Vorstellung + ein paar Fragen zum leidigen Thema

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Skolioseopfer
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Vorstellung + ein paar Fragen zum leidigen Thema

Beitrag von Skolioseopfer »

Hallo zusammen,

nachdem ich einige Zeit hier im Forum schon mitgelesen habe und bereits nützliche Tipps mitnehmen konnte, entschloss ich mich nun auch zu einer Anmeldung, da ich ein paar Fragen habe, die vielleicht einige von euch mir beantworten können, da sie damit vielleicht ähnliche Erfahrungen haben.

Zwar wäre ich bei einem Orthopäden besser beraten, war ich natürlich auch schon, doch so rechte Ahnung hatte man dort – für meine Begriffe – nicht. Und ein Wechsel kommt leider nicht so einfach in Frage, da man – zumindest hier in der Gegend – gleich mal Monate auf einen Termin warten muss, wenn der entsprechende Arzt überhaupt derzeit neue Patienten aufnimmt. Weiss ja nicht, ob das so normal ist, aber angesichts der zunehmenden Knochenprobleme im Alter scheint diese Patientenüberfüllung wohl generell ein bundesweites Problem darzustellen und man bekommt bei Orthopäden nur nach sehr langer Wartezeit eine Audienz.

Doch zu mir: Ich bin männlich, 21 Jahre alt und leide auf eine Art, mit der sich die Meisten hier sicherlich recht glücklich schätzen würden, nachdem was ich hier bereits für Krankheitsfälle kennen gelernt habe.
Es ist so, dass ich zwar einen Rundrücken habe, einen Rippenbuckel, eine Schulter, die tiefer hängt als die andere, Fussgelenke die ziemlich knacken beim Bücken und dazu dann noch einen leichten Hang zu X-Beinen, doch körperlich geht es mir sehr gut. Also weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden. Und das, obwohl ich sehr viel sitze, nicht aktiv Sport treibe und auch sonst nie grossartig auf meine Haltung oder ähnliches geachtet habe.

Doch nun zu meinen Fragen: Ist dieses Beschwerdefreie eigentlich normal, oder kann ich mich doch bereits darauf einstellen, dass das in den kommenden Jahren erst so richtig losgeht und ich üble Schmerzen kriegen werde?
Normale Krankengymnastik mache ich zwar jetzt nach meinem damaligen Orthopädenbesuch täglich, aber mehr als eine kräftigere Muskulatur bringt das leider nicht. Dabei stört mich gerade das optische. Vor allem der weit ausgeprägte Rippenbuckel und die damit verbundene tiefhängende rechte Schulterhälfte.
Kann man denn da gar nichts machen? Um vielleicht wenigstens eine der vielen Unregelmässigenkeiten weg zu bekommen - und seien es nur die X-Beine? Mir würde das schon viel helfen, aber scheinbar kann man diesen Sachen immer nur entgegen wirken und nichts wirklich heilen.
Wird sich das alles überhaupt noch weiter verformen oder kann ich mich mit dem, was ich jetzt habe, abfinden und bereits "glücklich schätzen"?
Von Operationsmethoden las ich zwar, aber da denke ich einfach, das wäre zu riskant, zumal es mir ja körperlich gut geht, und alleine das wäre für die Krankenkasse ohnehin schon ein Grund, einer Operation sowieso nicht zuzustimmen.
Trotzdem, auch wenn es mich körperlich (noch) nicht belastet, so psychisch doch sehr, wie ihr ja sicher selbst wisst. Und ich habe einfach keine Lust, die nächsten 60 Jahre (oder wie lange ich auch immer leben mag), damit noch gestraft zu sein und rumlaufen zu müssen. Zumal die Alltagsprobleme mit den Sitz- und Liegeproblemen, sowie die Optik einen das auch nicht vergessen lassen, sondern ständig wieder daran erinnern. Das ist schon sehr frustrierend.

