Hallo,
bin seit langer Zeit ein stiller Leser, doch jetzt möchte ich kurz berichten und einige Fragen stellen:
Seit meiner Jugend, so mit 13, begann es mit der schlechten Haltung, die Lehrer und meine Eltern sagten immer nur zu mir, ich solle mich gerade halten (das übliche halt), doch beim Orthopäden war ich nie.
Jetzt, mit 35 hab ich seit einem Jahr immer mal wieder heftige, teils lang anhaltende Rückenschmerzen und einen sichtbaren Rundrücken. Letzten Herbst war ich deswegen das erstemal beim OT, der hat mich gar nicht ernst genommen, meine nur, dass ich mich wohl verhoben habe und am besten eine paar Rückenübungen mache, dann wirds schon wieder gut!
Ich war total unzufrieden, suchte mir einen neuen OT, dem ich auch die ganze (Vor)Geschichte erzählte, er diagnostizierte Rundrücken und schickte mich zum Röntgen. Zusätzlich verordnete er mir Magnetfeldwellen. Nach jeder Sitzung schmerzte mein Rücken nur noch mehr, doch das interessierte dort in der Praxis keinen, mein Rücken sei eben verhärtet. Das Röntgenbild zeigte ein sichtbare Krümmung im Bereich BWS, daraufhin bekam ich Krankengymnastik verschrieben. Bei der KG turnte ich aber nicht, die gute Frau knetete mich durch, lockerte einen Wirbel, der verklemmt war und ging auch nicht weiter auf mein wirkliches Problem ein..........
Ich resignierte, zum Glück blieben die Schmerzen eine gewisse Zeit aus, doch komplett weg waren sie nicht, und jetzt, da sie in regelmäßigen Abständen kommen und richtig heftig sind, ich teilweise nicht wußte, wie ich mich setzen bzw legen sollte, hab ich nochmal gewagt, einen neuen Anlauf zu nehmen!
Ich war überrascht, wie schnell ich einen neuen Termin - natürlich bei einem anderen OT - bekam, berichtete wieder, mein Rücken wurde abgetastet, untersucht, ob das Becken schief steht und auch hier wurde Rundrücken diagnostiziert. Wurde nochmal geröngt, doch anstatt auf mein ursprüngliches Problem einzugehen, wurde mir gesagt, dass das Röntgenbild teilweise sehr glasig aussieht und dass das ein Zeichen auf Osteoporose sei...... (das mit 35!!!) Also bekam ich einen Termin zum Knochendichtemessen, das Ergebnis war -1,2, also nur ein Hinweis, dass ich mal Osteoporose bekommen könnte. Ein erneuter Termin beim OT, hier ging man nur noch auf die Knochendichtemessung ein, der Wert sei nicht besorgniserregend, einfach gesund ernähren, viel raus in die Sonne und so...... Mein Einwand, was denn nun mit den Rückenschmerzen sei, und dass ich Angst habe, dass es im Alter noch schlimmer wird, wurde nur mit der lapidaren Bemerkung, ich solle Gymnastik für den Rücken machen oder Rudern gehn, dann würde es sich bessern, abgetan........
So, jetzt steh ich da, weiß nicht so recht weiter..........
Kann ich es wagen, mich selbst um eine Orthese zb die von Basko - Torsostretch-Reklinationsorthese - zu kümmern? Oder ist das komplett der falsche Weg und ich versau mir meinen Rücken nur noch mehr?
Mache hier meine Rückenübungen (vom Übungsblatt vom OT) und geh schwimmen, doch ich denke, das reicht nicht aus. Soll ich zur gezielten KG gehen?
Wer hilft mir, wenn mit der Orthese (die selbst besorgte) irgendwelche Komplikationen auftreten, da sie nicht offiziell verschrieben ist?
Wäre für ein paar Tips richtig dankbar!
Liebe Grüße,
Chris
Rundrücken mit 35
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15282
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Chris,
Ausserdem denke ich, dass Du offenbar nur wenig hier gelesen hast, denn Dein Fall kommt fast täglich in ähnlicher Form vor und wir können immer wieder nur raten:
eine kompetente Diagnose mit entsprechendem richtigen Behandlungsweg!
Alles andere ist nur Zeitverschwendung!
Da ich Deinen Wohnort nicht kenne, kann ich Dir nur pauschal empfehlen, für eine Erstdiagnose Dr. Hoffmann in Stuttgart aufzusuchen und ihn dabei nach einer Schroth-REHA und einem Korsett zu fragen.
