Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo zusammen,
bei mir wurde vor einigen Woche eine rechtskonvexe Skoliose in der LWS von 36° festgestellt. Jetzt habe ich mich ein bißchen informiert und habe die Information gefunden, dass bei der Röntgenaufnahme eine mögliche Beinlängendifferenz ausgeglichen werden muss. Das habe ich schon gedacht, als ich das Röntgenbild gesehen habe. (Leider erst zuhause, habe es per E-Mail bekommen) Meine Beinlängendifferenz beträgt 3 cm. Auf dem Röntgenbild sieht man deutlich, dass das Becken links wesentlich höher steht als rechts. Somit geht auch der "Wirbelsäulenansatz" erstmal schräg nach oben. Etwas höher wird die WS dann wieder gerade. Genau dieses Stück dazwischen ist meine Skoliose.
Was mich weiterhin stutzig gemacht hat, ist dass die Physiotherapeuten meinte: man sieht eigentlich kaum was von dieser Skoliose. (das war im Liegen, die PT hat selber eine Skoliose und kennt sich entsprechend aus)
Meine Frage ist nun, ob die Dame die mich geröngt hat einen Fehler gemacht hat? Der Grund warum mich das besonders beschäftigt ist, dass meine Private KV nun meint, ich hätte ihr die Skoliose bei der Antragsstellung verschwiegen.
Vielen im Voraus.
Gruß Fred
bei mir wurde vor einigen Woche eine rechtskonvexe Skoliose in der LWS von 36° festgestellt. Jetzt habe ich mich ein bißchen informiert und habe die Information gefunden, dass bei der Röntgenaufnahme eine mögliche Beinlängendifferenz ausgeglichen werden muss. Das habe ich schon gedacht, als ich das Röntgenbild gesehen habe. (Leider erst zuhause, habe es per E-Mail bekommen) Meine Beinlängendifferenz beträgt 3 cm. Auf dem Röntgenbild sieht man deutlich, dass das Becken links wesentlich höher steht als rechts. Somit geht auch der "Wirbelsäulenansatz" erstmal schräg nach oben. Etwas höher wird die WS dann wieder gerade. Genau dieses Stück dazwischen ist meine Skoliose.
Was mich weiterhin stutzig gemacht hat, ist dass die Physiotherapeuten meinte: man sieht eigentlich kaum was von dieser Skoliose. (das war im Liegen, die PT hat selber eine Skoliose und kennt sich entsprechend aus)
Meine Frage ist nun, ob die Dame die mich geröngt hat einen Fehler gemacht hat? Der Grund warum mich das besonders beschäftigt ist, dass meine Private KV nun meint, ich hätte ihr die Skoliose bei der Antragsstellung verschwiegen.
Vielen im Voraus.
Gruß Fred
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo Fred,fred81 hat geschrieben:Hallo zusammen,
bei mir wurde vor einigen Woche eine rechtskonvexe Skoliose in der LWS von 36° festgestellt. Jetzt habe ich mich ein bißchen informiert und habe die Information gefunden, dass bei der Röntgenaufnahme eine mögliche Beinlängendifferenz ausgeglichen werden muss. Das habe ich schon gedacht, als ich das Röntgenbild gesehen habe. (Leider erst zuhause, habe es per E-Mail bekommen) Meine Beinlängendifferenz beträgt 3 cm. Auf dem Röntgenbild sieht man deutlich, dass das Becken links wesentlich höher steht als rechts. Somit geht auch der "Wirbelsäulenansatz" erstmal schräg nach oben. Etwas höher wird die WS dann wieder gerade. Genau dieses Stück dazwischen ist meine Skoliose.
ja, die Beinlängendifferenz hätte man ausgleichen müssen. Denn so ist eine korrekte Beurteilung der Skoliose nicht möglich.
