Was soll ich machen bzw. was hab ich?

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SB
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Was soll ich machen bzw. was hab ich?

Beitrag von SB »

Hallo,
und zwar muss ich erst mal sagen, dass ich im Moment ziemlich entsetzt bin über das, was ich hier so lesen musste und was mir jetzt evtl. bevor steht.
Ich muss dazu sagen, dass ich früher schon einmal Rückenprobleme hatte:
Bei längerem Stehen bekam ich dann oftmals Schmerzen im Bereich des Hohlkreuzes. Nach einem Besuch beim Arzt und anschließender Krankengymnastik sind die Schmerzen dann vollends verschwunden und auch bis heute nicht wieder aufgetreten.
Was mich jetzt aber eher plagt ist das Aussehen. Man sieht leider schon ganz deutlich, dass die Schulterblätter hinten herausstehen, was mich extrem stört (siehe Bild).
Meine Frage ist nun, was kann ich machen?

Bild

Edit: Alter 18
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo SB,

das sind nicht Deine Schulterblätter die herausstehen, sondern du hast so wie es aussieht einen Rundrücken und eine Hyperlordose.

Um wirklich etwas dagegen zu machen, brauchst Du erstmal eine qualifizierte Diagnose mit Bestimmung de Kyphose und Lordosewinkels. Dazu solltest Du einen kompetenten Orthopäden aufsuchen. Danach kann man die Therapie einleiten, sinnvoll ist da bestimmt eine Reha in du Krankengymnastik nach Schroth lernst und eventuell eine Korsettversorgung, aber dies alles kann bzw. darf erst nach der Diagnose eingeleitet werden.

Gruß

Ramses
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SB
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Beitrag von SB »

Ok, schon mal vielen Dank für deine Antwort.
Die erste Hürde wird wahrscheinlich erst einmal sein einen kompetenten Orthopäden zu finden, denn der damalige hat mir nur ein Rezept für Krankengymnastik gegeben.
Meine zweite Frage ist natürlich, wie im allgemeinen die Besserungschancen aussehen?
Letztendlich würde mich noch interessieren durch was dieser Rundrücken entstanden ist? Evtl. liegt es ja am zu schnellen Wachstum, da ich
1. sehr groß bin
und 2. auch die Haut in der Mitte des Rückens gerissen ist (Schangerschaftsstreifen).
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo SB,

als Ursache für Deinen Rundrücken kommt ein M. Schuermann in Frage, der entsteht oft während eines Wachstumsschubes, aber das sieht man im Röntgenbild. Die Größe ist nicht das Auschlaggebende dabei.

Um eine Besserung zu erriechen wirst Du in jedem Fall eine Portion Geduld mitbringen müssen und wie weit Dein Knochenwachstum fortgeschritten ist und dein Skelett sich verfestigt hat.

Wenn Du Deinen Wohngegend im Profil eingetragen hättest, könnte man Dir hier vielleicht auch bei der Suche nach einem Orthopäden helfen.

Gruß

Ramses
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SB
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Beitrag von SB »

Oh, ok.
Also ich komme aus dem Landkreis Weilheim-Schongau ca. 50 km südlich von München, wobei München direkt auch keine große Sache wäre.
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BlümchenRose
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Beitrag von BlümchenRose »

Hallo SB!

Wenn du dich von Spezialisten untersuchen lassen möchtest, kann ich hier in Bayern die Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum im Behandlungszentrum Vogtareuth empfehlen. Das es eine "Chirurgie" ist, braucht dich nicht stören oder abschrecken, es gibt da eine Ambulanz in der man sich auch so untersuchen lassen kannst, es wird nicht immer gleich geschnitten ;D

lg
Bettina
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Beitrag von SB »

Vielen Dank schon mal für deine Empfehlung BlümchenRose, Vogtareuth wäre auch von meinem Wohnort aus noch machbar.
Näheres wird es wahrscheinlich nicht mehr geben?
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo SB,

um auch auf Deine PN zu antworten, es ist hier eigentlich schon vieles gesagt worden.
Vor einer Behandlung steht immer die konkrete Diagnose. Dazu gehört eine Röntgen-Ganz-Aufnahme von vorn und von der Seite !!

Wenn BlümchenRose Dir Vogtareuth empfohlen hat, so folgendes vorweg:

1. Die Kompetenz der meisten Orthopäden in Deutschland ist bezüglich Kyphose/Skoliose sehr mangelhaft
2. Bei Erwachsenen (Du bist gerade an der Grenze) besteht dabei leider die Neigung, dass man da "sowieso nichts mehr machen kann". Deswegen ist die Erwachsenen Versorgung noch einmal schlechter, als die bei Kindern und Jugendlichen.
3. Daraus resultiert, dass man eine wirklich kompetente Behandlung sehr oft nur mit weiten Wegen bekommen kann !!
Unter Behandlung solltest Du Dir die Diagnose, die Behandlungsvorschläge und die Unterstützung z.Bsp einer Schroth REHA vorstellen. Das ist z.Bsp. mit einem Besuch bei Dr. Hoffmann in Stuttgart möglich.
4. Grosse Orthopädische Kliniken sollten in der Lage sein, wenigstens eine kompetente Diagnose zu erstellen. Sie neigen dann aber dazu, die operativen Möglichkeiten in den Vordergrund zu stellen. Wenn man die konservative Behandlung bevorzugt (was natürlich sehr von der Diagnose abhängt) sollte man sich vor so einem Termin sehr ausführlich mit diesem Thema beschäftigen, um einigermassen sicher auftreten zu können.
Wichtig ist aber nach meiner Meinung, dass man sich vor der Diagnose-Erstellung noch mit Behandlungswünschen zurückhält.
Es hat hier nämlich Berichte von einer anderen Klinik gegeben, dass Röntgen Ganz Aufnahmen nicht gemacht wurden, als feststand, dass eine OP sowieso nicht in Frage kommt.
Ich weiß nicht, wie das in Vogtareuth konkret ist, aber oft werden nur Empfehlungen gegeben, aber nicht direkt unterstützt. Selbst wenn die Schroth KG als gute Maßnahme ansehen sollten, so musst Du Dir wahrscheinlich einen Arzt suchen, der den entsprechenden REHA Antrag unterstützt. Das kann auch Dein Hausarzt sein.
Vogtareuth wäre auch von meinem Wohnort aus noch machbar.
Näheres wird es wahrscheinlich nicht mehr geben?
Du verstehst jetzt sicherlich besser, warum man beim ersten Schritt zu einer kompetenten Behandlung nicht unbedingt regional denken darf.
Südlich von München ist mir auch nichts bekannt.

Gruss
Klaus
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