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funktioneller oder anatomischer Beckenschiefstand?

Verfasst: Mi, 07.10.2009 - 14:01
von b.p.
hi!

habe ein frage bez. beckenschiefstand/verwringung:

da mein vertrauen zu den ärzten nicht gerade das beste ist, wollte ich euch eine etwas schwierigere frage stellen:


angenommen:
man hat eine tatsächliche beinlängenverkürzung käme es im stand zu einer "skoliose". wenn sich dann derjenige hinsetzt, müsste dann ja die wirbelsäule wieder im lot sein bzw. die skoliose geringer sein, oder?
Oder kann sich mit der zeit die wirbelsäule so festigen?
mit 20 jahren dürfte das aber noch nicht der falls sein, oder?


wenn dies so stimmt könnte man den spieß ja umdrehen.
wenn man im sitzen eine skoliose hat, hat man auf jeden fall einen funktionellen beckenschiefstand entstanden duch die skoliose oder umgekehrt (tja ... was war zu erst: die henne oder das ei?).
zusätzlich kann man auch noch eine beinlängenverkürzung haben, speziell dann, wenn die skoliose im stehen schlimmer wird.

soweit stimmt das, oder?
für mich is das nämlich relevant für meine schuheinlage.

es wurde bei mir nämlich immer ein beckenschiefstand im liegen von 3 mm (beckenhöhe rechts und links unterschiedlich und hüfgelenk zu hüftgelenk) festgestellt, doch exakt begründen hat das keiner können wegen der geringen toleranz.
erheblich größer war die differenz bei blockaden im isg, eh logo oder auch nicht? :/

interessanterweise wurde bei der fußanalyse fürm schuh beim intersport festgestellt dass der rechte fuß etwas schmäler und kleiner ist als der linke. somit könnte der gesamte rechte fuß um 1 oder 2 mm kürzer sein als der linke, oder?


mfg

Re: funktioneller oder anatomischer Beckenschiefstand?

Verfasst: Mi, 07.10.2009 - 17:20
von Ramses
Hallo b.p.,

So einfach wie Du es schreibst ist es nicht.
b.p. hat geschrieben:angenommen:
man hat eine tatsächliche beinlängenverkürzung käme es im stand zu einer "skoliose". wenn sich dann derjenige hinsetzt, müsste dann ja die wirbelsäule wieder im lot sein bzw. die skoliose geringer sein, oder?
Oder kann sich mit der zeit die wirbelsäule so festigen?
mit 20 jahren dürfte das aber noch nicht der falls sein, oder?


wenn dies so stimmt könnte man den spieß ja umdrehen.
wenn man im sitzen eine skoliose hat, hat man auf jeden fall einen funktionellen beckenschiefstand entstanden duch die skoliose oder umgekehrt (tja ... was war zu erst: die henne oder das ei?).
zusätzlich kann man auch noch eine beinlängenverkürzung haben, speziell dann, wenn die skoliose im stehen schlimmer wird.

soweit stimmt das, oder?
Das Ausgleichen der Skoliose bei der echten Beinlängendifferenz im Sitz ist nur der Fall wenn du statisch sitzt, das heisst Dich nicht bewegst und gleichzeitig beide Pobacken gleichmässig belastest, was nur sehr selten der Fall sein dürfte. Dann kommt noch hinzu, weshalb kam es zu einer Beinlängendifferenz, resultiert diese aus einem wirklich verkürzten Bein oder aus einer Gelenkfehlstellung des Oberschenkels? Eine Gelenkfehlstellung kann auch zusätzlich eine Beckenverwringung zur Folge haben und die Fehlstellung gleicht sich auch im Sitz nicht aus. Deshalb ist die Skoliose auch nicht zwingend der Auslöser für die Beckenverwringung, sonder die Verwringung könnte auch Auslöser für die Skoliose sein. In dem falle könnte ein Ausgleich der Beinlängendifferenz die Fehlstellung des Gelenkes postiv beeinflussen und die Beckenverwringung reduzieren und somit die Skoliose ebenso.

Gruß

Ramses

Verfasst: Mi, 07.10.2009 - 21:33
von b.p.
hi!

würde nicht eine fehlstellung des oberschenkelgelenkes schmerzen in diesem gebiet und bewegungseinschränkung bedeuten?

Verfasst: Mi, 07.10.2009 - 21:49
von Ramses
Hallo b.p.,

solche Schmerzen sind sehr selten, weil das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und verkraftet relativ viel Fehlstellung bis es deshalb zu Schmerzen kommt. Es kann sein, dass irgendwann eine Arthrose entsteht.

Gruß

Ramses

Verfasst: Mi, 07.10.2009 - 21:51
von Dalia
Nein, muss nicht sein.