Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

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Ricky
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Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo,

heute habe ich den totalen Frust...
Ich hatte KG, diesmal nach zwei Wochen, durch die Blockwoche verschoben. In der Zwischenzeit habe ich zuhause meine Übungen gemacht.

Ich sollte Schrothübungen auf Ball/Sprossenwand machen, die wir dann aber abbrechen mußten, da ich heftige Schmerzen bekam. Die Muskeln machten einfach nicht mit...die Physio masierte mich stattdessen und bestätigte etliche Verhärtungen

Was war geschehen - Gestern mußte ich während meiner Arbeit Badminton spielen.Mußte, weil Freizeitgestaltung zu meinem Job gehört und die zu betreuende Jungs es lieben, wenn ich mich beteilige, da sie sich gerne an mir messen.
Zwar spielte ich nur kürzere Zeiten, machte immer Pausen, aber schon währendessen stellten sich die Schmerzen im Nacken-Schulterbereich ein.Und in Folge an meiner Verkrümmung, sowie etwas oberhalb.
Selbst das Baden danach half nichts, so dass ich noch heute im Genick blockiert bin und die Muskeln entlang der Wirbelsäule brennen.

Ich frage mich ernsthaft, wie ich das ändern soll.In meinem Job gehören körperliche Aktionen dazu...aber es geht einfach nicht.Ich habe danach Probleme, die mich in der eigentlichen Erholungszeit sehr einschränken.

Könnte das durch eine Reha und intensives Schrothen tatsächlich ausgeglichen werden?

LG
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Silas
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Silas »

Eine allgemeingültige Aussage dazu ist nicht möglich.

Manchen hilft Schroth sehr, bei anderen verstärkt es sogar die Beschwerden.

Einen Versuch ist es aber allemal wert - wäre doch prima, wenn z.B. durch eine Reha ein Teil der Probleme gelöst wäre.
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Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo Silas,
Silas hat geschrieben: Einen Versuch ist es aber allemal wert - wäre doch prima, wenn z.B. durch eine Reha ein Teil der Probleme gelöst wäre.
das wäre mehr als prima...denn so geht es einfach nicht mehr weiter.
Nur, was mache ich noch so lange...*grübel*

Im Prinzip müsste eine solch andauernde Verbesserung stattfinden, die mir ermöglicht auch wieder längere Spaziergänge und verschiedene Arten des Sport zu machen.
Nur liest man immer wieder, dass manche Sportarten ausgeschlossen sind, wie zB das bei uns sehr beliebte Bowlen.Da kann ich schon überhaupt nicht mehr mitmachen, weil ich dann währendessen ungeheuere Schmerzen habe.
Und auch Badminton ist, wie ich es nun bestätigt bekam, ein NoGo.
Das stellt mich echt vor einem beruflichen Problem...

LG
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Silas
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Silas »

Man kann nicht pauschal sagen, dass Badminton ein Nogo ist.

Je nachdem, wie Deine Händigkeit ist und welches Krümmungsmuster Du hast, trainierst Du entweder in die Krümmung oder in die Aufrichtung hinein.
Somit kann bei entsprechender Verkrümmung Badminton sogar therapeutisch wirken.
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Silas hat geschrieben: Je nachdem, wie Deine Händigkeit ist und welches Krümmungsmuster Du hast, trainierst Du entweder in die Krümmung oder in die Aufrichtung hinein.
Somit kann bei entsprechender Verkrümmung Badminton sogar therapeutisch wirken.
ist dies bei Skoliose zu verstehen oder auch bei eine Hyperkyphose?

So wie sich mein Rücken verhält, war gestern alles irgendwie dagegen, sonst würde es nicht so schmerzen...
könnte ein gut antrainiertes Körperbewußtsein mich dahin führen,dass ich mich währenddessen selbst korrigieren könnte?
Sprich, dass ich trotz Hyperkyphose ( und Scheuermann, Keilwirbel etc) alles an Sport machen könnte?

