und Protrusionstendenz betont von HWK 3 bis HWK 7. Verdacht auf kleines Hämangiom in HWK 4.
2. Die Protrusion von HWK 4 bis HWK 6 erreichen aufgrund der Fehlhaltung das Myelon und elongieren es nach dorsal.
3. In HWK 4/5 re. mediolaterale Protrusion mit Myelon- und Nervenwurzelirritation.
4. In HWK 5/6 li. mediolateraler bis lateraler Prolaps mit li. seitiger intraspinaler und intraneuroforaminaler Nervenwurzwlirritation.
5. Hochgradige Neuroforameinengung HWK 5/6 re. und HWK 4/5 li.
Beurteilung: Raumfordernde BS-Degeneration mit Neuroforameinengung, Nervenwurzelirritationen und Myleonirritationen HWK 4 bis HWK 6.
Da ich mich sehr gerne bewege und daher auch verschiedene Sportarten betreibe bin ich nun etwas beunruhigt und würde mich freuen wenn ich Hilfe bekomme zu verstehen, was da eigentlich so steht.
Vielleicht kann mir jemand Mut machen und mir, so wie Ramses der cita, allgemeinverständlich übersetzen, was da eigentlich geschrieben steht.
Der Befund lautet:
1. In Rückenlage Lordoseverlust und Übergang in Kyphosierung. BS-Degeneration mit Entwässerung und Protrusionstendenz betont von HWK 3 bis HWK 7. Verdacht auf kleines Hämangiom in HWK 4.
2. Die Protrusion von HWK 4 bis HWK 6 erreichen aufgrund der Fehlhaltung das Myelon und elongieren es nach dorsal.
3. In HWK 4/5 re. mediolaterale Protrusion mit Myelon- und Nervenwurzelirritation.
4. In HWK 5/6 li. mediolateraler bis lateraler Prolaps mit li. seitiger intraspinaler und intraneuroforaminaler Nervenwurzwlirritation.
5. Hochgradige Neuroforameinengung HWK 5/6 re. und HWK 4/5 li.
Beurteilung: Raumfordernde BS-Degeneration mit Neuroforameinengung, Nervenwurzelirritationen und Myleonirritationen HWK 4 bis HWK 6.
Da ich mich sehr gerne bewege und daher auch verschiedene Sportarten betreibe bin ich nun etwas beunruhigt und würde mich freuen wenn ich Hilfe bekomme zu verstehen, was da eigentlich so steht.
Hallo Ramlih,
Du hast mehrere Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule. Hauptsächlich betroffen sind die Halswirbel 4-6, hier sind auch die Nervenwurzeln, das sind die Stellen wo die Nerven die Wirbelsäule verlassen und auch das Rückenmark selbst eingeengt.
Da die Bandscheiben die Einengung verursachen, solltest Du versuchen mit Krankengymnastik (z.B. manueller Therapie) die Bandscheiben wieder zurück in die urspüngliche Lage zu bekommen. Einer Operation solltest Du Dich nur wenn nichts anderes mehr möglich ist zustimmen, da dann die Bandscheiben wahrscheinlich entfernt werden. Nur solltest Du mit der Therapie nicht zulange warten, da je länger die Einengung besteht auch die Erholungszeit für die Nerven umso länger wird.
Gruß
Ramses
Du hast mehrere Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule. Hauptsächlich betroffen sind die Halswirbel 4-6, hier sind auch die Nervenwurzeln, das sind die Stellen wo die Nerven die Wirbelsäule verlassen und auch das Rückenmark selbst eingeengt.
Da die Bandscheiben die Einengung verursachen, solltest Du versuchen mit Krankengymnastik (z.B. manueller Therapie) die Bandscheiben wieder zurück in die urspüngliche Lage zu bekommen. Einer Operation solltest Du Dich nur wenn nichts anderes mehr möglich ist zustimmen, da dann die Bandscheiben wahrscheinlich entfernt werden. Nur solltest Du mit der Therapie nicht zulange warten, da je länger die Einengung besteht auch die Erholungszeit für die Nerven umso länger wird.
Gruß
Ramses
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Ramlih
Hallo Ramses,
Du bist ja wirklich fix mit Deinen Antworten, besten Dank.
