Meine Diagnose 74°

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Kaffeetrinker
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Meine Diagnose 74°

Beitrag von Kaffeetrinker »

Hallo,

habe schon circa vor einem Jahr hier geschrieben, mal noch ganz kurz gefasst, Diagnose Kyphose(ohne zu messen) und andere Kleinigkeiten.
Schickte mich dann zur "normalen" Reha wo zu 80% Bandscheibenschäden und 20% frischoperierte behandelt wurden(Knie Bandscheibe etc)
Von Schroth hielt der Arzt von früher nix.......Also die 4 Wochen Reha gemacht, meistens wars doch nur Massagen diverser Art, Rückengymnastik in der Gruppe und viel Gerätetraining was ich auch hinter der Reha im Studio fortführte.

Fazit nach einem Jahr, es hat nix gebracht, Schmerzen blieben gleich oder teilweise schlimmer , je nach Tagesform, und das beste ist in dem Entlassungsbericht, den ich erst vor ein paar Tagen gelesen hatte wurde alles so dermassen geschönt, zum Beispiel, meine Schmerzen konnten reduziert werde, habe ich nie gesagt, die Reha wäre ein Erfolg gewesen, ich hatte gesagt die Reha hat nix gebracht zum Doc.....
Will jetzt ne Umschulung noch machen, bin Handwerker im Metallbereich, das wird ja noch schhwieriger das durchzusetzen wenn die so ein sch*** da reinschreiben der überhaupt nicht stimmt.


So nun war ich am 24.9,10 bei Dr. Hoffmann

Habe nur 3 Wochen auf den Termin warten müssen, bin rein, es wurde dann auch gleich Röbis angefertigt,
dann ins Wartezimmer und kaum zehn Minuten später(hate mich auf längere Zeit eingestellt Zimmer war restlos besetzt)
war ich beim Doc drinnen.

Sehr freundlicher Mensch, ausführlich erklärt,bei mir gäbe es nur 2 Möglichkeiten:

OP oder Korsett, hatte mir ein paar Röbis gezeigt mit der operierten Kyphose, da wurde mir gleich schlecht von dem Anblick, also abgelehnt.
Dann gibts jetzt ein Korsett von Rahmouni, muss jetzt erst mal die Genehmigung abwarten und dann kanns losgehn.

Ich dachte aber im Leben nicht dass es 74° bei mir werden habe das erst mal schlucken müssen, dachte eher es wäre so um die 55°

Schroth darf ich jetzt auch nicht machen da ich extrem verkürzte Muskeln habe, die erst mal alles gedehnt werden muß bevors dann mit sowas losgehen kann.
Gerätetraining ist jetzt verboten alles was mit Rücken zu tun hat.Habe eigentlich genau das falsche gemacht in der Reha und hinteher, na super :nein:

Mal die nächste Woche die Atteste abwarten dann Umschulung beantragen gehn, mal schaun wie oft die sich querstellen, die Schreibtischfraktion :boese:

Grüße
ein frustrierter Kaffeetrinker
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von minimine »

Hallo Kaffeetrinker,

:welcomeback:

Das mit der Reha und dem "geschönten" Reha-Bericht ist natürlich nicht so tolle, kann dir aber überall passieren, auch bei einer Schroth-Reha. Keine Ahnung woran das liegt, ob sich die Kliniken gegenüber den Kostenträger beweisen müssen o.ä. und somit nicht den waren Reha-"Erfolg" berichten.
Insbesondere wenn aber deine Reha schon ein Jahr her ist kann sich doch deine gesamte Situation schon wieder verschlechtert haben, so dass du eben jetzt eine Umschulung benötigst. Evtl. kann auch eine vorzeitige erneute Reha erfolgen.

Schön, dass du mit Dr. Hoffmann zufrieden bist und nun eine echte Chance auf Behandlung bekommst. :daumenhoch: Ich glaube dir sehr gern, dass das ein Schock für dich war, wenn du nicht mit so einem Ausmaß gerechnet hast. Ich hätte mich an deiner Stelle sicher auch erstmal für ein Korsett entschieden, eine OP läuft dir ja nicht weg.
Drücke dir die Daumen, dass das Korsett schnell genehmigt wird und du loslegen kannst. :kleeblatt:

LG
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Dalia »

Kaffeetrinker, nur keinen Frust, jetzt bist du ja auf dem richtigen Weg und es ist noch nicht zu spät, um alles wieder ins Lot zu bringen. Ich wünsche dir das Beste und würde mich freuen, wenn du weiter berichten würdest. Wann soll denn dein Korsett kommen? Dass du noch kein Schroth machen sollst, wundert mich, aber vielleicht kannst du das in einem halben Jahr in Angriff nehmen, um die Korrektur noch weiter zu verbessern.
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Silas »

Hallo Kaffeetrinker,

viel Erfolg für Deine weitere Therapie.