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Kaffeetrinker »

Ricky ich kenne das , viele Aktivitäten die ich auch früher machte kann ich aufgrund der Schmerzen die dann (verstärkt) anfallen nicht mehr machen, zum Glück klappt das noch mit dem Rad fahren noch einigermassen beschwerdefrei (dafür habe ich etliche Modelle ausprobiert).
Bei mir fängst ja schon an wenn ich Haushalt mache oder vom einkaufen zurückkomme, schöne Aussichten für meine Zukunft.......
Ich für mich warte ab was die Reha bringt dann entscheide ich mich in 2 Jahren ob doch noch OP oder nicht, habe auch langsam die Schnauze voll.
Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo Kaffeetrinker,
Kaffeetrinker hat geschrieben: Bei mir fängst ja schon an wenn ich Haushalt mache oder vom einkaufen zurückkomme, schöne Aussichten für meine Zukunft.......
ja, genau.Ich habe auch richtige Sorgen...Schwere Taschen tragen geht überhaupt nicht und Rucksack ist absolut keine Alternative.
Badputzen,Vorhang aufhängen, etc.eine gewisse Zeit und dann ist vorbei...

Zuhause kann ich es mir aber wenigstens einteilen. Einkaufen dann nur mit Auto, Putzen in Etappen, aber bei der Arbeit ist das eifach nicht möglich.
Wie machst Du das denn?
Ich für mich warte ab was die Reha bringt dann entscheide ich mich in 2 Jahren ob doch noch OP oder nicht, habe auch langsam die Schnauze voll.
Oje, dass ist ja ganz schrecklich...meinst Du die OP würde dann alles beheben?

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Kaffeetrinker »

Bin krankgeschrieben da brauche ich mir wegen der Arbeit keine Sorgen.
Muss eh ne Umschulung machen, die war auch schon genehmigt aber die packe körperlich nicht das lange sitzen , da kommen nur Schmerzen und Konzentration lässt dann schnell nach :nein: will noch ne Reha vorher machen und dann mal schauen.

Im schlimmsten Falle gibts Erwerbsminderung auf Zeit dass ich wieder richtig loslegen kann.
Ich würde das sogar bevorzugen dass ich wenigstens finanziell abgesichert bin dazu nen Halbtagsjob der dann auch genug schlaucht und die andere Zeit brauche ich dann für KG und um mich auszuruhem Haushalt und son Kram, für 8 Stunden fühle ich mich dazu nimmer imstande.


Was ich mir dfann mit der OP erhoffe, zumindest dass es schmerztechnisch gesehn nimmer schlimmer wird.....aber das kann man ja ned vorhersagen.
Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Kaffeetrinker hat geschrieben: Im schlimmsten Falle gibts Erwerbsminderung auf Zeit dass ich wieder richtig loslegen kann.
Ich würde das sogar bevorzugen dass ich wenigstens finanziell abgesichert bin dazu nen Halbtagsjob der dann auch genug schlaucht
oje, sowas ist natürlich auch immer eine finanzielle Frage...
Ich arbeite zum Glück sowieso "nur" 15 Stunden die Woche, dazu kommt aber noch die berufsbegleitende Ausbildung mit durchschnittlich 10 Stunden Schule pro Woche, lernen und eben das Übliche, Kinder, Haushalt etc...
Was ich mir dfann mit der OP erhoffe, zumindest dass es schmerztechnisch gesehn nimmer schlimmer wird.....aber das kann man ja ned vorhersagen.
das wäre meine größte Sorgen, zumal ich mir geschworen habe, dass ich mich nur noch wenns ums Leben geht operieren lasse...(ok und bei vernichtenden Schmerzen...)
Aber ich bin mit meiner Therapie zum Glück noch am Anfang...

LG
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

Kenn das. Kaum hat man mal 2 Wochen KG durchgezogen (ich versuchs jeden Tag zu machen, allerdings zuhause), kommt irgendwas dazwischen. Musste heute einiges im Garten machen (bevor der Winter anfängt) und kann mich jetzt erstmal aufs Wärmkissen setzen ... Hab noch 3 Dehnübungen gemacht aber Kräftigung fällt erstmal flach.