Willst Du damit sagen, dass sie Deine Skoliose im Liegen beurteilt hat?Was mich weiterhin stutzig gemacht hat, ist dass die Physiotherapeuten meinte: man sieht eigentlich kaum was von dieser Skoliose. (das war im Liegen, die PT hat selber eine Skoliose und kennt sich entsprechend aus)
Wenn es eine funktionelle Skoliose ist, d.h. durch die Beinlängendifferenz (BLD) begründet, dann ist es klar, dass sie im Liegen kaum zu sehen ist. Denn hier kann man die Beckenstellung leicht in die korrekte Position bringen, denn die BLD fällt nicht ins Gewicht.
Das mit der privaten Krankenversicherung ist tatsächlich ein Problem. Hier ist nun seehr wichtig, abzuklären, ob es sich tatsächlich um eine idiopathische Skoliose handelt (dann hätte die Private Kasse sozusagen Recht) oder eben eine Skoliose durch die BLD von 3 cm (was nicht gerade wenig ist!). In diesem Falle muss dies der Kasse bescheinigt werden, denn das sollte nicht so schwer wiegen, wie eine Skoliose.Meine Frage ist nun, ob die Dame die mich geröngt hat einen Fehler gemacht hat? Der Grund warum mich das besonders beschäftigt ist, dass meine Private KV nun meint, ich hätte ihr die Skoliose bei der Antragsstellung verschwiegen.
Seit wann bist Du denn Privat versichert?
Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Vielen Dank für deine Antwort Alex.
Hier ist das Röntgenbild:

Was würdest Du mir raten? Noch mal beim Orthopäden vorstellig werden? Oder hast Du eine andere Idee?
Gruß
Fred
EDIT: Die Skoliose wurde von einem Orthopäden festgestellt. Dieser hat mir die Physiotherapie dann verschrieben.
In meinem ersten Post kommt das nicht richtig raus.
Dann noch ein weiterer Hinweis: Bis vor ca. 6 Jahren hatte ich gar keinen Beinlängenausgleich, dann für ein-zwei Jahre 0,5 cm, dann für ca. 4 Jahre 1,2 cm und seit einigen Wochen 2,5 cm. Damit fühle ich mich auch endlich wohl.
Das habe ich schon befürchtet. Da ich eine gewisse Röntgen/Strahlenphobie habe, ärgert mich das besonders...ja, die Beinlängendifferenz hätte man ausgleichen müssen. Denn so ist eine korrekte Beurteilung der Skoliose nicht möglich.
Hier ist das Röntgenbild:

Nein, nicht nur. Auch vorgebeugt, etc. Aber das einzige was sie von sich aus gesehen hat, war eine leichte vertikale Verdrehung der WS. Den Bogen, der auf dem Röntgenbild zu sehen ist, ist ihr gar nicht aufgefallen. Hatte während der Behandlung immer Schuhe mit Erhöhung an, bzw. lag auf dem "Behandlungstisch". Im Liegen, bzw. mit geradem Becken ist also wesentlich weniger von der Krümmung zu sehen. Ich kann mich da nur auf andere verlassen, da ich meinen eigenen Rücken natürlich nicht untersuchen kann. Aber wenn ich z.B. sitze und die Wirbel mit den Fingern abfahre, merke ich keine Kurve. Aber das kann natürlich täuschen.Willst Du damit sagen, dass sie Deine Skoliose im Liegen beurteilt hat?
Seit Juni 2010. Vorher wurde immer "nur" eine Beinlängendifferenz diagnostiziert. Von Skoliose hat noch nie jemand etwas gesagt. Die Beinlängendifferenz habe ich als Vorerkrankung angegeben und sie hat auch zu einem deftigen Aufschlag des Beitrags geführt.Seit wann bist Du denn Privat versichert?
Was würdest Du mir raten? Noch mal beim Orthopäden vorstellig werden? Oder hast Du eine andere Idee?
Gruß
Fred
EDIT: Die Skoliose wurde von einem Orthopäden festgestellt. Dieser hat mir die Physiotherapie dann verschrieben.
In meinem ersten Post kommt das nicht richtig raus.