Mit Fotos oder Gradzahlen kann ich leider nicht dienen, ich weiss aber, dass ich die tiefsitzende Schulter bereits auf frühen Schulfotos habe, daher ab dato mindestens schon den Rippenbuckel bzw. Rundrücken gehabt haben muss. Auch wenn es nach Aussage der Ärztin hiess, dass sei erst mit der Pubertät entstanden. In Sachen Korsett wiegelte man ebenfalls ab, da ich für eine Korrektur einfach schon zu alt und ausgewachsen sei. Ehrlich gesagt war mir das ganz recht, denn das hätte ich nicht gewollt, zumal ich sonst ja nicht klagen kann.

So, dies mal als kleinen Einblick von mir. Mir ist klar, dass es sich dabei mehr um eine "Kleinigkeit" handelt und es anderen viel schlechter geht, aber zumindest optisch habe ich mindestens genauso schwer wie manch Anderer zu tragen. Und das reicht schon.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Willkommen hier im Forum.
nachdem ich einige Zeit hier im Forum schon mitgelesen habe und bereits nützliche Tipps mitnehmen konnte, ...
Es dauert schon eine ganze Weile, bis man die vielen Informationen verdaut hat. Dann wirst Du schnell feststellen, dass Deine Geschichte hier fast tagtäglich leider in ähnlicher Form immer wieder neu berichtet werden muss.
Es ist so, dass ich zwar einen Rundrücken habe, einen Rippenbuckel, eine Schulter, die tiefer hängt als die andere...
Warum bezeichnest Du Dich als "Skolioseopfer"?
Du hast mit Deinen Rundrücken offensichtlich eine Hyperkyphose, bei der möglicherweise(!) eine Skoliose beteiligt ist.
Leider sehen die meisten Ärzte nur eine Skoliose als behandlungswürdig an, wenn überhaupt. Die Hyperkyphose wird gern in den Hintergrund gedrängt, obwohl sie genauso Beschwerden verursachen kann und die Behandlungsart gleich ist.
Ist dieses Beschwerdefreie eigentlich normal, oder kann ich mich doch bereits darauf einstellen, dass das in den kommenden Jahren erst so richtig losgeht und ich üble Schmerzen kriegen werde?
Das ist durchaus möglich. Die "Ruhe vor dem Sturm" führt oft dazu, dass man erst mal gar nichts macht.
Normale Krankengymnastik mache ich zwar jetzt nach meinem damaligen Orthopädenbesuch täglich, aber mehr als eine kräftigere Muskulatur bringt das leider nicht
Das einzige was hilft, ist eine spezielle Krankengymnastik nach Schroth!
Zwar wäre ich bei einem Orthopäden besser beraten, war ich natürlich auch schon, doch so rechte Ahnung hatte man dort – für meine Begriffe – nicht. Und ein Wechsel kommt leider nicht so einfach in Frage, da man – zumindest hier in der Gegend – gleich mal Monate auf einen Termin warten muss,
Das ist leider bei über 90% der Orthopäden in Deutschland so und die lange Wartezeit suggeriert eine Kompetenz, die es meistens nicht gibt.
Kann man denn da gar nichts machen? ....
Aber natürlich!
Mach einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg bei Stuttgart.
Bei dem bekommst Du eine kompetente ausführliche Diagnose und den richtigen Behandlungsweg über Schroth-REHA in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim bis zum Korsett, mit dem Du, besonders als 21-jähriger, noch eine Menge machen kannst!

Gruss
Klaus
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Hallo "Skolioseopfer",
wieso gibst Du Dir solch einen Namen :?: :?: :?:
Mit einer Opferhaltung wird doch gewöhnlich auch nicht´s besser!Und wirklich aufbauend ist das doch auch nicht für einen selbst, oder?Sorry, nichts für ungut, aber das musste ich mal loswerden ......

Ansonsten hat Klaus ja schon das nötige gesagt.

Räkelkönigin :juggle:
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

Herzlich Willkommen hier!
LG, Susi
Skolioseopfer
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Beitrag von Skolioseopfer »

Hallo Klaus (und ihr Anderen),

vielen Dank für die Antwort. Das hilft mir schon weiter.
Es ist also tatsächlich keinesfalls so unnormal, dass man erst mal gar nichts merkt und das grosse Erwachen erst Jahre später kommen kann. Genauso wie es mit den terminlichen Schwierigkeiten bei Orthopäden aussieht. Bin da also kein Einzelfall. Und auch die häufig fehlende Kompetenz kann ich nur bestätigen. Wirklich ein Jammerbild, wenn man es recht bedenkt.
Naja, aber ich bin zumindest nun schlauer und werde mich mal näher um Hilfe und um eine korrekte Diagnose kümmern.

