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Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Mirco
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Beitrag von Mirco »

Heute kam ich mal wieder ins Schleudern, weil mir eine Frage gestellt wurde, die ich nicht wirklich beantworten konnte. Vielleicht gibt es aber hier einen schlauen Fuchs, der mir weiterhelfen kann.

Ich hatte mich wieder auch auf Anraten von Herrn Dr. Hoffmann auf den Weg gemacht, mit spezieller Schroth KG anzufangen. Durch diverse Umstände hatte ich leider diesbezüglich pausiert, da mir zeitweise KG nicht gut tat mit einhergehender Schmerzintensivierung u.s.w.

Da die letzte KG wohl doch nicht so viel Ahnung von Schroth hatte und ich es durch noch weniger Ahnung nicht gleich erkannte entschloss ich mich nun, wieder eine andere KG auszuprobieren, wenn möglich eine außerhalb der Podbi Reha (komme aus Hannover) so dies möglich wäre, um, - mich als Versuchskaninchen darbringend -, für den Raum Hannover vielleicht eine Alternativadresse für Schroth Therapeuten anbieten zu können.

So wurde ich in den Gelben Seiten zu meiner Überraschung schnell fündig, - sie führten dort unter anderen Skoliose-Behandlung n. Schroth auf- , so dass ich dort anrief und um einen Termin bat, den ich letzte Woche Freitag schnell antrat, ein neues KG-Rezept war einen Tag vorher angekommen und so mußte ich schnell handeln ,da dieses am 22. datiert war und die zehn Tage bis zum "Verfall" ja sonst schnell herum wären.

Ich nahm dort Kopien von Befunden bzw. Diagnosen vom Orthopäden Dr. Hoffmann, meinem Rheumatologen sowie Röntgenbilder mit, und natürlich das KG Rezept.

Chef selber (vermutlich.), meinte wie ich denn auf sie gekommen wäre, und ich sagte durch die Gelben Seiten und ich würde sie deshalb aufsuchen weil dort u.a. stand Skoliose-Behandlung n. Schroth, und ob sie das denn machen würden, und wie oder besser wo sie das denn gemacht hätten. Er meinte er hätte das mal in einem Kurs gemacht, und das der sehr teuer gewesen wäre aber wenige bis äußerst selten danach fragen würden. Ob er es in einer Klinik gemacht hätte verneinte er auf Anfrage. Na gut dachte ich eine Chance hat jeder verdient denn das Schmerzniveau ist zur Zeit recht hoch, und vielleicht hat er dort ja gut aufgepasst bei dem Preis.

Beim ersten Mal untersuchte mich seine Kollegin und sah meine ganzen Verdrehungen an, sie meinte ich wäre auch seitlich verdreht. Dann legte ich mich auf die Liege und ich mußte meinen Kopf hochhalten ein Bein anwinkeln und das andere strecken. Zusätzlich bekam ich ein Terraband "verpasst" dass ich mit beiden Händen umschloss und es zusätzlich dazu verwenden sollte zum Ausstecken eines Armes wo die andere Seite eher angewinkelt war. Garniert wurde das Ganze damit mit dementsprechenden Ein und Ausatmen. Das war so im großen und ganzen der erste Termin. Ich konnte eine Schmerzsteigerung verzeichnen, dachte aber, dies könne normal sein denn es würden ja jetzt auch Problempunkte intensiver angesprochen.

Heute war der zweite Termin. Und da stellte sich meine Frage, wenn im Nachhinein vielleicht sogar mehr.

