ein wirklich ganz tolles Forum ist das hier! Ich hab schon wahnsinnig viel gelesen und eine Menge herausgefunden und nun dachte ich mir, ich frag mal gezielt nach
Ich bin jetzt 23 Jahre.
Ich habe, seit ich mich erinnern kann, schon immer Verspannungen und Rückenschmerzen. Vor etwas mehr als 10 Jahren war ich damit auch schon beim Orthopäden. Dieser äußerte damals den Verdacht "Scheuermann". Ich weiß, dass ich danach auch nochmal da war. Kann mich aber nicht entsinnen, dass sich der Verdacht bestätigte. Sonst wäre ich doch irgendwie behandelt worden oder?! Mir wurde lediglich eine zeitlang Krankengymnastik verschrieben. Die Probleme waren danach nicht weg - aber man gewöhnt sich ja dran, damit zu leben.
Körperlich betrachtet habe ich definitiv ein schiefes Becken. Allerdings wirkt auf mich nicht in der Höhe schief, sondern nur in der horizontalen. D.h. wenn meine Füße nach vorne zeigen, und ich stelle mich locker hin und für mich "gerade", dann wendet sich mein Becken deutlich nach links. Die rechte Seite kommt also weiter vor.
Ich habe eigentlich immer Nackenschmerzen und Verspannungen. Ich bin es gewohnt, wahnsinnig schwere Schultern zu haben. Die Masseurin, die mich eine Zeit lang regelmäßig am Arbeitsplatz betreute, meinte jedes Mal, ich sei verspannt "wie eine alte Frau" und man merke deutlich, dass ich Linkshänder sei.
Besonders schlimm und auffallend sind meine Verspannungen natürlich im Büro am Arbeitsplatz, oder wenn ich in einen engen Pullover steige, oder aber: Ich muss etwas unter dem Bett vorkramen, dafür strecke ich einen Arm weit unters Bett.... anschließend steht mein Kopf schief und ich habe einen furchtbar stechenden und reißenden Schmerz. Dauert etwas, dann geht es wieder - meist merke ich es aber durchaus noch eine zeitlang.
Lange Stehen - also ohne Bewegung - ist für mich unvorstellbar. Nach ca. 15 Minuten habe ich furchtbare Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und muss mich setzen. Lange Gehen ist allerdings nicht so ein Problem. Da setzen die Beschwerden erst deutlich später ein (geht meistens eine Stunde).
Zu dem habe ich häufig ein leichtes Stechen und Ziehen und am rechten Gesäßhöcker. Also richtig im Gesäß. Hin und wieder zieht dieser Schmerz nach oben.
Im Büro (ich sitze normalerweise acht Stunden am Tag am Computer, natürlich mit kleinen Unterbrechungen) habe ich häufig das Problem, dass mein linkes Bein deutlich fühlbar anschwillt. Ich habe dann ein drückenden und leicht stechenden Schmerz am Schienbein - Füße hochlegen o.ä. probiere ich regelmäßig, hilft allerdings nicht immer.
Zu all dem habe ich "natürlich" Migräne, ständig Kopfschmerzen und Verdauungsschwierigkeiten - Magenschmerzen, Durchfall. Unregelmäßig aber ziemlich häufig. Vielleicht auch kein Wunder bei dem schiefen Becken!?
Ich habe nunmal diese Nach-Vorne-gebeugten Fots gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir mein rechter Arm dabei 2-3 cm länger vorkommt. Vermutlich auf Grund des schiefen Beckens... nun denn, ich bin genauso wenig wir ihr Arzt
Ich mache übrigens regelmäßig Sport: Seit mehr als 13 Jahren sitze ich regelmäßig auf dem Pferd - durchschnittlich 3-4mal die Woche (eigenes).
Ich stelle mir nun die Frage, ob ich die Beschwerden einfach weiter hinnehme - oder ob ich einen Arztmarathon starte (bei orthopädischen Beschwerden, bin ich es irgendwie gewohnt, dass man 6 Ärzte aufsucht und 6 unterschiedliche Diagnosen erhält...). Ich merke halt, dass mein Job auf Dauer nicht zuträglich ist - und möchte ja auch nicht, dass ich irgendwann solche Beschwerden habe, dass ich wirklich zum Arzt MUSS und es dann gar zu spät ist.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp, der mir irgendwie weiterhilft. Wenn es zuträglich ist, kann ich natürlich auch die Fotos zeigen. Ich sehe darauf allerdings nichts besonderes - vielleicht bin ich meinen Anblick aber auch zu sehr gewöhnt