Die Korsettversorgung muss bei einem Erwachsenen nicht unbedingt Rahmouni in Stuttgart machen, da gibt es auch andere Möglichkeiten, wenn der Weg zu weit sein sollte.
Gruss
Klaus
Dann wird es Zeit, dass Du Dich mal mit Wohnort anmeldest!bin seit langer Zeit ein stiller Leser, doch jetzt möchte ich kurz berichten und einige Fragen stellen:
Ausserdem denke ich, dass Du offenbar nur wenig hier gelesen hast, denn Dein Fall kommt fast täglich in ähnlicher Form vor und wir können immer wieder nur raten:
eine kompetente Diagnose mit entsprechendem richtigen Behandlungsweg!
Alles andere ist nur Zeitverschwendung!
Da ich Deinen Wohnort nicht kenne, kann ich Dir nur pauschal empfehlen, für eine Erstdiagnose Dr. Hoffmann in Stuttgart aufzusuchen und ihn dabei nach einer Schroth-REHA und einem Korsett zu fragen.
Die Korsettversorgung muss bei einem Erwachsenen nicht unbedingt Rahmouni in Stuttgart machen, da gibt es auch andere Möglichkeiten, wenn der Weg zu weit sein sollte.
Gruss
Klaus
-
sayang
ich weiss wie
Hallo Gast,
ich weiss, was hilft, doch keiner glaubt es... Wenn du dir einen Eindruck verschaffen willst, dann schau mal auf unsere homepage. www.tcm-holidays.com
Vielleicht hast du auch andere Möglichkeiten, einen in der traditionellen chinesischen Medizin ausgebildeten Arzt aufzusuchen.
Was Skoliose angeht, habe ich 2 Erfahrungen im persönlichen Bereich gemacht. Die eine bezieht sich auf eine Bekannte 32 Jahre alt, als Kind hat sie jahrelang ein Korsett getragen. Danach hat ihr der Orthopäde gesagt, dass man da nichts machen könnte. Erst als sie sich entschlossen hatte, bei einem in der traditionellen chinesischen Medizin ausgebildeten Arzt in Behandlung zu gehen wurde sie darüber informiert, dass sie mit jedem Jahr eine Verschlechterung um ca. 1° zu erwarten hätte. Der Status zu dem Zeitpunkt lag bei nahezu 60°.
Nun war sie hier bei uns in Malaysia und hat nach nur 7 Behandlungen eine deutliche Verbesserung, nämlich annähernd 30° erreicht. Der behandelnde Arzt ist sich sicher, dass er, wenn sie noch 2 Behandlungszyklen durchläuft, eine Heilung erreichen wird.
Selbstverständlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung NICHT. Das deutsche Krankheitssystem ist ja nicht daran interessiert, chronisch Kranke gesund zu machen.
Die zweite Erfahrung bezieht sich auf meine Tochter. Vor einigen Monaten, als ich noch in Deutschland war, haben wir festgestellt, dass ihr Rücken nicht gerade ist. Der Kinderarzt, den wir daraufhin aufgesucht haben, hat gemeint, es sei alles in Ordnung. Nun hatte ich glücklicherweise die Gelegenheit, sie hier unserem TCM-Arzt vorzustellen. Sie hatte eine Skoliose!! Da sie noch sehr jung ist, waren nur 2 Behandlungen nötig, bis wieder alles im Lot war.
Meinem Lebensgefährten wurde bei der Musterung zur Bundeswehr gesagt, eines seiner Beine wäre kürzer und er müsse Einlagen tragen. Unser Arzt hier hat festgestellt, dass der Oberschenkelhals eine Fehlstellung in der Hüfte aufweist und diese korrigiert. Ausserdem hatte er auch einen leichten "Buckel". Nach nur einer Behandlung war dieser weg.
Was die Auswahl des Arztes angeht, mußt du sehr vorsichtig sein, auch wir haben da negative Erfahrungen gemacht aber nach mehreren Anläufen nun die richtigen Ärzte gefunden. Ich denke, die Tatsache, dass wir ihnen unsere Kinder anvertrauen, spricht für sich.
Ich wünsche dir in jedem Fall alles Gute
Birgit
ich weiss, was hilft, doch keiner glaubt es... Wenn du dir einen Eindruck verschaffen willst, dann schau mal auf unsere homepage. www.tcm-holidays.com
Vielleicht hast du auch andere Möglichkeiten, einen in der traditionellen chinesischen Medizin ausgebildeten Arzt aufzusuchen.
