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Diagnose meines Sohnes und mir

Verfasst: Di, 12.02.2013 - 22:06
von minchen
Hallo ihr lieben,
Ich hatte heute ein echt tolles Gespräch mit Dr. med. Alexander Richter, da Dr. Niemeyer leider keinen Dienst hatte. ( Die an der Rezeption hatte mich wohl falsch verstanden, aber egal :)...)

Zu der Diagnose meines fast 8 Jährigen Sohnes:.
Kleine Veränderungen der Brustwirbelsäule (ganz leichte Kyphose, von außen zu sehen), Asymmetrie der Schulterblätter und Schulterhöhe. Alle 3-6 Monate soll ich eigenständig Kontrollieren ( mit Anschauen des Rückens und der Vorbeugetechnik, ob sich dort was verändert. Der nette Herr. Dr. hat mir nochmal ausführlich erklärt und gezeigt wie ich dieses durchzuführen habe. Und einen süßen Comic wo es nochmals drin beschrieben ist bekamen wir auch geschenkt.) ggf. noch einmal zur Klinik Fahren. Falls ich mir unsicher bin, oder sich etwas verschlechtert. Röbi wurde "leider" noch nicht gemacht, aber sobald sich etwas verändert wird´s sofort gemacht.

Zu meiner Diagnose:.
Skoliose 32° nach COBB, Hyperdorlose, Kyphose, leichter Beckenschiefstand,Sacrum arcuatum und irgendein Knochen ist nicht geschlossen der eigentlich schon geschlossen sein müsste (? verstehe ich bis jetzt nicht richtig hab aber auch vergessen noch mal nach zu fragen, haben aber irgendwie 30% der Bevölkerung). Verdacht auf Rheuma und / oder Nervenerkrankung, BSV wegen den starken schmerzen. Kernspintomographie und Blutabnahme soll in den nächsten Tagen stattfinden. Die Orthese soll ich weiterhin tragen, bei Belastungen ( Einkaufen, Putzen, langem laufen). Physiotherapie soll auch weiterhin gemacht werden, um die Rückenmuskulatur weiterhin zu stärken. Je nachdem was bei der Kernspintomographie raus kommt, wird evtl auch eine Operation angedacht.

Ja mehr habe ich nicht zu verkünden, aber wenigstens hab ich jetzt ENDLICH! :) mal einen ordentlichen Befund bekommen, der auch aussagekräftig und mir verständlich ist. :top:


Liebe Grüße eure
Minchen

Re: Diagnose meines Sohnes und mir

Verfasst: Mi, 13.02.2013 - 07:18
von rejoy
SChön, dass dich der Termin erstmal etwas weiter gebracht hat.

Dass dein Sohn nicht gerögnt würde bereitet mir allerdings etwas kopfzerbrechen. Der äußere schein kann trügen. Skoliosen die von außen leicht aussehen können auf dem Röntgenbild schonmal deutlich schlimmer sein. Das hängt unter anderem mit der Rotation zusammen.
Gerade wenn er so jung ist, wächst er noch sehr viel, da kann eine Verschlechterung mitunter absolut rasant von sich gehen. Ich persönlich würde es unbedingt für notwendig halten, die Gradzahlen deines Sohnes zu wissen. Angenommen er hätte schon etwas um die 20°, dann wäre er schon in der Korsettindikation. Das lässt sich jetzt aber alles nur spekulieren.

Ich würde dir raten nochmal einen anderen Spezialisten aufzusuchen und zwar einer der für konservative Behandlung bekannt ist. Da ist Hamburg vielleicht unbedingt die beste oder erste Adresse.

LG Rejoy

Re: Diagnose meines Sohnes und mir

Verfasst: Mi, 13.02.2013 - 09:02
von Silas
Ich kann mich da Rejoy voll und ganz anschließen.

Es sollte schon bei recht geringen äußeren Anzeichen ein Röntgenbild erstellt werden und bei Deinem Sohn scheint das der Fall zu sein.

Das Vorgehen bei Dir finde ich hingegen sehr gut.

Re: Diagnose meines Sohnes und mir

Verfasst: Mi, 13.02.2013 - 10:05
von Klaus
Hallo minchen,
Zu meiner Diagnose:.
Skoliose 32° nach COBB, Hyperdorlose, Kyphose
aber wenigstens hab ich jetzt ENDLICH! :) mal einen ordentlichen Befund bekommen, der auch aussagekräftig und mir verständlich ist. :top:
Diese Diagnose ist aber nicht vollständig !
Zumindest bei der "Kyphose" sollte ein Winkel angegeben werden, um die Höhe der vermutlichen BWS Hyperkyphose zu kennen. Und dann sollte man auch den Winkel der LWS Hyperlordose wissen, um einzuschätzen, ob da ein Ausgleich zwischen Hyperkyphose und Hyperlordose besteht. Je weniger es den gibt, desto größer können entsprechende Beschwerden sein.
Die Orthese soll ich weiterhin tragen, bei Belastungen ( Einkaufen, Putzen, langem laufen).
Das ist ja eine Stützorthese, wie Du im anderen Thread auch geschrieben hast.
Bei Kypho-Skoliose (so sieht das jedenfalls aus) ist das keine optimale konservative Behandlung !!
Physiotherapie soll auch weiterhin gemacht werden, um die Rückenmuskulatur weiterhin zu stärken.
Was für eine?? Keine Schroth REHA ??
Je nachdem was bei der Kernspintomographie raus kommt, wird evtl auch eine Operation angedacht.
Na toll !

Deswegen hatten wir Dir eigentlich auch geraten, eher Dr. Wilke in Berlin aufzusuchen und ich war auch irritiert, dass Du trotzdem Dr. Niemeyer angestrebt hast, was dann auch nicht geklappt hat.
rejoy hat geschrieben:Ich würde dir raten nochmal einen anderen Spezialisten aufzusuchen und zwar einer der für konservative Behandlung bekannt ist. Da ist Hamburg vielleicht unbedingt die beste oder erste Adresse.
Gemeint ist wohl "vielleicht nicht unbedingt die erste Adresse". ;)
Aber gerade bei Erwachsenen sollte man das unbedingt berücksichtigen.

Gruß
Klaus

Re: Diagnose meines Sohnes und mir

Verfasst: Mi, 13.02.2013 - 10:36
von rejoy
äh ja, Klaus, danke fürs aufmerksame lesen icht meinte "NICHT" die beste Adresse.