meine "Geschichte" ist folgende:
Ich habe von Geburt an das Marfan-Syndrom, was lediglich eine Bindegewebsschwäche ist. Daraus resultiert eine Skoliose. So begab ich mich 2005, mit meinen 12 Jahren, also in ein Skoliosezentrum in Hessen, um diese behandeln zu lassen. Dort wurde mir aber gesagt, dass eine Skoliose erst operiert wird, wenn man ausgewachsen ist. So weit, so gut. Durch die Instabilität entstand dann im Lendenwirbelbereich Wirbelgleiten. Dieses wurde 2005 operiert und versteift. Anschließend folgte ein halbes Jahr, das ich nur stehend und liegend verbringen durfte. 2006 wurde mir dann der Beweglichkeit halber ein Teil des Metalls entnommen. 2008 war dann die Skoliose an der Reihe, welche teilweise korrigiert wurde. Auf die Frage, warum keine vollständige Korrektur vorgenommen wurde, gab man mir die Antwort, dass zu viel Spannung auf der Wirbelsäule gelastet hätte. Sie ist nun quasi komplett versteift, jedoch habe ich noch immer 40 Grad und einen Rippenbuckel. Dies alles belastet mich wirklich sehr, da es mir einfach anzusehen ist und man mit 20 Jahren auch gern mal ohne Bedenken ins Schwimmbad gehen würde.
Nun ist meine Frage, ob es heute, nach 5 Jahren noch möglich wäre, den restlichen Teil der Skoliose zu begradigen. Denn inzwischen dürfte meine Wirbelsäule der Spannung ja nachgegeben haben und diese Haltung als normal empfinden. Die Frage ist nur, ob das ganze Metall inzwischen nicht zu sehr verknöchert ist.
In zwei Wochen muss ich wieder in diese Klinik, wo ich all diese Fragen abklären möchte, jedoch hoffe ich in diesem Forum wirklich sehr auf Erfahrungsberichte, die mir vielleicht etwas Aufregung nehmen.
Vielen Dank schon mal im Voraus!