Muss berufsbedingt auch sehr viel stehen und mir tut nach 5 Minuten die komplette BWS weh. Nach 10 Minuten Rumstehen zerreissen mich die Schmerzen fast. Ich weiss auch noch nicht wie das weitergehen soll. Kann ja nicht bis 2013 (oder wann auch immer ich wieder belastbar bin) fehlen.

Aber Ricky, wir stehn noch am Anfang und ich glaube dass gerade bei Hyperkyphose/Lordose ein Korsett schnelle Schmerzlinderung bringt. :top: Die Primärkorrektur ist ja echt ziemlich hoch, so dass wir wahrscheinlich beide mit dem ersten Korsett auf einen Normalwert kommen. :top: :top:

Dann kriegen die Muskeln auch mal eine Chance, sich zu entspannen. Und dann dürfte das Training auch deutlich leichter fallen als wenn man gegen den Schmerz/die Verspannungen antrainieren muss.

LG
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hy Socke
socke hat geschrieben:
Dann kriegen die Muskeln auch mal eine Chance, sich zu entspannen. Und dann dürfte das Training auch deutlich leichter fallen als wenn man gegen den Schmerz/die Verspannungen antrainieren muss.

LG
hach, das tut nun gut zu hören.:-)
Alleine die Vorstellung ist schön :-)

was machst Du denn akut, wenn Du diese Schmerzen hast?
Immer Medis schlucken geht ja auch nicht, dass finde ich auch belastend und überhaupt. Da komme ich mir vor wie eine alte Frau, die zu nichts mehr zu gebrauchen ist...*jammermodus*

Sicher kann ich mich in dem Moment zusammenreißen. Es hat mir auch totalen Spass gemacht, gestern mit den Jungs Badminton zu spielen...nur danach wird alles kaputt gemacht dadurch.

Wann kommt denn Dein Korsett? Bin mal gespannt ob es Dir dann so gut hilft, wie ich es Dir wünsche.
So langsam beruhigen sich meine Muskeln gerade auch wieder...
Merkst Du eigentlich auch dieses nass-kalte Wetter?
Da geht ohne Schal überhaupt nichts, sonst zurren die Muskeln auch gleich wieder zusammen.
Wahrscheinlich sollten wir alle sowieso eher im trocken/heißen Klima leben...

LG
Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

Ricky hat geschrieben: was machst Du denn akut, wenn Du diese Schmerzen hast?
Still leiden :D
Ich setz mich aufs Wärmkissen... und meist nehm ich noch ne Ibuprofen oder Novalgin. Letzteres aber eher selten.
Es hat mir auch totalen Spass gemacht, gestern mit den Jungs Badminton zu spielen...nur danach wird alles kaputt gemacht dadurch.


Beim Sport merk ich auch selten was (außer bei monotonen Sachen wie Joggen/Radfahren, wo der Rücken sich nicht wirklich mitbewegt). Die Strafe kommt immer erst danach :lach:
Wann kommt denn Dein Korsett?
Wird mein diesjähriges Geschenk zum Nikolaustag ... :lol: Vielleicht hängt es beim Rahmouni ja in einer Socke über dem Kamin :D
Bin mal gespannt ob es Dir dann so gut hilft, wie ich es Dir wünsche.
Ich auch, da es meine letzte Therapieoption ist bevor ich zum Schmerztherapeuten gehe. Bin aber zuversichtlich, da ich nicht sooo krasse Gradzahlen habe und relativ beweglich bin. Wie sieht es eigtl bei dir mit Verknöcherung aus?
Merkst Du eigentlich auch dieses nass-kalte Wetter?
Da geht ohne Schal überhaupt nichts, sonst zurren die Muskeln auch gleich wieder zusammen.
Wetterfühlig ist mein Rücken nicht, der tut im Winter genauso weh wie im Sommer. Trotz allem trage ich ein Halstuch wenn ich rausgehe, damit ich keinen Zug kriege.

Ich weiss nicht ob es Thomas oder Toni war, aber einer von den Beiden schrieb mal dass das Korsett einem endlich aus dem Teufelskreis Fehlhaltung-Verspannung-noch mehr Fehlhaltung-noch mehr Verspannung raushilft. Und davon bin ich ebenfalls überzeugt.

