Schroth Motivation

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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sternli8484
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-LWS M.Scheuermann.
-5 Bandscheibenvorfälle BWS
- Skoliose lumbal re.und thorakal li. jeweils 9Grad
-LWS Facettenarthrose, 3.2010 OP Spreizer L3/4
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Schroth Physiotherapie seit 05.2011

Anti-Kyphose Korsett seit Mitte August 2011-ziehe es aber nur gelegentlich an.

Bad Salzungen 8.2.12-29.12
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Schroth Motivation

Beitrag von sternli8484 »

hallo

Ich bin nun 2Monate aus der Reha zurück...Ich merke ich mache die Übungen nicht mehr regelmässig wie ich sollte..Wie oft und wann und welche übungen macht ihr? Mir wurde gesagt,dass man täglich ca.4Übungen machen soll und immer die gleichen..Haben sie in BaSa empfohlen..Wie handhabt ihr das so?Ich hab ne Kyphose..
Es grüsst euch ganz lieb, das Sternli


Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her...
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Klaus
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von Klaus »

sternli8484 hat geschrieben:Mir wurde gesagt,dass man täglich ca.4Übungen machen soll und immer die gleichen..
Mir wurde gesagt (2005) 4x in der Woche sollte man die Übungen schon machen. Da war sicherlich schon die Realität berücksichtigt. :D

Meine Motivation habe ich, wie ja bekannt ist, mit dem angepassten Fitness Training erreicht. 3x in der Woche.
Im Augenblick mache ich die neue Erfahrung, dass die tägliche Dehnung der Oberschenkel-Aussenseite, zusätzlich zur -Innenseite, eine Streckung im LWS/BWS Bereich bringt. Insofern könnte man die These wagen, dass gezieltes Fitness Training mit täglichen spezifischen Dehnungsübungen bei Hyperkyphose eine optimale und langfristig durchzuhaltende Methode sein kann.

Nützt Dir natürlich nichts, weil Du Fitness Training nicht magst.

Gruss
Klaus
mick
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von mick »

Hallo Sternli,
sternli8484 hat geschrieben:Wie oft und wann und welche übungen macht ihr? Mir wurde gesagt,dass man täglich ca.4Übungen machen soll und immer die gleichen..Haben sie in BaSa empfohlen..
Mir wurde letztes Jahr in Bad Sobernheim gesagt, dass man 5 x die Woche jeweils eine halbe Stunde lang Übungen machen sollte, wobei es auch zählt, wenn man zur Krankengymnastik geht. Wie, immer die gleichen? Man hat doch mehr Übungen als 4 gelernt? Ich versuche, etwas zu variieren und das wurde auch in BaSo so vermittelt, wobei es sich nach ein paar Tagen natürlich wiederholt.
Ich mache jeden Tag 3 Schroth-Übungen (das passt so in etwa mit einer halben Stunde) und danach auch öfters noch normale Bauch- oder Rückenkräftigungsübungen. Aufzuzählen welche, würde dir nichts bringen, weil ich Skoliose hab. An dem Tag, an dem ich KG hab, mach ich aber sonst nichts und wenn ich gar keine Lust auf Übungen hab, am Wochenende oder so, lass ichs auch ausfallen. Damit komm ich insgesamt auf 5 Mal die Woche, denk ich. Anfangs habe ich mir noch einen Wochenplan gemacht (Tag 1: Zwischen 2 Stäben, Muskelzylinder, Schulterzug in Rückenlage; Tag 2:....). Da hab ich mich aber irgendwann nicht mehr dran gehalten. Jetzt mach ich das mehr so danach, worauf ich grad Lust hab, was ich grad effektiv find oder schon länger nicht mehr gemacht hab. Mir hilft es, dass ich mir eine feste Zeit am Tag dafür eingeplant habe - morgens, direkt nach dem Aufstehen. Stehe dafür ein bisschen früher auf, als ich sonst müsste, was mir aber nichts ausmacht und dann hab ich es erledigt. Wenn ich morgens zu faul gewesen bin, nehm ich mir zwar immer vor, das noch tagsüber nachzuholen, mache es aber nie.

