Geht M. Scheuermann nach 2 Jahren wieder weg?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Spila
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Geht M. Scheuermann nach 2 Jahren wieder weg?

Beitrag von Spila »

Ich habe gelesen, dass M. Scheuermann nach 2 Jahren wieder weg geht. Habt ihr auch schon so was gelesen? Von meiner Krankengymnastin weiss ich, dass Morbus Scheuermann wieder abklingt (sie hatte selbst M. Scheuermann). Kann ich dann nach ca. 2 Jahren wieder so "rückenschädigende" Sportarten wie Judo machen?
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Spila
M. Scheuermann verläuft in der Wachstumsphase (In der Regel von Pubertät bis man voll ausgewachsen ist und sogar etwas darüber hinaus) in Schüben. Man nennt das etwas blumig "florierende Stadien" Diese Stadien können unterschiedlich lang sein- von 2-Wochen bis meherere Monate. In diesen florierenden Phasen kommt es zu massiven Verschlechterungen, Die Bandscheibenknorpel werden wie angefressen, die Deckplatten der Wirbelkörper (die Berührungsflächen mit den Bandscheiben) werden ebenfalls angegriffen und sind dann wie zerklüftet und ausgefranst, Der Abstand zwischen den Wirbelkörpern wird geringer und die Wirbelselbst werden durchz die entstehende Fehlstatik keilförmig.
Scheuermann-Schübe können sehr unterschiedlich schwer und sehr schmerzhaft aber auch so leicht verlaufen, daß man fast nicht merkt, daß da "Hinten" was negatives abläuft.
Der Scheuermann kommt im Erwachsenenalter (Männer so ab 17 - 20 zur Ruhe bei Frauen etwas früher ( 16-17). Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber die in den florierenden Stadien eingetretenen Veränderungen (Vorschädigung der Bandscheiben und Wirbeldeckplatten, meist Bildung einer Hyperkyphose (Buckel der Brustwirbelsäule, Hyperlordose (starkes Hohlkreuz) heilen nicht, sondern sie sind Veränderungen die Dir das ganze Leben bleiben werden! Sie KÖNNEN (müssen nicht) später ganz massive Schmerzen verursachen.

Meine Erfahrungen mit dem Verlauf von M.Scheuermann im Erwachsenen- Alter:
( Zustand nach Scheuermann- post-scheuerman-syndrome)

Seit meiner Kindheit hat mein Vater mich angebrüllt: "Halte Dich gerade! Du hast ja ne Figur wie ein Fragezeichen. Wart bis zu zum Bund kommst, da werden sie dir schon Haltung beibringen!"
Der Schularzt verordnete mir von 12 - 14 sogenanntes Sonderturnen für haltungsschwache Jugendliche, was ich aber gehasst habe. Niemand hat mir was erklärt oder mich motiviert. Jeder hat hat mich nur angeraunzt: "Halt dich aufrecht! Sitz nicht so krumm da! usw...."

Mein Scheuermann wurde ofiziell erst mit fast 17 diagnostiziert, als ich wegen überhebens an einer mit Lehm gefüllten Schubkarre mit schwerem Bandscheibenvorfall in die Augsburger Hessingklinik eingeliefert wurde. Ich wurde damals gestreckt und eingegipst (Rissergipskorsett).

Das Zielke-Nusser-Korsett (Vorläufer der Tübinger-Kyphosen-Orthese) hat mich dann 9 Monate etwa tierisch genervt. Die 4 Wochen Gipskorsett vorher waren aber noch viel nervenzerfetzender. Dann hats mir gereicht.

Ich hatte meinen bescheuerten Scheuermann auch geistig abgehakt, als ich etwa 19 war.

Erst mit 33 hat sich bei mir der Scheuermann wieder gemeldet.
Schmerzen in der BWS und im "Kreuz" daß ich nicht mehr sitzen, Liegen, stehen, gar nichts mehr konnte. Eine Odysse durch Wartezimmer, 6 Orthopäden, Röntgenpraxen, CT und MRT,Immer wieder KG & Massagen, Fango, Spritzen, Extension Voltaren,Diclophenac, usw.... Ein paar Stunden schmerzreduziert- nie wirklich schmerzfrei. Ohne Diclo oder hochdosiertes Aktren immer noch schlimmere Schmerzen. Deshalb immer mehr von dem Zeug gefressen bis ich auch noch ein Magengeschwür hatte. Dann wars auch mit dem Diclo und Ibuprophen vorbei. Ich habe manchmal nächtelang gewinselt wie ein geprügelter junger Hund. Das ganze war viel schlimmer als zu den schlimmsten Zeiten in den florierenden Stadien. Verdacht auf M. Bechterew. Doch der konnte (gottseidank) sicher ausgeschlossen werden. Dann war ich echt abgehakt: "Sie sind erwachsen und haben M.Scheuermann. Da können wir nichts mehr machen!" Ein Arzt sagte wörtlich: "Sie müssen halt lernen, mit dem Rücken zu leben!"

