Hallo zusammen
Ich komme gerade vom Orthopäden und musste zuerst mal Ganzaufnahmen machen lassen,welche nun noch nicht ausgewertet sind, er sagte nur, au das ist aber eine sehr ausgeprägte Kyphose, welche man operativ korrigieren könnte...er sprach direkt den Ops an, was mich erschrak..die Kyphose sei schon sehr fixiert(habe sie seit 10jahren), habe auch schmerzen und verspannungen in der bws täglich. Zudem habe ich dort noch bandscheibenschäden..aber gerade operieren? Was meint ihr geht dies noch mit einem Korsett in meinem alter?Wie ist das mit einem Korsett, wenn man dies abzieht geht dann die Wirbelsäule wieder in die Ursprungskrümmung zurück?wie lange muss man sowas tragen, lebenslang? Sieht man es unter den Kleidern? Hat mir mal jemand Bilder, wie das aussieht?
Danke
Was nun tun?Korsettfragen
- sternli8484
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- Diagnose: -Hyperkyphose BWS 53 Grad, Lordose 68 Grad.
-LWS M.Scheuermann.
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-LWS Facettenarthrose, 3.2010 OP Spreizer L3/4 - Therapie: 2 Jahre normale KG,3 mal normale Rehakliniken
Schroth Physiotherapie seit 05.2011
Anti-Kyphose Korsett seit Mitte August 2011-ziehe es aber nur gelegentlich an.
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Was nun tun?Korsettfragen
Es grüsst euch ganz lieb, das Sternli
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her...
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- Silas
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Schroth KG
Re: Was nun tun?Korsettfragen
Hallo Sternli,
Deine Fragen lassen sich anhand der vorhandenen Informationen nicht beantworten.
Wenn Deine Kyphose schon stark fixiert ist, wird mit einem Korsett wenig Korrektur möglich sein. Allerdings kann ein Korsett u.U. dennoch die Schmerzsituation entscheidend verbessern.
Ob sich eine dauerhafte Korrektur mit einem Korsett erzielen lässt, hängt von Beweglichkeit und Rigidität der Strukturen ab. Wie lange Du es tragen müsstest hängt ebenfalls von Deiner individuellen Situation ab.
Unter der Kleidung sieht man das Korsett - zumindest wenn man es weiss - aber man kann es recht gut kaschieren.
Ob Du in der OP-Indikation bist, hängt von der Gradzahl ab und ob Du diesen Schritt gehen möchtest, hängt natürlich von Dir ab.
Du solltest von Deinem Orthopäden eine saubere Diagnose einfordern, falls er dazu nicht in der Lage sein sollte, den Arzt wechseln.
Viele Grüße,
Silas
Deine Fragen lassen sich anhand der vorhandenen Informationen nicht beantworten.
Wenn Deine Kyphose schon stark fixiert ist, wird mit einem Korsett wenig Korrektur möglich sein. Allerdings kann ein Korsett u.U. dennoch die Schmerzsituation entscheidend verbessern.
Ob sich eine dauerhafte Korrektur mit einem Korsett erzielen lässt, hängt von Beweglichkeit und Rigidität der Strukturen ab. Wie lange Du es tragen müsstest hängt ebenfalls von Deiner individuellen Situation ab.
Unter der Kleidung sieht man das Korsett - zumindest wenn man es weiss - aber man kann es recht gut kaschieren.
Ob Du in der OP-Indikation bist, hängt von der Gradzahl ab und ob Du diesen Schritt gehen möchtest, hängt natürlich von Dir ab.
Du solltest von Deinem Orthopäden eine saubere Diagnose einfordern, falls er dazu nicht in der Lage sein sollte, den Arzt wechseln.
Viele Grüße,
Silas
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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- Klaus
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Re: Was nun tun?Korsettfragen
Ob eine Hyperkyphose fixiert ist, hängt nicht unbedingt von der Zeit ab.sternli8484 hat geschrieben:...die Kyphose sei schon sehr fixiert(habe sie seit 10jahren...)
Man muss da auch unterscheiden zwischen verfestigten Strukturen (Muskeln, Bänder und Sehnen), die man durchaus angehen kann und einer tatsächlichen Fixierung von Wirbelkörpern, die man im Röntgenbild an Knochenspangen zwischen den Wirbeln erkennt. Da kann man konservativ allerdings nichts mehr machen.
Der Orthopäde sollte Dir das genau zeigen können, oft ist es so, dass nur wenige Fixierungen bestehen und andere Bereiche noch gut konservativ beinflussbar sind. Eine OP sollte immer nur der letzte Schritt sein, wenn andere Maßnahmen nicht helfen.
Dem kann ich nur beipflichten. Die meisten Orthopäden sind leider bei Hyperkyphose/Skoliose überfordert !Silas hat geschrieben:Du solltest von Deinem Orthopäden eine saubere Diagnose einfordern, falls er dazu nicht in der Lage sein sollte, den Arzt wechseln.
Eine Bitte noch:
Für die Beurteilung Deiner Situation ist schon der Wohnort bzw. die Region im Profil hilfreich, ebenso das Alter, weil es bei der Korsettversorgung schon Unterschiede zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen gibt. Auch bei den Erwachsenen gibt es zumindest bei Dr. Steffan eine Unterscheidung zwischen jungen Erwachsenen (bis 26/27 Jahre) und allen anderen.
Gruss
Klaus