In der KG wurde mir seitens des Therapeuten die Frage gestellt ob meine Skoliose funktionell oder idiopatisch sei nach seiner Untersuchung und da wußte ich jetzt nicht wirklich richtig was da die richtige Antwort ist. Ich hatte eigentlich auf idiopatisch getippt, aber er meinte es wäre wohl eher funktionell und würde an meinen Füßen und dem Beckenschiefstand und der Beinverkürzung liegen und durch normale KG wegzubekommen sein und nicht extra Schroth KG. Dies wäre seine Meinung aber er würde wohl trotzdem einmal damit anfangen. Vor der Untersuchung hatte er mir eine Art Fangfrage gestellt um herauszubekommen, ob ich denn üben wurde. Ich hätte lieber direkt auf seine Frage geantwortet wenn er sie besser formuliert hätte, und nicht so nebulös. Aber das nur am Rande. Ich sagte ich wisse es nicht, ob es denn eine funktionelle Skoliose wäre, ich würde es aber herausfinden ich wäre da überfragt. Im Befund von Dr. Hoffmann stand nichts darüber ob das oder das. So grübelte ich mir also seit dem die Hucke voll. Ich fand zu Hause lediglich die Aussage eines früheren Orthopäden, den ich vor Hoffmann aufgesucht hatte und der in seinen Bericht geschrieben hatte laut des vorher gemachten MRTs der HWS [...] weiterhin zeigt sich eine rechtskonvexe Torsionsskoliose (also noch eine Art???) der HWS. [...] Fehlstellung des cervicotoralen Überganges.

Aber nirgends etwas von idopatisch oder funktionell. Aber ich glaube doch schon, das Doc Hoffmann nicht aus Jux und Dallerei meinte ich solle am Besten eine Schroth Reha machen (sie wurde leider bis jetzt abgelehnt) und solange bis es klappt eine Schroth KG. Er war auch sonst so kompetent, fand in "sekundenbruchteilen" durch einfache Dinge schon vorm Röntgen den Beckenschiefstand, beinverkürzung u.a. was andere überhaupt nicht gesehen hatten trotz Reha 3 X med. Dienst usw.

Irgendwie war das heute sehr seltsam in der KG. Auf der Liege mußte ich heute den Kopf heben und imaginär nach vorne heben bzw. drücken und die Ellenbogen je etwas anders in bestimmte Richtungen drücken. Hinten rechtes Bein getreckt. Dann sollte ich in eine Rippenseite einatmen und aus der anderen ausatmen, was etwas Übung erforderte und wo ich sozusagen in eine falsche Richtung ausatmete er aber steif und fest bohrend behauptete ich würde einatmen. Nach dreimaligem Hinweis, das dies nicht so wäre und ich wohl eher in die falsche Richtung ausgeatmet hätte (ich kann es leider gerade nicht besser beschreiben) lies ich ihn einfach in dem Glauben ich hätte eingeatmet. :rolleyes: Ich hätte mir eine bessere Erklärung gewünscht, dachte mir die Richtige Atemrichtung aber nach logischem Gefühl zurecht. So klappte es dann besser. Dann geschah noch etwas seltsames. Das Telefon klingelte. Er ging ans Schnurlostelefon und sagte dem Gegenüber, nein er könne nicht sagen ob ein bestimmter Patient gerade da wäre aus datenschutzrechtlichen Gründen und er könne auch nicht sagen ob die Person noch kommen würde oder schon weg wäre. Ich dachte so was für ein seltsamer Anruf und teilweise auch komisch, wie er aber auch mit der Person umgegangen ist, ich empfand es etwas überzogen dachte aber na ja vom Datenschutz her hat er ja auch wohl recht. Ich wäre dann aber auch fast von der Liege gefallen, als er mir dann sagte es wäre zwar gerade meine Frau gewesen, aber das wäre ja egal, er dürfte nichts sagen. So das war also der heutige Tag. Entschuldigung das ich das so ausgeschmückt habe, aber es war heute dort alles irgendwie skuril.

Und ich dachte mir, ich schreibe es trotzdem mal so auf, vielleicht findet es ja noch jemand anders skuril.

Außerdem möchte ich aber auch etwas positives anmerken zu den heutigen Übungen, ich verzeichnete danach zumindest für ca 45 min- 1 Std. eine deutliche Schmerzbesserung, was in den letzten Wochen schon etwas besonderes war. Nun frage ich mich natürlich habe ich nun eine idiopatische oder eine funktionelle Skoliose oder eine Torsionsskoliose? und wie soll ich mit dem ganzen neuen Informationen umgehen?