Da ist es mir auch relativ egal, wieviel Grad es knöchern bringt. Die Schmerzen werden ja (fast) allein durch die dauerverspannte Muskulatur verursacht. Mit 50° schmerzfrei kann ich gut leben ;)

LG!
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Thomas »

socke hat geschrieben:Ich weiss nicht ob es Thomas oder Toni war, aber einer von den Beiden schrieb mal dass das Korsett einem endlich aus dem Teufelskreis Fehlhaltung-Verspannung-noch mehr Fehlhaltung-noch mehr Verspannung raushilft.
Das war Toni :D

Thomas
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von minimine »

Hallo Ricky,
Ich sollte Schrothübungen auf Ball/Sprossenwand machen, die wir dann aber abbrechen mußten, da ich heftige Schmerzen bekam.
ich dachte, du sollst keinen Muskelaufbau machen, sondern erstmal dehnen und lockern??
Die Übung, die du beschreibst, klingt nach 50XPezziball und das ist ne typische Schroth-Übung, die aber nichts mit Dehnung zu tun hat, sondern eher zum Muskelaufbau dient.

Es stimmt schon, bei Schroth gibt es auch Dehnungsübungen, das sind aber auch vielmehr klassische Dehnungsübungen und haben nichts mit dem eigentlichen Schroth-Konzept zu tun. Dazu braucht man auch nicht unbedingt einen Schroth-Therapeuten.
Ich würde mich also erstmal an das halten, was der Arzt verordnet hat.

Wünsche dir weiterhin alles Gute und dass du deine Schmerzen bald in den Griff bekommst.

LG
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo Minimine und Socke,
minimine hat geschrieben: ich dachte, du sollst keinen Muskelaufbau machen, sondern erstmal dehnen und lockern??
Danke Dir :-)
ja, dass war eine Dehnübung. Ich mußte auf dem Ball sitzen,oben festhalten und WS langziehen.
Spätter das Gleiche mit einem Stock durch Gummibänder an der Sprossenwand befestigt.
Aber nach ein paar Mal rebelierten meine Muskeln, so dass sie immer krampften.
socke hat geschrieben:
Still leiden :D
Ich setz mich aufs Wärmkissen... und meist nehm ich noch ne Ibuprofen oder Novalgin. Letzteres aber eher selten.
ja, IBU nehme ich dann auch, wenn ich merke, dass es so dolle ist und sich nicht durch warmes Wasser etc. beheben läßt...
Beim Sport merk ich auch selten was (außer bei monotonen Sachen wie Joggen/Radfahren, wo der Rücken sich nicht wirklich mitbewegt). Die Strafe kommt immer erst danach :lach:
Bei Badminton oder meinem geliebten Volleyball hatte ich nach sehr kurze Zeit Probleme, da mir mein Kopf so schwer wird durchs Hochsehen, dass es äußerst unangenehm bis eben dann schmerzhaft wurde.
Das Beste war eigentlich, als ich noch Kickboxen machte, da merkte ich mein Rücken nicht direkt, was aber wohl eher daran lag, dass man da immer mit allem bis zur Schmerzgrenze geht, oder wenn man Pech hat auch mal drüber... :rolleyes:
Soll heißen, man lokalisierte den Schmerz nicht direkt, irgendwie tut einem dann alles weh, wenn es hart war...gut, zudem nahmen meine Schmerzen erst danach auch in diesem Maße zu, wie ich es jetzt erlebe.

