Hallo zusammen!
Hier ist der Peter aus Dortmund. Bin 38 Jahre alt. Bin Beamter beim Amtsgericht. Dortmund. Habe ich einen speziellen Stuhl und auch einen höhenverstellbaren Tisch. Schwerbehinderung habe ich 20 °. Seit ein paar Jahren stehe ich voll zu meiner Skoliose. Optisch ist sie von vorne nicht zu erkennen und von hinten nur, wenn man genau hinschaut.
Dr. Hoffmann hat bei mir am 15.02.2011 meine Skoliose mit BWS 44°, LWS 39° nach COBB Rippenbuckel von 8 ° neu bemessen.
Die Skoliose wurde festgestellt, als ich 14 Jahre alt war. Seitdem mache ich Krankgymnastik. Mit unterschiedlichen Einsatz. Zurzeit versuche ich 30-40 Minuten Anspannung und 15-20 Minuten Entspannung. Dabei mache zurzeit fast nur symmetrische und einfache Übungen. Früher habe ich viel Kampfsport gemacht. Nunmehr mache ich wieder Schwimmen (war als Kind Wettkampfschwimmer) und dann für den Spaß am Leben: Salsa.
Meine Probleme begannen mit 17 Jahren oder so. Zunächst hatte ich öfter mal (ca. 1 pro Woche) Nackenverspannungen.
Seit ein paar Jahren blockieren meine Rippen. Freundin oder Freunde können mir die dann wieder „reinpushen“. Dass passiert sehr oft. Zu Schmerzen mit Einsatz von Tabletten kam es so 2-3 mal pro Monat.
Seit ein paar Monaten habe ich das Gefühl, dass meine Rückenwirbel in Bewegung kommen, also sich verschieben. Oftmals kann ich durch Muskelanspannung Abhilfe schaffen. Manchmal leider halt auch nicht. Würde sagen die letzten drei Monate habe ich 5-6 mal pro Monat Schmerzen also mit Einsatz von Tabletten. Jeden Tag knackt es oft im Rücken.
Habe mal meine Ex-Freundinnen gefragt, ob meine Skoliose mein Leben bestimmt. Dies wurde einhellig bejaht. Denke wirklich viel dran und richte mein Leben so ein.
Dr. Hoffmann meinte, dass eine OP möglich sei und ich voraussichtlich danach keine Skoliose mehr habe, also Korrektur auf 0°im Brustwirbelbereich. Tanzen und Sport (Kampfsport) soll dann wieder möglich sein. Es sollen 10 von 22 Wirbeln versteifen, wäre relativ beweglich.
Was ich mich Frage:
Nach der OP:
1) muss ich dann weiter Gymnastik machen? Mit welchem Zeiteinsatz.
2) wie oft habe ich Beschwerden? Welche?
3) Warum geht man dann immer noch zum Arzt?
4) Kann ich dann wieder Tanzen, Schwimmen und Karate machen?
5) Brauche ich eine Reha? Was mache ich da?
6) Habe ich dann dennoch Rippenblockarden?
Allgemein
1) Macht es Sinn vorab über Bad Sobernheim / Schroth-Therapie nachzudenken?
2) Kann ich wirklich im „Alter“ mir Gym meine Probleme weiter „klein“ halten?
3) Wie lange am Tag macht Ihr Gymnastik. Sind 60 Minuten Anspannung Minimum?
Vielen Dank für eure Tipps und viele Grüße.
Peter
OP oder Gymnastik?
Re: OP oder Gymnastik?
8° Rippenbuckel bei 44° sind ein guter Wert.
Tja die Entscheidung kann die niemand abnehmen. Aber wenn du solche Schmerzen hast würde ich es machen lassen. Ich wäre auch sehr gespannt auf dein Endergebnis.
Tja die Entscheidung kann die niemand abnehmen. Aber wenn du solche Schmerzen hast würde ich es machen lassen. Ich wäre auch sehr gespannt auf dein Endergebnis.
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minimine
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- Diagnose: Skoliose
- Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: OP oder Gymnastik?
Hallo Peter,
herzlich willkommen hier im
).
Mit Karate o.ä. wäre ich zudem sehr vorsichtig.
Du kannst ja vorab ambulant mal Schroth ausprobieren, ob es generell was für dich ist.
Ich bin momentan kein guter "Vergleichswert", da Gymnastik bei mir bisher eher nur Misserfolge brachte und dadurch meine Motivation dafür sehr nachgelassen hat.
Wünsche dir viel Kraft bei der Entscheidung.