Endlich ein Orthopäde ( der Siebente!), der meinen Zustand begriff und mir auch wirklich helfen wollte. Er setzte alles ab und verschrieb mir ein Boston-Korsett mit Zusatz zur Reklination der hohen Brust. Das B.O.B. war von den Trageeienschaften her ein "Scheißding" gegen das Zielke-Nusser damals aus der Hessing-Klinik.

Aber ich war in einer Woche total schmerzfrei!!!

Nur noch das Korsett selbst hat gedrückt und Schmerzen verursacht, die aber im Vergleich zu den Schmerzen im Kreuz und der BWS leicht auszuhalten waren. Nach einer Woche konnte ich im Korsett ins Sportstudio gehen, wo der Orthopäde selbst auch trainierte. Er stellte mir den Studioleiter vor und zeigte mir EINE VOLLE STUNDE LANG alle Geräte die ich machen soll und auch die, die ich auf gar keinen fall machen darf. Im Prinzip ganz einfach: Nichts tun was die Wirbel staucht und drückt (Alles was stemmt und hebt) und alles trainieren, was die WS entlastet: z.B.Von oben nach unten ziehen. Nur Geräte wo man so sitzt oder liegt, daß die LWS anliegt oder aufliegt. Notfalls mit einem breiten Trainingsgürtel das Becken an die Maschine schnallen. (Ein Prinzip, das auch die KIESER-Leute so machen.) Peinlich auf optimale Haltung in der Maschine achten, wenn man das Korsett zu einigen Übungen (z.B. Bauchmuskel-Maschine) nicht anhat. Das war möglich, weil man durch den "Tupperware-Panzer" wenigstens ein Gefühl- eine Vorgabe für das bekommen hat, was in etwa ein optimale Haltung wäre. Ich habe dann immer intensiver trainiert.

Ich hatte solche Erfolgserlebnisse, daß die Bodybuilder mir "Buckelkrüppel" sogar anerkennend geklatscht haben- was selten passiert, weil man als WS-Patient das Gefühl hat, daß man nur immer gerade die Maschine blockiert, die sie gerade beüben wollen. Ich war nach 2 Monaten auch ohne Korsett und Medikamente völlig schmerzfrei. Ich hab noch ein Jahr so intensiv ( 3-4 mal pro Woche bis zu 3 Stunden) weitertrainiert und konnte bald auch Maschinen machen, die mir ursprünglich verboten waren.
Mein ganzer Körper hat in seinem gesamten Allgemeinzustand sehr profitiert, nicht nur die WS. Ich war topfit und stark wie ein Wildschwein!

Das ganze hat angehalten bis ich 46 Jahre wurde. Wegen beruflicher Veränderungen, Stress, viel Außendienst, tagelangen Autofahrten, Computersitzen, Besprechungen usw...
zu große Entfernung 12 km zum nächsten und nicht guten Sportstudio und sehr vielen wochenlangen Auslandsaufenthalten kam es massiven Verschlechterungen.

Seitdem halte ich mich (mangels Schroth-Therapeuten) mit konventioneller KG, Übungen zu Hause, Vitamin E und guter Ernährung halbwegs in der "schmerzarmen Zone".

Einen gewaltigen Fortschritt, gute Trainigseffekte und wieder totale Schmerzfreiheit hat mir vorübergehend mein Milwaukee-Korsett gebracht. Leider scheint es ein sehr gefährliches Korsett (Gefahr des Genickbruchs bei Stürzen) zu sein. Seit ich das von Dr. Steffan weiss, tendiert meine Milwaukee-Compliance gegen Null.

Ich will endlich Schroth lernen!

Aber heilen tut M.Scheuermann nie- das ist sicher!
Als ich von einigen Monaten meine Lunge röntgen lassen musste, schrieb der LUNGENFACHARZT(!) auf den Befund: M.Scheuermann.

Deshalb mein Tip: In der Jugend so viel und optimal wie möglich trainieren ( Kraft und Schroth) und mit optimalen Korsetts (echtes Korsett und vor allem Muskelkorsett) soviel Buckelbildung, Verkeilen der Wirbel und Schmerzen verhindern wie nur möglich!!! Und dann die WS pflegen und trainieren so lange Du lebst auf Erden- das ist die einzige Chance mit M.Scheuermann umzugehen.
Liebe scheuerkollegiale Grüße
Toni
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Beitrag von Spila »

Lieber Anton

Vielen Dank für deine Nachricht. Es scheint, als wäre ich eine Ausnahme, denn ich bin 19-jährig und habe erst seit kurzem Schmerzen.

Deine Tipps wegen den Kraftgeräten sind sehr gut, wir haben nämlich in der Schule einen Kraftraum, da werde ich dann des öfteren trainieren.

Du hast von Ernährung gesprochen, auf was achtest du?
Tina.