Wird mein diesjähriges Geschenk zum Nikolaustag ... :lol: Vielleicht hängt es beim Rahmouni ja in einer Socke über dem Kamin :D
:-)
pass auf, manchmal werden Wünsche wahr... und in diesem (Mini) Korsett würde ich dann nicht stecken wollen ;-P
und relativ beweglich bin. Wie sieht es eigtl bei dir mit Verknöcherung aus?
beweglich bin ich wohl auch, meinte der Doc. Verknöcherung hätte man bestimmt auf dem Röntgenbild gesehen, oder?
Demnach gehe ich nicht davon aus. Diese Einbrüche und Keilwirbel abe ich wohl, aber das ist ja was anderes.
Trotz allem trage ich ein Halstuch wenn ich rausgehe, damit ich keinen Zug kriege.
eben. Aber bei mir reicht auch alleine die Klimaanlage,unmöglich, deswegen nehme ich auch im Sommer immer ein Schal mit, wenn ich in diesen Center einkaufen gehe.
dass das Korsett einem endlich aus dem Teufelskreis Fehlhaltung-Verspannung-noch mehr Fehlhaltung-noch mehr Verspannung raushilft. Und davon bin ich ebenfalls überzeugt.
das leuchtet mir absolut ein.
Ausserdem reagiere ich bei verschiedenen Übungen auch schon mal prophylaktisch verkrampft, aus Angst vor Schmerzen - meinte meine Physio, was ich dann bestätigen mußte...
Da ist es mir auch relativ egal, wieviel Grad es knöchern bringt. Die Schmerzen werden ja (fast) allein durch die dauerverspannte Muskulatur verursacht. Mit 50° schmerzfrei kann ich gut leben ;)
absolut.
Zum Glück sieht man meine 65° kaum, obwohl ich immer gerne enge Kleider anziehe.Vieles geht bei mir durch meinem Hohlkreuz weiter nach unten und das ist gut zu kaschieren, ausser nach einem guten Essen ;-)
Ausserdem ist ja wohl so, dass Menschen mit mehr Grad zum Teil keine Probleme haben und andere mit weniger wiederum massive.
Das sagt wohl nicht viel aus. Ich denke auch, dass die Muskeln die Verursacher sind und da reicht ein kleines Ungleichgewicht aus.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

ricky hat geschrieben: Bei Badminton oder meinem geliebten Volleyball hatte ich nach sehr kurze Zeit Probleme, da mir mein Kopf so schwer wird durchs Hochsehen, dass es äußerst unangenehm bis eben dann schmerzhaft wurde.
Bei mir ist es fast nur die BWS. Ich habe aber auch nicht den typischen "scheuermann-buckel" direkt unter dem Nacken, sondern eine insgesamt ziemlich nach hinten versetzte BWS.

Die Schmerzen kommen eben dadurch, dass die Muskulatur Arbeit verrichten muss, für die sie eigentlich nicht da ist... (bei der "normalen" Form der HWS kommt ja kaum Belastung auf die Muskeln der HWS, bei einer Kyphose direkt unter dem Nacken muss die Muskulatur permanent gegen die Schwerkraft arbeiten)
Ausserdem reagiere ich bei verschiedenen Übungen auch schon mal prophylaktisch verkrampft, aus Angst vor Schmerzen - meinte meine Physio, was ich dann bestätigen mußte...
Ich glaube das ist nichtmal ein spezielles Problem von Kyphotikern/Skoliotikern, sondern generell von Rückenkranken. Deswegen gilt es ja auch, vor jeder aktiven Maßnahme erst einmal weitgehend schmerzfrei zu werden ("Reha-fähig"). Ich denke mal das ist auch ein Grund dafür, warum Dr. Hoffmann erst einmal jeden Muskelaufbau verbietet.
Ausserdem ist ja wohl so, dass Menschen mit mehr Grad zum Teil keine Probleme haben und andere mit weniger wiederum massive.
Das sagt wohl nicht viel aus. Ich denke auch, dass die Muskeln die Verursacher sind und da reicht ein kleines Ungleichgewicht aus.
Ja, ich denke auch das ich als "nicht-sportler" deutlich weniger Schmerzen hätte als jetzt. Wer aber zur Kyphose neigt, der arbeitet sich durch fast jeden Sport (vor allem solchen, der Muskulatur am Oberkörper aufbaut) immer mehr in die Krümmung.

