Kann die Kyphose nach Morbus Scheuermann auch gleichbleiben?
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Marcela
Kann die Kyphose nach Morbus Scheuermann auch gleichbleiben?
Hallo!
Ich heiße Elena, komme aus Österreich und bin 33 Jahre alt.
In meiner Jugend hatte ich Morbus Scheuermann, der leider aber im Verlauf der Schuluntersuchungen entweder nicht erkannt oder als Nichtig-keit abgetan wurde.
Mit 16 wurde ich dann geröngt. Naja, Zustand nach Morbus Scheuermann eben, keilförmig deformierte Wirbel, unregelmäßig abgegrenzte Deckplatten, Schmorlsche Knötchen. Ich hatte aber damals keine Rückenschmerzen.
Vor zwei Jahren ließ ich wieder eine Röngtenaufnahme machen. Leider ist es ja so, dass man sich erst als Erwachsener so richtig mit seiner Krankheit befasst.
Im Vergleich zum 1. Bild vor 15 Jahren gab es bezüglich der Kyphose keine Veränderung. Ich ging damit zur Orthopädin, die Frau schien mir sehr kompetent, da sie auch im Wiener Spital Speising (Spital nur für Knochenerkrankungen) gearbeitet hat.
Da es sich bei mir um eine verstärkte Brustkyphose handelt, hat sie gemeint, dass der Krankheitsverlauf damit gestoppt wäre. Da ich sie auf extreme Rundrücken bei alten Leuten angesprochen habe, ich habe nämlich Angst, dass ich auch mal so aussehe, hat sie gemeint, dass dies mit der Osteoporose zu tun hätte, bei mir jedoch die Kyphose stabil bleiben würde.
Nun frag ich mich aber, auch nach dem Lesen in diesem Forum, ob dies sein kann. Kann mein Rücken so bleiben, wie er ist, oder kümmt sich die Wirbelsäule mit dem Alter immer mehr? !!!!PANIK!!!!!
Leider hab ich mir nicht die Grad meiner Krümmung gemerkt, obwohl diese die Ärztin genannt hat. Ich war dann 10x bei einer ausgezeichneten Physiotherapeutin, bej der ich in 2 Wochen wieder einen Durchgang beginne.
Ach ja, was ich noch dazu sagen muss: Ich bin bisher schmerzfrei.
Manchmal hab ich Kopfweh wegen meiner überstreckten HWS, und Kreuzweh, wenn ich ewig lang steh, aber das haben dann immer auch die Gesunden rund um mich auch.
Kann es sein, dass ich Glück hab, oder muss sich der Zustand zwingend mit dem Alter (Schmerzen, weitere Verkrümmung) verschlechtern?
Ich bitte um eure Antworten! Besten Dank, Marcella
Ich heiße Elena, komme aus Österreich und bin 33 Jahre alt.
In meiner Jugend hatte ich Morbus Scheuermann, der leider aber im Verlauf der Schuluntersuchungen entweder nicht erkannt oder als Nichtig-keit abgetan wurde.
Mit 16 wurde ich dann geröngt. Naja, Zustand nach Morbus Scheuermann eben, keilförmig deformierte Wirbel, unregelmäßig abgegrenzte Deckplatten, Schmorlsche Knötchen. Ich hatte aber damals keine Rückenschmerzen.
Vor zwei Jahren ließ ich wieder eine Röngtenaufnahme machen. Leider ist es ja so, dass man sich erst als Erwachsener so richtig mit seiner Krankheit befasst.
Im Vergleich zum 1. Bild vor 15 Jahren gab es bezüglich der Kyphose keine Veränderung. Ich ging damit zur Orthopädin, die Frau schien mir sehr kompetent, da sie auch im Wiener Spital Speising (Spital nur für Knochenerkrankungen) gearbeitet hat.
Da es sich bei mir um eine verstärkte Brustkyphose handelt, hat sie gemeint, dass der Krankheitsverlauf damit gestoppt wäre. Da ich sie auf extreme Rundrücken bei alten Leuten angesprochen habe, ich habe nämlich Angst, dass ich auch mal so aussehe, hat sie gemeint, dass dies mit der Osteoporose zu tun hätte, bei mir jedoch die Kyphose stabil bleiben würde.
