Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
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Robert Hoffmann
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Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Hallo!
Seit ein paar Wochen versuche ich in Eigenregie, meiner S-Skoliose den "Kampf" anzusagen. Wesentlich besteht das "Programm" aus Haltungsverbesserungsübung und "Mucki"-Übungen wie 2x 100Stck Squats, mindestens 8 Sätze a 10 Klimmzüge (richtige, von vorne gegriffen) dazu Seitheben und mehrere kleinere Übungen wie "Halten einer Brücke beim Liegen auf den Unterarmen", virtuelles Wandtreten mit leicht angehobenen Beinen in Rückenlage undundund.
Seit ein paar Tagen habe ich jetzt immer eine Art Knacken rechts oben in SChulternähe oder auch an einer anderen tieferen Stelle im Rücken wenn ich bei jedem Klimmzug minimal länger im tiefsten Punkt aushänge. Sollte ich diesen Kanckpunkt vermeiden oder ist der gerade richtig weil sich beteiligte Rückenteile richtig positionieren? SChmerzhaft ist das nicht, ungewohnt schon...
Danke für eure Einschätzung
Robert
Seit ein paar Wochen versuche ich in Eigenregie, meiner S-Skoliose den "Kampf" anzusagen. Wesentlich besteht das "Programm" aus Haltungsverbesserungsübung und "Mucki"-Übungen wie 2x 100Stck Squats, mindestens 8 Sätze a 10 Klimmzüge (richtige, von vorne gegriffen) dazu Seitheben und mehrere kleinere Übungen wie "Halten einer Brücke beim Liegen auf den Unterarmen", virtuelles Wandtreten mit leicht angehobenen Beinen in Rückenlage undundund.
Seit ein paar Tagen habe ich jetzt immer eine Art Knacken rechts oben in SChulternähe oder auch an einer anderen tieferen Stelle im Rücken wenn ich bei jedem Klimmzug minimal länger im tiefsten Punkt aushänge. Sollte ich diesen Kanckpunkt vermeiden oder ist der gerade richtig weil sich beteiligte Rückenteile richtig positionieren? SChmerzhaft ist das nicht, ungewohnt schon...
Danke für eure Einschätzung
Robert
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skoliose-gondelsheim
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Hallo Robert,
dein Engagement für deine Skoliose ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings sind Übungen in "Eigenregie" bei einer Skoliose leider nicht geeignet, um das Problem anzugehen.
Warst du je bei einem Spezialisten, der die gesamte Wirbelsäule geröntgt und den Skoliosewinkel bestimmt hat? Weißt du also genau, wo sich deine Krümmungen befinden und welches Ausmaß sie haben?
Ohne genaue Anleitung eines geschulten Therapeuten können alle deine Übungen dazu führen, die Skoliose zu verschlimmern, anstatt ihr zu Leibe zu rücken! Bei einer Skoliose geht es zum Beispiel nicht darum, aufs Gerate-wohl Kraft aufzubauen , es geht darum, ein Gefühl für die "Schieflagen" zu entwickeln und diese bewusst zu korrigieren.
Bevor du also deine Übungen fortsetzt solltest du dich an einen geeigneten Orthopäden wenden und dir anschließend einen Physiotherapeuten mit der Ausbildung in Schroth-Therapie suchen.
In welcher Gegend wohnst du denn?
LG
Karin
dein Engagement für deine Skoliose ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings sind Übungen in "Eigenregie" bei einer Skoliose leider nicht geeignet, um das Problem anzugehen.
Warst du je bei einem Spezialisten, der die gesamte Wirbelsäule geröntgt und den Skoliosewinkel bestimmt hat? Weißt du also genau, wo sich deine Krümmungen befinden und welches Ausmaß sie haben?
Ohne genaue Anleitung eines geschulten Therapeuten können alle deine Übungen dazu führen, die Skoliose zu verschlimmern, anstatt ihr zu Leibe zu rücken! Bei einer Skoliose geht es zum Beispiel nicht darum, aufs Gerate-wohl Kraft aufzubauen , es geht darum, ein Gefühl für die "Schieflagen" zu entwickeln und diese bewusst zu korrigieren.
