Schön, dass es geklappt hat.crux hat geschrieben:Wunder gibt es immer wieder!
Aber Du solltest uns schon berichten, was Du konkret unternommen hast, damit es zu diesem "Wunder" gekommen ist.
Gruss
Klaus

Schön, dass es geklappt hat.crux hat geschrieben:Wunder gibt es immer wieder!


Ich denke, diese konkreten Angaben sind sehr hilfreich gewesen.crux hat geschrieben:mein Reha-Mediziner hat mit meiner Krankheitsgeschichte und den aktuellen Befunden dargelegt, dass nur eine Skoliose-Reha in Bad Salzungen sinnvoll ist.






Na ja, Schroth KG ist nun mal auch aktives Muskeltraining (möglicherweise ganz ungewohnt) und das kann schon zum Blutdruckanstieg führen. Auch beim normalen Fitness Training muss man so etwas beachten, insbesondere wenn man auch nur leichten Bluthochdruck hat.crux hat geschrieben:Auch einige andere Patientinnen hatten plötzlich ungewohnt hohe Blutdruckwerte, aber mit der Therapie hat das angeblich nichts zu tun?
Wieso nicht? Ich denke, das ist durchaus ein Tipp aus der Realität, denn Übungen, die man nicht mag, wird man auch nicht dauerhaft durchführen. Und mit einer gezielten Auswahl fährt man besser, als mit der Verpflichtung, alles machen zu müssen.Die Empfehlung im abschließenden Arztgespräche: ‚Suchen Sie sich 3 bis 6 Übungen aus und machen sie diese regelmäßig‘ – ist nicht unbedingt hilfreich.
Wer hat das empfohlen?Ob ich den empfohlenen Reha-Sport mache, muss ich mir noch überlegen.



Na ja, der Blutdruckanstieg ist bei körperlicher Anstrengung immer da, es ist nur die Frage von welchem Niveau aus und in welchen Zeiträumen. Es bleibt ja während der REHA relativ wenig Zeit zum Entspannen bzw. die aktive Muskelpflege hat eine ungewohnte Intensität.crux hat geschrieben:"Da müssten ja alle Patienten erhöhten Blutdruck haben!" O-Ton Internistin Parkklinik
Das könnte an den Übungen liegen. Ich neige ein bischen dazu, dass die Gesamtsituation durch die ständigen Korrekturmaßnahmen angespannt ist und deswegen je nach Blutdruck-Ausgangssituation vor der REHA auch ein zu hoher Blutdruckwert zustande kommen kann.zu Hause sind die Werte immer noch leicht erhöht
Es ist geradezu ein Merkmal, dass man die Übungen ungern macht, die wichtig sind.Schroth-Übungen: Natürlich ist es gut, wenn man die Übungen gerne macht - Aber wenn ich in meinem Therapieheft die Übungen angekreuzt hätte, die für mich besonders wichtig sind, wäre das eine gute Entscheidungshilfe.
Ich habe das, genauso wie Du, nach meiner REHA auch nicht gemacht, weil ich denke, dass das nur eine allgemeine Maßnahme nach einer orthopädischen REHA (egal welcher speziellen Art) ist, um den Körper sozusagen fit zu halten. Elresi hat da möglicherweise Glück gehabt, dass sie sich mit ihren Schroth Übungen dort selbst einbringen konnte.Den Patienten, die über die Rentenversicherung da waren, wurde als "Nachkur" das IRENA-Programm angeboten
Auch wenn man unmittelbar nach der Schroth REHA die Übungen in Eigenkompetenz selbstständig macht bzw. sollte, ist so eine Aussage absolut nicht ok! Es gibt Therapeuten, die gerade mit Verweis auf die Ausbildung von veralteter Methode sprechen, obwohl sie praktisch überhaupt nicht damit gearbeitet haben. Das muss man aber unbedingt an möglichst vielen Patienten. Insofern würde ich mich nicht an evtl. geschützen Begriffen orientieren, sondern an dem, was die Therapeuten wirklich machen. Und dazu kann man sie gezielt befragen.elresi hat geschrieben:auf meine Frage nach speziell ausgebildeten Therapeuten bekam ich die Antwort: "Wir hatten eine Therapeutin- aber in der Ausbildung bekommt man das ja auch mit". Daher frage ich mich auch ob der Begriff "Therapie nach Schroth" geschützt ist.
Es sollte doch klar sein, dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr von Heilung sprechen kann.aber mein Orthopäde ist leider auch einer dieser Ärzte der Schroth-Therapie nicht akzeptiert, "weil noch keine Studie den Beweis einer Heilung erbracht hätte".