Nun frag ich mich aber, auch nach dem Lesen in diesem Forum, ob dies sein kann. Kann mein Rücken so bleiben, wie er ist, oder kümmt sich die Wirbelsäule mit dem Alter immer mehr? !!!!PANIK!!!!!
Leider hab ich mir nicht die Grad meiner Krümmung gemerkt, obwohl diese die Ärztin genannt hat. Ich war dann 10x bei einer ausgezeichneten Physiotherapeutin, bej der ich in 2 Wochen wieder einen Durchgang beginne.
Ach ja, was ich noch dazu sagen muss: Ich bin bisher schmerzfrei.
Manchmal hab ich Kopfweh wegen meiner überstreckten HWS, und Kreuzweh, wenn ich ewig lang steh, aber das haben dann immer auch die Gesunden rund um mich auch.
Kann es sein, dass ich Glück hab, oder muss sich der Zustand zwingend mit dem Alter (Schmerzen, weitere Verkrümmung) verschlechtern?
Ich bitte um eure Antworten! Besten Dank, Marcella
- Toni
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- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Marcella
Leider ist es nicht richtig, daß die BWS-Kyphose nach Scheuermann gleich bleibt. Das tut sie nur, wenn man relativ konsequent dagegen ankämpft durch aktive Aufrichtung, Streckung, Dehnung der Brustmuskeln und aktive Reklination.
Zumindest für Männer gibt es eine Grafik, wie sich die BWS Kyphose über verschiedene Lebensalter verschlimmert.
Ich weis auch, daß diese Grafik für Frauen ab der Menopause noch wesentlich dramatischer ausfallen würde, eben WEIL das gegenüber Männern wesentlich erhöhte Osteoporose-Risiko ("Witwen-Buckel") verstärkt hinzukommt.
Ob sich die Scheuermann-Kyphose im Erwachsenen-Alter über das Maß der "natürlichen" Kyphoisierung hinaus verschlimmt (Adult-Progredienz) hängt vom Kyphosewinkel nach Cobb/Stagnara ab. Je höher dieser Winkel, um so stärker die Fehlstatik, in die der Körper und die Schwerkraft die Kyphose nach unten ziehen. Über 70° Cobb haben fast alle Erwachsenen "Scheuermänner" eine solche Adult-Progredienz.
Es ist auch sehr stark von beruflichen Belastungen, (langes sitzen am Computer oder im Auto) oder Haushaltsbelastungen (bücken zu und heben von Kleinkindern) abhängig. Auch das Körpergewicht kein bei Übergewicht eine progredienz-verstärkende Rolle spielen.
Die Keilwirbelwinkel können sich unter ventralem Druck in jedem Alter auch ohne Osteoporose verschlechtern.
Die Frage ist, ob Du richtig vermessen wurdest, ob Du auch nach Schober/Ott vermessen wurdest und ob festgestellt wurde, ob Deine BWS-Kyphose wirklich fixiert, teilfixiert oder sogar noch beweglich und korrigierbar ist.
Sei froh, daß Du "noch" keine Schmerzen hast und kämpfe dagegen an!
Sei Glücklich, wenn Du kein Korsett brauchst und leren SCHROTH gegen Kyphose.
Das ist das beste was Du tun kannst!
Gruß Toni
Leider ist es nicht richtig, daß die BWS-Kyphose nach Scheuermann gleich bleibt. Das tut sie nur, wenn man relativ konsequent dagegen ankämpft durch aktive Aufrichtung, Streckung, Dehnung der Brustmuskeln und aktive Reklination.
Zumindest für Männer gibt es eine Grafik, wie sich die BWS Kyphose über verschiedene Lebensalter verschlimmert.
Ich weis auch, daß diese Grafik für Frauen ab der Menopause noch wesentlich dramatischer ausfallen würde, eben WEIL das gegenüber Männern wesentlich erhöhte Osteoporose-Risiko ("Witwen-Buckel") verstärkt hinzukommt.