Noch zwei Fragen: Wie handhabt das eigentlich mit dem Schlafen? Ich bevorzuge ja die seitliche Embryolage, die auch sehr gemütlich ist, andererseits verschenkt man doch damit genau das, was man am Tage über für seinen Rundrücken an Krankengymnastik gemacht hat, oder?
Also aus meiner Sicht ist das nicht sehr vorteilhaft, auch wenn es von ärztlicher Seite heisst, es sei durchaus ratsam, da dadurch die Wirbelsäule entlastet wird. Was stimmt nun wirklich?

Und zum Thema Sitzen: Gibt es da Empfehlungen? Da ich ja nun mal sehr viel und lange sitze, sollte das nun auch endlich mal gesund von statten gehen. Nur wie? Taugen diese Sattelhocker etwas, wovon man ja durchaus gutes hört?

P.S.: Versteift euch nicht zu sehr auf meinen Nicknamen. Das war eben das Erstbeste, was mir in den Sinn kam. Ich sehe mich keinesfalls verzweifelt oder ähnliches. Das Leben geht schliesslich weiter!
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Wie handhabt das eigentlich mit dem Schlafen? Ich bevorzuge ja die seitliche Embryolage, die auch sehr gemütlich ist, andererseits verschenkt man doch damit genau das, was man am Tage über für seinen Rundrücken an Krankengymnastik gemacht hat, oder?
Ja, das ist richtig. Eigentlich sollte ein Korsett diese Situation ändern.
Nur bin ich da der falsche Ansprechpartner, weil ich trotz der Verschlimmerung meiner Hyperkyphose-Situation über die Jahre hinweg nur relativ geringe Schmerz-Beschwerden habe und kein Korsett trage.

Ein Korsett kann die Lebensqualität in einem solchen Fall erst mal vermindern, weil Anfangsbeschwerden auftreten können, die u.U. nicht akzeptiert werden.
Viele Erwachsene tragen ja das Korsett, weil sie in erster Linie Schmerzreduktion erzielen wollen. Weniger sind es, die trotz Schmerzfreiheit mit dem Korsett eine Verschlimmerung der Situation verhindern wollen, die dann doch zu Schmerzen führen kann.

Mit Deinen 21 Jahren bist Du diesbezüglich noch Jugendlicher und da lässt sich bezüglich Korrektur noch so viel machen!!
Natürlich kommt es sehr darauf an, wie beweglich (nicht fixiert) die Wirbelsäule noch ist.
Und zum Thema Sitzen: Gibt es da Empfehlungen? Da ich ja nun mal sehr viel und lange sitze, sollte das nun auch endlich mal gesund von statten gehen. Nur wie?
Das beste ist wirklich, wenn Du eine REHA machst und damit auch das richtige Körpergefühl bekommst. Jeder Rücken ist anders und dementsprechend kann es keine "automatische optimale" Sitzposition durch einen Hocker geben.
Erst lernen, die richtige Körperkorrektur-Stellung einzunehmen und dann über ein Hilfsmittel nachdenken.
P.S.: Versteift euch nicht zu sehr auf meinen Nicknamen
Also ich habe Mühe, Dich mit Skolioseopfer anzusprechen.
Vielleicht sollte man diesen User-Namen ändern, zumal es auch im Sinne des Forums ist, nicht mit solchen negativen Begriffen zu operieren. :nein:

Gruss
Klaus
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Beitrag von Räkelkönigin »