An eine OP hätte ich eh nicht gedacht. Das muss so wieder werden.
Ich kann ja auch fast alles machen nur bei Armbewegungen über Schulterhöhe habe ich rechts keine Kraft. Laufen, stützen, hängen, alles kein Problem. Handstand und Kinder auf die Schulter heben, das geht nicht. Ansonsten tut mir Bewegung gut. Die Schmerzen kommen meist in Ruhestellung beim Autofahren und halt nachts. Vor allem beim Einschlafen und dem ständigen aufwachen in der Nacht ist das sehr lästig.
Na o. k. nochmals mein Dank an Dich. werde mich nun nach einen Orthopäden umsehen.
Gruß
Ramlih
Du bist ja wirklich fix mit Deinen Antworten, besten Dank.
An eine OP hätte ich eh nicht gedacht. Das muss so wieder werden.
Ich kann ja auch fast alles machen nur bei Armbewegungen über Schulterhöhe habe ich rechts keine Kraft. Laufen, stützen, hängen, alles kein Problem. Handstand und Kinder auf die Schulter heben, das geht nicht. Ansonsten tut mir Bewegung gut. Die Schmerzen kommen meist in Ruhestellung beim Autofahren und halt nachts. Vor allem beim Einschlafen und dem ständigen aufwachen in der Nacht ist das sehr lästig.
Na o. k. nochmals mein Dank an Dich. werde mich nun nach einen Orthopäden umsehen.
Gruß
Ramlih
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Ramlih
Hi Eric und Ramses,
mal sehen was der Spezialiste (Facharzt) so vorschlägt. Halskrause hilft vielleicht beim Schlafen und auch tagsüber.
Was mich wirklich ärgert ist, dass ich bei Aktivitäten mit meinen Jungs z. T. arg eingeschränkt bin. Radfahren geht nicht da Schulter nach vorn und Kopf im Nacken (ein neues Rad, Sattel unten und Lenker hoch, na ja ...).
Heute z. B. waren wir in einem Spassbad. Schwimmen (vor allem Brustschwimmen) geht nicht. Die Jungs (3 u. 5, also nicht schwer) aus dem Wasser heben (über Schulterhöhe) krieg ich nicht hin nur noch mt schieben. Tauchen und rumtoben hat nur eingeschränkt funktioniert.
Ich denk mal so, dass der Vorschlag von Ramses mit der manuellen Therapie in Verbindung mit gezielter Muskelstärkung der Ursache an den Kragen geht. Halskrause (entlastend) und Wärme (durchblutungfördernd) könnten durchaus unterstützend wirken. Zumindest könnte ich mir das als medizinischer Laie so vorstellen.
Bin optimistisch, dass da noch nicht alles zu spät ist und das wieder so einigermaßen in die Reihe kommt.
Dank an Euch
Ramlih
mal sehen was der Spezialiste (Facharzt) so vorschlägt. Halskrause hilft vielleicht beim Schlafen und auch tagsüber.
Was mich wirklich ärgert ist, dass ich bei Aktivitäten mit meinen Jungs z. T. arg eingeschränkt bin. Radfahren geht nicht da Schulter nach vorn und Kopf im Nacken (ein neues Rad, Sattel unten und Lenker hoch, na ja ...).
Heute z. B. waren wir in einem Spassbad. Schwimmen (vor allem Brustschwimmen) geht nicht. Die Jungs (3 u. 5, also nicht schwer) aus dem Wasser heben (über Schulterhöhe) krieg ich nicht hin nur noch mt schieben. Tauchen und rumtoben hat nur eingeschränkt funktioniert.
Ich denk mal so, dass der Vorschlag von Ramses mit der manuellen Therapie in Verbindung mit gezielter Muskelstärkung der Ursache an den Kragen geht. Halskrause (entlastend) und Wärme (durchblutungfördernd) könnten durchaus unterstützend wirken. Zumindest könnte ich mir das als medizinischer Laie so vorstellen.
Bin optimistisch, dass da noch nicht alles zu spät ist und das wieder so einigermaßen in die Reihe kommt.
Dank an Euch
Ramlih