Help, Help Gll Gll :schrothkg: oder und so weiter... :skoliosedoof: :schmerz: :blah:

Ob man an den Bildern was sehen kann

http://img221.imageshack.us/img221/2381/001vj.jpg

http://img692.imageshack.us/img692/6722/002ixk.jpg

http://img12.imageshack.us/img12/3835/003edr.jpg

Und ich frage mich auch ob da ein seitliches stehbild fehlt, (mehr habe ich nämlich nicht) weil mir mehrere sagen ich wäre auch seitlich verdreht.

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Klaus
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Klaus »

Hallo mirco,
Fragen über Klagen, die einer Antwort bedürfen, wer ist der Erste?
der erste ist natürlich aus Hannover. :) , zumal er Deinen Doppelpost gelöscht hat.

Also die Atemübungen sehen schon mal so aus, als ob nach Schroth behandelt wird. Nur kenne ich mich mit Skoliose nicht so aus und kann deshalb auch keine von Dir beschriebene Übung auf bestimmte Schroth Übungen übertragen.
Das können sicherlich andere besser.

Natürlich ist es auch vor einer Schroth REHA ungünstig, wenn dort so gut wie nie nach Schroth behandelt wird. Aber nach den 6x KG kannst Du Dir ja überlegen, mit einem neuen Rezept zu wechseln.
Wie wird denn Deine HWS Fehlstellung konkret behandelt, Du hast da was beschrieben, wo ich aber nicht weiß, ob und wie das auf die HWS einwirkt.

Gruss
Klaus
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Mirco
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Guten Morgen. Danke erst einmal, mal gucken was die Anderen antworten, morgen Mittag ist der nächste Termin bis dahin wollte ich erstmal herausfinden, ob es idiopatisch oder funktionell ist, nicht das es in die falsche Richtung geht vielleicht weiß das ja hier jemand bevor ich Hoffmann per Mail überbelaste. Der dreht ja wahrscheinlich jetzt auch nicht nur Däumchen, um die Zeit totzuschlagen. Wenn es keiner weiß, kann ich es ja noch machen. Jetzt holen wir erstmal gleich unsere Tochter von der Schule ab mitsamt Tagespflegekind.
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Silas
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Silas »

Eine Ferndiagnose ist immer schwierig...
Soweit ich mich erinnere, hast Du v.a. in der HWS eine Skoliose, nicht aber in BWS oder LWS? Sollte dem so sein, würde ich eher auf eine funktionelle Skoliose tippen.

Was Deinen Schroth-Therapeuten angeht, so finde ich es seltsam, dass er seine Ausbildung außerhalb einer Klinik gemacht hat. Ich müsste schon sehr falsch informiert sein, wenn es außerhalb der Schroth-Kliniken autorisierte Ausbilder gäbe.

Auch die Übungen, die er mit Dir macht, klingen nicht nach Schroth. Das einzige, was nach Schroth klingt ist, dass er Dich einseitig atmen lässt. Normalerweise wird dann aber auch nicht komplett in eine Seite geatmet, sondern zu bestimmten Punkten / Bereichen hin. Beim Ausatmen wird dann die Gegenseite "gerafft", d.h. man spannt dort die Muskulatur an und atmet gegen den Lippendruck zur Verstärkung aus.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Bezüglich der LWS wurde mir gesagt, das sich dort auch eine minimale Skoliose befinden würde von ca. 7° meiner Erinnerung nach, nach Aussage des Radiologen, im Rahmen eines MRTs der LWS der von meinem Hausarzt veranlasst wurde aufgrund zusätzlicher Schmerzzunahme auch im Bereich der LWS. Dies geschah nach dem Besuch bei Hoffmann damals. Das sollte ich morgen (bei der KG) wohl auch noch einmal anmerken und mitbringen.

Vielleicht kann man aus den Befunden etwas herauslesen? Ich habe sie mal eingescannt und bearbeitet, mit Herausnahme der Namen ich hoffe man darf das so, vielleicht kommt man so dem Ziele näher.

