Rat bei schwieriger Situation
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Ami
Rat bei schwieriger Situation
Hallo.
Ich befinde mich momentan in einer sehr schweren Situation und ich würde mich freuen, wenn ihr mir irgendwie mit euren Ratschlägen helfen könntet. Hier erst mal ein bisschen zu meiner Figur. Seit ich klein war, hatte ich schon Rückenprobleme. Ich hatte zwar nie Schmerzen, es wurde aber eine kleine Deformation festgestellt. Es wurde mir aber immer eingeredet, es käme vom schnellen Wachstum etc, was aufgrund meiner 1,89 Meter auch recht glaubwürdig erschien. Ich bin 17 Jahre alt und werde im Juni 18. Ich wurde auch schon des öfteren zum Orthopäden geschickt, der mir aber immer nur gesagt hat, ich sei unsportlich (ok, ich bin nicht der Sportlichste) und es reicht, wenn ich irgendeinen Sport mache. Vor 2 Jahren habe ich dann Eigeninitiative ergriffen und bin zu einer KG gegangen, welche aber nicht wirklich geholfen hat. Die folgenden 2 Jahre war ich sehr im Stress wegen der Zentralen Abschlussprüfung und meiner Vorbereitungen für mein Austauschjahr. Nun bin ich hier in den USA "in the middle of nowhere" und ich habe das Gefühl, dass sich mein Rücken stark verschlechtert hat. Er schmerzt jetzt sogar jeden Tag. Es sind meistens nicht unheimlich starke Schmerzen, aber der Rücken macht sich dennoch fast durchweg bemerkbar. Die Schmerzen treten vor allem im Schulterbereich auf. Auf jeden Fall gehe ich jetzt schon 2 Wochen schwimmen, was ja bekanntlich gut für den Rücken sein soll, aber die Schmerzen haben sich nur verstärkt. Meine Frage nun lautet: soll ich weiter schwimmen gehen? (hört sich zwar komisch an, aber ich kann nur Brustschwimmen) oder soll ich meinen Austausch abbrechen und 2 Monate vorher nach Hause fahren, um schnellstmöglich zu einem Orthopäden zu gehen? Einerseits will ich nicht wirklich abbrechen, aber die Artikel die man hier liest machen eigentlich recht deutlich, dass jede Sekunde zählt. Besonders da ich mit ja mit 17 Jahren noch "offiziell" im Wachstum befinde.
Bitte helft mir. Können 2 Monate entscheidend sein für die Zukunft?
Ich würde auch gerne zu Dr. Hoffmann gehen, da er hier im Forum einen sehr guten Ruf hat. Ich habe außerhalb dieses Forums auch schon von Dr. Grönemeyer gehört (Bruder vom gleichnamigen Sänger). Sein Fachgebiet ist ja auch Wirbelsäule etc und er hat ja auch einen recht guten Ruf. Wie sieht es denn aus mit Scheuermann/Skoliose? Hat jemand erfahrung mit ihm gemacht?
Es wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte, da ich momentan sehr verzeifle. Wie lange muss man denn in der Regel auf einen Reha-Aufenthalt warten und wie teuer ist so etwas?
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe. Wenn ihr noch fragen habt, schreibt sie einfach hier rein. ich würde sie gerne beantworten, da ich nicht genau weiß, welche Informationen jetzt entscheidend sind...
Ich befinde mich momentan in einer sehr schweren Situation und ich würde mich freuen, wenn ihr mir irgendwie mit euren Ratschlägen helfen könntet. Hier erst mal ein bisschen zu meiner Figur. Seit ich klein war, hatte ich schon Rückenprobleme. Ich hatte zwar nie Schmerzen, es wurde aber eine kleine Deformation festgestellt. Es wurde mir aber immer eingeredet, es käme vom schnellen Wachstum etc, was aufgrund meiner 1,89 Meter auch recht glaubwürdig erschien. Ich bin 17 Jahre alt und werde im Juni 18. Ich wurde auch schon des öfteren zum Orthopäden geschickt, der mir aber immer nur gesagt hat, ich sei unsportlich (ok, ich bin nicht der Sportlichste) und es reicht, wenn ich irgendeinen Sport mache. Vor 2 Jahren habe ich dann Eigeninitiative ergriffen und bin zu einer KG gegangen, welche aber nicht wirklich geholfen hat. Die folgenden 2 Jahre war ich sehr im Stress wegen der Zentralen Abschlussprüfung und meiner Vorbereitungen für mein Austauschjahr. Nun bin ich hier in den USA "in the middle of nowhere" und ich habe das Gefühl, dass sich mein Rücken stark verschlechtert hat. Er schmerzt jetzt sogar jeden Tag. Es sind meistens nicht unheimlich starke Schmerzen, aber der Rücken macht sich dennoch fast durchweg bemerkbar. Die Schmerzen treten vor allem im Schulterbereich auf. Auf jeden Fall gehe ich jetzt schon 2 Wochen schwimmen, was ja bekanntlich gut für den Rücken sein soll, aber die Schmerzen haben sich nur verstärkt. Meine Frage nun lautet: soll ich weiter schwimmen gehen? (hört sich zwar komisch an, aber ich kann nur Brustschwimmen) oder soll ich meinen Austausch abbrechen und 2 Monate vorher nach Hause fahren, um schnellstmöglich zu einem Orthopäden zu gehen? Einerseits will ich nicht wirklich abbrechen, aber die Artikel die man hier liest machen eigentlich recht deutlich, dass jede Sekunde zählt. Besonders da ich mit ja mit 17 Jahren noch "offiziell" im Wachstum befinde.
