Interessante wissenschaftliche Studie aus Südafrika:
http://www.extracta-orthopaedica.de/or/ ... _09_02.php
Die haben aber nicht geschrieben, welchen Typ Korsett die Patienten verwendet haben. In Südafrika normalerweise immer noch Milwaukee.
Korsett-Compliance und Lebensqualität
- Thomas
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- Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
- Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
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Minimine hat hier auch schon einmal über die Studie berichtet:
viewtopic.php?t=13933
Die Organialstudie kann übrigens hier nachgelesen werden:
http://www.biomedcentral.com/content/pd ... 4-10-5.pdf
Gruß Thomas
viewtopic.php?t=13933
Die Organialstudie kann übrigens hier nachgelesen werden:
http://www.biomedcentral.com/content/pd ... 4-10-5.pdf
In der Orgianlstudie steht, dass es sich bei den verwendeten Korsetten um Orthesen vom Typ 'Rigo System Cheneau (RSC)' handelte.Stoiker hat geschrieben:Die haben aber nicht geschrieben, welchen Typ Korsett die Patienten verwendet haben. In Südafrika normalerweise immer noch Milwaukee.
Gruß Thomas
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Anna***
Da hier kein Experiment sondern nur eine Korrelationsstudie vorliegt, kann man über die Richtung der Kausalität keinerlei Rückschlüsse ziehen.
Möglicherweise führte auch die höhere Lebensqualität zu einer besseren Compliance! Diese Annahme ist genauso plausibel.
Für ein Experiment hätte man die Patienten randomisieren müssen, das heißt, man hätte sie ZUFÄLLIG zu einer Compliance oder Non-Compliance-Gruppe zuteilen müssen, was aber praktisch nicht durchführbar und auch ethisch nicht vertretbar gewesen wäre.
Es lässt sich nur sagen, dass höhere Compliance wahrscheinlich mit höherer Lebensqualität verbunden ist, aber NICHT, welcher der beiden Faktoren den anderen ursächlich beeinflusst!
Möglicherweise führte auch die höhere Lebensqualität zu einer besseren Compliance! Diese Annahme ist genauso plausibel.
Für ein Experiment hätte man die Patienten randomisieren müssen, das heißt, man hätte sie ZUFÄLLIG zu einer Compliance oder Non-Compliance-Gruppe zuteilen müssen, was aber praktisch nicht durchführbar und auch ethisch nicht vertretbar gewesen wäre.
Es lässt sich nur sagen, dass höhere Compliance wahrscheinlich mit höherer Lebensqualität verbunden ist, aber NICHT, welcher der beiden Faktoren den anderen ursächlich beeinflusst!
