Morbus Scheuermann - 48° Kyphose

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Lilly.

Morbus Scheuermann - 48° Kyphose

Beitrag von Lilly. »

Schon als Jugendliche ist meiner Mutter mein Rundrücken aufgefallen.
Sie hat mich deswegen mehrmals zum Orthopäden zur Untersuchung geschickt, das erste Mal als ich 11 oder 12 war, glaube ich.

Kommentar des Orthopäden damals [der es nicht einmal für nötig hielt, mich zu röntgen]: "Kleines Skoliöschen, ist harmlos, muss man nichts machen."
Sicherheitshalber wurde ich dann doch ein paarmal in Krankengymnastik geschickt - und landete bei einer, die mir Übungen gab, die qualifiziertere Krankengymnastinnen als für mich kontraproduktiv bezeichneten. :boese:
Dummerweise hielt ich sie für sinnvoll und habe sie zeigenweise jeden Morgen gemacht.
Unnötig zu sagen, dass mein Rundrücken davon nicht besser wurde.

Vor zwei Jahren habe ich meinen Rücken dann röntgen lassen.
Bei einem anderen, besseren Orthopäden.
Ergebnis: Morbus Scheuermann und eine Hyperkyphose von 48 Grad.
Da war ich 22, kein Wachstum mehr.
Mir wurde normale Krankengymnastik verschrieben, dieses Mal bin ich zu einer Krankengymnastin gegangen, die wirklich gut ist.
Über Schroth hat auch dieser Orthopäde kein Wort verloren.
Jetzt bin ich gerade 24 geworden.
Ich war wieder beim Orthopäden, der mich untersuch that und meinte, die Kyphose hätte sich verbessert. Geröngt wurde ich allerdings nicht, doch wie vor 2 Jahren gemessen, und ich bin immerhin 2 cm größer als damals. :D
Außerdem habe ich mir Schroth - KG verschreiben lassen, von der ich erstmals in diesem Forum gelesen hatte.
Aber es ist zu spät, als dass sich die Forum meiner Wirbel noch verändern könnte. :(
Ich habe meine Mutter mal gefragt, warum sie dem Arzt damals geglaubt hat, dass alles normal war, wo sie doch selbst gesehen hat ,dass ich einen starken Rundrücken hatte. Antwort: "Wir dachten, es war psychisch." Naja, sie wussten es eben auch nicht besser....

Schlimme Rückenschmerzen habe ich nur in Zeiten, wo ich nicht jogge.
Ansonsten immer Verspannungen und seit einem knappen Jahr häufige Kopfschmerzen - aber die können ja auch woanders herkommen.
Aber ich fühle mich nicht wohl mit diesem Rücken.
Wenn ich mich von hinten im Spiegel anschaue... :/
Ganz zu schweigen von dem, was an späteren Folgen auftreten könnte...
Bandscheibenvorfälle etc...

Wie viel Grad kann ich mich noch verbessern?
Wahrscheinlich habe ich heute etwas weniger als vor zwei Jahren, weil ich ja größer geworden bin.
Fixiert ist meine Kyphose noch nicht, wurde in der Schroth - KG festgestellt.
Mein Orthopäde meinte, 48 Grad seien nicht tragisch, und wenn ich was für meine Rückenmustkulatur täte, gäbe es kein erhöhtes Risiko für Komplikationen.
Ich wäre ja sehr froh, wenn das stimmen würde...

Was meint ihr dazu?
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Lilly hat geschrieben:Aber es ist zu spät, als dass sich die Forum meiner Wirbel noch verändern könnte.
Also die Form der Wirbel sicherlich nicht, es sei denn, es sind Keilwirbel vorhanden, da kann man versuchen durch ein Korsett langfristig eine Regeneration zu erreichen. Das ist aber eine sehr unsichere Sache.

Was man auf jeden Fall verbessern kann, ist eine weitere Aufrichtung der gesamten Struktur incl. der Muskeln, Sehnen und Bänder, also mehr als die bisherigen 2 cm.
Der Normalwinkel liegt in Deinem Alter bei ca. 27 Grad. Wieviel Du nun korrigieren kannst, lässt sich nicht sagen, das ist individuell sehr verschieden, aber wenn noch keine Fixierungen vorhanden sind, hast Du gute Chancen.