Beitrag von Tina. »

Zitat: Deine Tipps wegen den Kraftgeräten sind sehr gut, wir haben nämlich in der Schule einen Kraftraum, da werde ich danndes öfteren trainieren.

Rückenschonendes Krafttraining ist echt gut. Versuch trotzdem so schnell und intensiv wie möglich SCHROTH zu lernen!

Zitat: Du hast von Ernährung gesprochen, auf was achtest du?

Ernährung ist ein totales Lieblingsthema von mir.
Danke für die Frage.
Von Hippokrates stammt der Satz:
Lasset die Nahrungsmittel eure Arznei sein und esst so, daß eure Arznei zu euren Nahrungsmitteln werden!

Aber vielleicht ist das hier eher off topic und gehört gar nicht wirklich in ein Wirbelsäulen-Forum . Die Administratorinnen können das auch gerne verlagern.

Vernünftige Ernährung kann vieles erleichtern.
Wirklich gute Ernährung kann sogar manches heilen oder zumindest Medikamente sparen.
Ich glaube nicht, daß man ernährungstechnisch oder diätetisch eine Skoliose oder M. Scheuermann verhindern oder aufhalten kann- das wäre eine schöne Illusion!

Aber man kann sich wenigstens so ernähren, daß man z. B. für Sport und KG optimal fit ist, selten Infektionen (Grippe, Schnupfen usw...) bekommt, niedere Cholesterinwerte, wenig Oxalsäuren, wenig Nitrat/Nitrit, wenig Fäulnisprodukte durch zu lange Dickdarmverweilzeiten wegen Darmträgheit, keine "Gicht" bekommt, genügend natürliches Jod und andere Spurenelemente und Antioxydantien zur Verfügung stehen, usw......

Insbesondere Schmerzpatienten mit Skoliose- und M. Scheuermann können und sollten sich an die Ernährungsempfehlungen halten, die eigentlich für Rheuma-Patienten gemacht sind:
http://www.ernaehrung.de/tipps/rheuma/rheuma11.htm


Wie unglaublich stark gute Ernährung wirken kann, berichtet meine Frau (Dipl.Ökothrophologin und Altenpflegerin) oft, wenn sie im Pflegeheim alte Menschen in die Betreuung bekommen die multimorbid sind, oft schon Dekubitus haben oder offene Beingeschwüre, zu schwach um auch nur sitzen zu können, völlig verwirrt/senil usw....
Nach wenigen Tagen, in denen auf Trinkmenge und optimale Ernährung geachtet ( notfalls mit Infusion und Magensonde) wird, blühen diese Leute regelrecht auf, werden kräftiger und manchmal sogar wieder unternehmungslustig, werden auch wieder klar im Kopf und regenerieren sich enorm.
Zuhause haben sie sich oft unzureichend und einseitig ernährt, zu wenig getrunken (manchmal aus Scham und Angst wegen Inkontinenz) oder wurden von angeblich "pflegenden" Angehörigen total falsch oder suboptimal versorgt.

Die Wundheilung funktioniert wieder, Schmerzen verschwinden, die Kraft und sogar die Intelligenz kehrt zurück!


Was esse und trinke ich?
1. oberster Grundsatz: Möglichst keine industriell vorgefertiten, "raffinierten" Nahrungsmittel!
(fast) ALLES gestrichen, das aus weißem Mehl und weißem Zucker hergestellt ist.
Zucker generell meiden.
(Meine einzige unvermeidliche Zucker-Ausnahme: Original Mauritius Demerara brauner Rohrzucker zum Earl Grey- zur tea-time .... very british! Ist also "by appointment to Her Majesty the Queen and His royal Highness The Prince of Wales" like my britsh handmade Car by LAND ROVER!)

Grundsätzlich Vollkornprodukte: Vollkornnudeln, Vollkornspätzle, Vollkornbrot, Vollkornkuchen, usw... ( Im ehem. DDR.Cargon: "Sättigungsbeilage" Der Begriff gefällt mir herrlich!) Auch Hirse-Cous-Cous, Buchweizengrütze, Kolbenmais, Hafer-Porrige.
Kartoffeln überwiegend als Pellkartoffeln. (Salzkartoffeln verlieren zuviel Mineralien!)
Ab und zu als wunderbare Sünde: Knusprige Backofen-Pommes, fettarm aber mit viiieel Acrylamide!

Viel Gemüse.
Mindestens ein Drittel der Nahrungsaufnahme als Rohkost- Salate-Obst.

Wenig Fleisch und dann wirklich gutes!

