ich habe Skoliose mit vertebragenem Schmerzsyndrom und deshalb im letzten Jahr einen Kurantrag gestellt. Die Skoliose hab ich schon seit ca. 20 Jahren. In diesem Jahr werde ich 33.
Meine Ärztin wollte mich schon seit Jahren dazu überreden eine Kur in Bad Sobernheim zu machen. Deshalb ging ich auch davon aus, dass es kein Problem sein dürfte.
Die Krankenkasse hält es bei mir eine ambulante orthopädische Therapie sowie eine ambulante physiotherapeutische Behandlung für ausreichend. Allerdings muss ich fast 30 km fahren, um eine vernünftige KG nach Schroth zu bekommen.
Die Begründung für die Ablehnung ist, dass bei mir aus sozialmed. Sicht meine Funktions-und Fähigkeitsstörungen nicht so gravierend sind, dass sie eine Gefährdung oder Minderung meiner Erwerbstätigkeit begründen.
Meine Arbeit als Steuerfachangestellte habe ich schon lange aufgegeben. Das lange Sitzen war nicht auszuhalten. Deshalb arbeite ich jetzt schon seit ca. 5 Jahren bei meinen Eltern in einem Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieb, wo ich täglich 5 Stunden Büro- und Gartenarbeit machen kann.
Hatte jemand von Euch ein ähnliches Problem?
Könnt Ihr mir Tipps geben, wie ich meinen Widerspruch begründen kann.
Wenn ich zum Beispiel schreibe, dass ich die Kur machen will um länger als 5 Stunden am Tag arbeiten zu können. Wäre das für die deutsche Rentenversicherung ein Grund es zu bewilligen?
Bitte schreibt mir.
Liebe Grüße Schneeglöckchen9