Bald weiss ich mehr. Bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt auf die Schmerzbilanz im Korsett.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Klaus »

socke hat geschrieben:Ja, ich denke auch das ich als "nicht-sportler" deutlich weniger Schmerzen hätte als jetzt. Wer aber zur Kyphose neigt, der arbeitet sich durch fast jeden Sport (vor allem solchen, der Muskulatur am Oberkörper aufbaut) immer mehr in die Krümmung.
Mit dem richtigen Körpergefühl sollte das eigentlich nicht passieren, weil man dann auch bestimmte spezifisch schädliche Sportarten weglassen muss. Es ist nach meiner Ansicht nicht unbedingt nur die unkorrigierte Ausgangsposition, die zu Schmerzen führen kann. Auch nach einer REHA hat man die Hyperkyphose weiterhin mehr oder weniger im Hintergrund.
Bestenfalls kann man die Fehler des Alltags und auch des Lieblingssports, von dem man nicht lassen kann :) , wieder mit Korsett oder/und Schroth ausgleichen.

Ricky, insofern solltest Du schon ein bischen darüber nachdenken, ob Du auf Dauer jeden durch die Arbeit geforderten Sport mitmachen kannst. Nach einer REHA wirst Du wahrscheinlich auch einschätzen können, wie sehr die Bewegungen z. Bsp. beim Badminton immer schädlich sind. Vielleicht aber auch die Erkenntnis, dass Deine Bewegungen noch sehr von ungewollten Verkrampfungen geprägt sind?

Gruss
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Kaffeetrinker »

socke hat geschrieben:Ich glaube das ist nichtmal ein spezielles Problem von Kyphotikern/Skoliotikern, sondern generell von Rückenkranken. Deswegen gilt es ja auch, vor jeder aktiven Maßnahme erst einmal weitgehend schmerzfrei zu werden ("Reha-fähig"). Ich denke mal das ist auch ein Grund dafür, warum Dr. Hoffmann erst einmal jeden Muskelaufbau verbietet.
LG

Bei Dr. Hoffmann geht es erstmal ums dehnen, denn mit Muskelaufbau verkürzen sich wieder die Strukturen. um nichts anderes drehts sichs da. Wenn Verkürzungen da sind (bei den meisten Kyphotiker) müssen diese erstmal gedehnt werden.
Bei normalen Rückenbeschwerden hilft da eher durchaus der normale Muskelaufbau.
Ich war ja mal bei ner normalen Reha da war es so, den normalen Rückengeschädigten gings besser und ich trainierte fleissig in die Verkürzungen rein.......

Und vor jeder Maßnahme beschwerdefrei werden ja wie dann??Dazu ist die Reha ja da......wenns nach den Schmerzen ginge wäre ich ja quasi nicht Reha-fähig.....
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von minimine »

