GKV - WELCHE VERSICHERUNG IST DIE RICHTIGE ??

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slashdotdash
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GKV - WELCHE VERSICHERUNG IST DIE RICHTIGE ??

Beitrag von slashdotdash »

hallo werte leser. hier schreibt ein 25 jähriger mit wirbelsäulenskoliose. seit zwei jahren habe ich fast täglich beschwerden. deshalb bin ich der meinung eine möglichst dauerhafte behandlung wie zb krafttraining oder yoga zu benötigen.

jetzt war ich bisher immer bei meiner mutter privat versichert. fast alle meiner in anspruch genommenen leistungen wurden erstattet. nun bahnt sich aus gründen wie finanzlage und studentenstatus der wechsel zur gesetzlichen krankenkasse an.

mein großes problem ist nur dass ich seit gut drei wochen keine verlässlichen informationen finden kann, die mir bei der suche nach der richtigen krankenkasse helfen.

nach diversen vergleichen im internet bin ich bisher auf die tk, die bkk beiersdorf , bkk energie oder die bkk verbund plus gekommen.

jedoch sind alle angeben sehr schwammig und ungenau.

meine frage ist: wie finde ich heraus welche der genannten oder anderen vorhandenen gkv's für mich als skoliose patient die richtige ist . ein patient der gerne regelmäßige behandlungen ausreichend bezuschusst bekommen möchte und sonst sicherlich freie arztwahlmöglichkeiten haben möchte???

und warum um himmels willen gibt es keine zusatzversicherungen für rückenleiden?? wo es die doch für homöopathie, krankenhausaufenthalte usw gibt!?

es ist alles viel zu kompliziert. und auch derart unverschämt und ärgerlich wenn man bedenkt dass eine beratung bei der verbaucherzentrale per telefon pro minute aus dem festnetz (was machen menschen die nur ein handy haben!!!?) knapp zwei euro kostet?

und als letzte frage: ist es wahr dass je größer die gkv ist, also je mehr mitglieder sie hat, desto höhere budgets werden an die ärtze ausbezahlt und desto größer ist die warscheinlichkeit von dem arzt auch die behandlung verschrieben zu bekommen!??!? wenn ja, würde das ja alles GEGEN eine mitgliedschaft bei der bkk beiersdorf oder energie oder verbund plus bedeuten. ODER???

ICH BITTE UM RAT

vielen dank im voraus
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo slashdotdash,

herzlich Willkommen hier im :forum:
seit zwei jahren habe ich fast täglich beschwerden. deshalb bin ich der meinung eine möglichst dauerhafte behandlung wie zb krafttraining oder yoga zu benötigen.
Also erstmal stehen Krafttraining und Joga mit "Behandlung gegen Skoliose" im Widerspruch, denn diese Maßnahmen stellen keine Behandlungsmöglichkeit dar, sondern gelten allgemein als Sport und steigern allenfalls dein Wohlbefinden, wirken aber nicht einer Skoliose entgegen.

Ich beantworte mal deine nächsten Fragen, obwohl sie eigentlich überhaupt nichts mit Skoliose zu tun haben ;)
jetzt war ich bisher immer bei meiner mutter privat versichert. fast alle meiner in anspruch genommenen leistungen wurden erstattet. nun bahnt sich aus gründen wie finanzlage und studentenstatus der wechsel zur gesetzlichen krankenkasse an.
Dann solltest du dich als erstes mal erkundigen, ob du überhaupt von der PKV in die GKV wechseln kannst. Wenn du dich von der Versicherungspflicht in der GKV befreien hast lassen, dann wird das ziemlich schwierig, wieder zurück in die GKV zu kommen.
wie finde ich heraus welche der genannten oder anderen vorhandenen gkv's für mich als skoliose patient die richtige ist
Angenommen, du kannst in die GKV wechseln, dann solltest du wissen, dass ca. 95% aller Leistungen der GKV gesetzlich festgelegt sind und somit überall gleich. Was sich aber unterscheidet, ist z.B. die Schnelligkeit in der Bearbeitung von Anträgen, die "Bürokratie" generell und der Service.
ein patient der gerne regelmäßige behandlungen ausreichend bezuschusst bekommen möchte und sonst sicherlich freie arztwahlmöglichkeiten haben möchte???
Naja, Behandlungen werden schon übernommen, sofern es sich auch um "Behandlungen" handelt. O.g. fällt sicherlich nicht darunter. Viele Krankenkassen bieten Präventionskurse an, z.B. Yoga, die man dann 1-2 mal im Jahr besuchen kann und erstattet bekommt. Wie gesagt, für eine Skoliose-Behandlung ist da aber nichts dabei. Freie Arztwahl hat man idR immer, sofern es sich bei den Ärzten um Vertragsärzte handelt. Einschränkungen gibt es manchmal bei der Krankenhauswahl, da manche Krankenkassen sich darauf berufen, nur das nächstgelegene Krankenhaus zu übernehmen.
und warum um himmels willen gibt es keine zusatzversicherungen für rückenleiden??
Wenn du eine Zusatzversicherung abschließt, dann werden "Rückenleiden" so gut wie immer ausgeschlossen oder du darfst eine horrende Versicherungsprämie zahlen.
und als letzte frage: ist es wahr dass je größer die gkv ist, also je mehr mitglieder sie hat, desto höhere budgets werden an die ärtze ausbezahlt und desto größer ist die warscheinlichkeit von dem arzt auch die behandlung verschrieben zu bekommen!??!?
Nein, die Ärzte bekommen meines Wissens nach ihr Budget von der Kassenärztlichen Vereinigung zugeteilt und verhandeln nicht mit jeder einzelnen Krankenkasse separat.
wenn ja, würde das ja alles GEGEN eine mitgliedschaft bei der bkk beiersdorf oder energie oder verbund plus bedeuten. ODER???
Bei den einzelnen Krankenkassen wird momentan soviel fusioniert, dass es sein kann, dass du dich jetzt bei einer dieser BKK´s versicherst und du schon in einigen Monaten plötzlich bei einer größeren Krankenkasse versichert bist ;)