Viel Fisch und Meeresfrüchte. Vor allem alle "fetten"Kaltwasserseefische die auch roh, mariniert oder nur leicht geräuchert gegessen werden können: Lachs, Matjes, Makrele, Sushi,

Leckere Kombinationen von Leguminosen mit Graminaceen ( "globale Urnahrung")
z.B.
Linsen mit Vollkornspätzle (Schwäbisch)
Saure Fisolen mit Schwarzbrot (österreichisch)
Dicke weisse Bohnen in Tomatensauce zu Knoblauch- Pita (griechisch)
Falafel -Kichererbsen-Püree mit Fladenbrot (Orient/Afrika)
Erbsensuppe mit Brot (Preussen)
Chili-Bohnen mit Mais-Tortillias (mexikanisch)
Sojabohnenkeimlinge mit Reis (asiatisch)
Prinzip: Immer eine Hülsenfrucht mit einer Getreideart (Gräser) kombinieren. Das ergänzt sich auch von den unterschiedlichen Aminosäuren her so gut, daß es Fleisch (fast) vollständig ersetzt. Daher waren früher und in vielen Teilen der Welt solche Legu-Gram-Kombis essetielle Grundnahrungsmittel vor allem für die ärmere Bevölkerung und für Wochentags. Hat sich auch bei uns bis heute oft als traditionelles "Samstags-Essen" erhalten.

Milchprodukte: Alles! Käse, Kräuterquark, Topfen, Jogurth, usw.....
Vor allem Jogurth mit probiotischen Kulturen. Das stärkt das Immunssystem mit einem vollbiologischen Trick! Das ist angewandte Mikrobiologie pur.

Öle und Fette
Ich verwende wenig Butter, gar keine Margarine und nur wertvolle Öle. Spitzen-Olivenöle, gute Rapsöle, Distelsamenöl, Nussöl, Traubenkernöl, ganz phantastisch: Steierisches Kürbiskernöl!!!
Bei den Ölen darauf achten, daß ein möglichst hoher Teil mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind.

Ich verwende bewusst wenig Salz, dafür spare ich nicht an Gewürzen und besonders nicht an frischen Kräutern, von denen ich etwa 18 Arten auf meinem Balkon (Statt Blumen) anbaue.
Knoblauch "fresse" ich hemmungslos! ( Knoblauch macht nicht einsam- frisst man ihn gemeinsam!)

Ich liebe große mediterane gemischte Vorspeisenteller über alles.

Getränke

Ich trinke wenig Bier- dann meistens Alkoholfreies.
Ich achte sehr auf meine tägliche Trinkmenge. Ca. 3-4 Liter. Überwiegend Leitungswasser. (hat im Allgäu hervorragende Qualität).
Eine ausreichende Trinkmenge ist unglaublich wichtig. Sehr viele Beschwerden und z.T. sehr ernste Krankheiten entstehen durch latente und permanente leichte Dehydrierung. Wir trinken allgemein oft zu wenig und das wenige oft überzuckert (z.B. Cola mit Limo). Man kann sich angewöhnen etwas mehr zu trinken als man eigentlich Durst hat. Davon profitieren alle Organe- auch die Wirbelsäule über "saftigere" Bandscheiben. Stoffwechselabfallprodukte kann die Niere leichter ausschwemmen als bei ständig "ungespürtem Durst". Alkoholische Getränke und Kaffe zählen nicht mit, da sie entwässern.


Früher habe ich gerne Fruchtsäfte zum mischen mit Wasser verwendet, vor allem Apfel und/oder Johannisbeere.
Inzwischen werfe ich ganz frische oder getrocknete Früchte in den Mixer und püriere sie ganz fein. Dann entstehen so Mischungen und ganz neuer Fruchtaromen wie z.B. Orange mit Tockenpflaume, oder Apfel mit Kiwi und Feige, oder Johannisbeeren mit Karotte, usw... je nach JaJahreszeit was reif ist. Ich mach mir ein Viertel "Fruchtschlamm" und dreiviertel Wasser.
Das ist sehr fruchtig erfrischend und trinkt sich gut. Im Gegensatz zu Fruchtsäften enthalten diese Ganzfrucht-Dünnschlamm-Longdrinks ALLES Gute aus der Frucht- also auch die wertvollenBallaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe.
Das regt den Darm an und sorgt für sehr kurze Darmverweilzeiten.

Mein Lieblings- Genuss-Getränk aber ist der Wein!!!
Vor allem der kräftige- dunkle Rote. Den zelebriere ich jeden Abend ca. 200- 350 ml zu klassischer Musik.

Wer saugute Ernährungstips will, mit erstklassigen Rezepten zu wahrhaft epikuräisch-kulinarischem Schlemmen -schmeckt 100% nicht nach Gesundheit sondern nur noch gut:

Die sensationelle Kreta- Diät.
Von Dr. med. Peter Schleicher, und Rezepten von ****-Spitzenkoch Eckart Witzigmann
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 20-3214902
Ich hoffe der Link funktioniert? Das ist mein pers. Lieblingskochbuch!