Bevor du also deine Übungen fortsetzt solltest du dich an einen geeigneten Orthopäden wenden und dir anschließend einen Physiotherapeuten mit der Ausbildung in Schroth-Therapie suchen.
In welcher Gegend wohnst du denn?
LG
Karin
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Robert Hoffmann
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
danke für eine erste schnelle Antwort an Skoliose-Gondelsheim....PN!!
Hm, ich WILL das selbst hinbekommen, bin für jede Info, Warnung vor Falschübungen,...dankbar.
EIserner Wille WILL mich das selbst hinbekommen lassen.
Wie ist denn dieses Knacken/Überspringen zu beurteilen? Sollte ich das eher vermeiden oder ist das genau der richtige Punkt der überwunden werden muss um aus der statischen Verdrehung dynamisch herauszukommen?
Gruß
Robert
Hm, ich WILL das selbst hinbekommen, bin für jede Info, Warnung vor Falschübungen,...dankbar.
EIserner Wille WILL mich das selbst hinbekommen lassen.
Wie ist denn dieses Knacken/Überspringen zu beurteilen? Sollte ich das eher vermeiden oder ist das genau der richtige Punkt der überwunden werden muss um aus der statischen Verdrehung dynamisch herauszukommen?
Gruß
Robert
- Alex_activitas
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Hallo Robert,
Keine Ferndiagnose!
Was meintest Du mit
Gruß,
Alex
das ist so nicht zu beurteilen! Das kann nur ein Arzt/Therapeut etc. vor Ort machen, da so ein Knacken/Überspringen, wie Du es nennst, verschiedene Ursachen haben kann.Robert Hoffmann hat geschrieben:Wie ist denn dieses Knacken/Überspringen zu beurteilen? Sollte ich das eher vermeiden oder ist das genau der richtige Punkt der überwunden werden muss um aus der statischen Verdrehung dynamisch herauszukommen?
Keine Ferndiagnose!
Was meintest Du mit
? Das ist doch sicher ein Tipp-Fehler und Du meintest 2 x 10 Squats, oder? (Mal ganz unabhängig davon, ob Squats bei Dir angezeigt sind, um die Skoliose zu therapieren).Robert Hoffmann hat geschrieben: "Mucki"-Übungen wie 2x 100Stck Squats
Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
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skoliose-gondelsheim
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Bei allem Respekt, eiserner Wille reicht bei einer Skoliose leider nicht, in mancher Hinsicht schadet sie womöglich sogar.
Ich glaube dir gerne, dass du wirklich bereit bist, deine Skoliose aktiv anzugehen aber wenn man bedenkt, wie diffizil die Korrekturen bei der Schroth-Therapie sind, wie wichtig es ist, die Atmung und die Streckung ganz gezielt aus der Fehlhaltung heraus anzuwenden, dann ist deine Form der Selbst-Therapie einfach nicht geeignet.
Sicher mag es dir gelingen, eine gewisse Streckung der Wirbelsäule zu erzielen aber eine Skoliose ist nun einmal ein sehr komplexes, mehrdimensionales Geschehen und ohne die unterstützende Korrektur eines geschulten (Schroth-) Therapeuten kannst du mehr falsch machen, als es gut sein kann.
LG
Karin
Ich glaube dir gerne, dass du wirklich bereit bist, deine Skoliose aktiv anzugehen aber wenn man bedenkt, wie diffizil die Korrekturen bei der Schroth-Therapie sind, wie wichtig es ist, die Atmung und die Streckung ganz gezielt aus der Fehlhaltung heraus anzuwenden, dann ist deine Form der Selbst-Therapie einfach nicht geeignet.
Sicher mag es dir gelingen, eine gewisse Streckung der Wirbelsäule zu erzielen aber eine Skoliose ist nun einmal ein sehr komplexes, mehrdimensionales Geschehen und ohne die unterstützende Korrektur eines geschulten (Schroth-) Therapeuten kannst du mehr falsch machen, als es gut sein kann.
