Bad Sobernheim Mai 2005
Verfasst: Fr, 03.06.2005 - 07:13
Hallo,
unsere Tochter Hannah, inzwischen 16, ist gestern von ihrer dreiwöchigen Kur in Bad Sobernheim zurückgekehrt.
Unsere Erwartungen an einen sichtbaren Kurerfolg waren gering, da sie im letzten Jahr, nach 5 Wochen in Bad So., entlassen wurde mit der Bemerkung bei der Abschlussuntersuchung, dass bei ihr kaum mehr etwas verbessert werden könnte, weil die Skoliose durch die versteiften 2 Lendenwirbel (infolge Wirbelgleiten) sehr stark fixiert wäre.
Man muss noch dazusagen, dass sie im letzten Jahr in einer Gruppe " ausgeflippter Hühner" integriert war, denen es wesentlich wichtiger war, den abendlichen Diskobesuch zu organisieren als Freiübungszeit sinnvoll zu nutzen.
Ihr Rahmouni-Korsett hat sie im September 2004 bekommen und obwohl sie es selten schafft, es wirklich 23 Stunden zu tragen, ist ihre Skoliose sichtbar besser geworden.
In diesem Jahr fehlte die "Hühnergruppe mit Diskobesuch". Das war schon mal entscheidend. Dr. El-Obeidi war bei der Eingangsuntersuchung begeistert von ihrer Wirbelsäule , von der Rötgenaufnahme im Korsett und den entsprechenden Korrekturzahlen und verordnete Einzeltherapie für die immer noch bestehende Fußheberschwäche und etliche Therapien gegen starke Verspannungen im Nackenwirbelbereich (Mc Kenzy etc.)
Das hatte sie im letzten Jahr nur teilweise, aber da war halt auch nicht wirklich engagiert gewesen und diesmal war sie es und sie traf auf Therapeuten, die es auch waren.
Die Therapeutin, die ihren Fuß behandelt hat, hat sich als ein Hauptgewinn herausgestellt, weil sie ihr glaúbhaft machen konnte, dass ihr Fuß nicht "tot" ist, aber intensiv behandelt werden muss, damit er nicht verkümmert. Sie hat viel mit ihr gearbeitet und ihr auch viele Anregungen für zu Hause mitgegeben. Das hat Hannah sehr ermutigt und schon deshalb war der Aufenthalt dort wichtig.
Hannah hat auch wieder viel über ihre Wirbelsäule gelernt, z.B. wie sie es schafft aktiv daran zu arbeiten, dass sie, wenn sie ohne Korsett läuft nicht gleich ins Hohlkreuz fällt.
Mich hat es sehr gefreut, dass Hannah anscheinend mit besonders engagierte Therapeuten gearbeitet hat und durch ihr eigenes Engagement dann auch Erfolge sehen konnte.
In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei Dr. Hoffmann und Herrn Rahmouni und hoffen, dass sie auch zufrieden sind.
Trotz dieser duchaus positiven Erfahrung ist Hannah fest entschlossen im nächsten Jahr nach Bad Salzungen zu gehen.
Meinen Segen hat sie.
Ich wünsche euch einen wunderschön sonnigen Tag und grüße aus dem morgendlichen Mittelfranken
SissyKin
unsere Tochter Hannah, inzwischen 16, ist gestern von ihrer dreiwöchigen Kur in Bad Sobernheim zurückgekehrt.
Unsere Erwartungen an einen sichtbaren Kurerfolg waren gering, da sie im letzten Jahr, nach 5 Wochen in Bad So., entlassen wurde mit der Bemerkung bei der Abschlussuntersuchung, dass bei ihr kaum mehr etwas verbessert werden könnte, weil die Skoliose durch die versteiften 2 Lendenwirbel (infolge Wirbelgleiten) sehr stark fixiert wäre.
Man muss noch dazusagen, dass sie im letzten Jahr in einer Gruppe " ausgeflippter Hühner" integriert war, denen es wesentlich wichtiger war, den abendlichen Diskobesuch zu organisieren als Freiübungszeit sinnvoll zu nutzen.
Ihr Rahmouni-Korsett hat sie im September 2004 bekommen und obwohl sie es selten schafft, es wirklich 23 Stunden zu tragen, ist ihre Skoliose sichtbar besser geworden.
In diesem Jahr fehlte die "Hühnergruppe mit Diskobesuch". Das war schon mal entscheidend. Dr. El-Obeidi war bei der Eingangsuntersuchung begeistert von ihrer Wirbelsäule , von der Rötgenaufnahme im Korsett und den entsprechenden Korrekturzahlen und verordnete Einzeltherapie für die immer noch bestehende Fußheberschwäche und etliche Therapien gegen starke Verspannungen im Nackenwirbelbereich (Mc Kenzy etc.)
Das hatte sie im letzten Jahr nur teilweise, aber da war halt auch nicht wirklich engagiert gewesen und diesmal war sie es und sie traf auf Therapeuten, die es auch waren.
Die Therapeutin, die ihren Fuß behandelt hat, hat sich als ein Hauptgewinn herausgestellt, weil sie ihr glaúbhaft machen konnte, dass ihr Fuß nicht "tot" ist, aber intensiv behandelt werden muss, damit er nicht verkümmert. Sie hat viel mit ihr gearbeitet und ihr auch viele Anregungen für zu Hause mitgegeben. Das hat Hannah sehr ermutigt und schon deshalb war der Aufenthalt dort wichtig.
Hannah hat auch wieder viel über ihre Wirbelsäule gelernt, z.B. wie sie es schafft aktiv daran zu arbeiten, dass sie, wenn sie ohne Korsett läuft nicht gleich ins Hohlkreuz fällt.
Mich hat es sehr gefreut, dass Hannah anscheinend mit besonders engagierte Therapeuten gearbeitet hat und durch ihr eigenes Engagement dann auch Erfolge sehen konnte.
In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei Dr. Hoffmann und Herrn Rahmouni und hoffen, dass sie auch zufrieden sind.
Trotz dieser duchaus positiven Erfahrung ist Hannah fest entschlossen im nächsten Jahr nach Bad Salzungen zu gehen.
Meinen Segen hat sie.
Ich wünsche euch einen wunderschön sonnigen Tag und grüße aus dem morgendlichen Mittelfranken
SissyKin