04/09

http://imageshack.us/photo/my-images/97/002nt.jpg/

09/09

http://imageshack.us/f/840/004yat.jpg/

11/09 MRT LWS

http://imageshack.us/f/694/80221853.jpg/
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Silas »

Die Befunde deuten schon darauf hin, dass es zumindest eine geringgradige Skoliose im LWS-Bereich gibt. Einerseits der Beckentiefstand und andererseits der deutliche Lendenwulst, sind neben dem MRT, dass ja im Liegen war, deutliche Hinweise in die Richtung. Allerdings ist fraglich, ob das mit der HWS in Zusammenhang steht.

Hattest Du eigentlich schon einmal manuelle Therapie oder hast Du mal Medikamente eingenommen, die die Muskelspannung herabsetzen sollten?
Beides könnte Dir Erleichterung verschaffen.
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Raven
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Raven »

Hallo Mirco,

zu den anderen Sachen haben die anderen ja schon was geschrieben, aber hierzu noch:

Die Sache mit dem Anruf empfinde ich als sehr professionell.
Er kann ja nicht wissen, a) ob die Person am Telefon tatsächlich deine Frau ist (ja, es gibt tatsächlich öfter Leute, die versuchen an Informationen zu kommen, indem sie sich als Partner einer Person ausgeben), b) wie das Verhältnis zu deiner Frau so ist.

Das einzige, was in dieser Situation evl. noch möglich wäre, ist, dass er dir sagt, wer angeblich am Telefon ist, und es dir dann (wenn du willst) kurz weiterreicht.
Wird teilweise z.B. in Kliniken so gemacht, wenn auf Station (und nicht im Patientenzimmer) Anrufe landen von Leuten, die sich nach dem Befinden einer Person erkundigen.

Ich jedenfalls wäre sehr entsetzt, wenn der Therapeut ans Telefon ginge und dann einfach die Information durchgeben würde! :eek:


Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Silas hat geschrieben: Hattest Du eigentlich schon einmal manuelle Therapie oder hast Du mal Medikamente eingenommen, die die Muskelspannung herabsetzen sollten?
Beides könnte Dir Erleichterung verschaffen.
Danke der Nachfrage. Ja manuelle Therapie und normale KG hatte ich schon, auch Hydrojet, Fango. Anfangs hatte ich auch mal muskelentspannende Medis, sie könnten aber abhängig machen meinte mein Hausarzt, deswegen war es nicht sehr lange. Auch bekam ich bei meinem ersten Orthopäden mal über mehrere Tage intravenös muskelentspannende Mittel, hielt aber auch nicht lange.

Versuche durch Erlernenen von Schroth nun Besserung zu erfahren, und einen neuen Anlauf bezüglich einer Schroth-Reha zu starten, da die rheumaähnlichen Zustände zum Glück noch nicht durch Gelenkschwellungen zum Ausbruch gekommen sind wahrscheinlich auch durch alternativmedizinische Vereitelungsversuche von uns ;) und ein Versuch in dieser Richtung ist es zumindest wert, klar wahrscheinlich gegen erhebliche Widerstände, die aber wahrscheinlich zum Spiel dazugehören. Zwischendurch bin ich leider in eine Art Resignation gefallen, damit muß aber wohl Schluß sein.

Änderung hinsichtlich der Schmerzen ist auf jeden Fall nötig.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Raven hat geschrieben:Hallo Mirco,

zu den anderen Sachen haben die anderen ja schon was geschrieben, aber hierzu noch:

Die Sache mit dem Anruf empfinde ich als sehr professionell.
Er kann ja nicht wissen, a) ob die Person am Telefon tatsächlich deine Frau ist (ja, es gibt tatsächlich öfter Leute, die versuchen an Informationen zu kommen, indem sie sich als Partner einer Person ausgeben), b) wie das Verhältnis zu deiner Frau so ist.