Ob sich die Scheuermann-Kyphose im Erwachsenen-Alter über das Maß der "natürlichen" Kyphoisierung hinaus verschlimmt (Adult-Progredienz) hängt vom Kyphosewinkel nach Cobb/Stagnara ab. Je höher dieser Winkel, um so stärker die Fehlstatik, in die der Körper und die Schwerkraft die Kyphose nach unten ziehen. Über 70° Cobb haben fast alle Erwachsenen "Scheuermänner" eine solche Adult-Progredienz.
Es ist auch sehr stark von beruflichen Belastungen, (langes sitzen am Computer oder im Auto) oder Haushaltsbelastungen (bücken zu und heben von Kleinkindern) abhängig. Auch das Körpergewicht kein bei Übergewicht eine progredienz-verstärkende Rolle spielen.
Die Keilwirbelwinkel können sich unter ventralem Druck in jedem Alter auch ohne Osteoporose verschlechtern.
Die Frage ist, ob Du richtig vermessen wurdest, ob Du auch nach Schober/Ott vermessen wurdest und ob festgestellt wurde, ob Deine BWS-Kyphose wirklich fixiert, teilfixiert oder sogar noch beweglich und korrigierbar ist.
Sei froh, daß Du "noch" keine Schmerzen hast und kämpfe dagegen an!
Sei Glücklich, wenn Du kein Korsett brauchst und leren SCHROTH gegen Kyphose.
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Gruß Toni
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In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Oje, was ratest du mir zuerst?
Lieber Toni!
Schön, so rasch von dir zu hören. Also, zuerst zu meinem Namen, ich heiß eigentlich Marcella-Elena, aber ihr könnt auch Cella zu mir sagen.
Ich bin ehrlich gesagt schockiert, dass mein Rundrücken sich verschlechtern könnt.
Warum hat mir die Arztin dann gesagt, dass der Prozess abgeschlossen ist? Auch im Befund 06 gegenüber 1990 steht: zu 1990 keine relevante Befundprogredienz.
Weiters steht im Befund meiner BWS: deutlich vertiefte Brustkyphose, keilwirbelartige Höhenverminderung der Segmente V bis VIII im Rahmen eines Morbus Scheuermann mit deutlicher Ingruenz der meisten Abschlussplatten, insbes. im mittl BWS-Drittel und zahlreichen Schmorl´schen Knorpelknötchen. keine Osteodestruktionen.
Ich kann leider nicht sagen, ob ich nach Schober/Ott vermessen wurde. Die Ärztin hat auf meinem Röngtenbild (Rückenlage) einige zackige Striche eingezeichnet, und, soweit ich mich noch erinnern kann, mit einer runden Messscheibe die Grad eruiert.
Kann man am Röngten den Fixierungsgrad denn feststellen, oder wie macht man das?
Soll ich noch mal zur Orthopädin und ihr diese gezielten Fragen stellen?
Meine Physiotherapeutin ist wirklich toll ausgebildet, ich werde sie wegen Schroth fragen, könnt sogar sein, dass, falls sie das nicht kennt, sie sich sofort ins Zeug legt, das zu erlernen, so engagiert ist sie.
Toni, ich mach mir trotzdem Sorgen. War ich zu naiv zu glauben, dass mein Rücken so bleiben wird?
Natürlich macht mich die Optik nicht so glücklich, denn ich bin ansonsten eine ganz hübsch aussehende junge Frau, hab 51 kg auf 168 cm und auch ein recht hübsches Gesicht.
Naja, aber mein Rücken.... Trage nie rückenfrei oder enganliegende Sachen, hab ständig Angst, irgendjemand könnte sagen, dass ich einen Buckel hätte.
Obwohl auch meine Physiotherapeutin gemeint hat, dass ein Laie es wohl garnicht sehe, wenn ich nicht besonders schlampig sitzen würde.
Ich denke auch nicht, nun mal ganz abgesehen von zukünfigen Schmerzen, dass ich es meinem Partner zumuten kann, in vielleicht 20-20 Jahren mit einer "Hexe" zu leben.
Weißt du, wenn ich mich gerade aufrichte, ist ja mein Rücken eh ganz ok für mich, nur wenn ich länger grad stehen oder sitzen muss, fallen die Schultern nach vor, weil die Muskeln wohl zu schlaff sind. Ja, und schlafen tue ich leider auch in der Embryostellung.