LG
Minimine
herzlich willkommen hier im

Zumindest scheint es so, als hättest du die Skoliose damit ganz gut im Griff (bis auf die Schmerzen natürlichZurzeit versuche ich 30-40 Minuten Anspannung und 15-20 Minuten Entspannung. Dabei mache zurzeit fast nur symmetrische und einfache Übungen. Früher habe ich viel Kampfsport gemacht. Nunmehr mache ich wieder Schwimmen (war als Kind Wettkampfschwimmer) und dann für den Spaß am Leben: Salsa.
Ja, deinen Rücken wirst du schon noch weiter pflegen müssen. Aber das kann dann ja z.B. auch mit deinem Tanzsport sein.1) muss ich dann weiter Gymnastik machen? Mit welchem Zeiteinsatz.
Das wird dir wohl niemand so leicht beantworten können, da dies wohl sehr individuell ist. Lies dir doch am Besten einige OP-Berichte oder Langzeit-Berichte im SOPF durch.2) wie oft habe ich Beschwerden? Welche?
Weil eine OP letztendlich keine Heilung der Skoliose ist. Außerdem hast du dann jede Menge Metall in dir und da muss dann eben geguckt werden, ob dies auch an der richtigen Stelle sitzt. Ich weiß jetzt nicht, wie oft Operierte zur Kontrolle gehen, aber ich denke, es wird nicht mehr so oft sein, wie vor der OP.3) Warum geht man dann immer noch zum Arzt?
Es heißt, dass man ca. 1 Jahr nach der OP wieder so gut wie alles machen kann. Wobei hier die Betonung auf "kann" liegen sollte. Man kann ja dennoch Beschwerden davon bekommen und dann ist es halt vielleicht doch nicht ganz so sinnvoll.4) Kann ich dann wieder Tanzen, Schwimmen und Karate machen?
Mit Karate o.ä. wäre ich zudem sehr vorsichtig.
Meinst du nun vor oder nach der OP? Vor der OP dient die Reha ja eher dazu, eine OP zu verhindern. Nach der OP dann wohl eher, um wieder Fit zu werden.5) Brauche ich eine Reha? Was mache ich da?
Die Frage kann ich dir nicht beantworten. Ich bin nicht operiert, hatte früher aber auch sehr oft Blockaden und bei mir hat das Korsett da wahre Wunder bewirkt. Warum das allerdings so ist, weiß ich nicht.6) Habe ich dann dennoch Rippenblockarden?
Das kommt darauf an. Wenn du dir mit der OP sicher bist, dann brauchst du ja vorher keine Reha. Dann ist eine Reha hinterher bestimmt sinnvoller. Wenn du dir aber noch unsicher bist und es lieber nochmal konservativ versuchen möchtest, dann kann es schon Sinn machen.1) Macht es Sinn vorab über Bad Sobernheim / Schroth-Therapie nachzudenken?
Du kannst ja vorab ambulant mal Schroth ausprobieren, ob es generell was für dich ist.
Die Frage kann dir wohl auch keiner beantworten. Ich persönlich stelle mir selbst diese Frage, wie es wohl sein wird, wenn man älter wird (in meinem Fall noch die Wechseljahre hinzukommen). Aber man muss es wohl so nehmen, wie es kommt, egal ob operiert oder nicht.2) Kann ich wirklich im „Alter“ mir Gym meine Probleme weiter „klein“ halten?
Also mit 60 min bist du schon wirklich sehr fleißig. In Sobernheim sagt man, man sollte ca. 3-4 mal die Woche so für eine halbe Stunde turnen, eine Therapeutin meinte aber auch, dass es besser sei nur zweimal die Woche intensiv 1 Stunde zu üben, als mehrmals die Woche nur kurz.3) Wie lange am Tag macht Ihr Gymnastik. Sind 60 Minuten Anspannung Minimum?
Ich bin momentan kein guter "Vergleichswert", da Gymnastik bei mir bisher eher nur Misserfolge brachte und dadurch meine Motivation dafür sehr nachgelassen hat.
Wünsche dir viel Kraft bei der Entscheidung.
LG
Minimine
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Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
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fischotter
- aktives Mitglied

- Beiträge: 213
- Registriert: Sa, 29.01.2011 - 10:52
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
- Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Re: OP oder Gymnastik?
Zu der Nachkontrolle kann ich anmerken, wie es in Hessich Lichtenau gehandhabt wird. Im ersten jahr - 4 mal, im 2 und 3 Jahr - 2 mal, 4 jahr -1 mal. 5 Jahre danch auch 1 mal und bis zu 10 Jahre dann nicht.
Ich hab vor der 5 jährigen, alle Termine da abgesagt, da ich keine Lust mehr habe mich verar***** zu lassen.
Ciao
peter
Ich hab vor der 5 jährigen, alle Termine da abgesagt, da ich keine Lust mehr habe mich verar***** zu lassen.
Ciao
peter