Dann noch ein weiterer Hinweis: Bis vor ca. 6 Jahren hatte ich gar keinen Beinlängenausgleich, dann für ein-zwei Jahre 0,5 cm, dann für ca. 4 Jahre 1,2 cm und seit einigen Wochen 2,5 cm. Damit fühle ich mich auch endlich wohl.
Zuletzt geändert von fred81 am Mi, 27.04.2011 - 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo Fred,
hm, das Röntgenbild sieht aber schon nach einer idiopathischen Skoliose aus: eine Rotation der Wirbelkörper ist zu erkennen. Es ist aber definitiv so nicht zu beurteilen, da viel zu klein. Ausserdem ist es keine Ganzaufnahme, sonder nur eine Aufnahme der LWS, so dass eine Beurteilung der Skoliose an sich nicht schlüssig möglich ist.
Dass im Adams-Test nichts zu erkennen ist, kann ich nicht werten. Daher ist bei einer Beurteilung der Skoliose ja das Röntgenbild so extrem wichtig. Nicht immer kann der Sichtbefund Aufschluss geben!
Zu der Privatversicherung:
schwierige Sache. Dass die nicht begeistert sind, wenn eine Skoliose im Krankheitsbild auftaucht, ist klar. Denn die sehen nur die Kosten, die evtl. auf sie zukommen. Da kann ich Dir momentan leider auch nicht weiterhelfen. Evtl. weiss aber der Orthopäde noch Rat. Daher:
Ich würde nochmal zu einem Orthopäden gehen. Voraussichtlich kommst Du um ein weiteres Rö nicht herum: die Ganzaufnahme im Stand. Aber wenn Du zu einem Orthopäden gehst, der sich im Bereich der Skoliose auskennt, kann er Dir sicherlich weiterhelfen!
Alles Gute,
Alex
hm, das Röntgenbild sieht aber schon nach einer idiopathischen Skoliose aus: eine Rotation der Wirbelkörper ist zu erkennen. Es ist aber definitiv so nicht zu beurteilen, da viel zu klein. Ausserdem ist es keine Ganzaufnahme, sonder nur eine Aufnahme der LWS, so dass eine Beurteilung der Skoliose an sich nicht schlüssig möglich ist.
Dass im Adams-Test nichts zu erkennen ist, kann ich nicht werten. Daher ist bei einer Beurteilung der Skoliose ja das Röntgenbild so extrem wichtig. Nicht immer kann der Sichtbefund Aufschluss geben!
Zu der Privatversicherung:
schwierige Sache. Dass die nicht begeistert sind, wenn eine Skoliose im Krankheitsbild auftaucht, ist klar. Denn die sehen nur die Kosten, die evtl. auf sie zukommen. Da kann ich Dir momentan leider auch nicht weiterhelfen. Evtl. weiss aber der Orthopäde noch Rat. Daher:
Ich würde nochmal zu einem Orthopäden gehen. Voraussichtlich kommst Du um ein weiteres Rö nicht herum: die Ganzaufnahme im Stand. Aber wenn Du zu einem Orthopäden gehst, der sich im Bereich der Skoliose auskennt, kann er Dir sicherlich weiterhelfen!
Alles Gute,
Alex
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hier ein Foto von meinem Rücken das ich gerade im Sitzen gemacht habe:

Ich finde es sieht weit weniger krumm aus, als auf dem Röntgenbild.
Hier noch mal das Röntgenbild in Originalgröße:


Ich finde es sieht weit weniger krumm aus, als auf dem Röntgenbild.
Hier noch mal das Röntgenbild in Originalgröße:

Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Ich möchte euch gerne noch ein Foto zeigen, dass ich gerade mit freundlicher Unterstützung meiner Freundin angefertigt habe:

Es würde mich freuen, wenn jemand irgendwas dazu sagen könnte, damit ich mir besser eine Meinung zur Situation bilden kann. Im Moment fühle ich mich vom Orthopäden (große, moderne Gemeinschaftspraxis) ziemlich verschaukelt.