Gruß Toni
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Beitrag von Spila »

Hallo Anton

Vielen Dank für deine Antwort. Da ich sowieso ein paar Kilos abnehmen sollte (habe dem abnehmen über die Festtage Ferien gegen; es ist nämlich nicht so einfach so vielen guten Weihnachtsgutzi (ich glaub bei euch sagt man Weihnachtskekse) zu widerstehen), sollte ich sowieso ein bisschen darauf achten, was ich esse. Das mit dem vielen Trinken waren die Lieblingsworte meiner alten Biolehrerin (das hat sie soviel mal gesagt, das vergesse ich sicher nicht)!

Dass Fertiggerichte nicht besonders gesund sind, weiss ich (und ich glaub die ganze Welt auch). Das Problem ist nur, dass sie soooooooo praktisch sind! Aber ich habe mir schon angewöhnt, anstatt einer Fertigpizza oder so lieber einen frischen Salat zu essen (man fühlt sich danach nicht so voll). Wenn ich in der Schule esse, werde ich dann auch vermehrt Salate essen (dann muss ich nämlich nicht so lange anstehen, zudem glaub ich, dass die warmen Speisen in meiner Mensa nicht gesund sind!).

Bleib in Form!
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Toni
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Beitrag von Toni »

Spila, wo kommst Du her?
Bei uns im Allgäu sagt man "Loibla" in Tirol "Loabelen" (kommt von Leibchen- kleiner Brotleib). Wenn hier einer "Weihnachtskekse sagt, entlarvt er sich sofort als "Zuagroaßdr" (Zugereister) oder sogar als "Saupreiss"
Gegen Weihnachtsguzzi ist überhaupt nichts einzuwenden, wenn sie ohne Zucker und ohne weissem Mehl aus Nüssen, Trockenfrüchten, Vollkornmehl, Honig, usw... hergestellt sind. Es gibt ganz hervorragende vollwertige "Christmascrackers" (neudeutsch), die NICHT nach Sägewerk/Reformhausmischung schmecken!
Frohes Fest!
Toni
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Beitrag von Spila »

Hallo Anton

Ich komme aus Liestal, das ist in der Nähe von Basel, also in der Nordwestschweiz. Die nächsten grösseren deutsche Städte sind Freiburg im Breisgau und Karlsruhe.

Meine Mutter macht die Gutzis selber und soviel ich weiss ist da sicher Weissmehl drin!
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Beitrag von SteffiH »

Gepostet von spila
Meine Mutter macht die Gutzis selber und soviel ich weiss ist da sicher Weissmehl drin!
Hi Spila,
bei mir in der Umgebung heißen die Gutzis auch noch Weihnachtsguzel. Ein Bonbon ist bei uns ein Guzel und ein Marmeladenbrot ist auch ein Guzelbrot.
Ich kommen aus dem Süden von Rhld.-Pfalz (ca. 35km bis Karlsruhe und ca 180km bis Freiburg im Breisgau)

Liebe Grüße
Steffi
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Beitrag von Toni »

Hallo Spila
Ich kenn Liestal und den ganzen Kanton BaselLand sehr gut! Tolle Gegend.Sehr gute Restaurants und erstaunlich gute Weine. Aber elend schlechte Kompostieranlagen und bis jetzt noch gar keine Biogasanlage. Armes Baselbiet. Die haben dort kein Geld und von Biochemie keine Ahnung! (Ciba,Sandoz, Novartis, usw...) ganz im Gegensatz zu Zürich!

So wie es aussieht musst Du nur bis z´Basel. Dort gibt es 2 Schroth-Therapeuten!

Ich ess auch mal gerne Basler Leckerli. Aber nach 2 Stück hab ich von den "Zuckerbomben" genug!

Weist Du wieviel Grad nach Cobb Deine WS in Lordose und Kyphose hat?
Ist Deine Kyphose fixiert oder noch beweglich?
Hast Du auch ein Hohlkreuz (Lordose)?
Bist Du schon mal nach Schober und Ott vermessen worden?
Viele Fragen. Aber wichtig!
Gruß Toni
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Beitrag von Spila »

Hallo SteffiH

Dann kommen wir ja aus der selben Gegend. Der südliche Teil der Pfalz und die Nordwestschweiz gehören nämlich zum Oberrheingebiet. Ich schreibe gerade eine Arbeit über grenzüberschreitende Beziehungen, deshalb weiss ich es.
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Beitrag von Spila »

Hallo Anton

Ich kann dir nur meine Diagnose wiedergeben (nach einem Röntgenbild):

Die Aufnahmen zeigen eine s-förmige Thoracolumbalskoliose. Bei der 19-jährigen Patientin sind zusätzlich erhebliche Deckplattenunregelmässigkeiten L2 bis L5 sowie eine Bodenplattenimpression in La und Th12 sichtbar. Diese Veränderungen sprechen für Schmorl’sche Knoten eines Morbus Scheuermann.

Beurteilung:
Morbus Scheuermann der ganzen LWS und des thoracolumbalen Übergangs mit s-förmiger Skoliose und abgeflachter Lendenlordose sowie multiplen Schmorl’schen Endplattenimpressionen.

