ich hab mich jetzt knapp 3 Tage lang intensiv in vielen Foren informiert und dachte nun, das ich mein Leiden mal schildere.
Also ich bin jetzt 24 Jahre alt und meine Krankheitsgeschichte begann eigentlich schon vor ca. 8-10 Jahren.
Bei mir wurde ein Tumor im unteren Bereich der Wirbelsäule festgestellt und erfolgreich Operiert. Zum Glück war er nicht bösartig, aber um eine rückbildung des Tumors zu unterbinden wurde eine örtliche Bestrahlung gemacht.
Naja... ok... bis dahin war auch alles soweit ok. Und ich war erstmal froh nicht Querschnittsgelämt zu sein, denn die Chancen standen sehr schlecht und die Zeit verrinnte, da der Tumor schon recht groß war und bereits die Nerven erreicht hatte. Zum glück verlief die OP gut und ich hatte nach einiger Zeit auch keine beschwerden mehr.
Also bei der OP wurden einige untere Wirbel bereits fixiert.
Jedoch leide ich nun seit einiger Zeit an starken Rückenschmerzen und mein Rücken ist meiner Meinung nach auch sehr stark deformiert.
Da ich jetzt 4 Jahre lang Studiert hab und somit auch keine großen Möglichkeiten hatte mich diesem Problem zu widmen. (Ich konnte/musste zu der Zeit halt mit leben)
Nun ist die Zeit gekommen, wo ich meine Diplomarbeit schreibe, mir dieser auch fast fertig bin und auch keine Studienleistungen mehr offen habe.
Ergo. ich habe jetzt eigentlich den Perfekten zeitpunkt erwischt, endlich meinem Leiden auf den Pelz zu rücken. (da ich ja auch noch nicht fest Angestellt bin)
Nach der OP hatte ich auch irgendwie nen 0-8-15 Stützkorsett erhalten. Wie lange ich es getragen hab, kann ich leider nicht mehr sagen.
Ich hatte auch schon einige male Krankengymnastik (...wenn man den sch*** der da fabriziert wurde so nennen kann)
Auch ein Rücken-Fitnessprogramm über 100 Sitzungen bekam ich von der Krankenkasse Spendiert. Aber ich glaube während bzw. nach dieser Zeit begannen die Rückenprobleme.
Nun noch zum eigentlichen Krankheitsbild.
Ich kann nicht wirklich lange Strecken gehen/stehen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Sitzen auf zu geraden Stühlen ist quasi garnicht möglich. Ohne Rückenlehne z.B. bei einer Party sitzen ist auch nach kurzer Zeit mit fiesen Schmerzen verbunden. Wenn die Matraze des Bettes zu Hart oder zu Weich ist, geht auch irgendwie garnix. Mein Foutonbett ist zum Glück irgendwie Perfekt. (ist aber auch nicht die Lösung meines Problems...)
Naja, die Beweglichkeit meines Rückens lässt echt zu wünschen übrig.
Wenn ich mich auf den harten Fußboden lege, bekomme ich locker meinen Arm zwischen Po und Schulterblättern geschoben.
Auch mein Bruskorb ist nach vorn abgesenkt und ich spüre auch dass das Lungenvolumen darunter leidet. (Ich bin Nichtraucher und nehme sonst auch keinerlei Drogen
Kann es sein das durch die Rücken/Bruskorbdeformierung auch zu Verdauungsschwierigkeiten und Magenschmerzen kommen kann ?
Auch Nackenschmerzen habe ich des Öfteren... können das alles Sympthome davon sein ?
Seit kurzer Zeit kamen zu den Rückenschmerzen auch noch unerträgliche Schmerzen an der linken unteren Rippe (oder auch hinter der Rippe? kann ich schlecht Lokalisieren) wenn ich den Tag über viel aktiv war bzw. den Rücken relativ stark belastete. Der Schmerz ist teilweise so stark das ich über einige Sekunden Atemaussetzer habe und mich sofort hinlegen muss.
Das ist zwar bisher erst 2x aufgetreten aber das ist ja nicht normal
Da ich am Wochenende nun mal wieder ziemliche Schmerzen hatte, bin ich nun endlich zum entschluss gekommen, das ich mich morgen zum Hausarzt machen werde und schonmal eine Überweisung für ein MRT besorge.
Nun die Frage an euch... Ich komme aus Lutherstadt Wittenberg und würde mich freuen wenn einer einen guten Orthopäden im Raum Lutherstadt Wittenberg, Berlin, Dessau, Leipzig empfehlen könnte. (~150km nehm ich für eine ordentliche Behandlung in Kauf)
Durch einige Berichte von Leuten hier im Forum die zum Teil auch mit ähnlichen Sympthomen wie meine leben oder vor der Behandlung gelebt haben, glaube ich das bei meinem Krankheitsbild auch die KG nach Schroth oder ein Korsett nur wenig besserung bringen wird.
Ich weiß zwar noch nicht wieviel Grad die Deformierung hat (auf jeden fall nicht wenig), aber ich tendiere eher schon zu einer OP.
An sich habe ich eine solche OP schonmal durchgemacht, nur halt im unteren Wirbelsäulenbereich und weiß Risiken es gibt und welche Schmerzen dabei auftreten können.
Jedenfalls will ich endlich Besserung haben...
Nun gut... ich habe hier nun viel BlaBla drumrum gemacht, und nun wollte ich mal eure Meinungen dazu hören.
Ich wäre über Ratschläge und Empfehlungen seeeeeeeeeeeeehr erfreut.
Wenn alles gut geht kann ich vielleicht morgen schon MRT-Bilder vom Übel zeigen.
Aber wie es dann weiter geht, hab ich noch keinen schimmer...
mfg Florian