Danke im Voraus.

Es würde mich freuen, wenn jemand irgendwas dazu sagen könnte, damit ich mir besser eine Meinung zur Situation bilden kann. Im Moment fühle ich mich vom Orthopäden (große, moderne Gemeinschaftspraxis) ziemlich verschaukelt.
Danke im Voraus.
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minimine
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- Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo Fred,
erstmal herzlich willkommen hier im
Das erste Problem ist, dass es sein kann, dass du gar keine echte Beinlängendifferenz hast, sondern dass die Skoliose den Beckenschiefstand bedingt. Das kann dir aber ein Skoliose-Spezialist sicherlich sagen. Es muss nicht falsch sein, wenn du dann einen Verkürzungsausgleich trägst, aber er sollte auf keinen Fall die Skoliose noch verschlimmern. Das würdest du aber nicht spüren, wenn du dich damit einfach wohl fühlst.
Das zweite Problem ist, dass dein Röntgenbild nur eine Teilaufnahme ist, für die exakte Diagnose ist aber eine Wirbelsäulen-Ganzaufnahme (d.h. die gesamte Wirbelsäule auf einem Bild) notwendig. Diese Aufnahmen können aber ganz normale Orthopäden idR nicht machen, da sie die Geräte dafür gar nicht haben. Somit sollte dein nächster Schritt sein, zu einem Skoliose-Spezialisten zu gehen und nicht nur eine kompetente und ausführliche Diagnose einzuholen, sondern auch Behandlungsvorschläge. Deine Skoliose ist schon in einem Gradzahlbereich, in dem es das ganze Leben lang zu einer Verschlechterung kommen kann. Deswegen brauchst zu einen Arzt, der regelmäßig kontrolliert und deine Behandlung begleitet.
Hast du denn auch Beschwerden? Aus welcher Gegend kommst du, damit wir dir evtl. einen kompetenten Arzt empfehlen können?
Dein Foto auf dem du dich vornüberbeugst zeigt schon, dass du auch eine Rotation hast, wie ich finde, aber deutlicher in der Brustwirbelsäule. Man nennt dies auch Rippenbuckel. Dein Röntgenbild zeigt aber leider nur die Lendenwirbelsäule, man kann also gar nicht sagen, wie deine Wirbelsäule in der BWS aussieht.
Zum Problem mit der PKV kann ich nicht viel sagen. Normalerweise erteilst du deiner Versicherung beim Eintritt eine Art Vollmacht, mit der sich die Versicherung deine alte Arztberichte bei deinen behandelten Ärzten einholen kann (ist nur in der PKV so, nicht in der Gesetzlichen!!). Wenn einer davon nun aber bereits früher schonmal den Begriff Haltungsschaden, Fehlhaltung oder gar Skoliose diagnostiziert hat (quasi als zufälliger Nebenbefund), ohne dir davon zu erzählen (ja auch das ist nicht selten!!), dann hast du schon ein Problem. Ich weiß nicht, wie da die Gesetzeslage lautet, also wer da in der Beweispflicht ist. Generell würde ich dir aber raten, wenn du jetzt noch die Chance hast, wieder zurück in die GKV zu kommen, dann ergreife sie. Mit Skoliose (oder auch anderen chronischen Erkrankungen) ist man in der GKV häufig besser aufgehoben. Beispiel Reha, viele privaten Versicherungen zahlen grundsätzlich keine stationären Reha-Aufenthalte!
LG
Minimine
erstmal herzlich willkommen hier im

Das erste Problem ist, dass es sein kann, dass du gar keine echte Beinlängendifferenz hast, sondern dass die Skoliose den Beckenschiefstand bedingt. Das kann dir aber ein Skoliose-Spezialist sicherlich sagen. Es muss nicht falsch sein, wenn du dann einen Verkürzungsausgleich trägst, aber er sollte auf keinen Fall die Skoliose noch verschlimmern. Das würdest du aber nicht spüren, wenn du dich damit einfach wohl fühlst.
