Verwirrung und mehr
Verwirrung und mehr
Tja wie soll ich anfangen. Hallo erstmal. Ich hoffe ich finde den richtigen Ton zu schildern was bei mir los ist.
Also ich fang mal von vorne an. Vor 5/6 Jahren habe ich angefangen Kieser Training zu betreiben und hab das halt einfach so nebenbei getan obwohl ich dadurch keine großen Erfolge erziehlt habe. Von einer Skoliose wusste ich damals nie was es gab nur einmal die sporadische Anmerkung eines Trainers ob meine Schulter nicht etwas höher liegt als die andere. Das war ein Kommentar in 3 Jahren Kieser Training den ich nicht weiter beachtete. Ich hab mich damals überhaupt nicht ausgekannt, heute wohl auch nicht wirklich.
Naja irgendwann hab ich dann meine Abneigung gegen normale Fitnessstudios abgelegt und einige Probetrainings gemacht. Bin schließlich in einem sehr netten wenn auch nicht von so vielen qualifizierten Trainern geführtem Studi gelandet. Man muss wissen ich war bis dahin zwar sportlich aber nie wirklich zufrieden mit meinem Körper wenn man das so narzisstisch sagen darf.
Jedenfalls hat mich selbst überrascht wie schnell und sauber und generell toll ich dann in einem Jahr dort sehr muskulös geworden bin. und damit meine ich wirklich in der obersten Reihe zumindest in diesem kleinen Dorfstudio gespielt habe. Das war das erst mal wo ich in einer "Sportart" ganz weit vorne mitgespielt habe. Meine ganze allgemeine Lage, psychische Einstellung und mein Körpergefühl war auf einem totalem Hoch und es gab keinen Grund aufzuhören. Doch dann auf einmal diese verflixten Schmerzen im unteren Rücken (Grund war wohl eine neue Übung Kreuzheben oder LH Rudern)
Das hab ich einfach einige Wochen ignoriert bis ich nicht mehr richtig sitzen konnte und die schmerzen unerträglich wurden. Daraufhin begann das Ärztekarussel von Hausarzt zu Sportmediziner zu 2 verschiedenen Orthopäden die meine Verwirrung nur größer gemacht haben. Diagnostiziert wurde eine 12 gradige Skoliose. Un mir wurde nur schwammig geraten nicht weiter zu trainieren die nächsten paar Monate und dann wieder leichtes "kieserniveau" anzufangen. Das alles regt mich richtig mega auf und ich fühle mich total schlecht beraten.
Es sind nun einige Monate her seit dem und ich trainiere nicht mehr. Wenn dann gehe einmal eine 2 Monate hin um dann zu erleben wie schlecht ich geworden bin und wie soll ich mich den motivieren wenn ich nicht weiß woran ich bin und was ich darf was ich soll. Ich habe das Gefühl die Orthopäden sind nicht in der Lage in diesem speziellen Fall mir zu helfen. Antrainierte oder angeborene Skoliose?
Na ja jedenfalls geht es mir richtig schlecht seit dem ich das Training nicht mehr habe, es klingt vll hohl aber es war ein ganz schön wichtiger Fixpunkt in meinem Leben. Und das sage ich als jmd der hier einen Text verfasst der vll nicht von literarischer Größe zeugt aber nicht der typische Unterschichtdiscopumper ist sondern die Sache immer versucht hat in Maßen und Gesundheitsorientiert anzugehen. Wie gesagt es war eine große Sache für mein Ego und damit ist mir viel verloren gegangen.
Ich versuche ab und zu zwar alternativen im Ausdauersport zu finden aber es ist einfach nicht das wahre. Ich fühl mich total vor den Kopf gestoßen und alleine gelassen. Das Training hat mir geholfen aus einem früherem Loch zu klettern und jetzt bin ich einem noch tieferen.
Diese Skoliose kommt mir so ungreifbar vor und ich weiß überhaupt nicht damit umzugehen.
Bitte entschuldigt meinen wirren Schreibstil, ich würde mich sehr über Ratschläge jeder Art freuen.
Also ich fang mal von vorne an. Vor 5/6 Jahren habe ich angefangen Kieser Training zu betreiben und hab das halt einfach so nebenbei getan obwohl ich dadurch keine großen Erfolge erziehlt habe. Von einer Skoliose wusste ich damals nie was es gab nur einmal die sporadische Anmerkung eines Trainers ob meine Schulter nicht etwas höher liegt als die andere. Das war ein Kommentar in 3 Jahren Kieser Training den ich nicht weiter beachtete. Ich hab mich damals überhaupt nicht ausgekannt, heute wohl auch nicht wirklich.
