Verwirrung nach Diagnose

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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mge

Verwirrung nach Diagnose

Beitrag von mge »

Hallo Zusammen.

Ich bin neu hier im Forum. Und komplett ahnungslos. ;-)

Ich komme gerade frisch vom Orthopäden, bei dem ich das erste Mal war.
Eigentlich wollte ich nur hin, um mir orthopädische Einlagen extra fürs Joggen zu besorgen. Denn bei der Laufbandanalyse hat der nette Joggingschuhverkäufer festgestellt, dass ich die wohl brauche.
Jetzt das Ergebnis des Orthopädenbesuchs:
Leichte O-Beine, deshalb die Fehlstellung am Fuß. Einlagen kann und soll ich fürs Joggen bekommen.

Aufgrund von wiederkehrenden Beschwerden an der Brustwirbelsäule wurde die auch untersucht.
Dann wurde geröntgt. Ergebnis: leichte Skoliose. Ich weiß nicht um wie viel Grad oder irgendetwas anderes im Detail. Es wurde nichts vermessen. Stattdessen wurden ein paar Blockierungen an den Brustwirbeln manuell behoben.
Das wurde bei mir in der Vergangenheit schon öfter gemacht, allerdings vom Physiotherapeuten. Ich hatte wegen dieser Beschwerden auch schon mal Krankengymnastik.
(Das war aber damals alles noch in Düsseldorf, jetzt wohne ich in Hamburg)

Jedenfalls soll nun im nächsten Schritt eine lichtoptische Vermessung der Wirbelsäule durchgeführt werden, da der Arzt davon ausgeht, dass ein Bein verkürzt ist und das soll bei den Einlagen berücksichtigt werden. Die Kosten soll ich privat tragen, 135 Euro immerhin.
Der Arzt drängt mich natürlich nicht dazu, hat es nur angeraten. Die Einlagen kann ich natürlich auch ohne die Vermessung bekommen. Nur dann eben ohne diesen Beinlängenausgleich.

Also jetzt habe ich folgende Fragen und hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen:
Ist das die normale Vorgehensweise?
Ich hatte erwartet, es käme jetzt ein Rezept über Krankengymnastik.

Ich will keine Einlagen tragen, wenn die mir nachher noch schaden. (Soviel habe ich jetzt herausbekommen: Einlagen therapieren gar keine Skoliose).
Sollte ich noch mal zu nem anderen Arzt gehen?
Kennt Ihr einen auf Skoliose-spezialisierten Arzt in Hamburg?
ich habe zwar keine extremen Beschwerden oder Krümmungen. Aber auch eineleichte Skoliose muss doch professionell behandelt werden. Sonst wirds doch schlimmer.
Mir kommt das irgendwie alles so komisch vor...

Ich freue mich über Antworten!!
Danke :-)
Melanie
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Silas
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Re: Verwirrung nach Diagnose

Beitrag von Silas »

Du könntest zu Dr. Niemeyer in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg gehen.

Dort bekommst Du eine saubere Diagnose und Behandlungsempfehlungen. Nimm am besten alle bereits erstellten Röntgenbilder mit.
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(Stephen Hawking)
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Klaus
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Re: Verwirrung nach Diagnose

Beitrag von Klaus »

mge hat geschrieben:Aufgrund von wiederkehrenden Beschwerden an der Brustwirbelsäule wurde die auch untersucht.
Dann wurde geröntgt. Ergebnis: leichte Skoliose. Ich weiß nicht um wie viel Grad oder irgendetwas anderes im Detail. Es wurde nichts vermessen.
Bevor irgendwelche Behandlungen oder Hilfsmittel eingesetzt werden, sollte die Wirbelsäule insgesamt untersucht werden. Dazu benötigt man eine Wirbelsäulen-Ganz-Aufnahme von vorn und von der Seite. Eine teure 3 D Aufnahme ist für eine vernünftige erste Diagnose unbrauchbar.

Die Wirbelsäule ist immer im Zusammenhang zu sehen und kann nicht nur auf einen Bereich reduziert werden, in dem Beschwerden auftreten. Bei einer "leichten" Skoliose ist immer auch an ein möglichen Rundrücken oder auch Hohlkreuz zu denken, deswegen auch unbedingt die seitliche Aufnahme.

In Hamburg könntest Du Prof. Dr. Niemeyer aufsuchen, der ist allerdings chirurgisch orientiert und bei Erwachsenen gibt es noch nicht so viele Erfahrungen.
Guck bitte dazu in die Rubrik Gesucht/Gefunden und da insbesondere in die "Überregionale Sprechstunden", da sind die Spezialisten in Deutschland mit Details aufgelistet. Es gibt leider nicht viele.

Gruss
Klaus
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