Hallo zusammen,
bin neu hier angemeldet, aber schon etwas länger als Leser dabei.
Habe seit längerem schon Rückeprobleme aufgrund meines relativ ausgeprägten Hohlkreuz. Seit Anfang 2007 hab ich auch eigentlich ständig Schmerzen die in etwa einem ständigen Musklekater gleichen. NAch längere stehen oder rumlaufen (ab 4Std.) teilweise auch kurze Hexeschussattaken, also ähnliche Schmerzbilder. Daher war ich jetzt auch beim MRT. Gottseidank ist es nichts wirklich schlimmes sagt mein Arzt. Der Befund liest sich wie folgt: "Osteochondrose bei L4/5 und L5/51. Mediale Protrusion bei L4/5, möglicherweise mit Einriß in Anulus fibrosus. Bei L5/51 kein Prolaps; keine Nervenwurzelkompression"
Mein Doc sagt auch dass die Bandscheibe nur breiter sei aber eben noch nicht eingerissen ist, also kein wirklicher Vorfall vorhanden ist.
Er hat mir daher Prexige verschrieben gegen die Entzündung und will insgesamt 5 Injektionen über das Steißbein vornehmen bei denen entzündungshemmende Mittel direkt in den Wirbelkanal gespritzt werden.
Parallel dazu bekomme ich manuelle Therapie an Geräten, Fango und Massagen über die kommenden gut 2 Monate.
Für mich als Laien klingt das alles ganz ok. Sicherheitshalber frag ich aber bei Euch nochmal nach was Ihr "Erfahrenen" davon haltet.
Nix gegen meinen Doc, ich hab aber als Privatpatient auch schon Ärzte erlebt die unnötigen Behandlungen durchführen um an mehr Geld zu kommen.
Frage zur Therapie die mein Doc vorhat
- Silas
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Schroth KG
Hallo Götzi,
die Therapievorschläge klingen auch für mich vernünftig. Das a und o bei Deinem Befund ist konsequenter Muskelaufbau, um die Bandscheiben zu entlasten.
Ist Deine WS schon mal vermessen worden (um das Ausmaß der Verkrümmung besser einschätzen zu können)?
Eine Reha in Bad Salzungen könnte bei entsprechender Verkrümmung sinnvoll sein, da dort neben Muskelaufbau auch aktiv eine Aufrichtung der Krümmung erzielt wird.
Viele Grüße,
Silas
die Therapievorschläge klingen auch für mich vernünftig. Das a und o bei Deinem Befund ist konsequenter Muskelaufbau, um die Bandscheiben zu entlasten.
Ist Deine WS schon mal vermessen worden (um das Ausmaß der Verkrümmung besser einschätzen zu können)?
Eine Reha in Bad Salzungen könnte bei entsprechender Verkrümmung sinnvoll sein, da dort neben Muskelaufbau auch aktiv eine Aufrichtung der Krümmung erzielt wird.
Viele Grüße,
Silas
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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- Klaus
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Da bei einer Hyperlordose(Hohlkreuz) auch eine Hyperkyphose (Rundrücken) vorhanden sein kann, muss unbedingt anhand einer Röntgen-Ganz-Aufnahme von vorn und von der Seite abgeklärt werden, wie stark diese Veränderungen sind (Winkel) und ob evtl. auch eine Skoliose beteiligt ist.Goetzi hat geschrieben:Habe seit längerem schon Rückeprobleme aufgrund meines relativ ausgeprägten Hohlkreuz
Das kommt in dieser Kombination häufig vor.
Das tut sicherlich ganz gut, aber gegen die Verkrümmung muss man mit Schroth KG vorgehen, das ist eine gezielte individuelle KG, die neben dem Muskelaufbau auch eine Muskelformung beinhaltet.Parallel dazu bekomme ich manuelle Therapie an Geräten, Fango und Massagen über die kommenden gut 2 Monate.
Bei bestimmten Winkelgraden ist mit einer Verschlimmerung auch im Erwachsenenalter zu rechnen.
Das hat vor Jahrzehnten auch ein Orthopäde zu mir gesagt, mit dem Hinweis, dass ich in meiner Situation Glück hätte....keine Nervenwurzelkompression
Deshalb ist weiter nichts gemacht worden. Ein fataler Fehler!
Goetzi, Du hast hier in der Rubrik "Kyphose...Hohlkreuz.." gepostet und bist mit einer Diagnose konfrontiert worden, bei der das überhaupt nicht vorkommt. Macht Dich das eigentlich nicht mißtrauisch?
Gruss
Klaus