ich (23,w) habe heute beim Orthopäden von meiner Skoliose erfahren. Leider hat er mir keine Angaben zu Cobb oder ähnlichen Dingen gemacht, sondern nur gesagt, dass ich eine Skoliose habe. Wenn ich das Bild vor mir sehe, kommt es mir nicht so schwerwiegend vor, weil ich im Internet viel schlimmere Bilder gesehen habe, es ist also bestimmt nur eine leichte (nach Google thorakolumbale) Skoliose. Trotzdem mache ich mir Sorgen.
Ich soll entweder schwimmen gehen oder Krankengymnastik machen. Soll es aber erstmal mit schwimmen versuchen und bei Schmerzen Schmerztabletten nehmen. Außerdem könnte ich bei längeren Beschwerden ein sog. "Aufbau-Training" machen, wenn ich dafür Zeit hätte. Das eigentliche Problem sind meine Schmerzen. Teilweise kann ich nachts nicht schlafen, weil es so schlimm ist. Manchmal halte ich die Schmerzen morgens kaum aus. Die Schmerzen treten hauptsächlich im Liegen auf, im Sitzen habe ich geringe und bei Bewegung keine Probleme. Ich habe bereits seit Jahren immer wieder Rückenschmerzen bis ich vor 1,5 Jahren zu einem (anderen) Orthopäden gegangen bin, der diagnostizierte eine "Beckenschiefstellung" (dasselbe?), renkte mich wieder ein und alles war weg bis vor ca. 1-2 Wochen. Heute hat mein Orthopäde mich auch eingerenkt, konnte aber nur eine leichte Blockade feststellen und hat deswegen die Röntgenbilder gemacht (von vorne & von der Seite).
Meine Fragen sind:
Kann mein Orthopäde den Schweregrad feststellen oder muss ich dafür zu einem Spezialisten gehen?
Komme ich wirklich nur mit schwimmen aus, wenn ich solche Schmerzen habe oder sollte ich doch besser gleich Krankengymnastik machen?
Insgesamt bin ich ein bisschen überfordert.
Liebe Grüße und Danke für jede Hilfe