1. Schroth KG, am besten eine REHA in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim machen, denn diese KG muss man im intensven Kontakt mit dem Therapeuten über 3-4 Wochen (ca. 20 Wochenstunden reines Schroth) machen. Es geht da auch um das richtige individuelle Körpergefühl.
Zuhause musst Du das möglichst täglich weiter machen!

2. Korsett in Kombination mit Schroth optimal, allerdings muß dieses sehr langfristig getragen werden. Nur wenn Du Glück hast, kannst Du das in ein paar Jahren ganz ablegen, ohne wieder in die alte Stellung zu kommen.
"Kleines Skoliöschen, ist harmlos, muss man nichts machen."
Du hast wahrscheinlich eine begleitende geringe Skoliose, was bei Hyperkyphose häufig vorkommt.
Ganz typisch für die meisten Orthopäden ist, dass sie diese erkennen, aber eine Hyperkyphose übersehen oder einfach ignorieren!

Es wäre schön, wenn Du Dich hier mit Wohnort anmelden würdest, dann können wir gezieltere Tipps geben.

Gruss
Klaus
Lilly.

Beitrag von Lilly. »

Korsett kommt für mich eher nicht in Frage.
Ich bin extrem sensibel und werde schon wahnsinnig, wenn mich nur ein Pullover kratzt.
Und auch wenn ich es "nur" nachts tragen müsste, gäbe es große Schwierigkeiten. Ich habe so starke Schlafstörungen, dass ich meistens Medikamenten [Stangyl] nehmen muss, und selbst dann wache ich nachts auf, wenn nur ein Floh hustet, oder liege oft ewig wach. :( [Hat aber nichts mit meinem Rücken zu tun]
Ich wage gar nicht daran zu denken, wie ich mit Korsett schlafen würde.
Ich habe hier ja gelesen, dass man wieder schlafen lernen kann mit Korsett - aber wenn der Schlaf schon vorher so miserabel war, ist das doch eher unwahrscheinlich...

Schroth - Reha... Zahlt das die Kasse?
Ich bin nur noch ein Jahr privatversichert, danach wahrscheinlich gesetzlich.
Gut, wenn mit meinem Studium alles hinhaut, könnte es vielleicht nächsten Sommer klappen.
Oder auch schon in den Semesterferien davor.
Das hängt davon ab, wie dieses Semester jetzt läuft.

Ich komme aus Freiburg.
Dort wohnen meine Eltern und dort bin ich während der Semesterferien.
Studieren tue ich allerdings in Bonn.
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Lilly
mit 24 Jahren und 48° und noch einer korrigierbaren Kyphose kann ich Dir nur raten, Dich nicht von Vorne herein gegen ein gutes Korsett zu sträuben.
Du vergibst sonst damit die BESTE Chance auf einen geraden Rücken!
Das mit dem Schlafen muss anders geklärt werden. Warst Du schon mal in einem Schlaflabor? Sind Deine Schlafstörungen vielleicht psychosomatisch bedingt? (unbewältigte unklare Ängste, seelischer Stress, usw...)
Ein Korsett, das man innerlich angenommen hat, von dem man spürt daß es positiv wirkt und das man tagsüber hervorragend gewöhnt ist, kann nach harter Eingewöhnungszeit sogar schlaffördernd wirken. Zumindest mir und anderen Langzeit-Korsett-usern geht es so. Man fühlt sich im Korsett wohl, geborgen und sicher. Die Enge des Korsettes stört beim Schlafen am allerwenigsten.
Schlimmer ist es sich jede Nacht in Seitenlage einzukringeln wie ein Embryo im Mutterleib und dabei stundenlang in die Keilwirbel hinein inklinieren.
Wenn Du das Korsett nicht annehmen möchtest, dann ist eine baldige SCHROTH-Reha um so wichtiger. Das würde ich auf KEINEN FALL hinausschieben.
Am wirksamsten ist mit Abstand, die Kombination mit Schroth -Reha und Korsett. Damit habe ich als fast 50-Jähriger Schmerzpatien meine 68° -BWS-Kyphose mindestens halbieren können und bin weitgehend schmerzfrei geworden.
Eines ist 100% sicher: Wenn Du nichts tust weden sowohl die Krümmung als auch die Schmerzen mehr und eine spätere Behamdlung immer aufwändiger und härter.
Lass die Zeit FÜR DICH arbeiten und nicht gegen Dich!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Lilly.