Das zweite Problem ist, dass dein Röntgenbild nur eine Teilaufnahme ist, für die exakte Diagnose ist aber eine Wirbelsäulen-Ganzaufnahme (d.h. die gesamte Wirbelsäule auf einem Bild) notwendig. Diese Aufnahmen können aber ganz normale Orthopäden idR nicht machen, da sie die Geräte dafür gar nicht haben. Somit sollte dein nächster Schritt sein, zu einem Skoliose-Spezialisten zu gehen und nicht nur eine kompetente und ausführliche Diagnose einzuholen, sondern auch Behandlungsvorschläge. Deine Skoliose ist schon in einem Gradzahlbereich, in dem es das ganze Leben lang zu einer Verschlechterung kommen kann. Deswegen brauchst zu einen Arzt, der regelmäßig kontrolliert und deine Behandlung begleitet.
Hast du denn auch Beschwerden? Aus welcher Gegend kommst du, damit wir dir evtl. einen kompetenten Arzt empfehlen können?
Dein Foto auf dem du dich vornüberbeugst zeigt schon, dass du auch eine Rotation hast, wie ich finde, aber deutlicher in der Brustwirbelsäule. Man nennt dies auch Rippenbuckel. Dein Röntgenbild zeigt aber leider nur die Lendenwirbelsäule, man kann also gar nicht sagen, wie deine Wirbelsäule in der BWS aussieht.
Zum Problem mit der PKV kann ich nicht viel sagen. Normalerweise erteilst du deiner Versicherung beim Eintritt eine Art Vollmacht, mit der sich die Versicherung deine alte Arztberichte bei deinen behandelten Ärzten einholen kann (ist nur in der PKV so, nicht in der Gesetzlichen!!). Wenn einer davon nun aber bereits früher schonmal den Begriff Haltungsschaden, Fehlhaltung oder gar Skoliose diagnostiziert hat (quasi als zufälliger Nebenbefund), ohne dir davon zu erzählen (ja auch das ist nicht selten!!), dann hast du schon ein Problem. Ich weiß nicht, wie da die Gesetzeslage lautet, also wer da in der Beweispflicht ist. Generell würde ich dir aber raten, wenn du jetzt noch die Chance hast, wieder zurück in die GKV zu kommen, dann ergreife sie. Mit Skoliose (oder auch anderen chronischen Erkrankungen) ist man in der GKV häufig besser aufgehoben. Beispiel Reha, viele privaten Versicherungen zahlen grundsätzlich keine stationären Reha-Aufenthalte!
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Minimine
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Danke für die ausführliche Antwort. Ich wohne derzeit im Raum Mannheim. Kennt hier jemand gute Spezialisten in der Gegend?
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo Fred,
dann würde ich dir Dr. Hoffmann in Leonberg empfehlen.
LG
Minimine
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Hallo Fred,
danke für die Bilder.
Aber nochmals: eine Beurteilung am Monitor und in einem Forum ist nicht wirklich möglich.
Das große Röntgenbild bestätigt das, was ich schon angedeutet habe: es scheint eine Rotation der Wirbelkörper vorhanden zu sein. Dies deutet auf eine idiopathische Skoliose hin, die eigentlich schon länger besteht und auch schon einem Orthopäden aufgefallen sein sollte!
Das Foto, welches Du vornübergeneigt im Sitzen gemacht hast hilft leider nicht wirklich weiter, da du - so sieht es für mich aus - mit den beiden Händen die Kameria nach hinten hältst und somit eine richtige Beurteilung auch nicht möglich ist. Das, was minimine geschrieben hat mit dem Rippenbuckel könnte sein, ist aber so nicht zu sagen.
Es fehlt die Wirbelsäulenganzaufnahme im Stand für eine korrekte Beurteilung.
