Vielleicht bald kein Rumgeheule mehr (:

Alles zur Korsett-Therapie für Jugendliche und Erwachsene bei Skoliose, Morbus Scheuermann, Kyphose ...
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Lynn
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Vielleicht bald kein Rumgeheule mehr (:

Beitrag von Lynn »

Hallo ihr Lieben. Heute ist leider wieder ein bitterer Tag für meinen Rücken. Aber ich habe gar keine Lust mehr zu jammern!! (Tu ich eigentlich eh nie)
Nachdem die Magnetfeldtherapie gegen die Facettenarthrose nicht genug geholfen hatte, bin ich nun vom Doc. gefragt worden, ob ich dann mit einem Korsett einverstanden sei. Das sei wohl im Moment das Einzige (außer Tabletten, und die nehm ich eh nicht), was mir gegen die Schmerzen helfen könnte.
Zuerst habe ich schon etwas geschluckt, weil ja dieses Vollplastik-Teil schon ziemlich krass aussieht. Aber auf der anderen Seite möchte ich mich auch mal wieder etwas länger z.B. mit meinem Schatz im Restaurant sitzen können ohne gleich wieder Schmerzen zu kriegen. Außerdem habe ich hier ja gelesen, was für Wunder ein echter Panzer bewirken kann. (Hatte schon an eine Orthese gedacht, aber vielleicht in einer etwas dezenteren Version).
Irgendwie bin ich mir aber sicher, dass ich wohl gerade mit dieser Hardchore-Version von Rahmouni so etwas wie ein neues, schmerzfreies Leben geschenkt bekomme. Und das unterdrückt das etwas mulmige Gefühl!
Noch einmal ein ganz liebes Dankeschön an dieses Forum,
euer Ula-Schätzle
~ ehemals Ulaschatz ~
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Ulaschatz,

ich hab dich im Forum schon vermisst.

Du wirst es schaffen! Die Eingewöhnung ist hart, aber dann wirst du auch belohnt werden!

Dalia
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SeekerIn

Beitrag von SeekerIn »

Nur mal so als Einwurf. Ich hatte da auch so einige Diskussion mit Meister R. bezüglich aktivierter Arthrose und "korrigieren" oder "stabilisieren".
Da ich selbst betroffen bin und auch noch aus dem Med.Bereich komme war das recht intressant, zumal ich Rahmuni auch wg. des Forums aufgesucht habe. Rahmouni tendiert seeehr zur perfekten Korrektur der Fehlstellung was Ich bei Skoliosen auch befürworte. Bei aktivierten Spondylarthorsen oder Osteochondrosen kann man das auch anders machen. Sicher, den abdominellen Druck zu erhöhen um mehr Platz zwischen den Wirbelkörpern zu bekommen hilft schon viel aber die LWSLordose und BWS Kyphose so brutal zu begradigen macht mir andere Probleme (Muskelschmerzen wg. Verkürzung) und die gehen nicht so schnell weg, bzw. kommen wieder (beim Schlampern ;) ). War vorher in TÜ, die machten zu wenig Abd.Druck auch nicht optimal. Ganz zufrieden bin ich noch nicht. Mal sehen, vielleicht wird Rahmouni Nr.2 besser.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

SeekerIn hat geschrieben:....aber die LWSLordose und BWS Kyphose so brutal zu begradigen macht mir andere Probleme (Muskelschmerzen wg. Verkürzung) und die gehen nicht so schnell weg, bzw. kommen wieder
Es würde mich mal interessieren, ob Du Schroth Übungen machst und dabei auch Schmerzen auftreten.

Bei Schroth-Übungen bekomme ich die nämlich bei meiner tiefliegenden Kyphose und bin für kurze Zeit auch absolut steif. Mit dieser Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Korsett bei mir Erleichterung verschaffen würde, weder kurz noch mittelfristig. Eher vielleicht langfristig, aber das durchzustehen, bin ich nicht masochistisch genug. :)

Gruss
Klaus
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo ulaschatz,

ich wage ja gar nicht zu fragen, wie es denn mit dem Fitnesstraining aussieht, was Du im September anfangen wolltest. :)

Gruss
Klaus
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Dalia: Danke für die lieben Worte! Ich hab ein bißchen Bammel, aber ich setze jetzt so große Hoffnung in die Zukunft! Wie du sagst: das wird schon :)

SeekerIn: Ehrlich gesagt hast du da genau meine Sorgen angesprochen. Bisher war es gerade das "sich aufrichten" und "gerade stehen", was mir oft Schmerzen bereitet hat. Ich bin gespannt, wie ich reagiere, wenn ich in die Gerade gezwungen werde. Muskelschmerzen aus Verkürzung müssten aber doch eigentlich weggehen, wenn die betroffenen Muskeln irgendwann gedehnt sind, oder? Dann heißt es doch dann "durchhalten", richtig?!

