Fehler bei der Erstdiagnose möglich?
Verfasst: Sa, 28.03.2015 - 16:36
Hallo zusammen,
ich dachte, das Thema "Skoliose" ist für mich weitestgehend durch. Aber nun bin ich doch hier im Forum gelandet und hoffe, jemand kann mir meine Fragen beantworten.
Kurze Vorgeschichte: Bin selbst Anfang 40, 1997 in Bad Wildungen wg. Skoliose operiert worden, rechtslinkskonvex mir Restkrümmung 45°/36°. Komme gut klar. zeit
Meine Tochter ist 10 J. und ich habe sie bisher jährlich zur Kontrolle beim Orthopäden geschleift, um möglichst rechtzeitig eine evtl. Skoliose zu erkennen. Immer hieß es: kleine Haltungsschwäche, aber weit entfernt von Skoliose. So auch letzte Woche. Erst sprach der Orthopäde von einer ganz minimalen skoliotischen Fehlhaltung, aber selbst im Vorbeugetest nichts Auffälliges. Als wir schon wieder fast am Gehen waren, wollte er dann doch noch zur Sicherheit ein Röntgenbild machen zur Dokumentation.
Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich es dann gesehen habe. Rechtslinkskonvex, 25° bzw. 20°. Die Aufnahmen sind von hinten und in 2 separaten Bildern (Brust, Lende).
Da ich erst in 2 Wochen einen Termin in einem Skoliosezentrum (Ostdeutschland) habe, brennen mir folgende Fragen auf der Seele:
1. Kann hier ein Messfehler vorliegen? Falsch gestanden, falsch gemessen oder einfach durch die geteilte Aufnahme?
2. Kann es sein, dass man bei dieser Krümmung im Vorbeugetest nichts sieht?
3. Falls es sich bestätigen sollte, reicht eine Versorgung in einem Skoliosezentrum oder sollte man von Anfang an zu einem renommierten Arzt (z.B. Dr. Hoffmann) fahren? Ist ja bei einer Korsettversorgung dann wohl auch öfter nötig, diese lange Anfahrt in Kauf zu nehmen.
4. Muss nun direkt nach diesen Aufnahmen noch ein Rö.-Bild gemacht werden (Ganzaufnahme) und dann wahrscheinlich noch eins im Korsett? Wie kann man hier die Strahlung minimieren?
Sorry für den langen Beitrag. Aber ich selbst habe die ganze Geschichte (Krankengymnastik, Korsett, OP) durch und viele Jahre in meiner Kindheit darunter gelitten. Daher möchte ich gleich DIE RICHTIGE Therapie angehen und meinem Kind uneffektive Behandlungen ersparen.
Es wäre ganz lieb, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte.
Danke!
Sufafe
Falls ich irgendetwas falsch gemacht habe, bitte um Hinweis. Ich war noch nie in Foren unterwegs.
ich dachte, das Thema "Skoliose" ist für mich weitestgehend durch. Aber nun bin ich doch hier im Forum gelandet und hoffe, jemand kann mir meine Fragen beantworten.
Kurze Vorgeschichte: Bin selbst Anfang 40, 1997 in Bad Wildungen wg. Skoliose operiert worden, rechtslinkskonvex mir Restkrümmung 45°/36°. Komme gut klar. zeit
Meine Tochter ist 10 J. und ich habe sie bisher jährlich zur Kontrolle beim Orthopäden geschleift, um möglichst rechtzeitig eine evtl. Skoliose zu erkennen. Immer hieß es: kleine Haltungsschwäche, aber weit entfernt von Skoliose. So auch letzte Woche. Erst sprach der Orthopäde von einer ganz minimalen skoliotischen Fehlhaltung, aber selbst im Vorbeugetest nichts Auffälliges. Als wir schon wieder fast am Gehen waren, wollte er dann doch noch zur Sicherheit ein Röntgenbild machen zur Dokumentation.
Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich es dann gesehen habe. Rechtslinkskonvex, 25° bzw. 20°. Die Aufnahmen sind von hinten und in 2 separaten Bildern (Brust, Lende).
Da ich erst in 2 Wochen einen Termin in einem Skoliosezentrum (Ostdeutschland) habe, brennen mir folgende Fragen auf der Seele:
1. Kann hier ein Messfehler vorliegen? Falsch gestanden, falsch gemessen oder einfach durch die geteilte Aufnahme?
2. Kann es sein, dass man bei dieser Krümmung im Vorbeugetest nichts sieht?
3. Falls es sich bestätigen sollte, reicht eine Versorgung in einem Skoliosezentrum oder sollte man von Anfang an zu einem renommierten Arzt (z.B. Dr. Hoffmann) fahren? Ist ja bei einer Korsettversorgung dann wohl auch öfter nötig, diese lange Anfahrt in Kauf zu nehmen.
4. Muss nun direkt nach diesen Aufnahmen noch ein Rö.-Bild gemacht werden (Ganzaufnahme) und dann wahrscheinlich noch eins im Korsett? Wie kann man hier die Strahlung minimieren?
Sorry für den langen Beitrag. Aber ich selbst habe die ganze Geschichte (Krankengymnastik, Korsett, OP) durch und viele Jahre in meiner Kindheit darunter gelitten. Daher möchte ich gleich DIE RICHTIGE Therapie angehen und meinem Kind uneffektive Behandlungen ersparen.
Es wäre ganz lieb, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte.
Danke!
Sufafe
Falls ich irgendetwas falsch gemacht habe, bitte um Hinweis. Ich war noch nie in Foren unterwegs.
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