LG
Karin
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Robert Hoffmann
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Alex_activitas hat geschrieben:Hallo Robert,
das ist so nicht zu beurteilen! Das kann nur ein Arzt/Therapeut etc. vor Ort machen, da so ein Knacken/Überspringen, wie Du es nennst, verschiedene Ursachen haben kann.Robert Hoffmann hat geschrieben:Wie ist denn dieses Knacken/Überspringen zu beurteilen? Sollte ich das eher vermeiden oder ist das genau der richtige Punkt der überwunden werden muss um aus der statischen Verdrehung dynamisch herauszukommen?
Keine Ferndiagnose! ...ok, akzeptiere ich. Ärzte und Therapeuten habe ich seit >>>20Jahren KEINEN mehr gesehen. Es sind jedenfalls 2 Stellen an denen das passiert und ich vermute die Punkte sehr nahe an den 2 Knicken des "S"
Was meintest Du mit? Das ist doch sicher ein Tipp-Fehler und Du meintest 2 x 10 Squats, oder? (Mal ganz unabhängig davon, ob Squats bei Dir angezeigt sind, um die Skoliose zu therapieren).....nein nein, es sind schon jeweils 100 sehr tiefe. Gefühlsmäßig neben den Klimmzügen ( + auch Klimmzügen mit anschließenden Bein-90Grad-Anwinkelungen) trotz Meinung mancher das bringe nichts für Skoliose mMn nicht so schlecht da die Wirbelsäule im tiefen (Oberschenkel im 90Grad-) Punkt schön gerade spannt wenn das Becken nach hinten kippt.Robert Hoffmann hat geschrieben: "Mucki"-Übungen wie 2x 100Stck Squats
Gruß,
Alex
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Lady S
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2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr. - Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Robert, Du bringst offenbar eine Menge Energie für Dein Eigentraining auf.
Wenn Du stattdessen nur halbsoviel in zielgerichtete Schroth-KG investieren würdest,
könntest Du wahrscheinlich ein richtig gutes Ergebnis erzielen!
Davor muss aber eine kompetente Diagnose durch einen Spezialisten erfolgen (nicht durch den Orthopäden aus den gelben Seiten - sonst war das wieder Deine letzte Begegnung mit Ärzten für die nächsten 20 Jahre
)
Darf ich fragen, wie alt Du bist?
Mit Deinem Do-it-yourself-Programm trainierst Du Dir vermutlich das schönste Muskel-Ungleichgewicht an und je älter Du wirst, desto mehr Probleme wird Dir das bereiten.
Dein "eiserner Wille" in Ehren - es gibt aber auch das schöne Sprichwort "Blinder Eifer schadet nur"!
Grüsse, Lady S
Wenn Du stattdessen nur halbsoviel in zielgerichtete Schroth-KG investieren würdest,
könntest Du wahrscheinlich ein richtig gutes Ergebnis erzielen!
Davor muss aber eine kompetente Diagnose durch einen Spezialisten erfolgen (nicht durch den Orthopäden aus den gelben Seiten - sonst war das wieder Deine letzte Begegnung mit Ärzten für die nächsten 20 Jahre
Darf ich fragen, wie alt Du bist?
Mit Deinem Do-it-yourself-Programm trainierst Du Dir vermutlich das schönste Muskel-Ungleichgewicht an und je älter Du wirst, desto mehr Probleme wird Dir das bereiten.
Dein "eiserner Wille" in Ehren - es gibt aber auch das schöne Sprichwort "Blinder Eifer schadet nur"!