Was Skoliose angeht, habe ich 2 Erfahrungen im persönlichen Bereich gemacht. Die eine bezieht sich auf eine Bekannte 32 Jahre alt, als Kind hat sie jahrelang ein Korsett getragen. Danach hat ihr der Orthopäde gesagt, dass man da nichts machen könnte. Erst als sie sich entschlossen hatte, bei einem in der traditionellen chinesischen Medizin ausgebildeten Arzt in Behandlung zu gehen wurde sie darüber informiert, dass sie mit jedem Jahr eine Verschlechterung um ca. 1° zu erwarten hätte. Der Status zu dem Zeitpunkt lag bei nahezu 60°.
Nun war sie hier bei uns in Malaysia und hat nach nur 7 Behandlungen eine deutliche Verbesserung, nämlich annähernd 30° erreicht. Der behandelnde Arzt ist sich sicher, dass er, wenn sie noch 2 Behandlungszyklen durchläuft, eine Heilung erreichen wird.
Selbstverständlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung NICHT. Das deutsche Krankheitssystem ist ja nicht daran interessiert, chronisch Kranke gesund zu machen.
Die zweite Erfahrung bezieht sich auf meine Tochter. Vor einigen Monaten, als ich noch in Deutschland war, haben wir festgestellt, dass ihr Rücken nicht gerade ist. Der Kinderarzt, den wir daraufhin aufgesucht haben, hat gemeint, es sei alles in Ordnung. Nun hatte ich glücklicherweise die Gelegenheit, sie hier unserem TCM-Arzt vorzustellen. Sie hatte eine Skoliose!! Da sie noch sehr jung ist, waren nur 2 Behandlungen nötig, bis wieder alles im Lot war.
Meinem Lebensgefährten wurde bei der Musterung zur Bundeswehr gesagt, eines seiner Beine wäre kürzer und er müsse Einlagen tragen. Unser Arzt hier hat festgestellt, dass der Oberschenkelhals eine Fehlstellung in der Hüfte aufweist und diese korrigiert. Ausserdem hatte er auch einen leichten "Buckel". Nach nur einer Behandlung war dieser weg.
Was die Auswahl des Arztes angeht, mußt du sehr vorsichtig sein, auch wir haben da negative Erfahrungen gemacht aber nach mehreren Anläufen nun die richtigen Ärzte gefunden. Ich denke, die Tatsache, dass wir ihnen unsere Kinder anvertrauen, spricht für sich.
Ich wünsche dir in jedem Fall alles Gute
Birgit
- Klaus
- Moderator/in

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- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Ach ja, hier kann ja jeder schreiben, was er möchte und es auch in allen Rubriken verbreiten.
Deswegen sage ich mal mit Nachdruck, dass man erst mal mit nachvollziehbaren wirksamen medizinischen Maßnahmen beginnen sollte.
Dazu gehört Schroth KG und Korsett.
Wenn man das erst mal richtig realisiert hat, kann man sich parallel mit anderen Methoden beschäftigen, die möglicherweise auch durch Glauben wirken.
Nur sollte man sich schon im klaren sein, dass z.Bsp. eine alternative Schmerzbekämpfung immer nur an den Symptomen "herumdoktort", nicht aber eine Progredienz aufhält, die später möglicherweise nicht mehr mit diesen Methoden schmerzmässig zu bewältigen ist.
Eine Korrektur von 60 auf 30 Grad glaube ich in der grundsätzlichen Art erst dann, wenn es viele Erfahrungen damit gibt, die auch per Röntgenbild oder 3D Aufnahme (gesamte Strukturveränderung des Rückens) zu belegen sind.
Gruss
Klaus
Deswegen sage ich mal mit Nachdruck, dass man erst mal mit nachvollziehbaren wirksamen medizinischen Maßnahmen beginnen sollte.
Dazu gehört Schroth KG und Korsett.
Wenn man das erst mal richtig realisiert hat, kann man sich parallel mit anderen Methoden beschäftigen, die möglicherweise auch durch Glauben wirken.
Nur sollte man sich schon im klaren sein, dass z.Bsp. eine alternative Schmerzbekämpfung immer nur an den Symptomen "herumdoktort", nicht aber eine Progredienz aufhält, die später möglicherweise nicht mehr mit diesen Methoden schmerzmässig zu bewältigen ist.
Eine Korrektur von 60 auf 30 Grad glaube ich in der grundsätzlichen Art erst dann, wenn es viele Erfahrungen damit gibt, die auch per Röntgenbild oder 3D Aufnahme (gesamte Strukturveränderung des Rückens) zu belegen sind.
Gruss
Klaus