Aber so, wie du schreibst, klingt es ja, als ob Schmerzen keiner von uns Scheuermännern/frauen entgeht, das macht mir Angst.
Bis bald, alles Liebe auch für dich, Cella
Schön, so rasch von dir zu hören. Also, zuerst zu meinem Namen, ich heiß eigentlich Marcella-Elena, aber ihr könnt auch Cella zu mir sagen.
Ich bin ehrlich gesagt schockiert, dass mein Rundrücken sich verschlechtern könnt.
Warum hat mir die Arztin dann gesagt, dass der Prozess abgeschlossen ist? Auch im Befund 06 gegenüber 1990 steht: zu 1990 keine relevante Befundprogredienz.
Weiters steht im Befund meiner BWS: deutlich vertiefte Brustkyphose, keilwirbelartige Höhenverminderung der Segmente V bis VIII im Rahmen eines Morbus Scheuermann mit deutlicher Ingruenz der meisten Abschlussplatten, insbes. im mittl BWS-Drittel und zahlreichen Schmorl´schen Knorpelknötchen. keine Osteodestruktionen.
Ich kann leider nicht sagen, ob ich nach Schober/Ott vermessen wurde. Die Ärztin hat auf meinem Röngtenbild (Rückenlage) einige zackige Striche eingezeichnet, und, soweit ich mich noch erinnern kann, mit einer runden Messscheibe die Grad eruiert.
Kann man am Röngten den Fixierungsgrad denn feststellen, oder wie macht man das?
Soll ich noch mal zur Orthopädin und ihr diese gezielten Fragen stellen?
Meine Physiotherapeutin ist wirklich toll ausgebildet, ich werde sie wegen Schroth fragen, könnt sogar sein, dass, falls sie das nicht kennt, sie sich sofort ins Zeug legt, das zu erlernen, so engagiert ist sie.
Toni, ich mach mir trotzdem Sorgen. War ich zu naiv zu glauben, dass mein Rücken so bleiben wird?
Natürlich macht mich die Optik nicht so glücklich, denn ich bin ansonsten eine ganz hübsch aussehende junge Frau, hab 51 kg auf 168 cm und auch ein recht hübsches Gesicht.
Naja, aber mein Rücken.... Trage nie rückenfrei oder enganliegende Sachen, hab ständig Angst, irgendjemand könnte sagen, dass ich einen Buckel hätte.
Obwohl auch meine Physiotherapeutin gemeint hat, dass ein Laie es wohl garnicht sehe, wenn ich nicht besonders schlampig sitzen würde.
Ich denke auch nicht, nun mal ganz abgesehen von zukünfigen Schmerzen, dass ich es meinem Partner zumuten kann, in vielleicht 20-20 Jahren mit einer "Hexe" zu leben.
Weißt du, wenn ich mich gerade aufrichte, ist ja mein Rücken eh ganz ok für mich, nur wenn ich länger grad stehen oder sitzen muss, fallen die Schultern nach vor, weil die Muskeln wohl zu schlaff sind. Ja, und schlafen tue ich leider auch in der Embryostellung.
Aber so, wie du schreibst, klingt es ja, als ob Schmerzen keiner von uns Scheuermännern/frauen entgeht, das macht mir Angst.
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Re: Oje, was ratest du mir zuerst?
Hallo Cella, bitte sei NICHT geschockt!Marcela hat geschrieben:Lieber Toni!
Ich bin ehrlich gesagt schockiert, dass mein Rundrücken sich verschlechtern könnt.
Deine Kyphose KANN sich verschlechtern, muss aber nicht, insbesondere, wenn Du aktiv etwas dagegen tust!
Sie hat Recht. Der verursachende Prozess, die osteochondrotische Wachstumsstörung Morbus Scheuermann IST mit dem Ende des Skelettwachstums abgeschlossen. Nun bist Du im "Zustand nach Scheuermann".Marcela hat geschrieben: Warum hat mir die Arztin dann gesagt, dass der Prozess abgeschlossen ist?