Das einzige, was in dieser Situation evl. noch möglich wäre, ist, dass er dir sagt, wer angeblich am Telefon ist, und es dir dann (wenn du willst) kurz weiterreicht.
Wird teilweise z.B. in Kliniken so gemacht, wenn auf Station (und nicht im Patientenzimmer) Anrufe landen von Leuten, die sich nach dem Befinden einer Person erkundigen.

Ich jedenfalls wäre sehr entsetzt, wenn der Therapeut ans Telefon ginge und dann einfach die Information durchgeben würde! :eek:


Viele Grüße,
Raven
Auch richtig, es wirkte nur sehr seltsam in dem Moment. Weil er das mit meiner Frau nicht unmittelbar danach gesagt hatte. Das verwunderte mich. Sie hatte mich nämlich noch nie in einer KG angerufen. Sie war es aber auch gewesen, es wäre aber auch nicht soo dramatisch gewesen, bis nach der KG zu warten. Von daher. Komischer war eher das mit der Atmung. Denn eigentlich sollte man wissen ob man gerade aus oder eingeatmet hat. Das war halt irgendwie albern. Luft rein einatmen luft raus ausatmen oder?
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Silas hat geschrieben:Das einzige, was nach Schroth klingt ist, dass er Dich einseitig atmen lässt. Normalerweise wird dann aber auch nicht komplett in eine Seite geatmet, sondern zu bestimmten Punkten / Bereichen hin. Beim Ausatmen wird dann die Gegenseite "gerafft", d.h. man spannt dort die Muskulatur an und atmet gegen den Lippendruck zur Verstärkung aus.
Es ging wohl in die Richtung er muß mir das noch besser erklären. Ich mußte zu einer Rippenseite einatmen und zu der anderen aus. ich kann es schlecht erklären. Normale KG brachte bis jetzt nicht so viel.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Silas hat geschrieben: Auch die Übungen, die er mit Dir macht, klingen nicht nach Schroth. Das einzige, was nach Schroth klingt ist, dass er Dich einseitig atmen lässt. Normalerweise wird dann aber auch nicht komplett in eine Seite geatmet, sondern zu bestimmten Punkten / Bereichen hin. Beim Ausatmen wird dann die Gegenseite "gerafft", d.h. man spannt dort die Muskulatur an und atmet gegen den Lippendruck zur Verstärkung aus.
Ich mußte in einen bestimmten Rippenbereich reinatmen und auf der anderen Seite ausatmen, ich kann es aber gerade nicht so gut erklären, er muß es mir noch besser erklären, damit ich es im Schlaf kann. Ich werde bohren und bedrängen. Zu Hause hat man manches auch schon vergessen, oder besser gesagt ich denke dann noch war es denn so richtig oder so. Es muß erst in Fleisch und Blut übergehen.

Irgendwie war der Beitrag verschwunden, also das feld leer und ich dachte es wäre nicht abgeschickt, und schrieb es danach noch mal nun sehe ich es war noch eingetragen, seltsam.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Huch merkte eben gerade was. :embarrassed:

Sprach euch namenlos an :embarrassed:

Danke Klaus, Silas, Raven.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von minimine »

Hallo Mirco,

also Schroth ist das definitiv nicht. :nein: Kann es auch gar nicht sein, wenn er die Ausbildung nicht in Sobernheim gemacht hat.
Ich war auch mal in so einer Praxis, aber da wusste ich noch nicht, was Schroth überhaupt ist und dass man die Schroth-Ausbildung nur dort machen könnte. Es sei denn er hat eine Fortbildung bei Dr. Weiß gemacht, das wäre dann ja auch nicht in einer Klinik.
Aber um festzustellen, ob er überhaupt Ahnung davon hat, frag ihn doch mal danach, in welches Krümmungsmuster er dich einteilen würde. ;) Das ist sowas wie der Grundpfeiler für Schroth, denn danach richtet sich, wie du Schroth ausführen musst und welche Übungen für dich geeignet sind.