Beitrag von Lilly. »

hmm...Das macht mich jetzt doch nachdenklich...

Ja, meine Schlafstörungen sind größtenteils psychisch bedingt, da bin ich mir sogar sicher.
Ich mache da ja auch einiges - aber ich glaube, das gehört nicht hier her.

Ich habe meinen Orthopäden gestern gefragt, ob ich eine Schroth - Reha machen soll.
Antwort: "Bei Ihrem Rücken nicht nötig. Machen Sie viel Rückenschwimmen, trainieren Sie die Rückenmuskeln, dann verbessert sich das auch wieder."

Ob ich ein Korsett tragen soll?
"Längst überholt, dabei werden nur Muskel abgebaut."

Ich habe ihn auch mal gefragt, in welcher Haltung ich schlafen soll.
Antwort: "Das ist VÖLLIG egal"
Das Gleiche hat mir übrigens auch meine Schroth - Therapeutin gesagt.
Meine alte Krankengymnastin hat mir sogar die seitliche Embryohaltung EMPFOHLEN.
Langsam habe ich die Nase voll von den Fachleuten.

Danke für Deinen Rat, Toni. Auch wenn ich lieber anders schlafe, werde ich jetzt nur noch auf dem Rücken einschlafen. Es schien mir nämlich auch nie besonders logisch, warum meine Schlafhaltung so egal sein soll.

Wie gesagt, über das Korsett denke ich noch nach.
Und dann nächste Semesterferien eine Schroth - Reha - falls es die Kasse zahlt.

Wie viel Grad hast Du heute, Toni?
Ein gerader Rücken wäre schon wunderbar.
Mir ist nur nicht ganz klar, wie ein Korsett das bewerkstelligen soll....Laut der Ärzte kann sich die Wirbelform ja nicht mehr ändern. Regeneration des Keils - hat das schon jemand hier wirklich erreicht?
Zahlt die Kasse ein Korsett? Ein wirklich gutes?

Und wie ist es, wenn man einen geraderen Rücken mit Wirbeln hat, die ihre Form nicht geändert haben - gibt es dann nicht noch eher Bandscheibenvorfälle, weil die ganze Last auf dem hinteren Teil liegt, der ja sowieso zu hoch ist im Vergleich zum Keil?
Lilly.

Beitrag von Lilly. »

Wenn ich mich für ein Korsett entscheiden würde - wie hoch wäre dann etwa die Wahrscheinlichkeit, dass ich es nach sagen wir 5 Jahren nicht mehr tragen müsste?
Meine Übungen werde ich immer machen müssen, das ist ja klar...

Und noch zu diesen beiden Kliniken - sind das nicht beides Skoliose - Kliniken? Helfen die dann wirklich auch bei Kyphose?

Sorry für die dummen Fragen...

Und das mit der Frage nach Deinen Gradzahlen...
Meine Frage war, wie Du das mit dem halbieren meintest.
Ob Du noch die Hälfte von 72 Grad oder die Hälfte von dem, was Du an Kyphose zu viel hattest, wegbekommen hast.
Von 72 auf 36 Grad würde ja schon an Wunder grenzen...
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Toni
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Beitrag von Toni »

Lilly. hat geschrieben:Ich habe meinen Orthopäden gestern gefragt, ob ich eine Schroth - Reha machen soll.
Antwort: "Bei Ihrem Rücken nicht nötig. Machen Sie viel Rückenschwimmen, trainieren Sie die Rückenmuskeln, dann verbessert sich das auch wieder."
Wie oft in der Woche gehst Du denn wirklich ins Schwimmbad? In welchem öffentlichen Bad kann man eine Stunde intensiv Rückenschwimmen, ohne 3 Rentner und 4 Kinder zu versenken? Rückenschwimmen bis man einen graden Rücken hat? In welcher "Raum-Zeit-Dimensionsspalte" lebt der Typ denn?
Wer bringt Dir denn bei, wie man gezielt die autochtone Rückenmuskulatur trainiert, mit der Du Deine Kyphose korrigieren könntest?
Wenn Du nur Bewegungssport machst, dann wirst Du garantiert die FALSCHE Rückenmuskulatur trainieren und die Dysbalance zwischen äußerer Muskulatur und der inneren WS-aufrichtenden Muskulatur wird größer statt kleiner.
Lilly. hat geschrieben:

Ob ich ein Korsett tragen soll?
"Längst überholt, dabei werden nur Muskel abgebaut."
Das sagen nur Ärzte die keine Erfahrung und keine Ahnung von Korsett-Therapie haben.
Eine Rumpforthese führt eben NICHT zu Muskelschwund. IM GEGENTEIL! Fast jeder Korsett-Anfänger klagt bald über Muskelkater IM Korsett.
Lilly. hat geschrieben: Ich habe ihn auch mal gefragt, in welcher Haltung ich schlafen soll.
Antwort: "Das ist VÖLLIG egal"
Ja toll. Warum hab ich jahrelang besch***en geschlafen und bin ich jahrelang wie gerädert aufgewacht? Und warum NICHT MEHR seit ich auf TEMPUR und im Korsett - auch seitlich- schlafe???
Lilly. hat geschrieben: Das Gleiche hat mir übrigens auch meine Schroth - Therapeutin gesagt.
Meine alte Krankengymnastin hat mir sogar die seitliche Embryohaltung EMPFOHLEN.
Ja SUPER.
Das sind klasse Fachleute.
Lilly. hat geschrieben: Langsam habe ich die Nase voll von den Fachleuten.

Danke für Deinen Rat, Toni. Auch wenn ich lieber anders schlafe, werde ich jetzt nur noch auf dem Rücken einschlafen. Es schien mir nämlich auch nie besonders logisch, warum meine Schlafhaltung so egal sein soll.
Wirklich, sie ist NICHT egal, aber auf dem Rücken zu liegen ist auch falsch! In Rückenlage hast Du vermutlich ein starkes Hohlkreuz, es sei denn Du legst Die Beine hoch oder ziehst sie an. Aber glaub mir, das ist noch unbequemer als ein gut sitzendes Korsett, mit dem Du relativ "bequem" in stabiler Seitenlage, aber "bolzengrade" liegen kannst.
Lilly. hat geschrieben:
Wie gesagt, über das Korsett denke ich noch nach.
Und dann nächste Semesterferien eine Schroth - Reha - falls es die Kasse zahlt.
Du musst erst mal feststellen, wer für Deine reha der Kostenträger sein wird.
Lilly. hat geschrieben:
Wie viel Grad hast Du heute, Toni?
Ich bin von 68° auf ca. 35° im Korsett und ca. 45° ohne Korsett (mindetstens bis 2 Wochen haltbar ohne Korsi und ohne Kyphoisierung)
Lilly. hat geschrieben:
Ein gerader Rücken wäre schon wunderbar.
Mir ist nur nicht ganz klar, wie ein Korsett das bewerkstelligen soll....Laut der Ärzte kann sich die Wirbelform ja nicht mehr ändern. Regeneration des Keils - hat das schon jemand hier wirklich erreicht?
Das ist bisher in keinem Fall bewiesen. Gerhard, der über 2 Jahre unterbrochen ein TüKO getragen hat, sagt für mich glaubwürdig, daß sich seine Keilwirbel nachhaltig regeneriert hätten und er nach aprupeter Abschulung des TüKO die begradigete BWS-Kyphose mühelos halten konnte.
Lilly. hat geschrieben: Zahlt die Kasse ein Korsett? Ein wirklich gutes?
Wenn Du privat versichert bist, kommt es total auf den Vertrag an, was die PKK alles zahlt. Ich hatte schon Fälle, wo Privatkassen vertraglich nur 50% von Heil und Hilfsmittel übernommen hatten.
Kannst Du notfalls 1300€ selber Zahlen?
Lilly. hat geschrieben:
Und wie ist es, wenn man einen geraderen Rücken mit Wirbeln hat, die ihre Form nicht geändert haben - gibt es dann nicht noch eher Bandscheibenvorfälle, weil die ganze Last auf dem hinteren Teil liegt, der ja sowieso zu hoch ist im Vergleich zum Keil?
Du bist optisch und messbar wesentlich gerader. Musst Dich aber IMMER selbst aufrecht und aktiv rekliniert halten, was aber nicht schwer fällt, wenn man gut Schroth-Trainiert ist.
Die Gefahr eines BSV ist gleich Null in der BWS.
Ein gutes Korsett sorgt dafür, daß nicht nur die ventralen Wirbelkörperkanten mehr Abstand voneinander haben, sondern die Wirbelkörperzwischenräume generell mehr Abstand bekommen.
Ich bin z.B. durch das Korsett um 2 cm und durch die Schroth-Reha in Bad Salzungen nochmals um fast 2 cm (von 181 cm auf 185 cm) "gewachsen".
Das ist alles auf Extension der BWS und Entlordoisierung zurückzuführen. Bei mir ist jetzt mehrere mm Distanz auf dem Röbi sichtbar wo vorher Wirbelkörper auf Wirbelkörper ge"scheuert" haben.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Lilly.