Ich hatte übrigens auch das Problem in einer total miesen Reha zu sein, ich habe mich darüber bei der Rentenversicherung beschwert und durfte im Folgejahr zur Schroth-Reha nach BaSa.

Viele Grüße,
Silas
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Kaffeetrinker »

Moin,

@Dalia

Wann mein Korsett kommt weiß ich nicht, muss ja erst die Genehmigung abwarten, dazu wurde mir bei Rahmouni dringend geraten, bevor es losgeht.
Wenn ich das Geld hätte, wäre es meinerseits gleich losgegangen, aber ich habe es nicht, und es ja weniger noch in dere nächsten Zeit..... :/

Ich habe mich mal bei der VDK angemeldet, falls es zu Komplikationen kommen sollte zwecks Umschulung oder Korsettgenehmigung, dass ich die Hilfe in Anspruch nehmen kann.

Schroth soll ich vorerst mal nicht machen, bzw. nützt momentan nix, soll erst mal durch den Physio meine extrem verkürzten Muskeln aufdehnen lassen bevors damit losgehen kann.

Habe ich ja wahrschnlich der Reha zu verdanken wo ich viel mit Geräten trainiert habe.Und hinterher schön weiter fleißig war :juggle:

Naja mal schaun was draus wird, muss das ganze erst mal verdauen.......


Grüße
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Klaus
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Klaus »

Hallo Kaffeetrinker,

schön, das Du jetzt endlich den richtigen Weg gefunden hast.

Eigentlich war ich nach Deinem letzten Beitrag vom 6.11.2009 davon ausgegangen, das Du eine Schroth REHA angehen wolltest und dazu u.U. auch den Orthopäden wechseln wolltest.
So hast Du leider viel Zeit verloren, aber positiv gesehen, ist das auch eine hilfreiche Mahnung an andere User.

Gruss
Klaus
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Kaffeetrinker »

Moin,

schlauer ist man leider erst hinterher :rolleyes:
Hätte ich das vorher gewusst was in der"normalen" Reha abläuft hätte ich den ganzen Vorgang abgebrochen
und gleich nach Stuttgart gefahren.

Naja, jetzt ist es so und muss auch vorwärts gehen.

Grüße
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Dalia
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Dalia »

So isses, guck nach vorn, besser ein Jahr verloren als zwei Jahre oder mehr.

Carpe diem! :)

(lateinisch: Nutze den Tag)
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Gast

Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Gast »

Hallo Kaffetrinker,

dein Beitrag erinnert mich an mein eigenes Rückenleiden..... ich habe aber nur 70grad :-) aber daruf kommt es nun auch nicht mehr an.

Ein Korsett hat Dr. Hoffmann mir auch verschrieben..also ich direkt zum Korsettbauer hin....tja auch da wurde ich erstmal gebremst abwarten bis die Krankenkasse es genemigt. (selber zahlen macht keinen Sinn)
naja ich zahle immer hohe Beiträge dass durfte dann ja kein Problem werden. DENKSTE Kassen ticken anders

Alles viel zu Kostenintensiv Schwachsinn und Fehlversorgung war die Aussage vom Medizinischen Dienst (ich wär vor Wut fast geplatzt) Tja dachte ich was nun....war der Traum von besserer Optik und weniger Schmerzen schon geplatz???
Ich legte Einspruch bei der KK ein! Ein neues Attest von Dr. Hoffmann plus die 3d Aufnahmen und einen Brief meinerseits untermauerten den Einsprch. Folge wieder Abgelehnt :-( mmh die 3d Aufnahme wär wieder Schwachsinn und überteuert sei es immer noch.
Ich habe dann nochmals ein Gespräch bei der Krankenkasse gesucht und wollte den zuständigen Artz sprechen.....
naja der drohende Krankenkassenwechsel (nicht direkt Ausgesprochen von mir) und die Aussage eine OP wird teuerer für Sie hat die KK zum einlenken bewegt..