Naja irgendwann hab ich dann meine Abneigung gegen normale Fitnessstudios abgelegt und einige Probetrainings gemacht. Bin schließlich in einem sehr netten wenn auch nicht von so vielen qualifizierten Trainern geführtem Studi gelandet. Man muss wissen ich war bis dahin zwar sportlich aber nie wirklich zufrieden mit meinem Körper wenn man das so narzisstisch sagen darf.
Jedenfalls hat mich selbst überrascht wie schnell und sauber und generell toll ich dann in einem Jahr dort sehr muskulös geworden bin. und damit meine ich wirklich in der obersten Reihe zumindest in diesem kleinen Dorfstudio gespielt habe. Das war das erst mal wo ich in einer "Sportart" ganz weit vorne mitgespielt habe. Meine ganze allgemeine Lage, psychische Einstellung und mein Körpergefühl war auf einem totalem Hoch und es gab keinen Grund aufzuhören. Doch dann auf einmal diese verflixten Schmerzen im unteren Rücken (Grund war wohl eine neue Übung Kreuzheben oder LH Rudern)
Das hab ich einfach einige Wochen ignoriert bis ich nicht mehr richtig sitzen konnte und die schmerzen unerträglich wurden. Daraufhin begann das Ärztekarussel von Hausarzt zu Sportmediziner zu 2 verschiedenen Orthopäden die meine Verwirrung nur größer gemacht haben. Diagnostiziert wurde eine 12 gradige Skoliose. Un mir wurde nur schwammig geraten nicht weiter zu trainieren die nächsten paar Monate und dann wieder leichtes "kieserniveau" anzufangen. Das alles regt mich richtig mega auf und ich fühle mich total schlecht beraten.
Es sind nun einige Monate her seit dem und ich trainiere nicht mehr. Wenn dann gehe einmal eine 2 Monate hin um dann zu erleben wie schlecht ich geworden bin und wie soll ich mich den motivieren wenn ich nicht weiß woran ich bin und was ich darf was ich soll. Ich habe das Gefühl die Orthopäden sind nicht in der Lage in diesem speziellen Fall mir zu helfen. Antrainierte oder angeborene Skoliose?
Na ja jedenfalls geht es mir richtig schlecht seit dem ich das Training nicht mehr habe, es klingt vll hohl aber es war ein ganz schön wichtiger Fixpunkt in meinem Leben. Und das sage ich als jmd der hier einen Text verfasst der vll nicht von literarischer Größe zeugt aber nicht der typische Unterschichtdiscopumper ist sondern die Sache immer versucht hat in Maßen und Gesundheitsorientiert anzugehen. Wie gesagt es war eine große Sache für mein Ego und damit ist mir viel verloren gegangen.
Ich versuche ab und zu zwar alternativen im Ausdauersport zu finden aber es ist einfach nicht das wahre. Ich fühl mich total vor den Kopf gestoßen und alleine gelassen. Das Training hat mir geholfen aus einem früherem Loch zu klettern und jetzt bin ich einem noch tieferen.
Diese Skoliose kommt mir so ungreifbar vor und ich weiß überhaupt nicht damit umzugehen.
Bitte entschuldigt meinen wirren Schreibstil, ich würde mich sehr über Ratschläge jeder Art freuen.
- Klaus
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Re: Verwirrung und mehr
Hallo BBBB,
Das kann nämlich das eigentliche Problem sein, muss es aber nicht.
Deswegen muss eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule gemacht werden und zwar von vorn und von der Seite. Ist das gemacht worden?
Gruß
Klaus
Also bei einer so geringen Skoliose (fängt per Definition erst bei 10 Grad an) frage ich immer nach einem evtl. Rundrücken oder Hohlkreuz ??Diagnostiziert wurde eine 12 gradige Skoliose.
Das kann nämlich das eigentliche Problem sein, muss es aber nicht.
Deswegen muss eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule gemacht werden und zwar von vorn und von der Seite. Ist das gemacht worden?
Das verstehe ich gut und Fitness Training kann zur gesunden Sucht führen, wenn man es richtig macht! Das bedeutet aber zunächst eine eindeutige konkrete kompetente Diagnose aller evtl. Fehlstellungen.Meine ganze allgemeine Lage, psychische Einstellung und mein Körpergefühl war auf einem totalem Hoch und es gab keinen Grund aufzuhören.
