Bin gerade eher durch Zufall über den Befund Morbus Scheuermann bei mir gestolpert, wobei die Diagnose (ist es jetzt eine oder nicht) anscheined schon 2 Jahre alt ist. Bisher hatte aber niemand es für notwendig erachtet, mir das auch zu sagen. Stehe jetzt ziemlich wie der Ochs vor dem Berge und versuche an Infos dazu zukommen. Na, und da ich dabei auch über euch gestolpert bin, dachte ich mir, melde ich mich doch gleich auch mal hier an.
Zu meiner Person, bin 35 Jahre jung und leide seit Jahren unter Rückenschmerzen. Seit Dez. 2007 bin ich deshalb in Schmerztherapie, sprich ich bekomme Tilidin und eben Krankengymnastik und Massagen. Und seit kurzen zudem auch noch Akkupunktur. Das alles sorgt dafür, das die Schmerzen zwar immer da sind, vorallen wenn ich lange sitze oder stehe, aber meistens erträglich sind. Bei guten Tagen hat man halt das Gefühl, da ist was, an schlechten könnte ich nur noch heulen. Dann verziehe ich mich in der regel in die heißte Badewann für Std und hoffe das es irgendwann besser wird.
Symptomatik ist, eigentlich immer vorhandener Lendenschmerz, mit entsprechnder Ausstrahung ins die Beine (bis in die zehen und "Ameisenlauf" und Schulter-Arm-Symptom. Ach ja, und beginnender Bandscheibenproblematik bzw IMO eigentlich schon vorhandene
Behandelt werde ich auf chronische Zervikobrachialgie (beidseitig) und Lumbalgie bei Iliosakralgelengirritation. Die linke Hüftseite ist dabei heftiger betroffen, wohl auch evtl wegen der Skoliose welche mir als Jugendliche diagnostiziert wurde.Entsprechend dann halt Rundrücken, beckenschiefstand, verkürzte Muskelatur bzw extrem verspannte. Den Scheuermann haben sie bei einem Aufenthalt in einer Schmerzklinik anscheinend festgestellt, wohl wegen der auffälligen Unregelmäßigkeiten der Deck- und Grundplatten welche man in der Klinik gefunden hatte. Dort wurde allerdings nie das Wort Scheuermann in den Mund genommen, ich habs durch Zufall jetzt erfahren, weil ich wegen eines Arztwechsels die Unterlagen angefordert hatte. War ziemlich baff deshalb, bisher hieße es immer, Schmerzursache wären die Verspannungen, der rest kämme durch psychologische Probleme. Halt die klassische Ausrede wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen.
Ich wüßte jetzt gerne, kann da wirklich ein Zusammenhang besten, und wenn ja, was kann ich da machen. Hab wenig Lust eigentlich, mein leben lang Schmerzmittel zu schlucken oder ständig bei irgendwelchen Therapeuten zu sein. Zumal man das ja auch beruflich noch alles unter einen Hut bekommen muß.
Wäre wirklich nett, wenn mir da jemand Tipps geben könnte.
Dany
PS: Was ich vergessen habe, ich habe auch immer wieder entzündliche "Knoten" an den Finger, Test auf Kälteagglutation, Rheuma, Gicht und Arthrose waren negativ. Wobei die Ärzte es trotzdem wie Arthrose behandeln.