Na ja, das Medizinerdeutsch verstehe ich noch nicht ganz.

Vermessen wurde ich noch nicht, dafür sind die Abweichungen vom "normalen" glaub zu gering. Das Problem bei mir ist glaub nicht die Krümmungen der Wirbelsäule sondern die Schmorl'schen Knötchen (deshalb hats auch niemand bis vor kurzem entdeckt; mein Arzt hats nur entdeckt weil ich wegen Rückenschmerzen zu ihm kam und er beim Abtasten meines Rückens festgestellt hat, dass da was mit der Wirbelsäule nicht stimmt und mich röntgen liess).

Vielen Dank für die Angabe der Schroth-Therapeuten. Momentan bin ich mit meiner Therapeutin zufrieden, ich kann ja immer noch wechseln, wenn’s mir nicht mehr passt (meistens sind die Therapeuten nämlich sehr gut ausgelastet, es ist nicht so einfach einen zu bekommen).

Die neue Kantonsbibliothek (die in ein paar Jahren stehen soll) wird dann ganz energiesparend sein! Dort wird sogar der Urin weiterverwertet (als Dünger).
Warum sollen die in Zürich Ahnung von Biogas haben? Die kümmern sich doch vor allem ums Geld (oder machen sie aus den Geldscheinen Biogas;-))

Von wo kennst du denn Liestal? Ich dachte mir, der Ort wäre nicht so bekannt (ein Literatur-Nobelpreisträger lebte in Liestal, aber das ist nicht so bekannt) ?
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Spila
Ich kann Dir nur raten: Geh zu einem ECHTEN WS-Spezialisten und lass Dich nach Cobb, Schober und Ott exakt vermessen und befunden.
Besorge Dir eine Kopie Deines Röntgenbildes und bewahre sie sorgfältig auf! In ein Paar Jahren kannst Du sonst nicht mehr nachvollziehen ob sich die WS verbessert, verschlechtert oder gleichgeblieben ist! Pfege und trainiere Deine aufrichtende und streckende WS-Muskulatur. Sie ist Dein wichtigstes und bestes "Korsett".

Kennst die die Schweizer Nationalseuche?

Das Kantönli-Denken!

Zürich ist in Sachen Bioabfallmassenverwertung extrem fortschrittlich und umweltbewusst. Mengen von mehr als 500 Mg/a Bioabfall/Grünabfall pro Jahr dürfen nicht mehr kompostiert werden sondern müssen primär energetisch genutzt werden. Zürich ist die erste Gegend ( In EUROPA!!!) in der Biogas-Methan in das Erdgasnetz eingespeist werden darf. Kompostieren hingegen ist der völlige Schwachsinn heutzutage. Eure neue Kantonsbibliothek ist ein sehr schönes Feigenblatt fürs Nichtstun.
Im Aargau und Baselbiet/Stadt Basel gibts bis jetzt nur primitive offene und stinkende Mietenkompostieranlagen, in denen der regenerative Energieträger Biomasse unter Einsatz von fossiler Energie mehr schlecht als recht zu minderwertigem Humusdreck verrottet.
Als ich im Aargau einmal mit einem hohen Kantons-Umweltbeamten darüber sprach und eine international Aufsehen erregende Studie der TH Zürich und Wädenswil über Emissionen aus Schweitzer Kompostwerken und Biogasanlagen zitierte wegen der global klimaschädigenden Methan-, Lachgas- und Ammoniak-Emissionen aus den primitiven Komposthäufen, dann sagte er einfach: "Wissen sie, diese Studie haben sie in Zürich gemacht. Die gilt hier nichts! Wir sind hier im Kanton Aargau!" ( Das war in Baden, nur wenige km von der ZH Kantonsgrenze weg!) Und im Baselbiet läufts ganz genauso!
Schweizer Kehrrichtverbrennungsanlagen dürfen legal ein vielfaches ( fast 100fach!) an Dioxinen und Furanen emittieren als österreichische oder deutsche Müllverbrennungsanlagen nach TA Luft oder Bundesimmisionsschutzgesetz damit man die vielen Altanlagen nicht teuer nachrüsten muss. Das wird aber Euch Bürgern dieses wunderschönen Landes gerne verschwiegen.
Ich habe schon in Arlesheim und Pratteln umfangreiche Kompostierversuche gemacht und bewiesen daß es auch hygienischer und mit weniger Gestank gehen würde. Geschehen ist bis heute nix!
Darum kenn ich das Baselbiet und fast die ganze Schweiz von ihrer Rückseite/Kehrseite her.
Trotzdem beneide ich Dich zu Deiner Nähe zum Tangeli-Museeum. Wenn ich nur dran denke und mir seine Kunst-Maschinen im Geiste vorstelle muss schon schallend lachen!
Gruß Toni
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Beitrag von Spila »

Hallo Anton

Der Kantönligeischt ist wirklich was schlimmes. Ich merk ihn vor allem im Bildungssystem (z.B. gibt es Leute, die nach Basel-Stadt zügeln, nur weil dort die Matur leichter ist).

