Skoliose & Zivildienst in Österreich
Verfasst: Sa, 18.09.2010 - 23:19
Huhu,
Ich hätte ein paar Fragen bezüglich des Zivildienstes und meiner Skoliose.
Ich fange einfach mal ganz von vorne an:
Ich bin immer schon leicht "schief" gewesen, dies ist jedoch durch die Kleidung hindurch nie aufgefallen und wurde auch von niemandem bemerkt.
Irgendwann einmal wurde das ganze schlimmer (mir fiel nichts auf, anderen schon), sodass ich mit 17 Jahren beschloss, bei meinem Orthopäden nachzufragen, bei dem ich bereits wegen Plattfüßen in behandlung bin.
Das war ein paar Monate nach meiner Stellung, hier in Österreich, bei der meine uneingeschränkte Tauglichkeit festgestellt wurde.
Der Arzt diagnostizierte eine einfache Skoliose der LWS mit 23° nach Cobb und überwies mich an einen Wirbelsäulenspezialisten an einer Krankenhausambulanz.
Dieser wiederum korrigierte den Winkel auf 34°, - Der Orthopäde hat wohl falsch gemessen.
Zu der Skoliose kommt ein "Übergangswirbel" - was auch immer das ist.
Das ganze wurde nocheinmal mit einer MRT überprüft, da dem Arzt ein Wirbel nicht gefallen hat...
Zum Glück waren keine destruktiven Prozesse zu erkennen.
Ich erhielt eine Überweisung zu einem Physiotherapeuten.
Leider habe ich es versäumt eine Physiotherapie zu starten - Meine Zuweisung lief ab.
Inzwischen hatte ich Schmerzen im Kreuz und ein sehr unangenehmes und nerviges "Drücken" in der rechten Hüfte, sodass ich desöfteren eine Schonhaltung einnahm.
Desweiteren dreht sich mein rechter Fuß zusätzlich nach rechts außen.
Jetzt, ein halbes Jahr später habe ich meinen Zivildienst begonnen.
Seitdem häuft sich die Anzahl der Beschwerden - Ich bin 8 Stunden am Tag zu Fuß unterwegs und sehr oft am Heben und Schieben von Patienten.
Nun meine Fragen:
Müssen Personen mit bestimmten Skolioseerkrankungen in Österreich überhaupt Wehrdienst leisten?
Kann man, was ich persönlich nicht glaube, nachträglich aufgrund dessen freigestellt werden?
Darf ich während der Dienstzeit zum Physiotherapeuten?
Was könnte man mit so einer Therapie erreichen?
Ist die Skoliosetherapie nach Schroth veraltet? - Ich hab gehört es gibt da neuere Methoden...
Kann das einseitige Tragen eines schweren Rucksacks die Skoliose verursacht haben? - Beide von mir befagten Ärzte, meinten das nicht.
Kommen von der Skoliose auch die Plattfüße, der "Druck" in der Hüfte, die Außenrotation des rechten Fußes, sowie mein Kopfvorschub?
Ich bedanke mich im Vorraus, und freue mich auf eure Antworten.
Gruß,
Schokomuesli
Ich hätte ein paar Fragen bezüglich des Zivildienstes und meiner Skoliose.
Ich fange einfach mal ganz von vorne an:
Ich bin immer schon leicht "schief" gewesen, dies ist jedoch durch die Kleidung hindurch nie aufgefallen und wurde auch von niemandem bemerkt.
Irgendwann einmal wurde das ganze schlimmer (mir fiel nichts auf, anderen schon), sodass ich mit 17 Jahren beschloss, bei meinem Orthopäden nachzufragen, bei dem ich bereits wegen Plattfüßen in behandlung bin.
Das war ein paar Monate nach meiner Stellung, hier in Österreich, bei der meine uneingeschränkte Tauglichkeit festgestellt wurde.
Der Arzt diagnostizierte eine einfache Skoliose der LWS mit 23° nach Cobb und überwies mich an einen Wirbelsäulenspezialisten an einer Krankenhausambulanz.
Dieser wiederum korrigierte den Winkel auf 34°, - Der Orthopäde hat wohl falsch gemessen.
Zu der Skoliose kommt ein "Übergangswirbel" - was auch immer das ist.
Das ganze wurde nocheinmal mit einer MRT überprüft, da dem Arzt ein Wirbel nicht gefallen hat...
Zum Glück waren keine destruktiven Prozesse zu erkennen.
Ich erhielt eine Überweisung zu einem Physiotherapeuten.
Leider habe ich es versäumt eine Physiotherapie zu starten - Meine Zuweisung lief ab.
Inzwischen hatte ich Schmerzen im Kreuz und ein sehr unangenehmes und nerviges "Drücken" in der rechten Hüfte, sodass ich desöfteren eine Schonhaltung einnahm.
Desweiteren dreht sich mein rechter Fuß zusätzlich nach rechts außen.
Jetzt, ein halbes Jahr später habe ich meinen Zivildienst begonnen.
Seitdem häuft sich die Anzahl der Beschwerden - Ich bin 8 Stunden am Tag zu Fuß unterwegs und sehr oft am Heben und Schieben von Patienten.
Nun meine Fragen:
Müssen Personen mit bestimmten Skolioseerkrankungen in Österreich überhaupt Wehrdienst leisten?
Kann man, was ich persönlich nicht glaube, nachträglich aufgrund dessen freigestellt werden?
Darf ich während der Dienstzeit zum Physiotherapeuten?
Was könnte man mit so einer Therapie erreichen?
Ist die Skoliosetherapie nach Schroth veraltet? - Ich hab gehört es gibt da neuere Methoden...
Kann das einseitige Tragen eines schweren Rucksacks die Skoliose verursacht haben? - Beide von mir befagten Ärzte, meinten das nicht.
Kommen von der Skoliose auch die Plattfüße, der "Druck" in der Hüfte, die Außenrotation des rechten Fußes, sowie mein Kopfvorschub?
Ich bedanke mich im Vorraus, und freue mich auf eure Antworten.
Gruß,
Schokomuesli
! Zum Zivil- und Wehrdienst in Österrreich kann ich dir leider auch nichts hilfreiches sagen, hab aber deinen Threadtitel erweitert, damit gleich offensichtlich ist, dass es um Österreich geht.