Bitte helft mir. Können 2 Monate entscheidend sein für die Zukunft?
Ich würde auch gerne zu Dr. Hoffmann gehen, da er hier im Forum einen sehr guten Ruf hat. Ich habe außerhalb dieses Forums auch schon von Dr. Grönemeyer gehört (Bruder vom gleichnamigen Sänger). Sein Fachgebiet ist ja auch Wirbelsäule etc und er hat ja auch einen recht guten Ruf. Wie sieht es denn aus mit Scheuermann/Skoliose? Hat jemand erfahrung mit ihm gemacht?
Es wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte, da ich momentan sehr verzeifle. Wie lange muss man denn in der Regel auf einen Reha-Aufenthalt warten und wie teuer ist so etwas?
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe. Wenn ihr noch fragen habt, schreibt sie einfach hier rein. ich würde sie gerne beantworten, da ich nicht genau weiß, welche Informationen jetzt entscheidend sind...
- Klaus
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- Beiträge: 15281
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Was meinst Du damit?ami hat geschrieben:Ich hatte zwar nie Schmerzen, es wurde aber eine kleine Deformation festgestellt.
Grundsätzlich muss erst einmal eine konkrete Diagnose gemacht werden, da ist der Besuch bei Dr. Hoffmann als Spezialist anzuraten.
Dr. Grönemeyer ist eher Spezialist für Probleme des "normalen" Rückens.
Zunächst mal muss die ambulante Therapie ausgeschöpft sein, d.h. mindestens 3x6 Behandlungen KG in der Vergangenheit müssen zu dem Ergebnis geführt haben, dass sich zwar kurzfristig eine Besserung eingestellt hat, aber langfristig gesehen kein Erfolg zu sehen ist.Wie lange muss man denn in der Regel auf einen Reha-Aufenthalt warten und wie teuer ist so etwas?
Möglicherweise ist aber aufgrund der Diagnose auch direkt eine REHA möglich.
Je nachdem, wer der Kostenträger der REHA ist (Krankenkasse oder Deutsche Rentenversicherung) dauert es ca. 2-3 Monate von der Antragstellung bis zur Genehmigung und dem Antritt der REHA.
Ferienzeiten sind in den beiden Schroth Kliniken terminlich schwierig, da meistens langfristig ausgebucht.
Wenn Du privat versichert sein solltest, wird es bezüglich Kosten schwieriger, das muss man konkret nachfragen.
Ich denke, entscheidend ist hier, inwieweit Du Deiner Gesundheit absolute Priorität einräumst.Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe. Wenn ihr noch fragen habt, schreibt sie einfach hier rein. ich würde sie gerne beantworten, da ich nicht genau weiß, welche Informationen jetzt entscheidend sind...
Gruss
Klaus
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Ami
Hi. Danke schon einmal für eure Hilfe.
@ Klaus
Ich bin gesetzlich Versichert, weiß dazu aber nichts genaueres. Übernimmt die Krankenkasse 100% der Kosten?
Die KG, die ich vor 2 Jahren gemacht habe, wurde jedenfalls zu 60% übernommen.
@nonametoo
Eben das ist ja das Problem: es gibt noch keine Diagnose. Aber ich habe schon sehr viel gelesen; auch hier im Forum. Und ich würde spekulieren, dass ich eine Skoliose habe. Ich weiß nicht ob es möglich ist, dass sie auch zusammen mit dem Scheuermann auftritt, aber das wäre meine 2. Vermutung. Da ich jedoch gelesen habe, dass sich bei Skoliose auch ein "Rippenbuckel" bilden kann und ich auch recht gut im Spiegel erkennen kann, dass meine untersten Rippen recht verschoben sind (am Vorderkörper).
Es ist mir durchaus bewusst, dass sich alles sehr wage anhört, solange noch keine professionelle Diagnose vorliegt, aber aufgrund dessen müsste ich eben wissen, ob diese Symptome ausschlaggebend sind, eine vorzeitige Heimkehr anzutreten, um so schnell wie möglich zu handeln.
Was man vielleicht noch wissen muss: ich bin männlich und wiege ca. 65kg. Also knapp Untergewicht (bin aber jetzt nicht Magersüchtig oder so. Kann einfach essen, was ich will und ich nehm nicht zu...)