Grüsse, Lady S
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Robert Hoffmann
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Lady S hat geschrieben:Robert, Du bringst offenbar eine Menge Energie für Dein Eigentraining auf.ja...und mehr als das. Keine Sekunde ohne Haltungsüberlegung
Wenn Du stattdessen nur halbsoviel in zielgerichtete Schroth-KG investieren würdest,
könntest Du wahrscheinlich ein richtig gutes Ergebnis erzielen!mag sein, kenne KG nicht und auch keine möglichen Ergebnisse oder jemanden, der top Ergebnisse hat
Davor muss aber eine kompetente Diagnose durch einen Spezialisten erfolgen (nicht durch den Orthopäden aus den gelben Seiten - sonst war das wieder Deine letzte Begegnung mit Ärzten für die nächsten 20 Jahre)
wenn ich frei habe, dann arbeitet kein SpezialistDarf ich fragen, wie alt Du bist?ja, 40
Mit Deinem Do-it-yourself-Programm trainierst Du Dir vermutlich das schönste Muskel-Ungleichgewicht an und je älter Du wirst, desto mehr Probleme wird Dir das bereiten.das bezweifel ich, trotz massivem "S" und Rippenbuckel hatte und habe ich keine Probleme gehabt, NIE
Dein "eiserner Wille" in Ehren - es gibt aber auch das schöne Sprichwort "Blinder Eifer schadet nur"!hohe Ziele erfordern maximalen Einsatz. Wenn das Ziel dann 90% erreicht werden kann ist das ja auch schonmal etwas
Grüsse, Lady S
- Klaus
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Hallo Robert,
ich kann aus der Beschreibung Deiner Eigentherapie nicht erkennen, dass Du gezielt gegen die "S Skoliose" vorgehst.
Es sind offensichtlich alles symmetrische Übungen (oder?) und damit ziemlich ungeeignet!
Was anderes wäre eine Hyperkyphose (Rundrücken) und eine Hyperlordose (Hohlkreuz). Ich hoffe ja nicht, dass Du dieses seitliche S der Wirbelsäule meinst.
Gruß
Klaus
ich kann aus der Beschreibung Deiner Eigentherapie nicht erkennen, dass Du gezielt gegen die "S Skoliose" vorgehst.
Es sind offensichtlich alles symmetrische Übungen (oder?) und damit ziemlich ungeeignet!
Was anderes wäre eine Hyperkyphose (Rundrücken) und eine Hyperlordose (Hohlkreuz). Ich hoffe ja nicht, dass Du dieses seitliche S der Wirbelsäule meinst.
Gruß
Klaus
- Alex_activitas
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Re: Skolioseeigentherapie, Knacken im Rücken
Hallo Robert,
Serien mit 100 Squats sind alles andere als zielgerichtet. Und dies auf alle Fälle, wenn sie ohne Gewicht (sprich: Langhantel) gemacht werden. Ohne Gewicht können sehr viele Ausweichbewegungen pasasieren, die auch nicht unbedingt gespürt werden.
Was Du brauchst, ist auf alle Fälle eine richtige Diagnose.
Ich weiss nicht, in welcher Branche Du tätig bist. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dort ohne einen Plan gearbeitet wird. Und zwar ein detaillierter Plan, der die Unternehmensziele exakt definiert und die entsprechenden Parameter festlegt. Eine Marktanalyse macht etc. etc. etc.
Warum gehst Du mit Deinem Körper aber nach der Giesskannen-Methode vor? Das leuchtet mir nicht ein.
Lady S hat schon Recht, wenn sie das Sprichwort ins Spiel bringt:
Wenn Asymmetrien vorhanden sind - wie bei einer Skoliose - bringen rein symmetrische Übungen nichts, sondern gehen ins Gegenteil. Du schreibst selber von einem "massiven "S" und Rippenbuckel" - warum trainierst Du dann Quats, Klimmzüge (wohin gehen denn hier die Kraftvektoren bzw. wie schaffst Du es, durch diese Übunge den Muskeln zu sagen, dass sie auf der einen Seite hierhin und auf der anderen dorthin aktiv werden sollen?), Seitheben etc.?
Schöne allgemeine Übungen, aber bei Asymmetrien nicht ungefährlich.
Dein Körper ist Dein Kapital! Ohne Deinen Körper kannst Du auch nicht mehr arbeiten!
Gehe mit Deinem Körper genauso sorgfältig um, wie mit Deinem Beruf!