Bei Schroth kann man nicht direkt mit einer Übung beginnen, da es vielmehr ein Konzept ist und es keine abgegrenzten Übungen gibt. Man beginnt in der Regel mit den Beckenkorrekturen, danach könntest du ihn als nächstes fragen. Selbst in Sobernheim lernt man das Schroth-Atmen erst nach einigen Tagen und nicht gleich in der ersten Stunde und ganz ehrlich, viele gehen wieder aus der Klinik und können es noch immer nicht richtig.
er meinte es wäre wohl eher funktionell und würde an meinen Füßen und dem Beckenschiefstand und der Beinverkürzung liegen und durch normale KG wegzubekommen sein und nicht extra Schroth KG
Wenn der Arzt explizit Schroth verordnet, dann kann der Therapeut nicht einfach was anderes machen, allerdings nur, wenn Schroth auch auf dem Rezept steht.
Wenn sie mit Schroth Werbung machen, dann aber eigentlich gar kein Schroth anbieten, dann würde ich das der Krankenkasse melden. Das Dumme ist jetzt nur, dass du noch nicht wissen kannst, welche Übungen vielleicht sogar eher schädlich sind. Mir ging es das letze mal so, so, dass ich dann das Rezept abgebrochen habe. Mir war das einfach zu heikel.
Nun frage ich mich natürlich habe ich nun eine idiopatische oder eine funktionelle Skoliose oder eine Torsionsskoliose?
IdR sind alle Skoliosen idiopathisch, denn das heißt nichts anders als das die Ursache unbekannt ist (obwohl man heutzutage weiß, dass es genetisch bedingt ist). Wenn du eine funktionelle Skoliose hättest, dann wäre die Skoliose z.B. mit einer Schuherhöhung komplett ausgleichbar. Soweit ich weiß gibt es dann auch keine Rotation. Ich denke, Dr. Hoffmann hätte das bestimmt festgestellt.
Torsionsskoliose ist ein Begriff, den häufig Radiologen gebrauchen. Eigentlich ist das eine Verdoppelung, denn mit Torsion ist ja die Rotation gemeint und ohne Rotation wäre es auch keine Skoliose. Jede Skoliose geht mit einer Rotation einher.

Wenn du das nächste Mal einen anderen Schroth-Therapeuten ausprobieren willst, dann lass dir doch einfach die entsprechende Liste für deine Region aus Bad Sobernheim schicken. Dann bist du (zumindest zu einer größeren Wahrscheinlichkeit) auf der sicheren Seite.

LG
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Silas »

minimine hat geschrieben:IdR sind alle Skoliosen idiopathisch, denn das heißt nichts anders als das die Ursache unbekannt ist (obwohl man heutzutage weiß, dass es genetisch bedingt ist). Wenn du eine funktionelle Skoliose hättest, dann wäre die Skoliose z.B. mit einer Schuherhöhung komplett ausgleichbar. Soweit ich weiß gibt es dann auch keine Rotation. Ich denke, Dr. Hoffmann hätte das bestimmt festgestellt.
So kann man das nicht sagen. Mit "funktionelle" Skoliose werden häufig neuro-muskuläre Skoliosen bezeichnet, die sich keinesfalls durch Schuherhöhung ausgleichen lassen, dass wäre nur bei Beinlängendifferenz als Ursache Sinn machen. Wenn die Skoliose z.B. durch Torsionsdystonie verursacht wird, ist auch eine Rotationskomponente dabei, wie z.B. folgende Bilder zeigen:
http://www.skoliose-op.info/galerie/chris.html
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von minimine »

Hallo Silas,

also ich habe das so verstanden, dass es eine Einteilung in idiopathische und sekundäre Skoliosen gibt. Und die sekundären Skoliosen lassen sich wiederum unterteilen, z.B. in funktionale Skoliosen (idR durch Beinlängendifferenzen), neuromuskuläre Skoliosen, kongenitale Skoliosen etc., also Skoliosen, bei denen die Ursache dafür bekannt ist.

Außerdem glaube ich kaum, dass diese geringe Krümmung von Mirco durch eine neuromuskuläre Grunderkrankung ausgelöst wird. ;)

LG
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Hallo und auch danke an minimine,

die Namen Dr. Weiß, krümmungsmuster und beckenkorrektur habe ich innerlich gespeichert. Morgen Mittag werde ich mehr erfahren, ob die Schroth Therapie nicht zur Schrott Therapie mutiert.