In einem Punkt muss ich minimine aber widersprechen:
Ob ein Wechsel zurück in die GKV (sofern dies überhaupt möglich ist) anzuraten ist, hängt extrem von der Versicherungsgesellschaft und dem abgeschlossenen Vertrag ab. Denn wenn diese beiden Punkte beim Abschluß beachtet wurden, ist ein Verbleib in der PKV absolut sinnvoll!
Trotzdem scheint es für Dich problematisch zu werden, da wohl eine Skoliose vorliegt. Und dass die Versicherung nicht glaubt, dass diese erst kürzlich aufgetreten ist, ist auch nachvollziehbar.
Also: ab zum (in Skoliose bewanderten) Orthopäden (siehe z.B. minimine) und mit diesem den Fall durchgehen.
Hast Du einen guten Versicherungsmakler? Der müsste Dir auch weiterhelfen können.
Alles Gute für Dich!
Gruß,
Alex
danke für die Bilder.
Aber nochmals: eine Beurteilung am Monitor und in einem Forum ist nicht wirklich möglich.
Das große Röntgenbild bestätigt das, was ich schon angedeutet habe: es scheint eine Rotation der Wirbelkörper vorhanden zu sein. Dies deutet auf eine idiopathische Skoliose hin, die eigentlich schon länger besteht und auch schon einem Orthopäden aufgefallen sein sollte!
Das Foto, welches Du vornübergeneigt im Sitzen gemacht hast hilft leider nicht wirklich weiter, da du - so sieht es für mich aus - mit den beiden Händen die Kameria nach hinten hältst und somit eine richtige Beurteilung auch nicht möglich ist. Das, was minimine geschrieben hat mit dem Rippenbuckel könnte sein, ist aber so nicht zu sagen.
Es fehlt die Wirbelsäulenganzaufnahme im Stand für eine korrekte Beurteilung.
In einem Punkt muss ich minimine aber widersprechen:
Das hängt davon ab, was in Deinem Vertrag steht. Viele Privatpatienten unterschätzen diesen Punkt. Aber im Vertrag ist alles geregelt - auch, an was sich die Versicherung zu halten hat.minimine hat geschrieben:Beispiel Reha, viele privaten Versicherungen zahlen grundsätzlich keine stationären Reha-Aufenthalte!
Ob ein Wechsel zurück in die GKV (sofern dies überhaupt möglich ist) anzuraten ist, hängt extrem von der Versicherungsgesellschaft und dem abgeschlossenen Vertrag ab. Denn wenn diese beiden Punkte beim Abschluß beachtet wurden, ist ein Verbleib in der PKV absolut sinnvoll!
Trotzdem scheint es für Dich problematisch zu werden, da wohl eine Skoliose vorliegt. Und dass die Versicherung nicht glaubt, dass diese erst kürzlich aufgetreten ist, ist auch nachvollziehbar.
Also: ab zum (in Skoliose bewanderten) Orthopäden (siehe z.B. minimine) und mit diesem den Fall durchgehen.
Hast Du einen guten Versicherungsmakler? Der müsste Dir auch weiterhelfen können.
Alles Gute für Dich!
Gruß,
Alex
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
In meinem PKV Vertrag steht "Für stationäre Kuren werden keine Leistungen erbracht".
Aber da ich gänzlich beschwerdefrei bin, mache ich mir deshalb erstmal keine Sorgen.
Ich war 2005 das erste und bis vor kurzem einzige Mal bei einem Orthopäden. Der hat nichts von einer Skoliose gesagt. (Soweit ich mich erinnern kann). Aber er und verschiedene andere Ärzte haben eine echte Beinlängendifferenz von ca. 2 cm festgestellt. Vor einigen Wochen war ich auch nur beim Orthopäden, um die Beinlängendifferenz noch mal checken zu lassen, damit ich langfristug keine Probleme bekomme. Die verordnete Therapie bestand dann auch nur aus einer Schuherhöhung und PT mit Übungen für zuhause.
Aber wie Alex schon sagte, eine Diagnose anhand von Fotos ist nicht möglich.