Im Baselbiet wird wahrscheinlich nicht so investiert, da nicht viel Geld da ist (das hätte man bedenken sollen, bevor man die Erbschaftssteuer abschuf!). Eigentlich gibt es sowieso fast nie Geld für Umweltsachen (das meine ich weltweit).

Übrigens, die Schweiz war glaub eines der letzten Länder, die den Gebrauch von FCKW verboten. Es ist also normal, dass wir zum Teil nicht up to date sind. Dafür sind wir bei den Handys gut. Wir haben glaub viel tiefere Höchstwerte für die Strahlen der Antennen.

Das Röntgenbild hab ich zu Hause.
gerhard
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Beitrag von gerhard »

Hallo Spila

aus eigener Erfahrung kann ich Dir für die Behandlung Deines M. Scheuermanns neben Krankengymnastik nach SCHROTH auch die KG nach BRÜGGER empfehlen. Man kann viele Übungen von Brügger in die Alltagsaktivitäten einbauen.


Viele Grüße

Gerhard
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Beitrag von Toni »

Das kann ich Bestätigen! Mit BRÜGGER plus Krafttraining habe ich mich aus der Schmerzphase herausgearbeitet.

Übrigens in der Bekämpfung von Dieselrußemissionen ist die CH auch besser als der Rest von Europa. Ohne eigene Autoindustrie-(Lobby) ist das auch einfacher durchzusetzen!
Gruß Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Spila
Eine Bitte! Auch an ALLE anderen Scheuermänner- und Scheuerfrauen:
Kannst Du die Schmerzen, wegen derer Dein M. Scheuermann erst im Alter von 19 Jahren entdeckt/diagnostiziert wurde etwas präziser beschreiben?
Wo genau? Im Kreuz? weiter oben in der LWS? Zwischen den Schulterblättern?
Was für Schmerzen? Andauernd, in Wellen oder plötzlich? Schubwiese? Stechend? Dumpf? Druckschmerz? Verspannt? Verkrampft-verhärtet? "Ziehende oder nagende"Schmerzen?
Wann Schmerzen? Bei Bewegung? Beim Sitzen? Beim Liegen? beim Stehen? Beim Gehen? Beim Bücken?

Es ist wichtig, weil wir die typischen Schmerzen und Beschwerden des Post-Scheuermann-Syndromes mal sammeln und auflisten möchten, soweit es überhaupt typische Scheuermann-Schmerzen gibt.
Danke für Deine/Eure Mitwirkung
Toni
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Beitrag von Spila »

Hallo Anton

Seit Anfangs Jahr habe ich, vor allem am Morgen Rückenschmerzen. Soweit ich mich erinnern kann, waren sie fast immer im Kreuz. Am Anfang habe ich ihnen überhaupt keine Bedeutung geschenkt, sie waren nach ein paar Stunden weg. Zudem waren sie ja sehr selten und ich konnte sie immer auf irgend eine Ursache schieben (Stress (ich hatte im Sommer Abschlussprüfungen), zu wenig Schlaf, zu harte Matratze). Als ich dann in meinen Ferien in Belgien Rückenschmerzen hatte, fing ich mir mit der Zeit an, Gedanken zu machen. Nach den Ferien kam ich auf eine neue Schule. An einem Wochenende hatte ich plötzlich starke Rückenschmerzen, deshalb lernte ich im liegen (das tu ich eh gerne, bin halt ein bisschen faul (mein Bruder meint immer, ich würde bald verfaulen ;-))). Ich dachte, ein bisschen Schwimmen würde mir nicht schaden, aber nach dem Hallenbad wurde es noch schlimmer, ich hatte Schmerzen beim Sitzen und lag dann nur noch verzweifelt im Bett. Nach diesem Wochenende beschloss ich, jede Woche ins Schwimmbad zu gehen, da ich dachte, dies würde helfen. Zum Arzt wollte ich nicht gehen, da ich generell nur zum Arzt gehe, wenn ich es für wirklich notwendig halte, ich dachte er könne mir sowieso nicht helfen, da es normale Verspannungen seien, zudem könne es mit dem Schulstress zu tun haben.

