Morbus Scheuermann LWS

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rotehexe

Morbus Scheuermann LWS

Beitrag von rotehexe »

Hallo an alle, bin gerade diesem Forum beigetreten, um Euch einiges zu fragen, um Tipps und Infos zu kriegen... ich bin 43 Jahre alt, hab seit ich Kind bin eine Skoliose und nen Scheuermann.... wurde immer mal wieder behandelt mit KG und sowas alles, früher!!! aufgrund zunehmender Bewchwerden erstellte der Orthopäde ein neues Rö-Bild. Ich war total geschockt, ich kramte Bilder aus 2004 raus.... auch da waren schon Scheuermann bedingte Löcher in den LWS Wirbelkörpern deutlich..... zumindest beschreiben die Ärzte diese als solche, und jetzt.... sind die viel tiefer und größer geworden, ich bin total geschockt, im Glauben das verwächst sich..... wie früher gesagt wurde....... ich kann nicht wirklich spezielle Wege zu Patienten mit nem LWS Scheuermann finden..... daher frage ich mal in diese Runde, hat jemand Erfahrung damit? gibts Therapien, in meinem Alter??? vielen Dank vorab
Gruß ANja
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Silas
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Schroth KG

Re: Morbus Scheuermann LWS

Beitrag von Silas »

Die "Löcher" in den Wirbeln werden wohl Schmorsche Knötchen sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmorl-Kn ... C3%B6tchen

Therapien im Sinne von die Wirbelsäule wieder heil machen, gibt es nicht.

Je nach Schwere des Befunds und nach Schmerzsituation kann man aber Linderung der Beschwerden und Aufrichtung der Wirbelsäule mit Schroth-KG und einem guten Korsett erreichen. Dadurch bessert sich auch die äußere Optik.

Als letzter Ausweg bleibt eine Versteifungs-OP, um die Wirbelsäule operativ zu begradigen.
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Klaus
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Re: Morbus Scheuermann LWS

Beitrag von Klaus »

rotehexe hat geschrieben:ich kann nicht wirklich spezielle Wege zu Patienten mit nem LWS Scheuermann finden..... daher frage ich mal in diese Runde, hat jemand Erfahrung damit? gibts Therapien, in meinem Alter??? vielen Dank vorab
Der "LWS Scheuermann" ist keine konkrete Diagnose mit der man weiterkommt.
Entscheidend sind die tatsächlichen Fehlstellungen (Skoliose, Hyperkyphose, Hyperlordose ??) in allen Bereichen der Wirbelsäule. Dazu braucht man natürlich auch entsprechende Röntgen-Aufnahmen, die alle Bereiche der Wirbelsäule abdecken, sowohl frontal auch als seitlich. Damit kann man dann eine Vermessung der entsprechenden Winkel vornehmen und auch die Art beschreiben, die Aufschluss darüber geben, wie stark das ganze ausgeprägt ist.

So eine Diagnose ist immer die Vorraussetzung für eine Behandlung, die es durchaus gibt, wie es Silas schon beschrieben hat.

Leider ist es so, dass es nur wenige Orthopäden gibt, die sich damit wirklich auskennen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Es lohnt sich aber unbedingt, dafür auch mal einen weiten Weg in Kauf zu nehmen. Wo wohnst Du denn?

Gruss
Klaus
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