Hallo liebes Forum,
ich recherchiere schon seit einiger Zeit immer wieder bei euch. Doch jetzt habe ich auch mal ein paar Fragen, weil ich nicht weiter weiß. Ich bin 27 Jahre und männlich, 83 Kg bei 186 (vlt. hilft das ja wobei)
Sport habe ich noch nie wirklich regelmäßig gemacht, aber ich gehe unregelmäßig (vlt. je 1 mal im Monat) Schwimmen (1000 m) und Fahrrad (30 km) fahren.
Ich werde zuerst mal meine Geschichte posten... Die ganze Sache fing 2006 an (Rückenschmerzen LWS, Alter 23)
Ich ging zum Orthopäden und dieser stellte eine Beinlängendifferenz fest und röntgte mich. Hierbei kam eine Skoliose zum Vorschein. Das Ausmessen mit dem Geodreieck soll einen Grad von 11 ergeben?. Weitere Aussage, dass sehe ich täglich und ist nicht weiter schlimm.
Bis jetzt habe folgende zusätzliche Diagnosen Beinlängendifferen 1,5 cm, Beckenschiefstand, idop. Skoliose, Hüftdysplasie?, Senk-Spreizfuß (Aussage ich hätte als Kind eine Spreizhose tragen sollen).
Nun gut, das ganze ist schön zu wissen und hat mir Einlagen eingebracht.
Jedoch habe ich in der letzten Zeit immer wieder heftige Rückenschmerzen in der LWS. Vor allem während des Sitzens im Büro (ich arbeite seit Ende meines Studiums im Sommer 2010 im Büro), manchmal beim Husten und bei der Bückbewegung.
Morgens kann ich meine Lendenwirbelsäule fast gar nicht bewegen. Das wird besser, wenn ich den heißen Duschkopf drauf halte. Abends ist es dann meistens problemlos möglich bis zum Boden zu kommen (zum Teil auch total schmerzlos).
Jedoch muss ich auch feststellen, dass wenn ich die LWS nicht bewege eigentlich schmerzfrei bin...
Gestern war ich bei meinem Hausarzt mit Chiropraxis-Erfahrung, welcher mich "einrenkte" es knackte drei mal. Danach war ich schmerzfrei und konnte sofort bis zum Boden mit den Fingern. Vorher nur etwa bis zur zum Knie.
Aber leider war es heute morgen wieder wie eh und je und ich mache mir Sorgen, dass es ein "neues" Leiden ist. Dank Internet schwirren mir Schlagworte wie Brechterew, Athrose und ähnlichem durch den Kopf.
Aus diesem Grund wollte ich euch fragen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt?
Welche Tipps ihr mir geben könnt?
ich hoffe ihr könnt mich etwas beruhigen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Morgendliche Steifigkeit und Schmerzen in der LWS
- Silas
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Schroth KG
Re: Morgendliche Steifigkeit und Schmerzen in der LWS
Hallo Thomas,
willkommen im
Evtl. ist das eine kompensatorische Krümmung wegen der Beinlängendifferenz.
Oft hilft es, den Stuhl anders einzustellen, zwischendurch aufzustehen (z.B. im Stehen telefonieren) oder ein Keilkissen zu verwenden.
Falls der Stuhl Schuld ist, vielleicht kann Dir Dein Arbeitgeber einen anderen geben oder Du bringst einen von Zuhause mit.
Das beim Husten die LWS schmerzt, ist eher ungewöhnlich.
Gegen Blockaden können manuelle Therapie und Muskelaufbau helfen.
Viele Grüße,
Silas
willkommen im
Wenn es wirklich nur 11° sind, ist das auch nicht weiter schlimm.Thomas83 hat geschrieben: Die ganze Sache fing 2006 an (Rückenschmerzen LWS, Alter 23)
Ich ging zum Orthopäden und dieser stellte eine Beinlängendifferenz fest und röntgte mich. Hierbei kam eine Skoliose zum Vorschein. Das Ausmessen mit dem Geodreieck soll einen Grad von 11 ergeben?. Weitere Aussage, dass sehe ich täglich und ist nicht weiter schlimm.
Evtl. ist das eine kompensatorische Krümmung wegen der Beinlängendifferenz.
Die Spreizhose wird bei Hüftgelenkdysplasie verordnet, mit dem Spreizfuß hat das nichts zu tun.Thomas83 hat geschrieben: Bis jetzt habe folgende zusätzliche Diagnosen Beinlängendifferen 1,5 cm, Beckenschiefstand, idop. Skoliose, Hüftdysplasie?, Senk-Spreizfuß (Aussage ich hätte als Kind eine Spreizhose tragen sollen).
Hattest Du beim Studium kein Problem mit dem Sitzen?Thomas83 hat geschrieben: Jedoch habe ich in der letzten Zeit immer wieder heftige Rückenschmerzen in der LWS. Vor allem während des Sitzens im Büro (ich arbeite seit Ende meines Studiums im Sommer 2010 im Büro), manchmal beim Husten und bei der Bückbewegung.
Oft hilft es, den Stuhl anders einzustellen, zwischendurch aufzustehen (z.B. im Stehen telefonieren) oder ein Keilkissen zu verwenden.
Falls der Stuhl Schuld ist, vielleicht kann Dir Dein Arbeitgeber einen anderen geben oder Du bringst einen von Zuhause mit.
Das beim Husten die LWS schmerzt, ist eher ungewöhnlich.
Gegen Blockaden können manuelle Therapie und Muskelaufbau helfen.
Morgensteifigkeit ist ein typisches Symptom beim Rheuma. Sind bei Dir schon mal die Rheumafaktoren (Blutentnahme) bestimmt worden?Thomas83 hat geschrieben: Morgens kann ich meine Lendenwirbelsäule fast gar nicht bewegen. Das wird besser, wenn ich den heißen Duschkopf drauf halte. Abends ist es dann meistens problemlos möglich bis zum Boden zu kommen (zum Teil auch total schmerzlos).
Ich bin kein so Fan von Chiropraktikern, da dort per Hau-Ruck-Methode die Blockaden gelöst werden, was nicht unproblematisch ist. Manuelle Therapie und Osteopathie gehen hier wesentlich schonender vor.Thomas83 hat geschrieben: Gestern war ich bei meinem Hausarzt mit Chiropraxis-Erfahrung, welcher mich "einrenkte" es knackte drei mal.
Jetzt nimm mal nicht gleich das Schlimmste an, lass eine Laborkontrolle durchführen und besprich Deine Probleme mit einem Orthopäden.Thomas83 hat geschrieben: Aber leider war es heute morgen wieder wie eh und je und ich mache mir Sorgen, dass es ein "neues" Leiden ist. Dank Internet schwirren mir Schlagworte wie Brechterew, Athrose und ähnlichem durch den Kopf.
Viele Grüße,
Silas
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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- Klaus
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Re: Morgendliche Steifigkeit und Schmerzen in der LWS
Und wie sieht die Wirbelsäule von der Seite aus?Thomas83 hat geschrieben:...und röntgte mich. Hierbei kam eine Skoliose zum Vorschein. Das Ausmessen mit dem Geodreieck soll einen Grad von 11 ergeben?. Weitere Aussage, dass sehe ich täglich und ist nicht weiter schlimm.
Bei so geringen Skoliose Graden muss man auch an ein mögliches Hohlkreuz oder/und einen Rundrücken denken.
Gruss
Klaus