ich bin neu hier und benötige mal Hilfe. Ich bin 42 Jahre alt und habe seit mehreren Jahren starke Schmerzen im HWS Bereich (Fehlstellung der HWS). Dazu kommt noch ein chronischer Kopfschmerz mit häufigen Migräneattacken. Seit 2006 habe ich einen GdB von 60.
Es wird in regelmäßigen Abständen ein MRT durchgeführt. Leider hat sich bisher noch keiner meiner Orthopäden (3 Stück in den letzen 12 Jahren) mal dazu bereit erklärt, mir die Diagnosen zu erläutern. Ich bin mir da bisher immer vorgekommen, als würde man mich nicht ernst nehmen.
Ich hatte erst heute wieder einen Termin beim Orthopäden, dieser ist nach wie vor der Meinung, dass ich lediglich einen entzündeten Nerv habe. Diese Diagnose sprach Er aus, ohne mich auch nur einmal zu untersuchen. Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe seit Oktober 2011 solch starke Nacken und Schulterschmerzen, dass ich Nachts nicht weiß, wie ich schlafen soll. Mein linker Arm schläft häufig ein und ich verspüre ein Kribbeln in den Fingern.
Ich stell hier jetzt mal die letzten 3 Befunde der MRT´s ein.
Vielleicht finde ich ja hier die Unterstützung und man kann mir mal erklären, was sich da so an meiner HWS tut.
Hier mal die Befunde:
Kernspin der HWS am 15.05.2008:
Die WSist vom cc-Übergang bis BWK 6 dargestellt. Steilhaltung HWS im Liegen. Keine WK-Höhenminderung. Die BS HWK 3 bis 7 überragen den WK-Hinterrand jeweils breitbasig um 2mm. Zusätzlich leichte uncarthrotische Anbauten in den Segmenten HWK 5/6 und HWK 6/7 mit leichter knöchernder Einengung des linken NF HWK 5/6. Unauffälliges Signalim Myelon. Unauffällige paravertebrale Weichteile.
Beurteilung: Mehrsegmentale breitbasige BS-Protrusion von HWK 3-7. Uncarthrose HWK 5/6 und HWK 6/7 mit leichter knöchernder Stenose des linken NF C7.
Kernspin der HWS am 01.10.2010:
Dargestellt ist die WS vom craniocervicalen Übergang bis BWK6. Steilhaltung der HWS, normale Höhe sämtlicher WK, keine Gefügestörung. Unverändert zur vorliegenden Voruntersuchung 2008 überragt die BS von HWK 3 bis HWK 7 die WK-Hinterkante breitbasig um jeweils 2mm. Bei HWK 5/6 und HWK 6/7 medio-re.-betont um 3mm. In diesem Segment deutliche knöchernde Randanbauten nach ventral, bei HWK 5/6 und HWK 6/7 knöchernde Randausziehungen nach dorsal mit geringer Einengung der NF, insbesondere bei HWK 5/6 beidseits. Unauffälliges Knochenmarksignal und Myelonsignal.
Beurteilung: Mehrsegmentale BS.Protrusionen von HWK 3-7, am ausgeprägtesten medio-re.-betont bei HWK 5/6. Deutliche Uncovertebralarthrose HWK 5/6 und HWK 6/7 mit Einengung der NF beidseits. Geringe ventrale Spondylose, keine Gefügestörung, unauffälliges Myelonsignal.
Kernspin der HWS am 31.01.2012:
Die Voraufnahmen von 10/2010 zum Vergleich. Dargestellt ist HWK 1 bis BWK 5. Streckhaltung der HWS. Mäßige knöchernde Randausziehungen im Abschnitt HWK 4 bis HWK 7, Punctum maximum bei HWS 5/6 wölbt sich breitbasig bis 2mm über die WK-Hinterkante, rechts betont. Die Bandscheibe HWK 6/7 wölbt sich breitbasig ebenfalls gut 2mm über die WK-Hinterkante. Verschmälerung der Foramina C6 un C7 links betont. Flache Vorwölbung der BS HWK 4/5. Spinalkanal normal weit. Myelon glatt begrenzt und mit normalem Signalverhalten. Craniocervukaler Übergang unauffällig.
Beurteilung: Osteochondrose und Uncovertebralarthrose betont bei HWK 5/6. BS- Protrusionen an HWK 5/6 und HWK 6/7 mit linkseitiger Verschmälerung der Neuroforamina. Flache Protrusion auch bei HWK 4/5. Die Banscheibenvorwölbungen der HWK 5/6 und HWK 6/7 waren damals (10/2010) frisch.
Ich freue mich auf Antworten. 1000 Dank vorab und Gruß Easy



