Ursache Geigenspiel?
Verfasst: So, 18.10.2009 - 17:23
Hallo, ich hätte eine wichtige Frage:
Ich habe seit meinem 12. Lebensjahr eine Skoliose, die sich im Laufe der Jahre trotz Krankengymnastik sehr verschlechtert hat (vor kurzem hat sich herausgestellt 68 Grad im Hauptbogen, thorakolumbal). Es ist im Moment eine sehr schwierige Zeit für mich, da ich mit allen Unterlassungssünden der letzten Jahre konfrontiert werde, (die nicht unbedingt nur meine Schuld waren). Ich bin jetzt 19 Jahre alt, habe weder jemals ein Korsett getragen, noch eine stationäre Therapie gemacht.
Im Frühjahr ist meine erste Reha geplant. Dann wird sich auch herausstellen, ob eine Operation in meinem Fall sinnvolll ist und ich muss eine sehr schwierige Entscheidung treffen.
Aber darum geht es jetzt in dieser Frage nicht.
Ich studiere im 2. Jahr Musik, spiele seit meinem 6. Lebensjahr Violine. Nun scheint in Musikerkreisen die Annahme verbreitet zu sein, dass durch die einseitige Belastung beim Geigenspielen eine Skoliose entstehen kann. Eine Geige wiegt ca. 500g, zur Info. Bis vor 1,5 Jahren habe ich noch keine speziellen Übungen gemacht, die diese einseitige Haltung beim Geigenspielen ausgleichen.
Ich bin von dieser Theorie sehr schockiert, da ich bis zu meinem 15./16.Lebensjahr im Durchschnitt sicher nicht mehr als 1,5 Stunden täglich geübt habe, und auch oft gar nicht, wie ich ungern zugebe....
Und die Leute, die mehr als sechs Stunden täglich üben, müssten ja schon längst die ärgsten Beschwerden haben, oder? Ich glaube nicht, dass meine spezifische Geigenhaltung so viel ungesünder ist, als die aller anderen Geiger. Jedenfalls habe ich diesbezüglich noch kaum Kritik von meinen Lehrern gehört.
Könntet ihr mir sagen, was ihr darüber denkt?
Ich habe außerdem schreckliche Angst, dass ich irgendwann nicht mehr spielen kann, sei es durch eine OP oder durch die Unterlassung einer OP.
Ich kenne einen Cellisten, der auch eine Skoliose hatte, aber bei weitem nicht so stark wie ich und durch Abnützungserscheinungen und mangelnden Ausgleich mit 27 arge Bandscheibenprobleme bekam.
Danke und liebe Grüße
Ich habe seit meinem 12. Lebensjahr eine Skoliose, die sich im Laufe der Jahre trotz Krankengymnastik sehr verschlechtert hat (vor kurzem hat sich herausgestellt 68 Grad im Hauptbogen, thorakolumbal). Es ist im Moment eine sehr schwierige Zeit für mich, da ich mit allen Unterlassungssünden der letzten Jahre konfrontiert werde, (die nicht unbedingt nur meine Schuld waren). Ich bin jetzt 19 Jahre alt, habe weder jemals ein Korsett getragen, noch eine stationäre Therapie gemacht.
Im Frühjahr ist meine erste Reha geplant. Dann wird sich auch herausstellen, ob eine Operation in meinem Fall sinnvolll ist und ich muss eine sehr schwierige Entscheidung treffen.
Aber darum geht es jetzt in dieser Frage nicht.
Ich studiere im 2. Jahr Musik, spiele seit meinem 6. Lebensjahr Violine. Nun scheint in Musikerkreisen die Annahme verbreitet zu sein, dass durch die einseitige Belastung beim Geigenspielen eine Skoliose entstehen kann. Eine Geige wiegt ca. 500g, zur Info. Bis vor 1,5 Jahren habe ich noch keine speziellen Übungen gemacht, die diese einseitige Haltung beim Geigenspielen ausgleichen.
Ich bin von dieser Theorie sehr schockiert, da ich bis zu meinem 15./16.Lebensjahr im Durchschnitt sicher nicht mehr als 1,5 Stunden täglich geübt habe, und auch oft gar nicht, wie ich ungern zugebe....
Und die Leute, die mehr als sechs Stunden täglich üben, müssten ja schon längst die ärgsten Beschwerden haben, oder? Ich glaube nicht, dass meine spezifische Geigenhaltung so viel ungesünder ist, als die aller anderen Geiger. Jedenfalls habe ich diesbezüglich noch kaum Kritik von meinen Lehrern gehört.
Könntet ihr mir sagen, was ihr darüber denkt?
Ich habe außerdem schreckliche Angst, dass ich irgendwann nicht mehr spielen kann, sei es durch eine OP oder durch die Unterlassung einer OP.
Ich kenne einen Cellisten, der auch eine Skoliose hatte, aber bei weitem nicht so stark wie ich und durch Abnützungserscheinungen und mangelnden Ausgleich mit 27 arge Bandscheibenprobleme bekam.
Danke und liebe Grüße