Maestro hat geschrieben:Ich bin jedenfalls weiterhin froh nix schenken zu müssen das hat immer sowas von Zwang, das ganze Jahr sind dir viele Leute egal und dann sollst Sie an Geburstagen und Weinachten alle beschenken.
Hat irgendjemand hier gesagt dass man "muss". Und wer mir das Ganze Jahr piepegal war ist es auch zu Weihnachten. Und: wem ich das ganze Jahr piepegal war, dem bin ich auch zu Weihnachten (trotz eines eventuellen Geschenkes) egal.
Und deswegen schenke ich nur Leuten etwas, die auch nett waren im letzten Jahr, oder denen ich aus anderen Gründen eine Freude machen möchte. Egal ob verwandt oder nicht.
Wieso braucht man immer Anlässe für Nettigkeiten ??
Die Frage ist doch eigentlich ob Weihnachten und Geburtstag die einzigen Anlässe sind oder ob manchmal die Erkenntnis "schön, das es DICH gibt" nicht ausreicht.
Ich bringe öfter mal eine Kleinigkeit für meinen Mann aus der Stadt mit- sein Schreibtisch beherbergt mittlerweile eine stattliche Schlumpf-Sammlung:)
Auch mein älterer Sohn bekommt mal nebenbei ein Puzzle oder ein neues Buch oder so was. Muss nicht viel kosten, Pixi-Bücher sind ab 85 Cent zu haben- das ist so viel wie ein Schokoriegel. Der jüngere Sohn (wird heute 5 Monate alt) ist noch am glücklichsten wenn er was ansabbern kann und das ist ja fast immer zur Hand.
Weinachten spenden und das restliche Jahr nix tun ist doch Unglaubwürdig.
Ja und nein. Denn viele wohltätige Organisationen wie "Brot für die Welt" haushalten das restliche Jahr mit diesen Spenden. Das heißt natürlich nicht dass Extra-Geld im Juli nicht gebraucht wird.
Versuch es doch mal so zu sehen: die 10 Euro die jemand ein mal im Jahr spendet erreichen am anderen Ende der Welt sehr, sehr viel. Mein Mann hat adoptierte Geschwister aus einem indischen Slum- und da bedeuten diese 10 Euro einen Monat Überleben.
Ebenso wenn Leute die Atheistisch leben auf einmal Weinachten in der Kirche erscheinen ect.
Endlich 100 % deiner Meinung. Wenn mein Vater das ganze Jahr nur lästert Pastor möchte er auch sein, der arbeitet doch nie etc und dann Weihnachten aber um 18:00 sein Krippenspiel in der Kirche sehen will und wehe das gibt es nicht oder ist schon vorbei oder der Pastor (Zitat) "erzählt einen vom Jesus"... argh!
Das macht mich völlig kirre. was soll denn das?
Schenkt eurer Partnerin doch einfach mal so was und macht es euch so gemütlich.
Wir haben vom 22. auf den 23. auch noch Jahrestag

und das wird bestimmt gemütlich.
Weihnachten war immer ziemlich grauenhaft zu Hause- "wer hat das teuerste Geschenk?" war die wichtigste Frage. Meine Mutter saß abends auf dem Sofa und rechnete den Wert aus und war knieselig wenn man nicht sagen konnte was wieviel gekostet hatte.
Und am ersten Feiertag wurde man am Vormittag ins Auto expediert und besuchte Verwandschaft die man sonst nie sah und hockte auf dem Sofa (und ich verpasste immer den ersten Teil von "Sissi"

) und es war stinkenlangweilig
Deswegen habe ich irgendwann auch aufgehört Weihnachten zu feiern.
Das änderte sich das Jahr als besagte Freundin Weihnachten einfach nur toll fand und alles machte was sie früher nicht durfte. Kinderweihnachten mit Mitte 20- es war toll.
Alle rieten was in welchem Päckchen drin ist, vom wem es war und freuten sich. Ausgepackt wurde einzeln und nacheinander. Vorher hatten wir alles hübsch aufeinandergestapelt und wer noch nicht eingepackt hatte machte es im Nebenzimmer. Dazu backten Plätzchen im Ofen und am Abend gab es Rachlette.
Mein Mann und ich sind beide Christen und für uns heißt Weihnachten in erster Linie:
Geburt Jesu.
Und das kann man eigentlich immer feiern. Aber ein Mal im jahr konzentrieren wir uns dadrauf: Gott wurde Mensch, kam zu uns und lebte unser Leben. Um es genau zu machen: Er kam in den Stall, nicht ins Kaufhaus. Er wurde von einer jungen Frau geboren, nicht von einer Super-Nanny. Er suchte die Außenseiter der Gesellschaft auf, nicht die Politiker.
Und da das der Kern von Weihnachten ist sind Geschenke nett, aber einfach nicht so wichtig.