Wenn ich mehrere Tage lang nichts gemacht habe, merke ich das sofort - kriege viel schneller Rückenschmerzen und bin viel weniger belastbar, was so alltägliche Belastungen angeht. Das ist meistens Motivation genug ;) Wenn ich sonst ein Motivationstief hab, helfen mir Bilder/Berichte von erfolgreichen Therapien - z.B. wurde hier mal irgendwo ein Link zu Bilderergebnissen einer englischen Schrothklinik gepostet, das fand ich richtig motivierend.

Viele liebe Grüße,
mick
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Klaus
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von Klaus »

mick hat geschrieben:Wenn ich morgens zu faul gewesen bin, nehm ich mir zwar immer vor, das noch tagsüber nachzuholen, mache es aber nie.
:D
Das Prinzip kenne ich, man muss sich neue Gewohnheiten mühselig aneignen, wie das tägliche Zähneputzen. Sonst kappt das nicht mit der Motivation, die langfristig eigentlich immer auch einer Überlistung bedarf. :)

Gruss
Klaus
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von Ani88 »

Hallo Sternli!
Ich hab mir erst überlegt, ob ich dir schreiben soll oder nicht. Bei Schroth kann ich nicht mitreden und ich bin auch in einer ganz anderen Situation, aber motivationstechnisch kann ich dir vielleicht bissl helfen.
Ich wurde vor 8 Monaten operiert. Ich muss gestehen, dass ich davor nichts mehr gemacht habe, weil ich darin keinen Sinn sah, aber wie gesagt andere Situation, andere Ausgangslage usw. Nun gehe ich seit 7 Monaten 2 mal wöchentlich zur KG und mache täglich meine Übungen. Es ist sogar so, dass ich auf die Uhr schauen muss und nach spätestens einer halben Stunde dann abbreche. Wenn ich nicht auf die Zeit achte, mache ich schnell 1 Stunde, was mein Rücken noch gar nicht mitmacht. Meine Motivationen sind meine noch bestehenden Probleme, Schmerzen und einfach auch, weil ich weiß, wie wichtig das ganze ist. Ich weiß auch, dass KG-Übungen meine lebenslangen Begleiter bleiben werden. Ich hatte jetzt aber auch mal ein Durchhänger und habe das Problem jetzt so gelöst: ich schreibe mir in meinen Kalender an jedem Tag (außer an denen, an denen ich bei meiner Physio bin) sozusagen den "Termin" für mein KG-Programm. Also ich schreib mir eine Uhrzeit rein, zu der ich dann meine Übungen mache. So klappt das jetzt total gut. Wenn ich im Oktober wieder in mein Studium einsteige, kann ich mir aber gut vorstellen, dass ich morgens früher aufstehe und da dann meine Übungen mache. Ich glaube auch, dass mir das da einfacher fällt als abends, wenn ich total erschöpft wieder heimkomme.
Liebe Grüße, Ani
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von slowengel »

@ Klaus

was genau meinst du denn mit Fitnesstraining? Training an Geräten?
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Klaus
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von Klaus »

slowengel hat geschrieben:was genau meinst du denn mit Fitnesstraining? Training an Geräten?
Ja.
Eigentlich ist dieser Begriff doch direkt mit dem Besuch eines Fitness Studios verbunden, aber vielleicht bin ich durch die über 25 Jahre lange Aktivität ein bischen betriebsblind. :)

Ich finde, dass man heutzutage in einem solchen Studio durch die gerätegeführten Bewegungen insbesondere bei Hyperkyphose gute Chancen hat, mit Schroth Kenntnissen langfristig gut zurecht zu kommen. Ausserdem glaube ich, dass der Anreiz wesentlich höher ist, als so etwas zuhause zu machen. Ein bischen Wellness durch eine Sauna und die Beobachtung /Gespräche von/mit anderen Leuten sind als Antrieb nicht zu unterschätzen.
Man braucht allerdings mindestens 6 Monate, um auch die Routine, die automatisch kommt, durch Gewöhnung zu überwinden. Man gewöhnt sich im übrigen auch schnell an die Endorphine, die man vermisst, wenn man nicht trainiert. :)

Gruß
Klaus
slowengel
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Re: Schroth Motivation

Beitrag von slowengel »

Ja das glaube ich und dass du regelmäßig gehst, respekt ;)

hoffe dass ich das nächstes jahr auch endlich mal gehen kann.
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