Klaus: Hm, seltsam, dass du bei den Schroth-Übungen so reagierst. Das kann ich bei mir so nicht finden. Ob SeekerIn das wohl auch kennt? Aber eigentlich kann das doch kein Argument für eine "halbe" Begradigung sein!? Kann man ein Korsett noch ändern, wenn es z.B. doch zu sehr begradigt?

Ach, trau dich ruhig zu fragen, hihi. Ich habe tatsächlich mein Training begonnen. Ich habe aber die Experimentierphase noch nicht ganz abgeschlossen. Habe bis jetzt am eigenen Leib erfahren, dass ein Rundrücken/Hohlkreuz an den Geräten sehr gut zu trainieren ist, da für die Haltung (in der Sagittalebene) die großen Muskelgruppen eine entscheidende Rolle spielen.
Bei der Begradigung meiner Skoliose seh ich da erstmal schwarz. Ohne Schroth geht da gar nichts. Ich versuche das gerade zu kombinieren. Habe ich hier nicht kürzlich gelesen, dass Gerätetraining im Korsett auch sehr effektiv sei?

Muss jetzt leider aufhören, hab grad Besuch :lach:
Mich würde auch interessieren, ob du in deinem Training schon etwas verändert hast und wie es wirkt.
Ganz liebe Grüße.
~ ehemals Ulaschatz ~
SeekerIn

Beitrag von SeekerIn »

Na das irgendeine Form von Training / Physiotherapie obligater Bestandteil so einer Behandlung ist, dürfte wohl jedem der hier liest und schreibt klar sein. Da brauchen wir wohl nicht rumdiskutieren.
Die Frage bei den / uns Oldies ist doch eher: "was ist das Ziel" ? Bestmögliche "Begradigung" oder langfristige Schmerzfreiheit. Beides muss nicht zwingend 1:1 miteinander verknüpft sein.
Den Über-Übungsbehandlern würde ich mal empfehlen sich eine Kernspintomographie einer durchschnittlichen Wirbelsäule so eines/r ca. 30-jährigen anzuschauen. Die bereits vorhandenen Verschleisserscheinungen sind z.t. enorm. Es leuchtet da schon ein, dass man an einem schon "morschen" Baum ggf. etwas vorsichtiger "herumbiegen" sollte. Für eine Schmerzfreiheit ist oft schon eine geringe Dekompression der betroffenen Nervernwurzeln mit z.B. kombinierter Imobilisation ausreichend. Man muss/soll nicht "auf-Teufel-komm-raus" mobilisieren.
(Gilt natürlich nicht für die Teenie-Skolis !!)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Ulaschatz hat geschrieben:Mich würde auch interessieren, ob du in deinem Training schon etwas verändert hast und wie es wirkt.
Hallo Ulaschatz,

ich habe eigentlich nur bei meiner damals beschriebenen Rückenübung angefangen, die Bauchmuskeln intensiv mit anzuspannen. Das wirkt viel intensiver und somit bleibt es erst mal bei 2 Sätzen zu 15 Wiederholungen. Ich denke, hier ist auch eine Grenze erreicht, die ich nur sehr langsam überschreiten kann, wenn überhaupt.

Was meine speziellen Schmerzen angeht, so habe ich im November einen Termin beim Neurochirurgen, um mal die genaue Ursache abzuklären. Das kann ja auch für ein evtl. Korsett auch ganz entscheidend sei.

Gruss
Klaus
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Klaus hat geschrieben:Mit dieser Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Korsett bei mir Erleichterung verschaffen würde, weder kurz noch mittelfristig. Eher vielleicht langfristig, aber das durchzustehen, bin ich nicht masochistisch genug. :)
Auf das Wort "masochistisch" im Zusammenhang mit der Korsetttherapie wollte ich schon lang Bezug nehmen (hat jetzt nichts mit Klaus zu tun). Ich lehne diesen Begriff für Korsettträger ab, man kann genauso gut umgekehrt behaupten, dass Leute, die KEIN Korsett tragen wollen, masochistisch veranlagt sind. ;)

Dalia
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Beitrag von Klaus »

Hallo Dalia,

mit meiner Aussage habe ich nicht ausdrücken wollen, dass therapeutische Korsett-Träger "masochistisch" sind, weil sie Schmerzen aushalten wollen, die laut Duden einen sexuellen Hintergrund haben.

Es geht doch darum, ob man in der Lage ist, Schmerzen längere Zeit auszuhalten, weil es für einen Erfolg unbedingt notwendig ist.
Wer das ohne weiters kann, ok, ich kann es nicht!
Ich kann mir aber vorstellen, dass es möglicherweise Leute gibt, die aufgrund ihrer masochistischen Veranlagung, dies ohne weiteres können und auch wollen.

