ich bin neu hier und versuche mal, das Posting in einer Länge zu fassen, dass es auch noch gelesen wird.
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Zu mir:
Bin männlich, 28 Jahre alt und komme aus Fulda. Wie sollte es auch anders sein: mein Rücken macht mir mehr und mehr Probleme
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Vorgeschichte
Ursache für eine Skoliose ist ein verkürztes Bein durch Beinbruch im dritten Lebensjahr, etwa 10 Jahr später diagnostiziert, nur geraume Zeit Schuherhöhung getragen.
Angeblich soll ich auch zu früh auf den Beinen gestanden haben, habe in meiner frühen Jugend oft große Rucksäcke voll bis zum Rand mit Zeitungen auf dem Rücken gehabt und auch im Erwachsenenalter musste die Wirbelsäule unter einem nicht ganz optimalen, aber notwendigen Nebenjob leiden.
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Schmerzgeschichte:
Die Probleme haben sich langsam eingeschlichen. Die Zeitabstände von auch nur leichter Belastung (und seih es nur herumzulaufen) bis man den Rücken gespürt hat wurden immer kleiner.
Bis dato würde ich die Gefühle im oberen WS-Bereich eher als Verspannungen beschreiben
Fies wurde allerdings der Wechsel eine Bettes und dazu Matratzen, die scheinbar zu hart waren - so, dass ich als Seitenschläfer in der Mitte durchhing oder seltsam verdreht schlief. Es entwickelten sich mit der Zeit richtige Schmerzen in der Lendenwirbelsäule welche ich trotz Umstieg auf besser geeignete Matratzen nur lindern, letztendlich aber nicht wieder dauerhaft beseitigen konnte.
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Behandlungsgeschichte:
Meine Behandlung bestand in meiner frühen Jugend aus Shuherhöhung wegen des berkürzten Beines und KG. Von Seite des Orthopäden wurde eben nur die Skoliose beachtet.
Irgendwann hatte man im jugendlichen Leichtsinn darauf auch nicht mehr geachtet, da man ja keine Probleme hatte.
Nachdem ich mich letztes Jahr aufgerafft habe eine Orthopädin aufzusuchen wurde ich eher enttäuscht (beinahe erwartungsgemäß, deshalb brauche ich auch oft etwas länger einen Arzt aufzusuchen).
Röntgenbild im Bereich des oberen Brustkob gemachts, Skoliose sah gar nicht so schlimm aus. Wieder eine Schuherhöhung und KG.
Auf den Rundrücken wurde gar nicht eingegangen, offenbar nach dem Motto: ist halt so, KG wird schon helfen und wenn nicht - Pech gehabt.
Das Ergebnis: KG hat vorrübergehend Linderung gebracht, aber die macht man ja auch nicht das ganze Jahr über. Schuherhöhung oder nicht macht subjektiv gesehen keinen Unterschied
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So - und jetzt ?
Zunächst mal frage ich mich, wie man Fotos genau machen soll, damit ihr vielleicht mal eine grobe Einschätzung der Lage geben könnt.
Dann würde ich gerne einen fähigen Orthopäden finden, wobei Stuttgart eigentlich schon recht weit ist. Bad Salzungen dagegen ist deutlich näher an Fulda (Mittelhessen), gibt es da nur die Klinik oder auch Untersuchungen von fähigen Orthopäden ?
Ziel ist primär die Schmerz- und Verspannungsgefühlbekämpfung, sekundär aber auch etwas die Ästhetik, wenn das was zu richten wäre.
Ein Korsett wäre zumindest teilzeit für mich vorstellbar.
Kur ? Naja, wenn das "ambulant" gehen würde wäre mir das lieber.
Notfalls über einen gewissen Zeitraum täglich ~60 km nach Bad Salzungen zu kurven wäre es mir Wert, wenn ich dafür die Freizeit mit Freundin / Freunden / Familie verbringen kann.
Und da ich ja nun noch nicht dahocke und den ganzen Tage wegen ein paar Wehwehchen und Verspannungen Frust blase würde mich mal interessieren, welche Arten von Sport mir helfen könnten.
Schwimmbadgänger bin ich übrigens gar nicht so - macht die Sache wahrscheinlich schon wieder etwas schwieriger
Grüße und noch einen schönen Tag bei nahezu genialem Wetter
Chris