Das glaube ich kaum.Marcela hat geschrieben: Auch im Befund 06 gegenüber 1990 steht: zu 1990 keine relevante Befundprogredienz.
Du hast also (fast) ALLES an deutlichen Scheuermann-Symptomen außer Schmerzen und Wirbelkörpereinbrüchen.Marcela hat geschrieben:Weiters steht im Befund meiner BWS: deutlich vertiefte Brustkyphose, keilwirbelartige Höhenverminderung der Segmente V bis VIII im Rahmen eines Morbus Scheuermann mit deutlicher Ingruenz der meisten Abschlussplatten, insbes. im mittl BWS-Drittel und zahlreichen Schmorl´schen Knorpelknötchen. keine Osteodestruktionen.
Hat sich die Orthop.-Ärztin mit einem Maßband und Filzstift inter Dich gestellt? Hat sie Striche auf den Rücken gezogen, nach dem sie bestimmte Wirbel (Dornfortsätze) getastet identifiziert hat? Hat sie die Abstände zwischen den Strichen vermessen? Hat sie Dich dann aufgefordert Dich nach Vorne zu beugen und dann die veränderten Abstände zu den Strichen auf dem Rücken ein 2. mal vermessen?Marcela hat geschrieben: Ich kann leider nicht sagen, ob ich nach Schober/Ott vermessen wurde.
Hat sie auch in der maximal nach vorne gebeuten Posistion den FBA (Finger-Boden-Abstand) gemessen?
Verändern sich die Strichabstände zwischen stehend und Vorgebeugt nicht oder nur ganz wenig, dann gilt Deine Wirbelsäule als "fixiert".
HÄÄÄÄÄ?????? in Rückenlage???? Das RÖBI wurde geschossen, als Du in Rückenlage auf der harten Pritsche des Röntgenapperates lagst?Marcela hat geschrieben:Die Ärztin hat auf meinem Röngtenbild (Rückenlage)
Toll, dann ist das Bild zum Vermessen der Kyphose relativ unbrauchbar.
Nehmen wir an, daß Du 1990 im Stehen sagittal geröngt worden bist und nun in Rückenlage ebenfalls sagittal.
Wenn dann die Ärztin auf den selben BWS-Kyphose-Cobb-Winkel kommt wie anno domini 1990, dann hat sich Deine Kyphose leider gravierend verschlechtert, weil nur Röntgenbilder vergleichbar sind, die in gleicher Position und Haltung "geschossen" worden sind.
Also ein Röbi im Liegen ist nicht vergleichbar mit einem Röbi im Stehen!
Zum Winkel-vermessen nach Cobb sind ausschließlich NUR Ganzwirbelsäulen-Röbis im Stehen, Bei Kyphosen/Hyperlordosen seitlich= sagittal geeignet.
Das kann schon sein, daß sie mit einem 360° Winkelmesser hantiert hat. Aber an einem Liege-Röbi hat sie "Hausnummern und Schugrößen" gemessen, aber nieals den realistischen Cobb-Winkel!Marcela hat geschrieben:einige zackige Striche eingezeichnet, und, soweit ich mich noch erinnern kann, mit einer runden Messscheibe die Grad eruiert.
Wenn Du ZUERST eine sagittale Ganzwirbelsäulen -Aufnahme im Stehen bekommst und dann eine 2. Aufnahme im Liegen, mit einer Handtuchrolle oder Schroth´schen Reissäckchen unter dem Kyphosescheitel und Dir dann eventuell auch noch eine Hilfskraft (in Bleischürze) mit den Fäusten oder Handballen (klingt brutal...) die Schultern reklinierend nach unten drückt, dann kann man am Vergleich der beiden Röbis sehen, wie Korrigierbar Deine Kyphose wäre.Marcela hat geschrieben: Kann man am Röngten den Fixierungsgrad denn feststellen, oder wie macht man das?
JA, aber ich glaube nicht daß sie wirklich gut ist, dafür hat sie jetzt schon zu viele Fehler für eine echte Wirbelsäulendeformations-Fachärztin gemacht.Marcela hat geschrieben:
Soll ich noch mal zur Orthopädin und ihr diese gezielten Fragen stellen?