Ich wollte nur sichergehen, dass man beim Röntgen den Beckentiefstand beseitigen muss, bzw. die BLD ausgleichen muss. Das wurde bei mir nicht gemacht, weshalb das Röntgenbild im Grunde wertlos ist. Deshalb werde ich in Kürze einen Skoliose-Spezialisten aufsuchen.
Danke euch beiden für die Hilfe!
Aber da ich gänzlich beschwerdefrei bin, mache ich mir deshalb erstmal keine Sorgen.
Ich war 2005 das erste und bis vor kurzem einzige Mal bei einem Orthopäden. Der hat nichts von einer Skoliose gesagt. (Soweit ich mich erinnern kann). Aber er und verschiedene andere Ärzte haben eine echte Beinlängendifferenz von ca. 2 cm festgestellt. Vor einigen Wochen war ich auch nur beim Orthopäden, um die Beinlängendifferenz noch mal checken zu lassen, damit ich langfristug keine Probleme bekomme. Die verordnete Therapie bestand dann auch nur aus einer Schuherhöhung und PT mit Übungen für zuhause.
Aber wie Alex schon sagte, eine Diagnose anhand von Fotos ist nicht möglich.
Ich wollte nur sichergehen, dass man beim Röntgen den Beckentiefstand beseitigen muss, bzw. die BLD ausgleichen muss. Das wurde bei mir nicht gemacht, weshalb das Röntgenbild im Grunde wertlos ist. Deshalb werde ich in Kürze einen Skoliose-Spezialisten aufsuchen.
Danke euch beiden für die Hilfe!
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Dann wird's schwierig. Minimine hat wohl auch auf einen Aufenthalt z.B. in Sobernheim angespielt, denke ich....fred81 hat geschrieben: In meinem PKV Vertrag steht "Für stationäre Kuren werden keine Leistungen erbracht".
Aber da ich gänzlich beschwerdefrei bin, mache ich mir deshalb erstmal keine Sorgen.
Wie ist die echte (=anatomische) Beinlängendifferenz festgestellt worden? Dies geht in der Regel nur über eine Ganzaufnahme beider Beine im Stand, so dass am Röntgenbild die Längen exakt ausgemessen werden können.fred81 hat geschrieben:Aber er und verschiedene andere Ärzte haben eine echte Beinlängendifferenz von ca. 2 cm festgestellt. Vor einigen Wochen war ich auch nur beim Orthopäden, um die Beinlängendifferenz noch mal checken zu lassen, damit ich langfristug keine Probleme bekomme.
Zum Beispiel Nur über Brettechen unterlegen im Stand ist eine "echte Beinlängendifferenz" nicht feststellbar.
Gruß,
Alex
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Die Differenz wurde festgestellt, indem im Liegen vom Hüftknochen zur Ferse gemessen wurde. Kein Röntgen beider Beine. Die Ärzte haben nicht von einer "echten" BLD gesprochen, sondern immer nur von einer BLD. Folgende Ärzte haben dies gesagt: Arzt bei Musterung, Hausarzt, Orthopäde (2005).
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Re: Röntgenbild bei Beinlängendifferenz
Du hast in Deinem Posting geschrieben:fred81 hat geschrieben:Die Differenz wurde festgestellt, indem im Liegen vom Hüftknochen zur Ferse gemessen wurde. Kein Röntgen beider Beine. Die Ärzte haben nicht von einer "echten" BLD gesprochen, sondern immer nur von einer BLD. Folgende Ärzte haben dies gesagt: Arzt bei Musterung, Hausarzt, Orthopäde (2005).
Daher habe ich dann auch von einer echten, sprich anatomischen BLD gesprochen.Aber er und verschiedene andere Ärzte haben eine echte Beinlängendifferenz von ca. 2 cm festgestellt.
Auf die von Dir genannte Weise kann eine anatomische BLD nicht diagnostiziert werden, da die Knochenpunkte nicht eindeutig gespürt werden können. Eine exakte Vermessung ist nur anhand des von mir erwähnten Röntgenbildes möglich.
Gruß,
Alex
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