Skoliose wurde bei mir mit 30 diagnostiziert (mit Bild)
-
minimine
- Co-Admin

- Beiträge: 6145
- Registriert: So, 17.02.2008 - 13:21
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose
- Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Nein, wir wollen dich nicht verunsichern. Du bist doch derjenige, der der Meinung ist, es müssten eigentlich mehr Grad sein. Es kommt immer wieder mal vor, dass sich Ärzte vermessen. Nur liegt das in der Regel in einem vertretbaren Rahmen, d.h. statt 14° könnten bei dir eben nur 12° oder auch 16° rauskommen. Es sei denn, du bist der Meinung, der Arzt hätte komplett falsch gemessen.
LG
Minimine
LG
Minimine
LG
Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15281
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Wir reden hier von einer 3 D Aufnahme, die lediglich den optischen Eindruck des Rückens wiedergibt !!gastman hat geschrieben:Ich dachte es ist sowieso wertlos wenn es keine Ganzaufnahme ist...
Und das ist nicht nur abhängig von der aktuellen Haltung bei der Aufnahme, sondern auch von der Kombination Rückenstruktur zu tatsächlicher Wirbelkörperstellung. Das kann nämlich sehr voneinander abweichen!
Diese Abweichung kann auch in die andere Richtung gehen, z.Bsp. dann wenn die Muskelkorrektur noch nicht erfolgt ist. Dann folgt die Rücken-Struktur der Wirbelkörperstellung.minimine hat geschrieben:Bei poldi ist das ja eine 3D-Aufnahme, da sieht die Krümmung immer geringer aus, als sie tatsächlich ist. Finde ich zumindest, wenn ich das mit meinen Aufnahmen vergleiche, da ist das auch so.
Und es kann auch durchaus vorkommen, dass die optische Rückenstruktur eine grössere Fehlstellung vorgauckelt, als tatsächlich vorhanden. Und das ganze auch umgekehrt.
@gastmann,
deswegen ist ja eine Röntgen-Ganz-Aufnahme so wichtig !
Daraus lässt sich auch in gewisser Weise ein Schroth Therapie Erfolg ableiten.
Extrem Fälle: Wer eine relativ "gerade" Wirbelsäule und gleichzeitig einen optisch schiefen Rücken hat, wird besser zu therapieren sein, als jemand, der optisch gerade erscheint, aber trotzdem eine Wirbelköperfehlstellung hat, wobei dieser Patient wahrscheinlich vorbeugend aktive Muskelpflege betreiben muss.
Also jeder Rücken ist eben anders und eine 3 D Aufnahme ist bestenfalls zur Therapiekontrolle geeignet, wobei auch hier die aktuelle Haltung bei der Aufnahme das Ergenis sehr verfälschen kann.
Ich würde deshalb auch geringe Veränderungen auf der 3 D Aufnahme zum Anlass nehmen, die Gesamtsituation immer mit einer Röntgen Aufnahme zu ermitteln! Auch wenn man in den meisten Fällen ganz grob die Situation einschätzen kann. Insofern ist so eine Aufnahme nicht unbedingt wertlos, aber wenig sinnvoll.
Gruss
Klaus
-
Gastmann
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15281
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Das ist natürlich eine andere Diskussion.gastmann hat geschrieben:Sorry Klaus, ich sprach von der Röntgen-Ganzaufnahme im vgl. zu der Röntgen-Teilaufnahme...
Wenn Teilaufnahmen optimal zusammengefügt werden können, dann ist auch eine Ermittlung der Gradzahl mit Hilfe der Normalwirbel möglich. Möglicherweise nicht so ganz genau, aber für eine Einschätzung bezüglich Therapie nach meiner Meinung völlig ausreichend.
Problem ist aber oft, dass die Teilafnahmen insbesondere im seitlichen Bereich nicht vollständig sind, weil oft nur ein "Problembereich"vermutet wird und nicht über die gesamte Wirbelsäule gedacht wird.
Dann können die unterschiedlichen teils später gemachten Teilaufnahmen u.U. nicht mehr so richtig zusammen passen und eine Winkelmessung, die sich durchaus über zwei Teilbereiche erstrecken kann, wird sehr ungenau.
Grundsätzlich muss man auch an die erhöhte Strahlenbelastung in den Überlappungsbereichen denken, die bei einer Ganz-Aufnahme nicht gegeben ist, abgesehen von der Digitaltechnik, die die Strahlenbelastung weiter reduziert.
Ist bei Dir mit vorhandenen Teilaufnahmen natürlich kein gutes Argument noch einmal Ganz zu röntgen, aber das entscheidet eigentlich die Frage, ist Dein seitlicher Wirbelsäulenbereich von oben bis unten auswertbar (zusammengeklebt) erfasst oder nicht.
Gruss
Klaus