Du hast also eine Skoliose, aber ohne Angabe wie stark!
Zur Diagnose einer Skoliose gehört unbedingt die Angabe des Krümmungswinkels nach Cobb und die Rotation der Wirbelkörper nach Nash und Moe oder besser nach Raimondi.
Diese Angaben musst Du von Deinem Orthopäden fordern!
Oder er soll Dir die Röntgenbilder aushändigen, damit Du Dir bei einem Skoliose-Sperzialist eine zweite Meinung einholen kannst.
Bisher ist die Diagnose dürftig und unvollständig! Was hast Du denn für Therapie-Empfehlungen bekommen?
Was sollst Du tun?
War es eine Ganz-Aufnahme der Wirbelsäule oder Stückwerk?
Hier die Erkärung was Spondylose ist:
Spondylose entsteht bei Verkalkung des Anulus fibrosus durch Kollaps des Nucleus pulposus. Es folgt eine Abstützreaktion durch Randzackenbildung an benachbarten Wirbelkörperkanten, die zu Wurzelirritation oder Einengung des Wirbelkanals mit Kompression von Cauda equina und Rückenmark führen.
Versuch also erst mal das Ausmaß Deiner Skoliose in Erfahrung zu bringen!
Trau aber den Ärzten nicht! Selbst die Skoliosespezialisten der Uniklinik Innsbruck haben schon Skoliosen 10° mehr "angemessen" als sie tatsächlich gehabt hat!
Gruß Toni