Nach meiner Meinung hat der medizinische Dienst der Krankenkasse Null Ahnung, ich hätt den Arzt gerne zur Rede gestellt..alle seine Aussagen waren alle falsch. Hätt ich die Aussagen schriftlich gehabt hätt ich Ihn persönlich verklagt!

Nun fahre ich zum Gipsen nach Stuttgart :-) freu
Nun halten mich keine Stuttgart21 Gegner Wasserwerfer oder Peffergas mehr auf....Wehe ich komm nicht in die Bahnhofstraße :-)

Naja die Zwischenzeit nutzte ich für viel Krankengymnastik (dehnen) und Schwimmen!!Hat echt viel gebracht und bringt es immer noch.

Also Kaffetrinker ich drück dir die Daumen das dein Korsett auch genemigt wird!Nutze die Zeit Sinnvoll zum dehnen und wenn du Fragen hast bin zwar auch neu hier aber ich helfe dir gerne wenn ich kann.

Naja schaun wir mal wie es weiter geht!!

Liebe Grüße und danke an alle für eure Hilfe
minimine
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von minimine »

Hallo Gast,

magst du dich hier nicht registrieren?
Nach meiner Meinung hat der medizinische Dienst der Krankenkasse Null Ahnung, ich hätt den Arzt gerne zur Rede gestellt..alle seine Aussagen waren alle falsch. Hätt ich die Aussagen schriftlich gehabt hätt ich Ihn persönlich verklagt!
Du kannst die schriftliche Aussage vom MDK einfordern, indem du Akteneinsicht bei der Krankenkasse beantragst. Klagen geht aber nur, wenn du auch Schaden davongetragen hättest. Sprich, wenn es sich verschlechtert hätte, dann hättest du gegen den MDK bzw. dem ablehnenden Sachbearbeiter vorgehen können.

LG
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Silas »

Hallo Gast,

Glückwunsch, dass Deine Hartnäckigkeit am Ende zum Erfolg geführt hat.
Gast hat geschrieben: Nach meiner Meinung hat der medizinische Dienst der Krankenkasse Null Ahnung, ich hätt den Arzt gerne zur Rede gestellt..alle seine Aussagen waren alle falsch. Hätt ich die Aussagen schriftlich gehabt hätt ich Ihn persönlich verklagt!
Leider ist ja schon bei niedergelassenen Orthopäden und sogar in manchen Unikliniken das Wissen zu Wirbelsäulenverkrümmungen nicht gerade ausgeprägt, dass dies man MDK, der sich um alles Mögliche kümmert oftmals so ist, wundert mich nicht :/ .

Das mit dem Verklagen ist übrigens selbst bei misslungenen OPs eine ganz heikle Sache...

Viele Grüße und viel Erfolg für die weitere Therapie,
Silas
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Gast

Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Gast »

Das weiß ich nach einer Op ist das auch schwer man muss ja alles mögliche vorher unterschreiben...

naja ein Artzt der aber aussagen trifft wie, da muss man auch mal seber etwas sport machen und andere falsche aussagen tätigt ohne mich jemals gesehn zu haben...... lebt auch ganz gefährlich :-)

naja eine persönliche Klage gegen ihn + einschalten der öffentlichkeit kann ihm das leben auch schwer machen
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Kaffeetrinker »

MannMannMann, macht mir keine Angst :rolleyes:

Mal schaun was kommt, bin bei der TK RheinlandPfalz wenn einer Erfahrung mit denen hat, her damit ;D

Habe heute mein Attest bekommen von Dr.Hoffmann, werd dann mal nächste Woche den Papierkram erledigen für Antrag für ne Umschulung,
gibt wieder Papierkrieg bis das ganze (hoffentlich) genehmigt wird.

Grüße
Bärle

Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Bärle »

Hallo zuasammen,
Hallo, Kaffeetrinker

Das mit manchen Beurteilungbögen der REHA Anstalten :<
ist ein Kapitel für sich.
Zum Wohle des Pateinten wird dort oftmals nicht entschieden.
Ein bißchen "Äktschen" und Ärger soll das ganze ja schon auslösen.

Zum Arbeits -Medizinischen- Dienst hingegen kann ich nur absolut
positives sagen. :top: Und dies gleich bei zwei Gutachten. :top:
Also ich habe da wirklich den zwei Ärzten zu danken.
So macht jeder seine unterschiedlichsten Erfahrungen.

Wie groß darf denn der Kyphose Winkel sein und ab welcher
Gradzahl fängt der rote Bereich an. :?:
Ich habe gelesen, daß bis 50 Grad bei 40 jährigen noch o.K. ist.
Wo liegt die Grenze, weiß das in etwa jemand ?

