Verschiedene Aussagen von verschiedenen Ärzten - ratlos
Verfasst: Fr, 27.01.2006 - 14:36
Hallo,
ich hatte ja schon im Skoliose-Forum angefragt, ob eine Therapie im Erwachsenenalter möglich ist, woraufhin Toni mir auch freundlich geantwortet hat.
Nun war ich bei meinem Orthopäden und habe ihn auf die Skoliose und auch auf M. Scheuermann angesprochen. Seine Aussage: die Skoliose macht normalerweise keine Beschwerden und sei bei mir auch nicht sehr ausgeprägt, die Kyphose wäre wohl mehr ausgeprägt. Auf Schroth angesprochen, meinte er noch, in meinem Alter (38 ) könnte man da nichts mehr aufrichten oder ändern. Meine Schmerzen kämen vom BSV und Fehlhaltung und dagegen sollte ich KG machen. Auf mein Bitten hin hat er mir aber eine Überweisung für die Ganz-WS-Rö-Aufnahme gegeben (mit der Bemerkung, das seien akademische Werte, die mir nichts nützen würden.)
Die Rö-Aufnahme habe ich nun, aber ausmessen konnte die Radiologie nicht (wer kann denn so etwas wohl?)
Die Kyphose wird in der nächsten Woche, auch auf mein Bitten hin, vom Orthopäden noch ausgemessen.
Zusätzlich hatte ich heute einen Termin in einer Schmerzklinik. Dort war ich beim Physiotherapeuten zur Befundung. Der Physio hat alles mögliche festgestellt (linke Schulter höher, Becken schief, Rippenbuckel?, Taillendreieck ungleich etc.). Auch den Arzt in der Schmerzklinik habe ich auf die Skoliose und Scheuermann angesprochen. Aussage dort: Skoliose könnte schon mal Schmerzen verursachen, Scheuermann sei eine "Verlegenheits-Diagnose", die die Orthopäden bei fast jedem dritten Patienten stellen würden.
Ich bekam noch ein Rezept zur KG. Darauf steht Schmerzreduzierung und Mobilisation (hatte ich hier nicht irgendwo gelesen, daß Stabilisation wichtiger sei?).
Nun stehe ich da mit meinem Rezept und meinem Rö-Bild und bin etwas ratlos.
Gehe ich mit dem Rezept zu einem Schroth-Therapeuten (Adressen in meiner Gegend habe ich schon von Bad Sobernheim bekommen)Eine Schroht-Reha will mein HA für mich beantragen, aber was tut man bis zur Genehmigung? Es wird doch immer darauf hingewiesen, daß man Schroth eigentlich nur in der Reha lernen kann.
Ist die Schroth-Reha auch sinnvoll, wenn die Skoliose nur gering ist oder wird man dann gar nicht ernst genommen?
Viele Fragen, sorry, wenn's so lang geworden ist, aber ich habe fast das Gefühl, daß ich hier sinnvollere Antworten bekomme als in den Arztpraxen.
Liebe Grüße
Jessica
ich hatte ja schon im Skoliose-Forum angefragt, ob eine Therapie im Erwachsenenalter möglich ist, woraufhin Toni mir auch freundlich geantwortet hat.
Nun war ich bei meinem Orthopäden und habe ihn auf die Skoliose und auch auf M. Scheuermann angesprochen. Seine Aussage: die Skoliose macht normalerweise keine Beschwerden und sei bei mir auch nicht sehr ausgeprägt, die Kyphose wäre wohl mehr ausgeprägt. Auf Schroth angesprochen, meinte er noch, in meinem Alter (38 ) könnte man da nichts mehr aufrichten oder ändern. Meine Schmerzen kämen vom BSV und Fehlhaltung und dagegen sollte ich KG machen. Auf mein Bitten hin hat er mir aber eine Überweisung für die Ganz-WS-Rö-Aufnahme gegeben (mit der Bemerkung, das seien akademische Werte, die mir nichts nützen würden.)
Die Rö-Aufnahme habe ich nun, aber ausmessen konnte die Radiologie nicht (wer kann denn so etwas wohl?)
Die Kyphose wird in der nächsten Woche, auch auf mein Bitten hin, vom Orthopäden noch ausgemessen.
Zusätzlich hatte ich heute einen Termin in einer Schmerzklinik. Dort war ich beim Physiotherapeuten zur Befundung. Der Physio hat alles mögliche festgestellt (linke Schulter höher, Becken schief, Rippenbuckel?, Taillendreieck ungleich etc.). Auch den Arzt in der Schmerzklinik habe ich auf die Skoliose und Scheuermann angesprochen. Aussage dort: Skoliose könnte schon mal Schmerzen verursachen, Scheuermann sei eine "Verlegenheits-Diagnose", die die Orthopäden bei fast jedem dritten Patienten stellen würden.
Ich bekam noch ein Rezept zur KG. Darauf steht Schmerzreduzierung und Mobilisation (hatte ich hier nicht irgendwo gelesen, daß Stabilisation wichtiger sei?).
Nun stehe ich da mit meinem Rezept und meinem Rö-Bild und bin etwas ratlos.
Gehe ich mit dem Rezept zu einem Schroth-Therapeuten (Adressen in meiner Gegend habe ich schon von Bad Sobernheim bekommen)Eine Schroht-Reha will mein HA für mich beantragen, aber was tut man bis zur Genehmigung? Es wird doch immer darauf hingewiesen, daß man Schroth eigentlich nur in der Reha lernen kann.
Ist die Schroth-Reha auch sinnvoll, wenn die Skoliose nur gering ist oder wird man dann gar nicht ernst genommen?
Viele Fragen, sorry, wenn's so lang geworden ist, aber ich habe fast das Gefühl, daß ich hier sinnvollere Antworten bekomme als in den Arztpraxen.
Liebe Grüße
Jessica