Hallo Ricky,
ja, dass war eine Dehnübung. Ich mußte auf dem Ball sitzen,oben festhalten und WS langziehen.
Spätter das Gleiche mit einem Stock durch Gummibänder an der Sprossenwand befestigt.
die zweite Übung, die du beschreibst, klingt nach Deuserband-Übung, was ebenfalls keine Dehnübung ist (das einzige was du dabei dehnst, ist das Band), aber wenn du das nach unten ziehst, spannst du ja die Rückenmuskeln an und machst somit Muskelaufbau.
Meine Mutter hat von Dr. Hoffmann ja ebenfalls so ein Dehnungsrezept bekommen und bei ihr wurde eher passiv gedehnt bzw. Beinrückseitendehnung, die sie dann schon auch selbst machen konnte.
IBU nehme ich dann auch, wenn ich merke, dass es so dolle ist und sich nicht durch warmes Wasser etc. beheben läßt...
Mir hat ein Radiologe mal ne bestimmte Salbe empfohlen, war zwar nicht ganz billig und riecht wie ein Erkältungsbad, half aber sehr gut gegen Verspannungen. Wenn du magst, schau ich mal nach, wie die heißt.
Bei Dr. Hoffmann geht es erstmal ums dehnen, denn mit Muskelaufbau verkürzen sich wieder die Strukturen. um nichts anderes drehts sichs da. Wenn Verkürzungen da sind (bei den meisten Kyphotiker) müssen diese erstmal gedehnt werden.
Bei normalen Rückenbeschwerden hilft da eher durchaus der normale Muskelaufbau.
Auch bei Menschen mit "normalem" Rücken können Verkürzungen auftreten, wie gesagt, war auch bei meiner Mutter der Fall, ohne Skoliose und ohne Kyphose/Lordose. Bei ihr gingen die Beschwerden nach kurzer Zeit weg, kommen aber wieder, wenn sie nicht regelmäßig weiter dehnt.
Und vor jeder Maßnahme beschwerdefrei werden ja wie dann??Dazu ist die Reha ja da......wenns nach den Schmerzen ginge wäre ich ja quasi nicht Reha-fähig.....
Das ist bei manchen dort in der Reha aber tatsächlich so. Ich habe bei allen 3 Reha´s solche Fälle kennengelernt, die vor Schmerzen keine Übungen machen konnten.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo,
socke hat geschrieben: Bei mir ist es fast nur die BWS. Ich habe aber auch nicht den typischen "scheuermann-buckel" direkt unter dem Nacken, sondern eine insgesamt ziemlich nach hinten versetzte BWS.
meine Verbiegung ist eher zwischen den Schulterblätter, aber auch direkt unter der Halswirbelsäule habe ich das Gefühl, verbiegt sich etwas. Da habe ich dann auch die Schmerzen, wenn ich zb den Kopf immer hochhebe.
Das werde ich mal den Doc fragen - oje die Liste wird immer länger, hoffentlich hat er soviel Zeit...
Deswegen gilt es ja auch, vor jeder aktiven Maßnahme erst einmal weitgehend schmerzfrei zu werden ("Reha-fähig").
ich denke, dass bei mir dieses Dehnen wirklich sehr viel Sinn macht, denn so stoße ich schon recht früh an meine Grenzen...
Wie ich hier schon öfters gelesen habe, kann man auch "nur" das halbe Reha-Programm durchführen, wenn einem sechs Stunden zu viel sind.Das war eine meiner Befürchtungen, da ich ja noch eine andere Erkrankung habe.
Das würde ich aber später dan abklären.
Ja, ich denke auch das ich als "nicht-sportler" deutlich weniger Schmerzen hätte als jetzt. Wer aber zur Kyphose neigt, der arbeitet sich durch fast jeden Sport (vor allem solchen, der Muskulatur am Oberkörper aufbaut) immer mehr in die Krümmung.
deswegen ärgere ich mich auch so, dass man meinen Scheuermann und auch meinen Probleme, die ich schon seit je her habe, nie ernsthaft nachgegangen ist.
Ich habe als Kind Leistungsturnen gemacht, dann viele Jahre Volleyball und Kampfsport.
Nicht gerade das, was so zu empfehlen wäre. Vorallem Volleyball war teilweise eine echte Qual - danach ( und dazwischen...)
Bald weiss ich mehr. Bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt auf die Schmerzbilanz im Korsett.
ich auch :-)
Klaus hat geschrieben:
Bestenfalls kann man die Fehler des Alltags und auch des Lieblingssports, von dem man nicht lassen kann :) , wieder mit Korsett oder/und Schroth ausgleichen.
das wäre dann eine gute Option, dass ich im Job doch manches machen könnte und es dann wieder hinbekommen würde.
Ich kämpfe selbst jetzt noch, am dritten Tag nach dem Badminton, mit Genick-und Schulterschmerzen :-(
Ricky, insofern solltest Du schon ein bischen darüber nachdenken, ob Du auf Dauer jeden durch die Arbeit geforderten Sport mitmachen kannst.
Also Bowling und Trampolin geht definitiv überhaupt nicht mehr.
Das Blöde ist einfach, dass ich in meinem Job mittlerweile ausschließlich Pubertierende bekomme und da meist Jungs.
Die "knackt" man am ehesten über Sport etc, denn wen wunderts, ist Reden meist nicht so ihr Ding, vorallem nicht über Probleme.
So kann man gut eine Beziehung aufbauen und sie werden dafür "leichter lenkbar"
Ist mein pädagogischer Ansatz, der sehr gute Erfolge bringt.
Nur leide ich dann irgendwie...
Obwohl mir letztens einer der Jungs, weil wir nur zu Zweit beim Bowlen waren zugestanden hat mit Bande und zwei Hände spielen zu dürfen und er hat fast nicht gelacht...;-)
Vorallem als ich dann auch noch gewann...aber im Normalsfall vermeide ich dies nun absolut.