Gruß,
Der Ami
@ Klaus
Ich meine damit, dass nie wirklich eine Diagnose gestellt wurde. Es wurde nur gesagt, dass ich einen schiefen Rücken habe und ich doch mehr Sport treiben solle.Was meinst Du damit?
Ich hätte alledings nur in den Ferien Zeit. Da ich jedoch die Schule wechsel, habe ich eine zweimonatige Auszeit, die bis Mitte August reicht. Ich kann mir aber gar nicht erlauben, für die Reha 4-6 Wochen der Schule fernzubleiben. Den Stoff bekomme ich ie wieder nachgeholt.Ferienzeiten sind in den beiden Schroth Kliniken terminlich schwierig, da meistens langfristig ausgebucht.
Wenn Du privat versichert sein solltest, wird es bezüglich Kosten schwieriger, das muss man konkret nachfragen.
Ich bin gesetzlich Versichert, weiß dazu aber nichts genaueres. Übernimmt die Krankenkasse 100% der Kosten?
Die KG, die ich vor 2 Jahren gemacht habe, wurde jedenfalls zu 60% übernommen.
Meine Gesundheit ist mir selbstverständlich sehr wichtig. Ich möchte halt wissen, ob es 2 Monate wert sind. Oder meinst du damit, dass mir meine Gesundheit gleichgültig ist, wenn ich so lange hier bleiben würde und mich erst in 2 Monaten darum kümmer? Hier kann ich jedenfalls nicht zum Arzt...der ist 3-4 Stunden entfernt. Und umsonst ist der für Ausländer erst recht nicht.Ich denke, entscheidend ist hier, inwieweit Du Deiner Gesundheit absolute Priorität einräumst.
@nonametoo
Eben das ist ja das Problem: es gibt noch keine Diagnose. Aber ich habe schon sehr viel gelesen; auch hier im Forum. Und ich würde spekulieren, dass ich eine Skoliose habe. Ich weiß nicht ob es möglich ist, dass sie auch zusammen mit dem Scheuermann auftritt, aber das wäre meine 2. Vermutung. Da ich jedoch gelesen habe, dass sich bei Skoliose auch ein "Rippenbuckel" bilden kann und ich auch recht gut im Spiegel erkennen kann, dass meine untersten Rippen recht verschoben sind (am Vorderkörper).
Es ist mir durchaus bewusst, dass sich alles sehr wage anhört, solange noch keine professionelle Diagnose vorliegt, aber aufgrund dessen müsste ich eben wissen, ob diese Symptome ausschlaggebend sind, eine vorzeitige Heimkehr anzutreten, um so schnell wie möglich zu handeln.
Was man vielleicht noch wissen muss: ich bin männlich und wiege ca. 65kg. Also knapp Untergewicht (bin aber jetzt nicht Magersüchtig oder so. Kann einfach essen, was ich will und ich nehm nicht zu...)
Gruß,
Der Ami
- Klaus
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Also die Diagnose ist das erst mal das Wichtigste, um auch festzustellen, wie schnell hier gehandelt werden sollte. Deswegen die Frage nach der Priorität bezüglich Gesundheit.ami hat geschrieben:Ich meine damit, dass nie wirklich eine Diagnose gestellt wurde. Es wurde nur gesagt, dass ich einen schiefen Rücken habe und ich doch mehr Sport treiben solle.
Das ist allein Deine Entscheidung, die wir Dir nicht abnehmen können.
Anhand von Symptomen, Beschreibungen oder Vermutungen lässt sich überhaupt nichts sagen!
Ich weiß nur aus den Erfahrungsberichten, dass viele froh gewesen wären, wenn sie so früh wie möglich etwas getan hätten. Dazu zähle ich mich auch, aber damals gab es weder Internet noch irgendwelche aus heutiger Sicht Ansätze von kompetenter Behandlung.
Das geht allen Schülern so, deshalb sind die Kliniken in der Ferienzeit so voll. Allerdings gehen offensichtlich einige auch Kompromisse in den kurzen Ferienzeiten ein.Ich kann mir aber gar nicht erlauben, für die Reha 4-6 Wochen der Schule fernzubleiben. Den Stoff bekomme ich ie wieder nachgeholt.
Die REHA wird vom Kostenträger voll übernommen, auch die übliche Zuzahlung wird für Dich wohl wegfallen.Ich bin gesetzlich Versichert, weiß dazu aber nichts genaueres. Übernimmt die Krankenkasse 100% der Kosten?
Die KG, die ich vor 2 Jahren gemacht habe, wurde jedenfalls zu 60% übernommen.
Das wundert mich allerdings, so etwas gibt es eigentlich nicht bei der gesetzlichen Krankenversicherung bezüglich normaler KG. Die wird immer voll bezahlt, es sei denn, es handelte sich um etwas Spezielles.
Gruss
Klaus
