Skoliose mit 48?

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Freitag
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Skoliose mit 48?

Beitrag von Freitag »

Hallo,

bin schon einige Zeit hier im Forum unterwegs, kann aber zu der Frage(n), die mich beschäftigt nicht das richtige finden.

Ist es möglich, dass eine Skoliose bei mir erst mit 48 festgestellt wird?
Wo finde ich etwas zu Skoliose im Erwachsenenalter?
Wenn ja, wie ist dann damit umzugehen? (Chiropraktiker, Akkupunktur, Reha, KG, Lebensgestaltung?)
Wie weit kann ich eine Verschlechterung positiv beeinflussen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Liebe Grüße
crux
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Diagnose: rechts-links-konvexe Torsionsskoliose mit Spondylochondrosen, Spondyl- u. Costransversalarthorsen, ISG-Arthrosen; Gleitwirbel L3/L4;
Cobb thorakal: re.konf. 33 °, lumbal: l. konv. 42 °
Therapie: KG nach Schroth - Reha Februar 2012 Bad Salzungen

Re: Skoliose mit 48?

Beitrag von crux »

Hallo Freitag,
dass eine Skoliose erst mit 48 Jahren festgestellt wird, ist garnicht so selten. Bei meiner Reha in Bad Salzungen habe ich etliche solcher Fälle kennengelernt.
Meine Skoliose wurde zwar schon im Alter von ca. 14 Jahren festgestellt, aber ich habe dann Jahrzehnte nichts mehr dagegen getan. Erst seit einem Jahr mache ich KG nach Schroth und das ist nach der Aussage meines Reha-Mediziners "das Einzige, was hilft".
Nach meiner Reha kann ich das nur bestätigen. Schroth heilt nicht, aber es hilft. Und wenn das mit 63 Jahren gilt, dann um so mehr mit 48!
Ich kann Dir nur raten: versuche eine Schroth-Reha in Bad Salzungen oder Sobernheim zu bekommen und such Dir vielleicht vorher schon einen ambulanten Schroth-Therapeuten.
Liebe Grüße - crux
Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und schenk mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden


Reinhold Niebuhr
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Klaus
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Re: Skoliose mit 48?

Beitrag von Klaus »

Freitag hat geschrieben:bin schon einige Zeit hier im Forum unterwegs, kann aber zu der Frage(n), die mich beschäftigt nicht das richtige finden.
crux ist stellvertretend für die meisten User hier ;)
Es kann schon sein, dass man "den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht" :) , wenn man als newbie hier im Forum unterwegs ist. Die meisten sind Erwachsene und haben oft auch spät mit der optimalen Behandliung angefangen. Das spiegelt sich in den vielen Erfahrungsberichten wieder und auch in den unterschiedlichsten Rubriken. Nimm Dir mal ausführlich Zeit zum Lesen.

Ich selbst habe erst mit 62 (!) meine erste Schroth REHA gehabt, was natürlich auch am Internet liegt, was es eigentlich noch gar nicht so lange gibt. Von den Ärzten in der Region ist leider nicht zu erwarten, dass sie bei Skoliose/Hyperkyphose kompetent sind. Das und auch das "Nicht-Glauben-Wollen" dieser Situation verzögert sehr häufig den Start einer optimalen Behandlung.

Jeder Art von Behandlung muss aber eine konkrete Diagnose der gesamten Wirbelsäule vorrausgehen !

Gruss
Klaus
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