Hallo,
Wie handhabt das eigentlich mit dem Schlafen? Ich bevorzuge ja die seitliche Embryolage, die auch sehr gemütlich ist,
Also ich denke ,dass die RÜckenlage das schonenste für die Wirbelsäule ist. Allerdings weiss ich auch, dass veile Menschen einfach nicht in Rückenlage schlafen könnee. Für mich ( Skoliotikerin) ist es jedenfalls das beste! In der Embryolage habe ich meistens nach kurzer Zeit HWS-Beschwerden :rolleyes: und die Entlastung der Wirbelsäule ist da ja auch nicht wirklich ideal.... auch wenns erstmal bequem ist. Es ist ja eher einer "einseitigen Belastung " gleichzusetzen, wenn man da so achön auf der Seite schlummert. Mein Becken ist da absoöut nicht korrigiert :/ und auch ansonsten wirken einseitige Kräfte auf die Wirbelsäule.
Taugen diese Sattelhocker etwas, wovon man ja durchaus gutes hört?
Also ich persönlich mag die weniger, da man nicht auf einer flachen/geraden Sitzfläche sitzt und daher das Becken ständig sortieren muss, damit man nicht schief drauf sitzt. Das ist wohl bei Skoliosen mit Beckenschifstand und Verwringung noch bedenklicher als bei Kyphotikern. Gut ist sicher , dass man die Stühle schön hoch stellen kann. Ich habe den "VITAMIN"-Hocker von einem bekannten schwedischen Einrichtungshaus an meinem Schreibtisch. Kann ich sehr empfehlen. Die Luxusversion ist der "Swopper", von Aeris.

Am wichtigsten ist aber ,wie schon erwähnt wurde, dass Du Dir ein gutes Körpergefühl aneignest und "gescheite" Übungen :) lernst, die nicht nur die Muskulatur kräftigen, wie Du schreibst, sondern Dir helfen Deine Haltung zu korrigieren! Das lernst Du in der Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen!! Dazu rate ich Dir dringlichst!

Räkelkönigin :juggle:
Skolioseopfer
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Beitrag von Skolioseopfer »

Hallo noch mal, ich habe mir das Ganze nun mal durch den Kopf gehen lassen und sehe ein, dass ihr Recht habt. Ich werde meinen Termin beim Orthopäden, der mich das Letzte mal schon so desinteressiert begutachtet hat, absagen und mich gleich um eine richtige Diagnose bei besagtem Dr. Hoffmann kümmern.

Dazu noch ein paar Fragen:

1. Wo finde ich dazu Kontaktadresse, Telefonnummer etc. ?
2. Wie lange wird es voraussichtlich dauern, bis ein Termin steht? Mit mehreren Monaten ist zu rechnen, oder?
3. Ist sonst noch etwas zu berücksichtigen und zu beachten?
4. Brauche ich eine ärtzliche Überweisung dorthin?

Zu guter Letzt: Da es eine weite Anreise werden würde, wäre es schon gut zu wissen, ob das für mich überhaupt der richtige Ansprechpartner ist und mein Fall nicht vielleicht zu "harmlos" erscheint. Denn wie gesagt, Schmerzen habe ich keine, schlimme Verbiegungen (nach meinem Empfinden) auch nicht, aber eben einen Rundrücken, Rippenbuckel, verkürzte Schulter, die tiefer hängt als die Andere, und eben X-Beine, wobei man bei letzteren ohnehin nichts machen kann, das ist mir bekannt.

Vielen Dank für die Antwort!
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Dalia
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Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
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Beitrag von Dalia »

Skolioseopfer hat geschrieben:1. Wo finde ich dazu Kontaktadresse, Telefonnummer etc. ?
http://www.dr-hoffmann-leonberg.de
2. Wie lange wird es voraussichtlich dauern, bis ein Termin steht? Mit mehreren Monaten ist zu rechnen, oder?
Nee, 2 bis 5 Wochen sind realistisch.
3. Ist sonst noch etwas zu berücksichtigen und zu beachten?
Alte Röntgenbilder mitbringen und bisherige Rückenbiographie in Kurzform parat haben. ;)
4. Brauche ich eine ärtzliche Überweisung dorthin?
Nein.
Da es eine weite Anreise werden würde, wäre es schon gut zu wissen, ob das für mich überhaupt der richtige Ansprechpartner ist und mein Fall nicht vielleicht zu "harmlos" erscheint.
Ich habe nicht alles gelesen, aber für Dr. Hoffmann spricht, dass du sicher sein kannst, eine kompetente Diagnose zu bekommen und dass du PRÄVENTIV handeln kannst. Du kannst ja mal Fotos von deinem Rücken (von hinten und von der Seite) machen und hier reinstellen, damit wir ganz grob sagen können, wie dringend eine kompetente Diagnose ist.