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Beitrag von slashdotdash »

stimmt! das mit den 95% übereinstimmung habe ich auch schon gelesen. folglich geh ich einfach zur tk und kann im grunde gar nicht viel falsch machen. denn: mir ist dieses hin und her langsam sehr zuwider. und ich möchte endlich damit abschließen.

trozdem würde ich mich wenn vorhanden über die ein oder andere kritische meinung zu den benannten krakenkassen wie bkk oder tk sehr freuen.

so ala erfahrungsberichte dachte ich. aber da dachte ich wohl wieder zu einfach.

in jedem falle vielen dank für obige und noch folgende antworten
)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

slashdotdash hat geschrieben:folglich geh ich einfach zur tk und kann im grunde gar nicht viel falsch machen.
Ich denke, da bist Du gut aufgehoben.
trozdem würde ich mich wenn vorhanden über die ein oder andere kritische meinung zu den benannten krakenkassen wie bkk oder tk sehr freuen
Die Physiotherapie Praxen werden Dir sicherlich übereinstimmend bestätigen, dass es z.Bsp. mit der AOK die meisten Probleme gibt, während die TKK überwiegend positiv beurteilt wird.
jetzt war ich bisher immer bei meiner mutter privat versichert. fast alle meiner in anspruch genommenen leistungen wurden erstattet. nun bahnt sich aus gründen wie finanzlage und studentenstatus der wechsel zur gesetzlichen krankenkasse an.
Da muss man auch erwähnen, dass man z.Bsp. bei der speziellen REHA nach Katharina Schroth in einer gesetzlichen Krankenversicherung viel besser da steht, sofern die der Kostenträger ist.
Und die Erfahrungsberichte hier im Forum haben bislang nicht bestätigt, dass es bei Privatärzten eine bessere Behandlung bezüglich Skoliose/Hyperkyphose gibt.

Was das Krafttraining angeht, so ist nur eine dauerhafte und damit immer private Lösung sinnvoll, die über die allgemeine Fitness hinaus eigentlich nur bei Hyperkyphose eine optimale Ergänzung darstellen kann, wenn das ganz gezielt gemacht wird.

Gruss
Klaus
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Beitrag von minimine »

Da muss man auch erwähnen, dass man z.Bsp. bei der speziellen REHA nach Katharina Schroth in einer gesetzlichen Krankenversicherung viel besser da steht, sofern die der Kostenträger ist.
Das mag sein, das Problem bei slashdotdash ist jedoch, dass er jetzt in der PKV versichert ist und man in Deutschland nicht beliebig zwischen der PKV und der GKV hin und her wechseln kann. Wenn sich also slashdotdash von der Versicherungspflicht in der GKV hat befreien lassen, dann kommt er so ohne Weiteres nicht wieder zurück in die GKV.

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Beitrag von slashdotdash »

nein nein es liegt keine befreiung vor. das heißt nur mal ganz kurz, aber die befreiung kam nicht zum tragen da keine immatrikulation und keine in anspruchnahme von leistungen einer gkv also bin ich jetzt bis ende februar bei pkv versichert und heute ist der antrag zur techniker abgeschickt worden.
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Beitrag von minimine »

Das verstehe ich nicht. Was bist du denn von Beruf? Wenn du berufstätig bist, dann konntest du ja nicht über deine Mutter privat versichert sein. Wenn du studierst, musst du dich von der GKV-Versicherungspflicht befreien lassen, um privat versichert zu sein. :gruebel:

LG
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Beitrag von slashdotdash »

nicht berufstätig. sondern ehemaliger azubi und nun im sog uebergang. aber das tut nun auch nicht mehr zu sache. denke ich.

entscheidung getroffen: tk und diesen parkmodus bei der debeka um wieder bei bedarf zurückzusteigen

und jetzt hoffe ich dass mir diese meine zukünftige kasse wenigstens zweimal im jahr einen zehner kurs beim yoga bezahlt und evtl eben kieser oder irgendeine andere rückenschule bezuschusst.

mir grauts jetzt schon
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

slashdotdash hat geschrieben:und jetzt hoffe ich dass mir diese meine zukünftige kasse wenigstens zweimal im jahr einen zehner kurs beim yoga bezahlt und evtl eben kieser oder irgendeine andere rückenschule bezuschusst.
Das wird Dich aber nicht wirklich weiterbringen !!

Gruss
Klaus
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Re: GKV - WELCHE VERSICHERUNG IST DIE RICHTIGE ??

Beitrag von sloopy »

slashdotdash hat geschrieben:hallo werte leser. hier schreibt ein 25 jähriger mit wirbelsäulenskoliose. seit zwei jahren habe ich fast täglich beschwerden. deshalb bin ich der meinung eine möglichst dauerhafte behandlung wie zb krafttraining oder yoga zu benötigen.
slashdotdash hat geschrieben:und jetzt hoffe ich dass mir diese meine zukünftige kasse wenigstens zweimal im jahr einen zehner kurs beim yoga bezahlt und evtl eben kieser oder irgendeine andere rückenschule bezuschusst.
Hallo slashdotdash,

willkommen in unserem Forum! Wenn du eine Skoliose und dadurch bedingte Schmerzen hast, solltest du schleunigst anfangen, KG nach Schroth zu lernen. Yoga und Kieser sind da nicht der richtige Ansatz. Mit Kieser kannst du unter Umständen mehr falsch als gut machen.

Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
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