Gruß
Klaus
Re: Verwirrung und mehr
Also die Röntgenaufnahme wirde von beiden Seiten etwa vor 5 Monaten gemacht' Würdet du mir raten wieder einen Termin bei einem ggf anderen Orthopäden zu vereinbaren?
- Klaus
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Re: Verwirrung und mehr
Die gesamte Wirbelsäule, also LWS, BWS und HWS ?Also die Röntgenaufnahme wirde von beiden Seiten etwa vor 5 Monaten gemacht
Also eigentlich sollte der Orthopäde, der das veranlasst hat oder der Röntgologe eindeutig sagen können, ob es einen Rundrücken (Hyperkyphose) oder ein Hohlkreuz (Hyperlordose) gibt.Würdet du mir raten wieder einen Termin bei einem ggf anderen Orthopäden zu vereinbaren?
Hast Du keine schriftliche Diagnose ?
Und wie sieht es denn mit der eigenen Einschätzung aus, wenn Du Dich seitlich im Spiegel betrachtest ?
Zwei Fotos wären ein ganz grober Anhaltspunkt. Ein Foto im Stehen und ein Foto, auf dem Du Dich nach vorn beugst, beide in seitlicher Ansicht.
Also grundsätzlich ist es leider so, dass die meisten Orthopäden bezüglich Skoliose/Hyperkyphose inkompetent sind. Deshalb empfiehlt sich hier immer ein Spezialist, der die Situation bezüglich Fehlstellungen eindeutig klären kann. Sonst kommt man aus den Spekulationen nicht heraus.
Spezialisten findest Du hier:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Schmerzen in der LWS können natürlich auch eine andere Ursache haben, z. Bsp. Bandscheibenvorfall oder Einengungen. Dies widerum kann aber durch Fehlstellungen begünstigt werden, sodass diese Ursache dann behandelt werden muss.
Unter Umständen muss man zweigleisig fahren, aber ich würde Dir raten, erst einmal die Fehlstellungen abzuklären.
Gruß
Klaus
Re: Verwirrung und mehr
Da finde ich leider niemanden im Bodenseekreis.Klaus hat geschrieben:Die gesamte Wirbelsäule, also LWS, BWS und HWS ?Also die Röntgenaufnahme wirde von beiden Seiten etwa vor 5 Monaten gemacht
Also eigentlich sollte der Orthopäde, der das veranlasst hat oder der Röntgologe eindeutig sagen können, ob es einen Rundrücken (Hyperkyphose) oder ein Hohlkreuz (Hyperlordose) gibt.Würdet du mir raten wieder einen Termin bei einem ggf anderen Orthopäden zu vereinbaren?
Hast Du keine schriftliche Diagnose ?
Und wie sieht es denn mit der eigenen Einschätzung aus, wenn Du Dich seitlich im Spiegel betrachtest ?
Zwei Fotos wären ein ganz grober Anhaltspunkt. Ein Foto im Stehen und ein Foto, auf dem Du Dich nach vorn beugst, beide in seitlicher Ansicht.
Also grundsätzlich ist es leider so, dass die meisten Orthopäden bezüglich Skoliose/Hyperkyphose inkompetent sind. Deshalb empfiehlt sich hier immer ein Spezialist, der die Situation bezüglich Fehlstellungen eindeutig klären kann. Sonst kommt man aus den Spekulationen nicht heraus.
Spezialisten findest Du hier:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Schmerzen in der LWS können natürlich auch eine andere Ursache haben, z. Bsp. Bandscheibenvorfall oder Einengungen. Dies widerum kann aber durch Fehlstellungen begünstigt werden, sodass diese Ursache dann behandelt werden muss.
Unter Umständen muss man zweigleisig fahren, aber ich würde Dir raten, erst einmal die Fehlstellungen abzuklären.
Gruß
Klaus
Off Topic Frage gibt es jmd hier der sich mit Barfußlaufen und den möglichen folgen (positive) für Skoliose befasst hat?
- Klaus
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Re: Verwirrung und mehr
Spezialisten sind leider sehr rar, gerade bei Fehlstellungen der Wirbelsäule.BBBB hat geschrieben:Da finde ich leider niemanden im Bodenseekreis.
In dem von mir gesetzten LINK zu den Spezialisten habe ich vornweg noch mal die Problematik damit deutlich erwähnt.
Im Endeffekt ist ein weiter Weg nach allen Erfahrungen hier sehr oft weniger aufwendig, als die Suche in der größeren Region. Lies bitte mal die zahlreichen Erfahrungsberichte (fast täglich neu) dazu, ich verfolge das schon seit 2004 sehr intensiv.