Ansonsten, falls du es mit einem Orthopäden in deiner Nähe versuchen willst, lege ich dir diesen Link ans Herz: http://skoliose.net/datei/Checkliste_Doc_OT.pdf

Eine Adresse findest du evt. dort: http://skoliose-info-forum.de/viewforum.php?f=25

De Anreise zu Dr. Hoffmann wäre vielleicht weit, aber wie oft machst du diese Reise? Da du keine Beschwerden hast, wirst du vielleicht kein Korsett bekommen. Wenn doch, wäre Rahmouni in Stuttgart empfehlenswert, der arbeitet zusammen mit Dr. Hoffmann, aber es gibt auch noch Alternativen zu Rahmouni.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Jessica »

Skolioseopfer hat geschrieben:Zu guter Letzt: Da es eine weite Anreise werden würde, wäre es schon gut zu wissen, ob das für mich überhaupt der richtige Ansprechpartner ist und mein Fall nicht vielleicht zu "harmlos" erscheint. Denn wie gesagt, Schmerzen habe ich keine, schlimme Verbiegungen (nach meinem Empfinden) auch nicht, aber eben einen Rundrücken, Rippenbuckel, verkürzte Schulter, die tiefer hängt als die Andere, und eben X-Beine, wobei man bei letzteren ohnehin nichts machen kann, das ist mir bekannt.
Hallo Skolioseopfer :) ,

ich habe auch gedacht, mein "Fall" wäre zu harmlos für Dr. Hoffmann. Ich habe eine Mini-Skoliose, dafür einen Rundrücken von 63° sowie das dazu "passende" Hohlkreuz. Eine tieferhängende Schulter habe ich auch noch.

Bedingt durch die Fehlstatik und die schlechte Haltung habe ich auch mehrere Bandscheibenvorfälle bekommen. Ich bin jetzt 38, mit 21 hatte ich diese Probleme noch nicht. Von 2004 bis Anfang 2006 hatte ich extreme Schmerzen und bin nicht mehr ohne tägliche Schmerzmittel ausgekommen.

Die vielen positiven Berichte über Dr. Hoffmann hier im Forum und eine "vorab-Diagnose" von Toni aufgrund von Fotos meines Rückens haben mich dann bestärkt, die Reise zu Dr. Hoffmann zu unternehmen. Das sind für mich auch 800 km (hin und zurück). Ich habe es bis heute nicht bereut, Dr. Hoffmann war der erste Orthopäde, der eine vernünftige Diagnose gestellt hat.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dir keine Gedanken zu machen, ob Dein Fall schlimm genug ist, sondern schnell einen Termin auszumachen. Mit 21 Jahren hast Du noch reichlich Jahre vor Dir, in denen irgendwann mal Schmerzen auftreten können, je eher Du etwas dagegen tust, desto besser.

lG
Jessica
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Beitrag von Skolioseopfer »

Danke für die rasche Antwort. Habe eben angerufen, leider ist die Praxis jedoch bis nächste Woche geschlossen.

Aber ich bleibe dran, denn ich bin mir nun sicher, dass sich diese Reise wirklich lohnt.

Vielen Dank für eure Hilfe! :)
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

4. Brauche ich eine ärtzliche Überweisung dorthin?
Nein.
Du kannst Dir aber MIT einer Überweisung 10 Euro Praxigebühr ersparen.Wenn Du dieses Quartal schon 10 Euro beim Hausarzt oder einem anderen Arzt gezahlt hast, würde ich mich von dort überweisen lassen zum Orthopäden. Sonst zahlst Du ohne Überweisung beim Orthopäden die 10 Euro. :/ nochmal.Muss ja nicht sein.......

Räkelkönigin :juggle:
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