REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbsttherapie
Verfasst: Fr, 24.07.2015 - 17:30
Hallo zusammen,
bin Ende dreißig und über die letzten paar Jahre entwickelte sich zunehmend eine Skoliose.
Auf Anraten von Dr. Hoffmann hatte ich eine Reha beantragt, Ziel war eine stationäre Therapie nach Schroth in Bad Sobernheim. Antrag wurde abgelehnt, Widerspruch von meiner Seite. Daraufhin war ich auf Wunsch der Rentenversicherung für ein Fachgutachten bei Dr. Krais in Stuttgart. Der Widerspruch ist noch nicht entschieden, aber ich habe mir das Gutachten zusenden lassen. Dr. Krais widerspricht der Diagnose von Dr. Hoffmann nicht, sieht aber "keine Indikation" für eine stationäre oder ambulante Reha-Maßnahme. Aus dem damaligen Gespräch mit Dr. Krais weiß ich, dass er eine Therapie nach Schroth bei Erwachsenen grundsätzlich für nicht wirksam erachtet. Es gebe dafür anscheinend keinerlei Nachweise.
Auf der Grundlage kann ich wohl davon ausgehen, dass eine Reha weiterhin abgelehnt wird.
Frage1: Falls von der Rentenversicherung nun wieder die Ablehnung kommt, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten vor einer Klage? Z.b. eine Ergänzung der Begründung des Widerspruchs durch ein weiteres Gutachten von Dr. Hoffmann oder von einem anderen Arzt?
Bisher habe ich es so verstanden, dass das Thema Schroth sehr komplex ist und man es deshalb idealerweise während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts unter intensiver Anleitung erlernt. Nachdem ich nun mit dem Reha-Antrag schon über eine halbes Jahr durchgebracht habe, reift aber so langsam die Erkenntnis, dass ich mir am Ende besser selbst helfe bzw. versuchen sollte, mich selbst zu therapieren.
Frage2: Gibt es ein empfehlenswertes Buch zum Thema Schroth, mit dessen Hilfe man auf Grundlage seiner individuellen Diagnose zielgerichtete Übungen zur Selbstherapie ableiten und anwenden kann?
Frage3: Kann jemand einen geeigneten Physiotherapeuten dazu im Raum Augsburg empfehlen?
Ich war hier schon bei zwei verschiedenen, konnte aber deren angebliche Kompetenz auf dem Gebiet nicht nachvollziehen.
Vielen Dank.
Tom
bin Ende dreißig und über die letzten paar Jahre entwickelte sich zunehmend eine Skoliose.
Auf Anraten von Dr. Hoffmann hatte ich eine Reha beantragt, Ziel war eine stationäre Therapie nach Schroth in Bad Sobernheim. Antrag wurde abgelehnt, Widerspruch von meiner Seite. Daraufhin war ich auf Wunsch der Rentenversicherung für ein Fachgutachten bei Dr. Krais in Stuttgart. Der Widerspruch ist noch nicht entschieden, aber ich habe mir das Gutachten zusenden lassen. Dr. Krais widerspricht der Diagnose von Dr. Hoffmann nicht, sieht aber "keine Indikation" für eine stationäre oder ambulante Reha-Maßnahme. Aus dem damaligen Gespräch mit Dr. Krais weiß ich, dass er eine Therapie nach Schroth bei Erwachsenen grundsätzlich für nicht wirksam erachtet. Es gebe dafür anscheinend keinerlei Nachweise.
Auf der Grundlage kann ich wohl davon ausgehen, dass eine Reha weiterhin abgelehnt wird.
Frage1: Falls von der Rentenversicherung nun wieder die Ablehnung kommt, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten vor einer Klage? Z.b. eine Ergänzung der Begründung des Widerspruchs durch ein weiteres Gutachten von Dr. Hoffmann oder von einem anderen Arzt?
Bisher habe ich es so verstanden, dass das Thema Schroth sehr komplex ist und man es deshalb idealerweise während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts unter intensiver Anleitung erlernt. Nachdem ich nun mit dem Reha-Antrag schon über eine halbes Jahr durchgebracht habe, reift aber so langsam die Erkenntnis, dass ich mir am Ende besser selbst helfe bzw. versuchen sollte, mich selbst zu therapieren.
Frage2: Gibt es ein empfehlenswertes Buch zum Thema Schroth, mit dessen Hilfe man auf Grundlage seiner individuellen Diagnose zielgerichtete Übungen zur Selbstherapie ableiten und anwenden kann?
Frage3: Kann jemand einen geeigneten Physiotherapeuten dazu im Raum Augsburg empfehlen?
Ich war hier schon bei zwei verschiedenen, konnte aber deren angebliche Kompetenz auf dem Gebiet nicht nachvollziehen.
Vielen Dank.
Tom