Wenn sie jetzt noch keine Schroth-Therapeutin ist, dann kommt es für Dich ZU SPÄT, wenn sie nun wegen Dir anfängt, sich mit sSchroth-Therapie zu befassen. Dazu braucht es außer Wissen nämlich ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-ERFAHRUNG-Marcela hat geschrieben: Meine Physiotherapeutin ist wirklich toll ausgebildet, ich werde sie wegen Schroth fragen, könnt sogar sein, dass, falls sie das nicht kennt, sie sich sofort ins Zeug legt, das zu erlernen, so engagiert ist sie.
Vielleicht ein bisserl....Marcela hat geschrieben:
Toni, ich mach mir trotzdem Sorgen. War ich zu naiv zu glauben, dass mein Rücken so bleiben wird?
Aber denk Dir nix, ich war 30 Jahre meines Lebens so naiv, daß ich trotz immer schwererer Probleme und einem immer schlimmer werdendem "Scheuermann" immer wieder Stümpern und Dilletanten unter den Orthopäden vertraut habe.
Na, dann lohnt es sich doch für einen schönen geraden, buckelfreien Rücken ein bischen zu kämpfen!Marcela hat geschrieben: Natürlich macht mich die Optik nicht so glücklich, denn ich bin ansonsten eine ganz hübsch aussehende junge Frau, hab 51 kg auf 168 cm und auch ein recht hübsches Gesicht.
Naja, aber mein Rücken.... Trage nie rückenfrei oder enganliegende Sachen, hab ständig Angst, irgendjemand könnte sagen, dass ich einen Buckel hätte.
Das glaube ich sofort.Marcela hat geschrieben: Obwohl auch meine Physiotherapeutin gemeint hat, dass ein Laie es wohl garnicht sehe, wenn ich nicht besonders schlampig sitzen würde.
Hexe wirst Du keine, es sei den Du wirst mal böse und verbittert. Aber wenn Dir der Buckel und die Schmerzen ein positives Lebensgefühl versauen, dann ist es für den Partner auch keine Freude mehr.Marcela hat geschrieben:
Ich denke auch nicht, nun mal ganz abgesehen von zukünfigen Schmerzen, dass ich es meinem Partner zumuten kann, in vielleicht 20-20 Jahren mit einer "Hexe" zu leben.
So ist es. Vermutlich sind bei Dir nicht nur Brustmuskeln und Beinrückseiten verkürzt sondern vieles mehr.Marcela hat geschrieben: Weißt du, wenn ich mich gerade aufrichte, ist ja mein Rücken eh ganz ok für mich, nur wenn ich länger grad stehen oder sitzen muss, fallen die Schultern nach vor, weil die Muskeln wohl zu schlaff sind.
Ein GUTES(!!!) Korsett kann da sehr helfen, solche Verkürzungen aufzudehnen und den isometrischen Gegenhalt und Anreiz zur Selbstaufrichtung zu geben. Selbst wenn man sehr hart schrothet (z.B. in einer reha in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim, fällt man doch am Abend oder schon beim Abendessen in das kyphoztische Haltungsmuster zurück. Nur mit einem Korsi kann man sich "in Form" schnallen und das Ergebnis des Schrothens haltung und weitertragen.
Klar. das tue ich heute noch, wenn ich mal kein Korsett anhabe.Marcela hat geschrieben: Ja, und schlafen tue ich leider auch in der Embryostellung.
das ist für uns Kypothiker die bequenste aber falscheste Stellung.
Marcela hat geschrieben:
Aber so, wie du schreibst, klingt es ja, als ob Schmerzen keiner von uns Scheuermännern/frauen entgeht, das macht mir Angst.
nein, keine Angst. Es gibt soooo viele "unentdeckte Scheuermänner" ohne Probleme und Schmerzen.
Es gibt aber auch Abertausende "Normal-Wirbelsäuler" mit grauenhaften Rückenschmerzen ohne Scheuermann-Syptome.