Schmerzen habe ich nämlich schon genug, und versuche noch mit allen Mitteln ihrer Herr zu werden, nur sollten es gute sein und keine Schlechten. Gut das man hier hifreiche Antworten bekomt.

Es zieht inzwischen vom Hals bis zur Mitte der BWS runter und im Schulter und Schulterblattbereich und in der LWS/Beckenbereich auch. Die Arme fühlen sich so an als hätte ich schwere Möbel getragen oder mit nem Bären gerungen. Natürlich habe ich auch die Übungen gemacht, es geht ja auch in die Problembereiche rein aber trotzdem. Und ich bekomme auch öfters Krämpfe in der rechten Wade oder im rechten Fuß im Liegen. Nehme aber auch Kalium dafür ein. (dies war allerdings schon vor der KG so). Dann heißt es also wieder Kampf, damit ich nicht als Rentner eingestuft werde, bin als unter drei Stunden pro tag arbeitsfähig eingestuft aber nicht auf Dauer von der Arge, während ich mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde, wollte eigentlich eine Veränderung diesbezüglich erreichen und nicht das Gegenteil. Alles sehr kompliziert. Grübel, rotier.
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Silas »

Hallo Minimime,

es muss nicht gleich eine neuro-muskuläre Grunderkrankung sein, es können kleinere muskuläre Dysbalancen oder ein einseitig erhöhter Muskeltonus sein, welche auch durchaus durch Schmerzen ausgelöst werden.
Schmerzen können auch zu unbewussten Ausweichbewegungen führen, was dann eine Verkrümmung nach sich zieht.
So war mein Posting gemeint, sorry, wenn das unverständlich war.

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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Klaus »

Mirco hat geschrieben:Und ich bekomme auch öfters Krämpfe in der rechten Wade oder im rechten Fuß im Liegen. Nehme aber auch Kalium dafür ein.
Ist da nicht eher Magnesium angesagt?

Während meiner REHA war ich übrigens nicht der einzige, der in der Anfangsphase Beschwerden bekommen hat, das ist aber auch nachvollziehbar, wenn Strukturen verändert werden.

Gruss
Klaus
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Mirco
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Mirco »

Klaus hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:Und ich bekomme auch öfters Krämpfe in der rechten Wade oder im rechten Fuß im Liegen. Nehme aber auch Kalium dafür ein.
Ist da nicht eher Magnesium angesagt?

Während meiner REHA war ich übrigens nicht der einzige, der in der Anfangsphase Beschwerden bekommen hat, das ist aber auch nachvollziehbar, wenn Strukturen verändert werden.

Gruss
Klaus
Kalium hatte mein Hausarzt gesagt, es half auch zur Zeit geht es aber ich habe trotzdem Glück, es ist ein Kalium Magnesium Gemisch. :cool:

Heute habe ich aber nicht so eine Welle gemacht, denn ich war spät dran mußte vom Auto in die Bahn "springen" und da wußte ich plötzlich die ganzen Begriffe nicht mehr. Heute hatte er mir die Bewegungen noch besser gezeigt und manches kann ich gerade nicht so wiedergeben, es geht darum im oberen Bereich die sache sozusagen hinzudrehen. die atmung will er nächstes mal mit einbringen, er hatte so einen mit Wasser? gefüllten ring dabei. Ich bin gespannt.
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Silas
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Re: Fragen über Fragen

Beitrag von Silas »

Mit Kalium muss man sehr vorsichtig sein. Auf jeden Fall sollten regelmäßige Blutkontrollen dafür Sorgen, dass ein ggf. bestehender Mangel ausgeglichen wird, dass aber auch keinesfalls zu hohe Kaliumwerte auftreten.

Kalium hat starke Auswirkungen auf die Herztätigkeit, zu wenig und zu viel können das Herz aus dem Tritt bringen.
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