Hallo,
Ich bin 26 Jahre und seit kurzem wegen starken Rückenschmerzen in Behandlung.
Die Orthopädin vermutete Morbus Scheuermann (welcher zuvor aber nie untersucht worden ist, da ich keine übermäßigen Beschwerden hatte), gab mir eine Überweisung zur Physiotherapie und Röntgen.
Der Röntgenbefund lautet:
- flachbogige s-förmige Skoliose zwischen der unteren BWS sowie der
LWS
- Hyperkyphose mit Rundrücken der BWS
- Spondylchondrose zwischen C5 und C7 mit Streckfehlhaltung der HWS
Der nächste Termin bei der Orthopädin ist in 3 Wochen, da sie im Urlaub ist und die Physiotherapie beginnt in einer Woche.
Nun meine Fragen:
Worauf sollte ich bei der Physiotherapie achten?
Ist es ratsam, dass eine Physiotherapie beginnt, ohne das der Befund mit der Orthopädin besprochen wurde?
Und - bitte nicht lachen- wie sollte ich schlafen? Zuvor habe ich in Bauchlage ohne Kissen geschlafen. Davon hat mir die Orthopädin wegen meinen starken Nackenverspannungen abgeraten. Jede andere Lage ist allerdings schmerzhaft. Habt ihr Tipps für mich?
P.S.: dies ist mein erster Eintrag in einem Forum. Hoffe er ist einigermaßen verständlich..
Hyperkyphose und Skoliose- Tipps für schlafen und Kg?
- Schnecke007
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- Registriert: Mi, 21.02.2007 - 22:41
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose 4-bogig rechts
- Therapie: ambulantes Schroth
- Wohnort: Landkreis KA
Hallo Kelly und herzlich Willkommen!
Deine Diagnose ist ein bisschen schwach, es fehlen die Winkelangaben, anhand derer man sehen kann, wie stark die Verkrümmungen bei Dir ausgeprägt sind. Wenn Dein Orthopäde die Röntgenbilder nicht vermessen kann, solltest Du Dir auf jeden Fall einen anderen Orthopäden suchen. Leider gibt es nicht so viele Ärzte, die sich mit Skoliose auskennen (z.B. ist es wichtig, dass der ganze (!) Rücken auf einmal (d. h. nicht in zwei Bildern) im Stehen (!) geröntgt wird). Schau mal in die Rubrik Gesucht-gefunden hier im Forum. Besser beraten kann man Dich außerdem, wenn Du Deinen Wohnort im Profil einträgst.
Zu Deiner Frage bzgl. Krankengymnastik: Es wäre wichtig, dass Du Behandlungen nach Schroth bekommst. Das ist eine bei Skoliose sehr effiziente Therapie. Hier im Forum sagen alle
dass man Schroth am besten (andere sagen auch "nur") in einer Reha lernt. Auch dazu wäre es wichtig, Deine Gradzahlen zu kennen, um zu entscheiden, ob das für Dich in Frage kommt - wobei Du von Schmerzen schreibst, da ist eine Reha vermutlich immer drin. Meine Gradzahlen beispielsweise sind gering, so dass ich nicht in Reha darf und Schroth ambulant bei Physiotherapeuten gelernt hab.
Was das Schlafen angeht - vermutlich hat da jeder Mensch andere Vorlieben, ich z. B. liege gern auf der Seite und drücke mein Kissen so hin, dass der Kopf nur so weit erhöht ist, dass die HWS gerade ist, die HWS aber gleichzeitig vom Kissen unterlagert ist.
War das verständlich?
Viele Grüße,
Schnecke
Deine Diagnose ist ein bisschen schwach, es fehlen die Winkelangaben, anhand derer man sehen kann, wie stark die Verkrümmungen bei Dir ausgeprägt sind. Wenn Dein Orthopäde die Röntgenbilder nicht vermessen kann, solltest Du Dir auf jeden Fall einen anderen Orthopäden suchen. Leider gibt es nicht so viele Ärzte, die sich mit Skoliose auskennen (z.B. ist es wichtig, dass der ganze (!) Rücken auf einmal (d. h. nicht in zwei Bildern) im Stehen (!) geröntgt wird). Schau mal in die Rubrik Gesucht-gefunden hier im Forum. Besser beraten kann man Dich außerdem, wenn Du Deinen Wohnort im Profil einträgst.
Zu Deiner Frage bzgl. Krankengymnastik: Es wäre wichtig, dass Du Behandlungen nach Schroth bekommst. Das ist eine bei Skoliose sehr effiziente Therapie. Hier im Forum sagen alle
Was das Schlafen angeht - vermutlich hat da jeder Mensch andere Vorlieben, ich z. B. liege gern auf der Seite und drücke mein Kissen so hin, dass der Kopf nur so weit erhöht ist, dass die HWS gerade ist, die HWS aber gleichzeitig vom Kissen unterlagert ist.
Viele Grüße,
Schnecke