ich bin neu hier, habe ein bisschen im forum gelesen und nun das gefühl, von meiner eigenen erkrankung keinen schimmer zu haben.
ich bin 35, vor 20 oder mehr jahren ist bei mir der m. scheuermann diagnostiziert worden.hab viel krankengymnastik gemacht, irgendwann waren die schmerzen weg, aber die brustwirbelsäule verschoben. ich habe ewig nicht an die erkrankung gedacht. okay, hatte immer verspannungen und häufig kopfschmerzen, aber das war irgendwie normalität.
vor sechs wochen im urlaub habe ich meinen koffer einen kilometer vom bahnhof zum hotel hinter mir her gezogen -- über ziemlich holprige wege. zu hause waren sie dann wieder da, diese fürchterlichen rückenschmerzen von damals. ihr kennt das sicher alle - nicht stehen, nicht sitzen, nicht liegen können. die übungen von damals haben auch wirklich wieder geholfen.
am donnerstag habe ich endlich einen termin beim orthopäden, in einer großen gemeinschaftspraxis. ich dachte, da ist die chance größer, auf einen doc zu treffen, der sich mit der erkrankung auskennt. hier lese ich aber, dass es nur sehr wenige gute orthopäden gibt, die wirklich bescheid wissen bei scheuermann.
deshalb meine frage an euch. wie kann ich erkennen, ob sich der orthopäde auskennt? welche untersuchungen sollte er machen? worauf muss ich achten?
wäre klasse, wenn ihr mir ein paar hinweise geben könntet.
den befund von damals habe ich übrigens nicht und weiß auch nicht, ob ihn mein ex-hausarzt noch hat, bei dem ich seit 15 jahren nicht mehr gewesen bin. solte ich versuchen, ihn mir zu besorgen?
danke fürs lesen und für eure antworten
anna