Anfangs November war ich in einem Sitzungsweekend (Klausur). Als ich am Samstag Nachmittag dorthin fuhr, fühlte sich mein Rücken irgendwie schon ein bisschen verspannt an (ich hatte schon „Vorangst“, dass ich wieder Schmerzen kriegen würde). Am Samstag Abend, als ich dann im Bett lag, hatte ich Rückenschmerzen (das ist mir bis dann noch nie passiert!) und konnte deswegen lang nicht einschlafen. Am nächsten Tag spürte ich meinen Rücken, aber es war nicht so schlimm. Als ich am Sonntag nach Hause kam, hatte ich das ganze unter zu harte Matratze abgehakt und machte mir nichts draus. Am Montag ging ich dann ohne grosse Schmerzen in die Schule. Als ich mich hinsetzte, spürte ich mein Kreuz. Nachdem ich während ca. 10 Minuten jede Sitzposition ausprobiert hatte, beschloss ich aufzustehen (mein Lehrer hatte selbst Rückenprobleme, deshalb hatte er Verständnis dafür). Im stehen schrieb ich dann die Wörter von der Wandtafel ab, aber meine Rückenschmerzen gingen nicht vorbei. Zudem wurde es mir übel und ich glaub ich war ziemlich bleich im Gesicht, deshalb setzte ich mich wieder und hoffte, dass es bald klingen werde (ich schaute immer verzweifelt auf die Uhr). Nach der Stunde verliess ich dann die Schule und ging nach Hause. Da mein Arzt nahe meines Heimwegs seine Praxis hat, ging ich dort vorbei und holte mir einen Termin (jetzt hatte ich genug von den Schmerzen, jetzt wollte ich wissen, was mit mir los ist!). Am späteren Nachmittag, als ich zum Arzt ging, waren die Schmerzen wieder weg. Mein Arzt schaute sich meinen Rücken an (stehend) und ich musste mit den Händen zu den Füssen gehen, da merkte er, dass ich schräg nach unten gehe, und dass da mit den Knochen irgendwas nicht stimmt. Deshalb schickte er mich zum Röntgen. Eine Woche später erklärte er mir grob meine Wirbelsäule, sagte dass ich Morbus Scheuermann habe und verschrieb mir Krankengymnastik.

Also, meine Schmerzen sind stechend, beim Sitzen spüre ich sie am stärksten, beim Stehen weniger, beim Liegen meistens nicht. Seit ich mich achte, sind die Schmerzen auch immer im Kreuz.

Ich hoffe, dass ich dir damit geholfen habe. Ich nehme mir vor, in Zukunft kurz aufzuschreiben, wie meine Schmerzen sind, wenn ich wieder habe (bis vor kurzem habe ich mich halt überhaupt nicht darum gekümmert).
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Toni
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Beitrag von Toni »

Danke!
Eine Frage noch:
War der Arzt Orthopäde oder Allgemeinmediziner?
Was hat er außer der KG noch für Schmerztherapie-Empfehlung gemacht?
Ist ein Bandscheibenvorfall/ "Hexenschuss"/ verklemmter Ischias-Nerv sicher ausgeschlossen?
Gruß Toni
Spila
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Beitrag von Spila »

Der Arzt ist ein Allgemeinmediziner. Die Röntgenaufnahmen wurden aber bei einem Röntgeninstitut gemacht (es lohnt sich schliesslich nicht ein eigenes Röntgengerät für den Rücken anzuschaffen), ein Professor hat dann auch die Beurteilung/ Diagnose geschrieben. Eine Schmerztherapieempfehlung hat mein Hausarzt nicht gemacht (er hat mir nur Tabletten (Generikum von Ponstan) für den Ernstfall gegeben).
Von Bandscheibenvorfall/ "Hexenschuss"/ verklemmter Ischias-Nerv hat er nichts gesagt.
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Toni
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Beitrag von Toni »

Liebe Spila

Ich habe den furchtbaren Verdacht, daß ein Röntgenologe und ein Allgemeinmediziner zusammen NICHT KOMPETENT GENUG sind, Deine WS zu befunden. Schmorlsche Knorpel-Knötchen und zerfranste Deckplatten erkenne sogar ich als völliger Laie einen Scheuermann auf einem Röntgenbild!
Geh mal zu einem Fach-Orthopäden für WS. Du brauchst eine qualitative Befundung Deier WS und eine nachhaltige Strategie gegen Schmerzen. Sonst plagst Du Dich vieleicht ein Leben lang immer wieder mit Rückenschmerzen herum!
Ich würde Dir zumindest Dr. Böni im Balgrist ZH empfehlen oder geh gleich nach Stuttgart zu Dr. Hoffmann oder zu Dr. Steffan in Bad Salzungen.
Du kannst auch mal in der Uni-Klinik beider Basel nach einem kompetenten WS-Orthopäden durchfragen.
Deine Schmerzbeschreibung ist (für meinen Geschmack) atypisch. Wenn sich bei Dir der Scheuermann haupsächlich in der LWS ausgetobt hat, dann ist das von der zukünftigen Schmerzprognose her sehr ungünstig.
Ich weis, daß es sehr lästig ist, sich erstmal bei Ärzten durchfragen zu müssen. Die wenigsten sind (leider) wirklich kompetent.
Das ist nur mein ehrlicher und guter Rat aus eigener schmerzhafter Scheuermann- Erfahrung. Liebe Grüße
Toni
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