Diese Differenzierung muss erlaubt sein und lässt absolut keinen Rückschluss auf eine gemeinsame Vorliebe von therapeutischen Korsett-Trägern zu.
Insofern kann man den Begriff Masochist bei therapeutischen Korsett-Trägern aber auch nicht ganz ausklammern.

Menschen sind nun mal sehr vielfältig und in allen Bereichen kann auch alles vorkommen. Deswegen kann man Mißverständnisse nicht dadurch verhindern, dass der Begriff in einem Bereich einfach gestrichen wird. Finde ich jedenfalls.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Dalia »

Hilfe! Klaus, ich habe doch extra betont, dass ich nicht speziell dich meine. Und eine Verbindung zu sexuellen Vorlieben habe ich doch auch keine gesehen. Soooo eng sehe ich das auch wieder nicht. Mir gefällt der Ausdruck "masochistisch" nur nicht, weil er allgemein negativ verwendet wird. Und so ein Korsett ist wirklich keine Qual, wenn man die Eingewöhnungszeit geschafft hat und positiv zum Korsett steht (Nr. 2 ist für Erwachsene natürlich wesentlich leichter als als Jugendliche, die ich an dieser Stelle hier sehr loben möchte, wenn sie sich dennoch durchbeißen).

War doch nur eine kleine Wort- und Gedankenspielerei. :D

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Beitrag von Klaus »

Hallo Dalia,

Sorry, wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich das auf meine Person als Angriff o.ä. bezogen habe. Nein, Nein!

Es ging mir ganz allein um den Begriff, den ich nicht einfach "streichen" möchte. Gerade weil er nach Deiner Meinung negativ belegt ist, sollte man sich schon damit auseinandersetzen.
Und da hilft nach meiner Ansicht nur sachliche Information und vor allen Dingen Differenzierung. Und nur nach der Methode "Steter Tropfen höhlt den Stein" kommt man da wirklich weiter. :)
Dalia hat geschrieben:Und so ein Korsett ist wirklich keine Qual, wenn man die Eingewöhnungszeit geschafft hat
Genau das ist ja der Auslöser bei mir gewesen, dass ich befürchte, dass es bei meiner Situation keine kurze bis mittelfristige Eingewöhnungszeit gibt, sondern eine langfristige mit Schmerzen verbundene Zeit.
Sich auf so etwas einzulassen, habe ich mit einer masochistischen Art verbunden, um das durchstehen zu können.
Vielleicht kann man das auch mit Sucht verbinden, die hier mal jemand im Sinne von Korrektur-Sucht geäussert hat.
Ein Psychologe würde all diese Dinge bestimmt mit Sexualität in Verbindung bringen, auch wenn man selber dies möglicherweise überhaupt nicht nachvollziehen könnte. Aber Sexualität treibt uns nun mal ab einer bestimmten Zeit, auch wenn wir das manchmal absurd finden.
Insofern dürften doch eigentlich Begriffe, die diesem Bereich zugeordnet sind, eigentlich nicht negativ belegt sein.
Ach, ja, die "sexuelle Revolution" ist immer noch im vollen Gange. :)

Aber es ist doch egal, jeder sollte seine Mittel zur Bewältigung von Problemen selber wählen.
Wir können natürlich darüber streiten, ob angesichts der vielen Jugendlichen hier eine offene Diskussion über solche Begriffe mit Zurückhaltung geführt werden sollte, aber ich glaube, viele dieser Jugendlichen sind weiter, als wir Erwachsene glauben. :)

Gruss
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Beitrag von Dalia »

Hallo Klaus,

um die Jugendlichen ging es mir hier nicht und ich wollte das auch nicht an die große Glocke hängen. Ich habe keine Lust auf begriffliche Diskussionen, sondern wollte nur einen Denkanstoß bieten. :)

Ob die Eingewöhnung bei dir lang dauern wird, kannst du nicht vorher wissen. Aber Tatsache ist, dass man bereit sein muss, sich darauf einzulassen, sonst dauert die Eingewöhnung meistens länger. Und du bist dafür ja (noch) nicht bereit. :) Völlig akzeptabel.