Aber für mich steht fest (ich kenn ja nicht nur mich selber) daß bei Scheuermann-Wirbelsäulen die Gefahr von zunehmenden Schmerzen und Problemen deutlich größer ist. Z.B. BWS-Syndrome, die über den Weg von Intercostalneuralgien seltsame Symptome des Herzens, Oberbauch, Speiseröhre, Atemprobleme, WS-Blockaden usw..... auslösen.
Wenn Du nicht im Schmerzkreis steckst und gleich richtig behandelt wirst, hast Du gute Cancen gar keine Schmerzen zu bekommen.
Ich würde an Deiner Stelle vorrangig eine Schroth-Reha anstreben.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Gibts denn auch Experten in Österreich?
Hallo Toni!
Leider weiß ich nicht, ob es auch in Österreich die Möglichkeit gibt, sich einer Schroth Therapie zu unterziehen.
Auch weiß ich nicht, ob es bei uns auch solche Experten wie euren Dr Hofmann gibt.
Hast du schon von Scheuermann Experten in Ö gehört?
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht so recht, wohin ich mich wenden soll.
Und in Deutschland werden sie mich wohl kaum zu einer Schroth - Reha aufnehmen?!?
Liebe Grüße, Cella
PS: Das Röbi wurde doch stehend aufgenommen, steht eh unten ganz groß drauf, hab ich übersehen.
Leider weiß ich nicht, ob es auch in Österreich die Möglichkeit gibt, sich einer Schroth Therapie zu unterziehen.
Auch weiß ich nicht, ob es bei uns auch solche Experten wie euren Dr Hofmann gibt.
Hast du schon von Scheuermann Experten in Ö gehört?
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht so recht, wohin ich mich wenden soll.
Und in Deutschland werden sie mich wohl kaum zu einer Schroth - Reha aufnehmen?!?
Liebe Grüße, Cella
PS: Das Röbi wurde doch stehend aufgenommen, steht eh unten ganz groß drauf, hab ich übersehen.
- Schnecke007
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- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose 4-bogig rechts
- Therapie: ambulantes Schroth
- Wohnort: Landkreis KA
Hallo!
Ich wollt nur berichten, dass ich heute mit meiner Physiotherapeutin ein längeres Telefonat hatte. Ich habe bei ihr schon mal einen 10er Block gemacht, und da wir beide Tiere lieben, ist so ne Art Freundschaft entstanden.
Auf alle Fälle hat meine Physiotherapeutin eine Schroth-Ausbildung gemacht, sogar in Bad Sobernheim und Bad Salzungen. Nächste Wo beginne ich wieder einen Durchgang bei ihr-
Ich denke also, dass ich bei ihr in guten Händen bin.
Trotzdem überlege ich,ob ich zusätzlich zu meiner Physiotherapie bei einer Schroth-Therapeutin um eine Reha in Deutschland ansuchen soll.
Auf alle Fälle fühle ich mich nun wenigstens mal seelisch etwas aufgerichteter, da ich weiß, dass sich eine Spezialistin (wenn auch nicht im Intensivdurchgang) um mich kümmert. Und außerdem hab ich vor, die Übungen jetzt wirklich fleißig jeden Tag durchzuführen!
Lg, Cella
Ich wollt nur berichten, dass ich heute mit meiner Physiotherapeutin ein längeres Telefonat hatte. Ich habe bei ihr schon mal einen 10er Block gemacht, und da wir beide Tiere lieben, ist so ne Art Freundschaft entstanden.
Auf alle Fälle hat meine Physiotherapeutin eine Schroth-Ausbildung gemacht, sogar in Bad Sobernheim und Bad Salzungen. Nächste Wo beginne ich wieder einen Durchgang bei ihr-
Ich denke also, dass ich bei ihr in guten Händen bin.
Trotzdem überlege ich,ob ich zusätzlich zu meiner Physiotherapie bei einer Schroth-Therapeutin um eine Reha in Deutschland ansuchen soll.
Auf alle Fälle fühle ich mich nun wenigstens mal seelisch etwas aufgerichteter, da ich weiß, dass sich eine Spezialistin (wenn auch nicht im Intensivdurchgang) um mich kümmert. Und außerdem hab ich vor, die Übungen jetzt wirklich fleißig jeden Tag durchzuführen!
Lg, Cella