Nach einer REHA wirst Du wahrscheinlich auch einschätzen können, wie sehr die Bewegungen z. Bsp. beim Badminton immer schädlich sind. Vielleicht aber auch die Erkenntnis, dass Deine Bewegungen noch sehr von ungewollten Verkrampfungen geprägt sind?
ich nehme an Beides.
Mittlerweile bin ich auf eine Reha mächtig gespannt - sofern ich eine bekomme.Mal schauen was der Doc sagt.
Würdest Du ihn beim nächsten Mal direkt darauf ansprechen, wenn er nicht von sich aus darauf kommt?
Kaffeetrinker hat geschrieben:

Bei Dr. Hoffmann geht es erstmal ums dehnen, denn mit Muskelaufbau verkürzen sich wieder die Strukturen. um nichts anderes drehts sichs da. Wenn Verkürzungen da sind (bei den meisten Kyphotiker) müssen diese erstmal gedehnt werden.
ja, auf dem Stand bin ich...
den normalen Rückengeschädigten gings besser und ich trainierte fleissig in die Verkürzungen rein.......
zum Glück bin ich schon "früh" hier s Forum gestoßen, denn die KG vorher wollte mit mir auch an den Geräten die Muskeln aufbauen... :<
....wenns nach den Schmerzen ginge wäre ich ja quasi nicht Reha-fähig.....
derzeit habe ich tatsächhlich das Gefühl, denn wir mußten ja schon die Übungen abrechen.
Aber ich würde mir bei der Reha erhoffen, dass durch andere Anwendungen auch die Muskeln weicher werden.
Notfalls müßte man vielleicht, um den Teufelskreis zu durchbrechen Schmerzmittel nehmen, damit man überhaupt die Übungen machen könnte, wodurch die Muskeln dann dehnbarer wären.
Oder ist an dieser Logik etwas falsch?
minimine hat geschrieben:
die zweite Übung, die du beschreibst, klingt nach Deuserband-Übung, was ebenfalls keine Dehnübung ist (das einzige was du dabei dehnst, ist das Band), aber wenn du das nach unten ziehst, spannst du ja die Rückenmuskeln an und machst somit Muskelaufbau.
Irgendwie kam ich mit der Übung sowieso nicht klar, denn ich hätte das Band bzw. den Stock nach unten ziehen müssen, bei der Ausatmung. Logischer wäre für mich gewesen beim Hochräkeln...
Aber ich durfte nur mit den Armen ziehen, deswegen ging ich davon aus, dass es kein Aufbau sei.
Meine Mutter hat von Dr. Hoffmann ja ebenfalls so ein Dehnungsrezept bekommen und bei ihr wurde eher passiv gedehnt bzw. Beinrückseitendehnung, die sie dann schon auch selbst machen konnte.
Diese Übungen mache ich auch immer zuhause. Die tun mir auch gut.
Salbe empfohlen, war zwar nicht ganz billig und riecht wie ein Erkältungsbad, half aber sehr gut gegen Verspannungen. Wenn du magst, schau ich mal nach, wie die heißt.
Vielen Dank :-)
Ich habe auch ein sehr gutes Mittel zum Einreiben was immer wirkt, auch wenn es eine Weile dauert.
Lustig ist, dass einige Zeit nach dem Auftragen die Wirbel anfangen zu knacksen, so als ob sie wieder an die richtige Stellen könnten.
Ich habe bei allen 3 Reha´s solche Fälle kennengelernt, die vor Schmerzen keine Übungen machen konnten.
und was haben die dann gemacht?

Lieben Gruß an alle
und ein schönes Wochenende :-)
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