Schönes Wochenende :balloon:
Thomas
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Kaffeetrinker »

Also ich würde sagen der rote Bereich fängt bei (längere) Schmerzen an.
Also in meinem Alter wären so ca 35° normal laut Dr.Hoffmann.

Grüße
Bärle

Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Bärle »

Hallo Kaffeetrinker,
danke für Deine schnelle Antwort. Prima
Ja wo die Schmerzgrenze anfängt, stimmt schon,
aber ein Anhlatspunkt dazu ist auch wichtig.
Da habe ich ja auch 63 Grad (Kyphose Winkel)
aber das bringt wohl meine Skoli ganz automatisch so mit. :/
Am beruflichen bin ich ebenfalls kräftig am kämpfen.
Die Schrothterapie kann ich Dir wirklich empfehlen, absolut hilfreich
und verlässlich.
viele Grüße von mir
Thomas
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Silas »

Was die Techniker Krankenkasse angeht, so sind die eher dafür bekannt, zu den kulanten Kassen zu gehören und wenig Schwierigkeiten zu machen.
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Gast »

ich habe auch gehört das die tk sehr gut sein soll...

nach meiner erfahrung hängt es immer von dem arzt selber und der sachbearbeiterin ab wie die entscheidung ausfällt.


ich habe auch immer wieder gesagt das der md nur beraten tut....bezahlen muss die kasse und die kann sehrwohl dr. hoffmann mehr zutraun als irgendeinem allgemeinmediziner beim md
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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von minimine »

Hier mal meine Erfahrungen mit der TK:

Ich war bis Anfang des Jahres bei der AOK versichert. Beim ersten Korsett sollte ich erst statt eines Cheneau-Korsetts ein Stützkorsett bekommen. Mein damaliger behandelnder Arzt hat damals direkt mit dem MDK gesprochen und ihm direkt gesagt, dass er mir attestieren wird, dass das nicht ausreichend sein wird, so dass ich ihn persönlich verklagen könnte, wenn ich einen Schaden davontrage. Als wir dann noch zusätzlich damit gedroht haben, an die Öffentlichkeit zu gehen, war 20 min später die Bewilligung beim OT.
Das zweite und dritte Korsett wurde immer genehmigt, allerdings hatte es sich oft wochenlang hingezogen.
Dann hab ich zur TK gewechselt und bei meinem jetzigen 4. Korsett hat die Bewilligung ganze 5 Tage gebraucht.

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Re: Meine Diagnose 74°

Beitrag von Klaus »

Bärle hat geschrieben:Wie groß darf denn der Kyphose Winkel sein und ab welcher
Gradzahl fängt der rote Bereich an.
Ich habe gelesen, daß bis 50 Grad bei 40 jährigen noch o.K. ist.
Wo liegt die Grenze, weiß das in etwa jemand ?
Im Gegensatz zur Skoliose wird die Hyperkyphose stiefmütterlich behandelt.
Mein letzter inkompetenter Orthopäde hat dann auch meine begleitende Skoliose in den Vordergrund gerückt, weil er der Meinung war, dass die KK nur diese als Krankheit sieht. Dazu tragen aber auch die Orthopäden bei, die offensichtlich immer die Hyperkyphosen sehen, die keine Beschwerden machen und deshalb das ganze gleich ignorieren oder mit dem Standardspruch "Machen Sie Muskeltraining" den Patienten schnell wieder loswerden.

Deshalb sollten zunächst mal die Beschwerden das Hauptmerkmal sein, wenn es um Leistungen der KK geht.
Ein zweiter Ansatz kann dann auch sein, dass geringe Beschwerden sich durchaus verschlimmern können, wenn nicht dagegen gesteuert wird. Da hilft durchaus das Argument mit drohender Invalität, die kommen kann, aber nicht muss.
Leider gibt es zu wenige Hyperkyphose Forschungen, die aussagen könnten, wie hoch der Beschwerden-Anteil bei den Rundrücken sind und ob das weniger sind, als bei den Skoliosen. Offensichtlich wird aber in der Praxis so gehandelt und festgelegte Winkel-Grenzen gibt es wohl nicht.

Unten eine Grafik, die den normalen Kyphose-Winkel mit dem Alter als groben Anhaltspunkt darstellt. Daraus kann man seine persönliche Situation ableiten und alles weitere selbst in die Hand nehmen.

Gruss
Klaus
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