Beitrag von Lilly. »

Hmm...vielleicht habe ich mich da auch misssverständlich ausgedrückt.
Also was das Schwimmen betrifft.
Ich schwimme so gut wie nie - und auf Rückenschwimmen habe ich erst recht keine Lust, weil man sich da immer den Kopf andonnert.
Die Schroth - Therapie hat mir der Orthopäde auf meinen Wunsch hin verschrieben.
Aber als ich ihn später nach Verbesserungsmöglichkeiten fragte, meinte er eben, durch Rückenschwimmen.
Vielleicht hat er in dem Moment nicht mehr an die Schroth - Therapie gedacht, die er mir verschrieben hatte.
Insgesamt ist er ja auch sehr nett und hat sich viel Zeit für mich genommen... Und eigentlich soll er insgesamt auch kompetent sein...
Nur bei Kyphose scheint sich ja kaum einer wirklich auszukennen... :(

Muss jetzt schlafen, morgen mehr...

Aber danke, dass Du mich so gut berätst, Toni!

lg, Lilly
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Beitrag von Klaus »

Lilly hat geschrieben:Die Schroth - Therapie hat mir der Orthopäde auf meinen Wunsch hin verschrieben.
Also nach der Heilmittelverordnung ist die Schroth Therapie eine normale KG. Du kannst also mit jedem KG Rezept einen Schroth Therapeuten aufsuchen.
Nur leider sind die üblicherweise 15-20 Minuten bei Schroth eine sehr kurze Zeit, abgesehen davon, dass man unbedingt eine REHA machen sollte, um das richtig zu lernen.
Nach einer REHA sollte man das selbstständig weitermachen und eine gelegentliche Kontrolle sollte dann bezüglich notwendiger Verordnung kein Problem mehr sein.

Das mindeste, was man vor einer REHA machen sollte, sind 3x6 Behandlungen und das läuft dann unter der Diagnosegruppe WS 2.
Bereits da gibt es oft Schwierigkeiten mit den Orthopäden.

Und dann muss man bei Kyphose leider damit rechnen, dass sich Schroth Therapeuten vor Ort nicht so gut auskennen, wie bei Skoliose.

Gruss
Klaus
Lilly.

Beitrag von Lilly. »

hmm...

Welche von den Kliniken sind denn am besten bei Kyphose - Bad Sobernheim oder Bad Salzungen?

Die nächsten 11 Monate bin ich noch bei Debeka und Beihilfe.
Danach muss ich mich entscheiden, ob ich in die gesetzliche gehen will oder weiter bei Debeka versichert bin, allerdings ohne die Beihilfe.
Welche Kasse zahlt so was denn am ehesten?
Und welche der beiden Rehas wird eher bezahlt`?
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Beitrag von Klaus »

Welche von den Kliniken sind denn am besten bei Kyphose - Bad Sobernheim oder Bad Salzungen?
Dazu gibt es schon etliche Posts.
Bad Salzungen hat zusätzlich das sogenannte Sequenztraining, was in die Lage versetzt, im normalen Fitness Studio angepasst an die individuelle Situation zu trainieren. Bei Kyphose ist das relativ einfach umzusetzen.
Welche Kasse zahlt so was denn am ehesten?
Wenn die Kasse zuständig ist, dann ist es am besten in der gesetzlichen KK. Dann entfällt in Deiner Situation vermutlich auch die Zuzahlung.
Und welche der beiden Rehas wird eher bezahlt`?
Beide REHA's sind versicherungstechnisch gleichwertig.
Auch die Fahrtkosten werden voll übernommen, egal wie weit das vom Wohnort entfernt ist.

Und nochmal die Bitte, melde Dich hier mit Wohnort an.

Gruss
Klaus
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