Gruß,
Alex
Nachtrag zu Klaus' Posting:
das heisst aber nicht, dass es sie nicht gibt. Im Gegenteil: es gibt jede Menge Patienten, die Top-Ergebnisse durch gezielte (!) KG erreicht haben!Robert Hoffmann hat geschrieben:mag sein, kenne KG nicht und auch keine möglichen Ergebnisse oder jemanden, der top Ergebnisse hat
Das stimmt so nicht. Wenn es Dir wichtig ist, nimmer Du Dir frei. So, wie viele meiner Patienten auch! Auch diese sind in führenden Positionen....Robert Hoffmann hat geschrieben:wenn ich frei habe, dann arbeitet kein Spezialist
Du schreibst von einem "extremen Rippenbuckel" - das sollte schon zu denken geben. Das tückische bei der Skoliose ist eben, dass sie lange Zeit keine Probleme macht, aber durch die Rotation der Wirbelkörper und der damit verbundenen Rotation der Rippen Einschränkungen in vielen Bereichen, z.B. Lunge oder Herz einitreten können.Robert Hoffmann hat geschrieben:das bezweifel ich, trotz massivem "S" und Rippenbuckel hatte und habe ich keine Probleme gehabt, NIE
Eine interessante Aussage. Wird in Deinem Betrieb zielgerichtet und zielorientiert gearbeitet, oder arbeitet jeder einfach 100% oder 120% von irgendwas - am Ende kommt schon was raus?Robert Hoffmann hat geschrieben:hohe Ziele erfordern maximalen Einsatz. Wenn das Ziel dann 90% erreicht werden kann ist das ja auch schonmal etwas
Serien mit 100 Squats sind alles andere als zielgerichtet. Und dies auf alle Fälle, wenn sie ohne Gewicht (sprich: Langhantel) gemacht werden. Ohne Gewicht können sehr viele Ausweichbewegungen pasasieren, die auch nicht unbedingt gespürt werden.
Was Du brauchst, ist auf alle Fälle eine richtige Diagnose.
Ich weiss nicht, in welcher Branche Du tätig bist. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dort ohne einen Plan gearbeitet wird. Und zwar ein detaillierter Plan, der die Unternehmensziele exakt definiert und die entsprechenden Parameter festlegt. Eine Marktanalyse macht etc. etc. etc.
Warum gehst Du mit Deinem Körper aber nach der Giesskannen-Methode vor? Das leuchtet mir nicht ein.
Lady S hat schon Recht, wenn sie das Sprichwort ins Spiel bringt:
Dein Übungsprogramm ist absolut nicht an Deinem Körper orientiert, sondern Du versuchst alles mögliche, um Deine Fehlstellungen zu korrigieren. Und dabei weisst Du nicht einmal, wo genau der Trainingsreiz ankommen muss.Robert Hoffmann hat geschrieben:Dein "eiserner Wille" in Ehren - es gibt aber auch das schöne Sprichwort "Blinder Eifer schadet nur"
Wenn Asymmetrien vorhanden sind - wie bei einer Skoliose - bringen rein symmetrische Übungen nichts, sondern gehen ins Gegenteil. Du schreibst selber von einem "massiven "S" und Rippenbuckel" - warum trainierst Du dann Quats, Klimmzüge (wohin gehen denn hier die Kraftvektoren bzw. wie schaffst Du es, durch diese Übunge den Muskeln zu sagen, dass sie auf der einen Seite hierhin und auf der anderen dorthin aktiv werden sollen?), Seitheben etc.?
Schöne allgemeine Übungen, aber bei Asymmetrien nicht ungefährlich.
Dein Körper ist Dein Kapital! Ohne Deinen Körper kannst Du auch nicht mehr arbeiten!
Gehe mit Deinem Körper genauso sorgfältig um, wie mit Deinem Beruf!
Gruß,
Alex
Nachtrag zu Klaus' Posting:
selbst bei Hyperkyphose bzw. Hyperlordose sind die Übungen in dieser Form nicht zielgerichtet und überdosiert.Klaus hat geschrieben:Was anderes wäre eine Hyperkyphose (Rundrücken) und eine Hyperlordose (Hohlkreuz).
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
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