Ich verstehe das jetzt ein bischen als Ausweichmöglichkeit. Das wird Dich überhaupt nicht weiterbringen.Off Topic Frage gibt es jmd hier der sich mit Barfußlaufen und den möglichen folgen (positive) für Skoliose befasst hat?
Gruß
Klaus
-
Lesari
- aktives Mitglied

- Beiträge: 55
- Registriert: So, 12.02.2012 - 15:36
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Dorsolagie-Skoliose, Kyphose, Hws-Syndrom, Lws-Syndrom, mit Oestoporose
- Therapie: Wird derzeit gesucht- Sehr gute Anwendung mit HuChiGong
Re: Verwirrung und mehr
Hallo,
ich denke auch wie Klaus, das die Schmerzen im Lws auch woanders herkommen können.
Es kann naturlich auch an deinem langjährigen Training liegen, ich weiß ja nicht, wie sehr du darauf geachtest, wie z.b die Gewichte in die Lendenwirbelsäule hineinzutrainieren. Über längere Zeit könnte ein Bandscheibenproblem entstehen.
Vielleicht hilft dir die Einleitung von "Wirbelsäule und Sport" weiter: `Sport ist gesund, birgt auch Gefahren. Unphysiologische und sich wiederholdene Belastungen in Training und Wettkampf können sich schädigend auf die Stütz- und Bewegungsorgane im Allgemeinen sowie auf die Wirbelsäule im besonderen auswirken." z.b wird gewichtheben als wirbelsäulenschädigend eingestuft. Schmerzen können nicht immer mit bildgebenden Verfahren darstellen, insbesondere wenn die Wirbelgelenkkaspeln, Muskeln und Bändern überbeansprucht sind.
Vielleicht hilft dir ein Sportmediziner weiter, weil du hast doch sehr nach dem äußeren trainiert, doch hast du dann beim Training auf die Belastung der Wirbelsäule geachtet?- Oder habe ich das Training falsch heraus gelesen.
In unserer Stadt kenne ich keinen Orthopäden, der sich damit auskennt. Trotzdem bin ich mittlerweile wieder beschwerdefrei, weil neben dem Qi Gong,ich oftmals Probetrainings vereinbare, und dann erst mal 10xmal trainiere. Dann zeigt sich auch, ob auf Dauer, ein betreutes trainieren möglich ist oder nicht. Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht, und jeden Test aufgeschrieben.
Ich hoffe du findest eine Lösung, nur aufgeben solltest du nicht, es ist auch viel Eigenverantwortung, die dich weiterbringt.
Liebe Grüße Lesari
ich denke auch wie Klaus, das die Schmerzen im Lws auch woanders herkommen können.
Es kann naturlich auch an deinem langjährigen Training liegen, ich weiß ja nicht, wie sehr du darauf geachtest, wie z.b die Gewichte in die Lendenwirbelsäule hineinzutrainieren. Über längere Zeit könnte ein Bandscheibenproblem entstehen.
Vielleicht hilft dir die Einleitung von "Wirbelsäule und Sport" weiter: `Sport ist gesund, birgt auch Gefahren. Unphysiologische und sich wiederholdene Belastungen in Training und Wettkampf können sich schädigend auf die Stütz- und Bewegungsorgane im Allgemeinen sowie auf die Wirbelsäule im besonderen auswirken." z.b wird gewichtheben als wirbelsäulenschädigend eingestuft. Schmerzen können nicht immer mit bildgebenden Verfahren darstellen, insbesondere wenn die Wirbelgelenkkaspeln, Muskeln und Bändern überbeansprucht sind.
Vielleicht hilft dir ein Sportmediziner weiter, weil du hast doch sehr nach dem äußeren trainiert, doch hast du dann beim Training auf die Belastung der Wirbelsäule geachtet?- Oder habe ich das Training falsch heraus gelesen.
In unserer Stadt kenne ich keinen Orthopäden, der sich damit auskennt. Trotzdem bin ich mittlerweile wieder beschwerdefrei, weil neben dem Qi Gong,ich oftmals Probetrainings vereinbare, und dann erst mal 10xmal trainiere. Dann zeigt sich auch, ob auf Dauer, ein betreutes trainieren möglich ist oder nicht. Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht, und jeden Test aufgeschrieben.
Ich hoffe du findest eine Lösung, nur aufgeben solltest du nicht, es ist auch viel Eigenverantwortung, die dich weiterbringt.
Liebe Grüße Lesari