Dalia
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Beitrag von Lynn »

Hallo Klaus, also ich habe das Wort "masochistisch" bei dir am Anfang eher als Spaß empfunden und fand es auch echt lustig. Wenn man sich allerdings näher darüber Gedanken macht, finde ich eigentlich auch nicht, dass es passt. Wie du ja geschrieben hast, geht es bei Masochismus darum, dass man Schmerzen fühlen will und dies vielleicht auch schön findet.
Also, wenn ich daran denke, dass ich bald fürchterliche Schmerzen haben könnte durch das Korsett, dann denke ich nicht "Juhu, da freu ich mich darauf!". Vielmehr ist es ein sich fügen und positiv reden, dass die Schmerzen ja bald weggehen, also mehr ein Ertragen.
Indianer übten sich doch auch häufig im Ertragen von Schmerzen, aber sind sie deshalb Masochisten?
Ich fand das Wort trotzdem witzig und werde es vielleicht auch selbst in diesem Zusammenhang verwenden, aber bei genauerer Betrachtung trifft es zumindest auf mich nicht zu.
Grüßle!
(Oh Gott, was erwartet mich da bloß?)
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Beitrag von Klaus »

Ach ja, Diskussionen dieser Art sind eigentlich nur persönlich zu führen.
Wie du ja geschrieben hast, geht es bei Masochismus darum, dass man Schmerzen fühlen will und dies vielleicht auch schön findet.
Das ist ja richtig, aber ich wollte eigentlich damit ausdrücken, dass man diese Veranlagung auch nutzen könnte, um etwas durchzustehen, was man sonst nicht könnte.

@Dalia, bitte dies nicht lesen: :)

Bleibt natürlich die Begriffs-Frage, ob es noch ein Masochist ist, wenn er Schmerzen ertragen muss, die er nicht unbedingt will und ob ihm dabei seine Veranlagung was nutzt...........
Dalia hat geschrieben:Und du bist dafür ja (noch) nicht bereit. Völlig akzeptabel.
Ich versuche natürlich vorher abzuklären, was auf mich zukommen könnte. Am 19. September habe ich Röntgenaufnahmen an Püttmann und Nahr geschickt und um einen Kommentar gebeten. Die Antworten stehen noch aus. Im November habe ich einen Termin beim Neurochirurgen.
All das mache ich auch, weil allein die Beschwerden bei den Schroth-Übungen schon ungewöhnlich sind und weder bei der REHA noch hier im Forum von anderen bestätigt wurden.

Gruss
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Beitrag von Lynn »

Ach ja, Diskussionen dieser Art sind eigentlich nur persönlich zu führen.
Recht haste!
Bleibt natürlich die Begriffs-Frage, ob es noch ein Masochist ist, wenn er Schmerzen ertragen muss, die er nicht unbedingt will und ob ihm dabei seine Veranlagung was nutzt...........


Genau das ist die Frage! Du hast es erfasst! Ich glaube aber, es ist nicht so. (Die Veranlagung würde sicherlich was nutzen ;) )
All das mache ich auch, weil allein die Beschwerden bei den Schroth-Übungen schon ungewöhnlich sind und weder bei der REHA noch hier im Forum von anderen bestätigt wurden.


Also das finde ich wesentlich wichtiger. Hab heute etwas über Sitzkyphose gelesen. Diese allein ist ja wohl schon ein ziemlicher Sonder- und Problemfall, oder? Habe ich richtig verstanden, dass du mit dem Gedanken spielst, ob dir ein Korsett helfen könnte? Hast du sonst Schmerzen? Habe gelesen, dass eine Sitzkyphose noch komplizierter ist, wenn sich knapp darunter noch einmal eine Lordose befindet. Ist das bei dir der Fall?
Was ich höchst interessant fand, das war das Argument von Toni in einem anderen Threat, dass Gerätetraining im Korsett höchst effizient sei. Das würde sich doch für uns beiden (zusätzlich) überaus lohnen! Also ich werde es beim Training tragen, ist mir egal, wie das aussieht!
Bin gespannt, was bei deinem Termin beim Neurochirurgen herauskommt. Bitte berichte uns dann davon.
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Beitrag von Klaus »

ulaschatz hat geschrieben:Habe gelesen, dass eine Sitzkyphose noch komplizierter ist, wenn sich knapp darunter noch einmal eine Lordose befindet. Ist das bei dir der Fall?
Ja, das ist genau bei mit der Fall, mit Flachrücken!
Schmerzen treten in der Lendenwirbelsäule auf, dort wo auch starke Myogelosen o.ä. beidseits der Wirbelsäule sitzen. Deswegen auch Neurochirurg.

Und das ist ja auch meine Irritation bei der REHA gewesen, dass man nicht wusste, ob ich nun die Beine bei der geordneten Rückenlage normal anwinkeln soll oder lang ausgestreckt. Auf der Seite 220 des Lehnert-Schroth-Buches wird aber im Umkehrschluss beschrieben, dass ich die Beine anwinkeln soll, also Normalfall.
Mit Gefühl und Hilfe meiner Schroth-Therapeutin vor Ort habe ich das auch bestätigt bekommen, ohne bei Frau Lehnert-Schroth Privatstunden nehmen zu müssen. :)

Wenn Du das Buch hast, die Abbildung 526 entspricht nicht meiner Situation.
Mein Schema kommt bei Gelegenheit.

Gruss
Klaus
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