Hohlkreuz, Knieschmerzen, Rippenbogen / Orthophäde Berlin

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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coco_nut
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Hohlkreuz, Knieschmerzen, Rippenbogen / Orthophäde Berlin

Beitrag von coco_nut »

Hallo,

ich bin 29, ein Hohlkreuz wurde bei mir schonmal im Kindesalter festgestellt, aber seitdem ist leider nichts passiert.

Im letzten Jahr kam es dann zu einer plötzlichen Verschlechterung infolge eines ungesunden Lebenswandels (viel sitzen und psychische Belastungen).
Ich bekam nachts Herzklopfen und Knieschmerzen, hatte starke Verspannungen und ein Druckgefühl unter dem Rippenbogen links. Dann fiel mir auf, dass mein linker Rippenbogen ziemlich stark hervorsteht.
Ich kann seit einem Jahr nicht mehr richtig Sport treiben und Ostheopathie verschafft mir nur kurzfristig Linderung.
Die Ostheopatin meinte aber, dass ich keine Skoliose habe und wenn keine sehr ausgeprägte, deshalb wundere ich mich wie es zu dem einseitig stark hervorstehenden Rippenbogen kommt. Auch kann ich hinten am Rücken keine vergleichbare Asymetrie erkennen (also hinten rechts).

Ich habe MRT von LWS und HWS, die ein blindwütiger Arzt angefordert hat, ausserdem eine Laufanalyse machen lassen.

Denkt ihr die Knieprobleme und der vorstehende Rippenbogen hängen mit dem Hohlkreuz zusammen?
Kann man bezüglich des Hohlkreuzes im Erwachsenenalter überhaupt noch wirkliche Verbesserung erziehlen, oder im besten Falle eine weitere Verschlechterung verhindern?
Welche Schritte sind in diesem Falle am besten zu unternehmen und welche Therapiemöglichkeiten sind beim Thema Hohlkreuz erfolgversprechend? Korsett, Rolfing...?
Und nicht zuletzt, kann mir vielleicht jemand einen geeigneten Orthopäden oder eine Anlaufstelle in Berlin oder Hamburg empfehlen (ich wohne etwa in der Mitte, aber Berlin wäre am besten)?

Für jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße,

Kaspar
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Klaus
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Re: Hohlkreuz, Knieschmerzen, Rippenbogen / Orthophäde Berli

Beitrag von Klaus »

Hallo Kaspar,
Kann man bezüglich des Hohlkreuzes im Erwachsenenalter überhaupt noch wirkliche Verbesserung erziehlen, oder im besten Falle eine weitere Verschlechterung verhindern?
Ja kann man.
Welche Schritte sind in diesem Falle am besten zu unternehmen und welche Therapiemöglichkeiten sind beim Thema Hohlkreuz erfolgversprechend?
Zunächst mal muss eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule (nicht nur LWS und HWS) gemacht werden und zwar frontal und seitlich.
Dabei wird auch erfasst, ob es einen zusätzlichen Rundrücken (Hyperkyphose) gibt, was in der Regel in der Kombination mit einem Hohlkreuz vorkommt.
Ausserdem wird dabei eine häufig begleitende geringe Skoliose erkannt, die möglicherweise vom Ostheopathen nicht erkannt wurde.
Es gibt die Möglichkeit von zielgerichteter KG, wie Schroth incl. REHA (Kassenleistung) oder Spiraldynamik ("nicht unbedingt Kassenleistung"), die häufig von Dr. Wilke in Berlin empfohlen wird. Ferner je nach Diagnose ein Erwachsenen-Korsett, was besonders betrachtet werden sollte. Rolfing (absolute Privatleistung) ist hier auch im Gespräch, allerdings eher im Nachgang von Schroth und Korsett, wenn man damit nicht richtig weiterkommt. Das ist alles auch sehr von der ganz konkreten Diagnose abhängig.

Ein Hohlkreuz oder ein Rundrücken ist in der Regel auch eine Fehlstellung, bei der aber auch individuell ganz unterschiedliche Anteile von Fehhaltung vorhanden sein können, die besser zu korrigieren ist.
Und nicht zuletzt, kann mir vielleicht jemand einen geeigneten Orthopäden oder eine Anlaufstelle in Berlin oder Hamburg empfehlen (ich wohne etwa in der Mitte, aber Berlin wäre am besten)?
Dr. Wilke s.a. hier:
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus
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